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''' → [[Biberfell]], → [[Pelzreste]] (siehe jetzt dort) '''
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== Kaninfell ==
[[Datei:Rabbit fur-skins, examples.jpg|miniatur|hochkant=1.5|Verschiedene Hauskaninchenfelle, naturfarben und gefärbt (alte Schautafel, 2009 bei einem Frankfurter Kaninfellhändler)]]
(contracted; show full)An den Kopfseiten, am Hals und am Nacken mischen mischen sich gelbliche bis rostrote Tönungen bei. Die Ohrspitzen haben einen schwarzen Rand. Der Schwanz ist auf der Oberseite schwarz, unten weiß. Die Augen sind weiß umrandet. In manchen Gegenden tritt die gelblichrote Tönung verstärkt hervor. Vereinzelt kommen stärkere Farbabweichungen vor (blaugrau, fuchsrot, schwarz, weiß, gescheckt). Es ist sicher, dass es solche [[Mutation]]en gibt, es kann sich jedoch jeweils auch um entkommene Hauskaninchen handeln.
  <ref name="Pelztieratlas" /> Dr. [[Heinrich Dathe]], Dr. Paul Schöps, unter Mitarbeit von 11 Fachwissenschaftlern: ''Pelztieratlas''. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 1986, S. 88-91</ref>

Die steifen Grannenhaare sind 2 bis 3&nbsp;cm lang. Sie weisen im oberen Drittel eine Verdickung auf. Die dicht stehenden Wollhaare sind kurz, sehr dünn, wellenförmig gebogen, jedoch nicht gekräuselt. Die Leithaare sind sehr lang und borstig, zum Teil leicht gebogen. Auf einen mm² kommen etwa 136 Haare.<ref name="Pelztieratlas" />

Der ''Haarwechsel'' findet hauptsächlich im Frühjahr und im Herbst statt und dauert etwa sechs bis acht Wochen. Kleinere Anteile können aber auch im Jahresverlauf gewechselt werden. Der Frühjahrshaarwechsel beginnt im Bauch, zum Rücken fortschreitend, der Herbsthaarwechsel verläuft in entgegengesetzter Richtung. Das ''Winterfell'' ist dichter, die Anzahl der Wollhaare ist in dieser Zeit vermehrt.<ref name="Pelztieratlas" />

Von den in Australien massenhaft vorkommenden Kaninchen wurden jährlich gewaltige Mengen Rohfelle exportiert, zuerst nur wegen des Haars, als „''Schneidekanin''“ für die Hutindustrie, später auch für Pelzzwecke.<ref name="Pelzlexikon XVIII">Alexander Tuma: ''Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde.'' XVII. Band. Verlag Alexander Tuma, Wien 1950. Stichwort „Kaninfell“</ref /> Da die Haltbarkeit des „''Wildkanin''“ recht gering ist, haben die zwar preiswerten, aber meist heftig haarenden Kaninjacken der 1960er und 1970er Jahre gesamte Fellart mitsamt der Hauskaninchen zu Unrecht etwas in Misskredit gebracht. In den letzten Jahrzehnten sind die stets hasengrauen Wildkaninfelle kaum mehr für Pelzzwecke angeboten worden.

Der Versand der australischen Kaninfelle erfolgte nach Gewicht, in gepressten Ballen von je 400 bis 600 englischen Pfund. 

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<ref name="Haltbarkeitskoeffizient">Dr. Paul Schöps; Dr. H. Brauckhoff, Stuttgart; K. Häse, Leipzig, Richard König, Frankfurt/Main; W. Straube-Daiber, Stuttgart: ''Die Haltbarkeitskoeffizienten der Pelzfelle'' in ''Das Pelzgewerbe'', Jahrgang XV, Neue Folge, 1964, Nr. 2, Hermelin Verlag Dr. Paul Schöps, Berlin, Frankfurt/Main, Leipzig, Wien, S. 56-58</ref>



<ref name="Pelzlexikon XVIII">Alexander Tuma: ''Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde.'' XVII. Band. Verlag Alexander Tuma, Wien 1950. Stichwort „Kaninfell“</ref>
<ref name="Pelztieratlas"> Dr. [[Heinrich Dathe]], Dr. Paul Schöps, unter Mitarbeit von 11 Fachwissenschaftlern: ''Pelztieratlas''. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 1986, S. 88-91</ref>


== Nacharbeiten ==
#Kategorie Pelzart
#Weiterleitung auch von *pelz (Nerzpelz) und häufige verwandte Namen
#aus Pelzarten austragen
#mögliche Verlinkungen suchen
(contracted; show full)(wird vermutlich nur hier falsch dargestellt (s. notfalls bei Inge Meysel)
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* 1948: [[Liebe 47]]; Regie: [[Wolfgang Liebeneiner]]
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* 1948: [[Liebe 47]]; Regie: [[Wolfgang Liebeneiner]]
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