Difference between revisions 104293377 and 104293418 on dewiki{{Baustelle}} ''' → [[Biberfell]], → [[Pelzreste]] (siehe jetzt dort) ''' <br><br><br><br><br><br><br> ---------------------------------------------------------------------------------- == Kaninfell == [[Datei:Rabbit fur-skins, examples.jpg|miniatur|hochkant=1.5|Verschiedene Hauskaninchenfelle, naturfarben und gefärbt (alte Schautafel, 2009 bei einem Frankfurter Kaninfellhändler)]] (contracted; show full) sowie ''Zwergkaninchen'', die ''Hermelin-Kaninchen'', ''Chinesische Kaninchen'', ''Japanische Kaninchen'' usw. Eine weitere Gruppe sind die ''Langhaarkaninchen'', hier ist das ''Angorakaninchen'' am bekanntesten. Die sehr seidigen Haare, bis zu 25 cm langen Haare werden zu feiner [[Angorawolle]] versponnen, das Fell wird ansonsten nicht genutzt. Vor 1940 wurde auch versucht, in Deutschland langhaarige Kaninchen für die Pelzbranche zu züchten. Es entstanden Blaufuchs-, Silberfuchs-, Gelbfuchs-, Rotfuchs- und Opossumkaninchen. Die großen Erwartungen, die in diese Entwicklungen gesetzt wurden, haben sich nicht erfüllt. Das Haar dieser Langhaarkaninchenrassen erwies sich wegen seiner übergroßen Weichheit und damit einhergehenden Neigung zum Verfilzen und Haaren letztlich als ungeeignet.<ref>Ohne Autorenangabe: ''Pelztier und Rauchwarenkunde (Forts.)''. In: Die Kürschnerfibel Nr. 9/10 8. Jg. Verlag Alexander Duncker, Leipzig 11. Oktober 1940, S. 53-55</ref> Es entstehen durch die Sportzucht ständig neue Rassen. In besonders großer Zahl werden Kaninchen vor allem in Südeuropa gehalten, wo das Fleisch gern gegessen wird. Als Nebenprodukt fallen in diesen Ländern deshalb die meisten europäischen Felle an. Bedeutend ist die Haltung besonders in Frankreich, des weiteren in Spanien (meist weißes Fell guter Qualität), Italien, Belgien, Großbritannien, Niederlande, Deutschland, der Schweiz und in Osteuropa. In spanischen Veredlungsbetrieben entstehen auch besonders innovative Farben, Schermuster und Veredlungen der Lederseite. Die überwiegende Menge an kommerzieller Tafelware und vor allem an fertig gearbeiteter Konfektion kommt jedoch über China nach Europa, auch europäische Felle werden tiefgefroren von chinesischen Firmen importiert, weiterverarbeitet und wieder ausgeführt. Für die Pelzverarbeitung haben sich die Anforderungen gewandelt. Wurden früher Felle gewünscht, die ungefärbt und ungeschoren verarbeitet wurden, wie weiße einfarbige, blaue (Wiener), schwarze oder braune Rassen (Alaska, Havanna, Schwarzloh und Silberkaninchen), werden heute vor allem Felle mit dichter Unterwolle und kurzem Grannenhaar bevorzugt. Rexkaninchen, die diese Anforderungen in besonderer Weise erfüllen, wurden von Beginn an darauf gezüchtet, dass sie möglichst keiner maschinellen Weiterbearbeitung bedürfen.<ref name="Grabs" /> Sie werden in vielfältigen Naturfarben und Einfärbungen zu allen nur denkbaren Kleinpelzen konfektioniert. Vor 1940 wurde auch versucht, in Deutschland langhaarige Kaninchen für die Pelzbranche zu züchten. Es entstanden Blaufuchs-, Silberfuchs-, Gelbfuchs-, Rotfuchs- und Opossumkaninchen. Die großen Erwartungen, die in diese Entwicklungen gesetzt wurden, haben sich nicht erfüllt. Das Haar dieser Langhaarkaninchenrassen erwies sich wegen seiner übergroßen Weichheit und damit einhergehenden Neigung zum Verfilzen und Haaren letztlich als ungeeignet.<ref>Ohne Autorenangabe: ''Pelztier und Rauchwarenkunde (Forts.)''. In: Die Kürschnerfibel Nr. 9/10 8. Jg. Verlag Alexander Duncker, Leipzig 11. Oktober 1940, S. 53-55</ref>⏎ ⏎ Eine Zuchtform des Rexkanin ist das ''Orylag''-Kanin, das seit seinem Erscheinen auf dem Markt einen besonders hohen Preis erzielt und oft ohne den Zusatz Kanin gehandelt wird. Der Name wurde 1989 geschützt und darf nur Genehmigung der landwirtschaftlichen Genossenschaft der Züchter d’Orylag für Fleisch und Felle aus deren Tieren benutzt werden. Die französische Genossenschaft stellt an ihre Mitglieder auch unter Aspekten des Tierschutzes besonders hohe Ansprüche an die Haltungsbedingung(contracted; show full)(wird vermutlich nur hier falsch dargestellt (s. notfalls bei Inge Meysel) {|width="100%" align="center"| |width="50%" valign="top"| * 1948: [[Liebe 47]]; Regie: [[Wolfgang Liebeneiner]] |width="50%" valign="top"| * 1948: [[Liebe 47]]; Regie: [[Wolfgang Liebeneiner]] |- |} All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=104293418.
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