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== [[Hans Fallada]] ==

== [[Mecklenburg]] ==

'''Mecklenburg''' [norddeutsch {{IPA|/ˈmeːklənbʊˑç/}}, mittel- u. süddeutsch {{IPA|/ˈmeːklənbʊrk/}}], [[Mecklenburgisch-Vorpommersch|mecklenburgisch]] ''Mękelborg'' [{{IPA|/ˈmɛːkəlbɔɐç/}}] ist eine europäische Region im Norden [[Deutschland]]s [...]. 995 wurde  ''Mecklenburg'' erstmals erwähnt.<ref>Johannes Erichsen: ''Geschichte und Kunst einer europäischwen Re(contracted; show full)

Nach dem –&nbsp;[[Sternberg#Judenpogrom und Wohlstand|Sternberger Judenprogom]]&nbsp;− erlangte die Kirche überregionale Bedeutung als [[Wallfahrtskirche]]. Z
eitgenössische Schriften berichteten über die Ereignisse im Jahr [[1492]] :

''Der damalige [[Vikar#Römisch-katholische Kirche|Vikar]] am Allerheiligen-Altar Peter Däne habe Schulden bei dem Juden Eleasar gehabt und habe ihm dafür zwei [[Hostie]]n verschafft. Die Hostien seien vom Juden und seinen Freunden mit Nadeln zerstochen worden, bis Blut aus ihnen geflossen sei. Eleasars Frau habe die Hostien in den Bach werfen wollen, was als Verheimlichungsversuch gedeutet wurde. Peter Däne habe die Hostien gefunden und auf dem Gelände des alten Fürstenhofs vergraben, wo heute das Heimatmuseum liegt. Von Gewissensbissen geplagt, öffnete er sich einem Schweriner Geistlichen. Dieser ließ ihn foltern, bis er die Juden des Hostienfrevels bezichtigte. Nach Einholung eines entsprechenden Gutachtens der [[Universität Rostock]] wurden daraufhin allein in Sternberg 65 Juden verhaftet und gefoltert. 25 Männer und zwei Frauen wurden am 24. Oktober 1492, nach unter Folter erpressten Geständnissen, vor der Stadt auf dem [[Scheiterhaufen]] verbrannt.  Alle Juden wurden aus Mecklenburg vertrieben, so dass mancher Bürger seiner Schulden ledig wurde. Der Hinrichtungsort wurde seitdem ''Judenberg'' genannt. Peter Däne wurde als [[Ketzer]] nach [[Kanonisches Recht|kanonischem Recht]] zum [[Feuertod]] verurteilt und am 13. März 1493 in Rostock verbrannt.''<ref name="ADB">{{ADB|4|726|726|Däne, Peter|Krause|ADB:Däne, Peter}}</ref><ref>Karl Ernst Hermann Krause : 
[http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00002871 Dr. theol. Hinrich Boger oder Hinricus Flexor, der Begleiter Herzogs Erich nach Italien 1502-1504]. In: ''Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde'', Band 47 (1882), S. 115.(abgerufen am 12. Juni 2012,[http://mvdok.lbmv.de/resolve?id=mvdok_document_00002871 Dokumentenserver der Landesbibliotek MV])</ref><ref name="Weltchronik" /> 

Angeblicher [[Hostienfrevel]], daraufhin verkündetes [[Blutwunder]] und anschließendes [[Judenpogrom]] wurden schon bald von norddeutschen Chronisten wie [[Hinrich Boger]] überall bekannt gemacht und von dem Nürnberger [[Hartmann Schedel]] in seiner [[Hartmann Schedel#Die Schedel’sche Weltchronik |Weltchronik von 1493]] (Blatt 258)<ref name="Weltchronik">[http://de.wikisource.org/wiki/Die_Schedelsche_Weltchronik_(deutsch):258  Schedelsche Weltchronik, Blatt 258]</ref> aufgenommen. Zur Aufbewahrung der mit dem angeblichenu Aufbewahrung an die mit dem angeblich vorausgegangenem Blutwunder verbundenen [[Reliquie]]n wurde die [[Stadtkirche Sternberg#Kapelle des Heiligen Blutes|Kapelle des Heiligen Blutes]] an die Stadtkirche angebaut.

Heute steht die Stadtkirche Sternberg unter [[Denkmalschutz]] und ist in die Denkmalliste des [[Amt Sternberger Seenlandschaft|Amtes Sternberger Seenlandschaft]] eingetragen.<ref>[http://www.bks-mv.de/cms/BKS_prod/BKS/Landkreis_Parchim/_Behoerden/Landkreis_Parchim/_Behoerden/Dezernat_I/_Behoerden/Bauordnungsamt/_Dienste/Denkmalschutz/_Formular/Baudenkmale_Amt_Sternberger_Seenlandschaft.pdf Denkmalliste Amt Sternberger Seenlandschaft, pdf-Datei]</ref>

== [[Sternberg]] ==
=== [[Sternberg#Judenpogrom und Wohlstand|Judenpogrom und Wohlstand]] ===

== Einzelnachweise ==
<references />