Difference between revisions 104621341 and 104621358 on dewiki<noinclude>[[File:Pranger.jpg|thumb|200px|Am Pranger]] "Am Pranger" ist ein Blog, dessen Beiträge ich auch auf anderen Seiten veröffentlichen kann. Der Blog heißt so, da es besonders schlimm ist, andere Benutzer - virtuell - an einen Pranger zu stellen. Wenn man über Vorgänge innerhalb der Wikipedia schreibt, die negativ auf bestimmte Benutzer zurückfallen könnten, nennt man das hier Anprangern. Dennoch kann es gelegentlich nützlich sein, sich bestimmte Vorgänge noch einmal genauer anzuschauen. Warum das verboten sein soll, kann ich nicht beantworten. Darum sollte man mich auch nicht fragen, warum diese Seite "Am Pranger" heißt. <br /> In weiser Voraussicht, dass nur sehr wenige Benutzer willens oder dazu in der Lage sind, längere Textstellen zu lesen, richten sich diese Beiträge an eine bestimmte Zielgruppe. Durchschnittliche Admins werden gar nicht so weit kommen, die Textstellen zu lesen, in denen "schwere PAs" und "hinterlistiges Nachgetrete" vorkommen. </noinclude> ===Nr. 3 Am Pranger: Marvin Oppong=== [[Benutzerin:Widescreen/Am Pranger - Der Blog von WSC|Am Pranger - Der Blog von WSC]] Da ich in der Diskussion um Achim Raschka und das Nawaro-Projekt sowie dem Jounalisten Marvin Oppong nun einen Einblick in die Wikipediacommunity bekommen habe, den ich mir lieber erspart hätte, möchte ich zuvor eine kleine Zusammenfassung schreiben, damit auch der einfältigste Wikifant die Möglichkeit erhält zu verstehen, worum es eigentlich geht. Es scheint hier so viele davon zu geben, dass sich das durchaus lohnt. [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion:Kurier&oldid=100583756#7Pinguine] Also: Ein Journalist macht öffentlich, dass durch das Nawaro-Projekt auch Lobbyverbände und Industrieunternehmen über ihre eigenen Produkte Artikel erstellen konnten. Diese enthielten keine Kritik, dafür aber viele Werbebilder. Die Wikipediacommunity verteidigt Achim Raschka, und vor allem sich selbst, gegen diese unglaublichen Vorwürfe, indem sie sagt: „Aber das wussten wir doch! Das wurde von Anfang an transparent kommuniziert. Außerdem kann Marvin Oppong soxred93s editcount-tool nicht richtig lesen.“ Hierzu Julius1990: „''Nimm doch einfach mal zur Kenntniss, das wir wieder und wieder Skandale und Manipulationen aufgedeckt haben, und das im Umfeld Achim Raschka schlicht nichts zu finden war, sonst hätte es igendjemand bereits herausgefunden in all der Zeit.''“ [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion:Kurier&diff=100559889&oldid=100559679] Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. '''Nun die Version für Benutzer, die nicht vollkommen den Bezug zur Realität verloren haben:''' Das Projekt Wikipedia:WikiProjekt Nachwachsende Rohstoffe war ein Wikipedia Projekt, das vom Nova-Institut ersonnen wurde, und von einem ihrer Mitarbeiter, Achim Raschka, der zufälligerweise auch Mitarbeiter der Wikipedia ist, Admin war und während dieser Zeit Vorstandsmitglied der Wikimedia Deutschland e.V., umgesetzt wurde. Dies mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Es sollte dazu beitragen, „''die Qualität des Themenbereichs in der deutschsprachigen Wikipedia zu verbessern.''“ Moment, würde hier jeder nicht vollkommen verblendete Wikipedianer sagen. Die Wikipedia möchte gerne eine Enzyklopädie schaffen. Hier gelten Grundsätze, wie der Grundsatz der Neutralität. Wie kann es angehen, dass durch staatliche Gelder ein Bereich innerhalb der Wikipedia (Nachwachsende Rohstoffe) künstlich gefördert wird? Das schafft doch grundsätzlich ein Umweltthema, was im vergleich zu anderen Themen, künstlich eine größere Bedeutung zugeschrieben wird? Aber nein, die Wikipediagemeinde hat dieses Projekt mit offenen Armen empfangen. Staatliche Einflussnahme auf die Arbeit hier sah man nicht. Ganz im Gegenteil. Man sah das Projekt als vorbildliche Maßnahme, den Artikelbestand künstlich in die Höhe zu peitschen. Denn in dem Projekt schafften, teilweise bezahlte Mitarbeiter, die sich mit dem Feld NAWARO auskannten. Wer waren denn diese Mitarbeiter? '''NAWARO ohne Experten''' Da die Rekrutierung von „''unbezahlten, freiwilligen Autoren''“ mehr oder weniger fehlschlug (siehe Abschlussbericht des Projektes vom Nova Institut [http://www.tll.de/ainfo/pdf/biotag/bt030211.pdf] [www.fnr-server.de/ftp/pdf/berichte/22028206.pdf]) ging man dazu über, diese Mitarbeiter zu bezahlen oder anderswo zu rekrutieren. Im Abschlussbericht heißt es dazu: „''Dies ergab sich aus der Fortsetzung der hierfür konzipierten „Hilfskraftlösung“, bei welcher wissenschaftliche oder studentische Hilfskräfte von interessierten Einrichtungen an der Erstellung von Artikeln mitwirkten.''“ Klingt ja Harmlos für die Ohren des gutmütigen Wikifanten. Was aber sind denn „interessierte Einrichtungen“? Im Abschlussbericht werden hierzu die Universität Bremen (Fachgebiet Bionik, Prof. Dr. Jörg Müssig), die FH Hildesheim/Holzminden/Göttingen (Fakultät Ressourcenmanagement, Prof. Dr. Achim Loewen) und P.R.O. e.V. genannt. Harmlos könnte man meinen, abgesehen davon, dass ein Bereich einer unabhängigen Enzyklopädie mit Steuergeldern gepusht wird. Weiter unten heißt es dann: „''Auf der Ebene von Organisationen und Unternehmen konnten wir jedoch einiges Interesse an einer Beteiligung wecken.''“ Moment, würde hier jeder nicht vollkommen verblendete Wikipedianer sagen. Jetzt sind es doch nicht nur Hochschulen und unabhängige Experten, jetzt werden aufgrund des Mangels an interessierten Experten, auch Unternehmen und Organisationen eingebunden? D.h. jetzt gibt es nicht nur eine staatliche Einflussnahme, nun dürfen sich auch Unternehmen und Organisationen unter dem Schutz eines Projektes an dem Bereich der Wikipedia beteiligen, das ausdrücklich zu dem Zweck geschaffen wurde, nur „''unbezahlten, freiwilligen Autoren''“ zu koordinieren? Doch wer waren denn diese Unternehmen und Organisationen, würde sich ein nicht vollkommen verblendeter Wikipedianer nun vielleicht fragen? Nun, aufgrund der schier unglaublichen Transparenz des Projektes erfährt man, aus dem Abschlussbericht, dass es sich hierbei beispielsweise um den relativ unabhängigen a.i.d. Infodienst e.V.: gehandelt hat. '''Die Lobbyisten kommen''' Aber beispielsweise auch um Mitarbeiter des OVID e.V. dem Verband der Ölsaatverarbeitenden Industrie in Deutschland und FkuR und einem Hersteller von Qualitäts-Biokunststoffen: Bio-Flex®, Biograde® und Fibrolon®. Achim Raschka stellt dieses Unternehmen als „''mittlerweile 20 Personen starkes Spinoff eines Fraunhofer-Institutes''“ dar. [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Kurier/Archiv10#Artikel_in_der_Zeit_vom_1._Dezember] Dennoch handelt es sich bei FkuR natürlich um ein gewinnorientiertes Unternehmen was jährliche Zuwachsraten von rd. 60% verzeichnet. Moment, würde hier jeder nicht vollkommen verblendete Wikipedianer sagen. Wieso dürfen denn jetzt Interessens- bzw. Lobbyverbände und Industriebetriebe in der Wikipedia Artikel schreiben? Ist in diesem Fall nicht die Neutralität in Gefahr? Nicht nur, dass dieser Bereich staatlich gefördert gepusht wird, nun dürfen auch noch gewinnorientierte Unternehmen und industrielle Lobbyverbände hier Texte einstellen? Das geht ja nun nicht! Zumal es sich hierbei ja auch nur um Beispiele gehandelt hat. Ob und welche Unternehmen und Verbände sonst noch beteiligt waren, bleibt doch vollkommen offen. Wer hat den sonst noch hier herumpfuschen dürfen? Aber das Vertrauen in die Wikipediagemeinde ist tatsächlich unerschütterlich. Im Bericht heißt es weiter unten: „''Die Beobachtung der Artikel im Rahmen der Qualitätssicherung und –entwicklung durch die Wikipedia-Community, (...) wird wie bisher den Hauptteil der Qualitätssicherung ausmachen.''“ Schließlich handelte es sich bei NAWARO um ein offiziell beglaubigtes „Kooperationsprojekt“. In der Wirtschaft sind solche Kooperationen schließlich üblich. Und es gibt nur Gewinner: Das Nova-Institut bekommt große Geldsummen um den PR-Auftrag der Bundesregierung in der Wikipedia umzusetzen; die Bundesregierung kann bestätigen, dass sie die Akzeptanz von biologisch abbaubaren Kunststoffen gefördert hat (und so umweltbewusste Wähler gewinnen); die Unternehmen können die Wikipeida als PR-Instrument nutzen; Achim Raschka bekommt Gehalt von Nova und kann gleichzeitig sein Ansehen in der Wikipedia verbessern und die Wikipedia bekommt Artikel, die es unter normalen Umständen eher nicht gegeben hätte. Das ist doch ein Grund zur Freude! '''Realität''' Schauen wir uns doch einmal gemeinsam Artikel an, die im Rahmen des Projektes bearbeitet wurden: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Biologisch_abbaubarer_Werkstoff&oldid=69200459 Biologisch abbaubarer Werkstoff] in einer Version, die noch sehr genau den Stand nach Beendigung des Projektes zeigt. [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Biologisch_abbaubarer_Werkstoff&diff=69200459&oldid=65540236 Hier der Artikel von Januar 2010]. Nicht nur, dass man darin zwei Bilder Findet, die die Produkte der FkuR mit Markennamen zeigt, es findet sich auch kein Wort zur Kritik, die es an diesen Produkten gibt. Kritik wäre beispielsweise, die hohen CO² Emissionen bei der Herstellung. Es wird ausschließlich auf die Umweltfreundlichkeit hingewiesen, evtl. Risiken und Probleme werden ausgeklammert. Es werden die Vorteile der Produkte mit netten Bildern und den Hinweis auf die Markenrechtlich geschützten Waren feilgeboten. Der Artikel kommt im Rahmen der Aufklärung daher, ist aber nichts weiter als ein verkapptes Werbeblatt der Firma FkuR. Nur eine Preisliste haben sie sich verkniffen. Viele bunte, und von dem Hersteller des Kunststoffes gesponserte Bildchen gibt es auch im Artikel [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Polylactide&diff=prev&oldid=96925995 Polylactide]. Besonders [http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Shoping_Bag_made_of_PLA-Blend_Bio-Flex.jpg dieses] Bild, mit Produktnamen wurde prominent platziert. Kritik findet sich darin wiederum nicht. Die ist ja auch nicht so wichtig. Schließlich gibt es viele unkritische Artikel. Wichtiger ist es, zu zeigen, was die Firma, welche die Markenrechte an dem Produkt besitzt, so alles aus dem Werkstoff machen kann und wie biologisch abbaubar dieser ist. Schließlich hat keiner von uns jemals ein Stück Plastikfolie gesehen, oder einen Kunststoffkugelschreiber! Natürlich gibt es hier auch viele unkritische Artikel. Dies aber nur, weil sie bislang noch nirgends als unkritisch aufgefallen sind. Hier aber verbreiten die Unternehmen ihren PR unter der Aufsicht von Achim Raschka und der Community, die brav alles abnickt, was dort an Bildchen und „informativen“ Texten entsteht. '''Es gibt nur Gewinner''' Natürlich wird der verblendete Wikifant dies niemals einräumen können. Denn er hat ja das Projekt von der ersten Sekunde an begrüßt. Was für viele tolle neue Artikel dadurch entstehen würden und wie vorbildlich das alles sei, sagen die großen Meinungsmacher und Vordenker, denjenigen Benutzern, die nicht dazu in der Lage sind, selbstständig zu denken und sich liebgewonnene Freund- und Feindbilder bewahren möchten. Ob diese Artikel auch unseren Anforderungen nach Neutralität entsprechen, ist dem Wikifanten ja erfahrungsgemäß scheißegal, solange es nicht speziell seinen POV berührt. Ach ja, wir wollten ja irgendwann mal aufklären. Aber um den eigenen Ruhm, möglichst viele Artikel unabhängig von deren Qualität zu erzeugen, zu mehren, ist die Aufklärung doch mal glatt Nebensache. Dass hier alle applaudieren, während Lobbyverbände, Unternehmen und die Bundesregierung die Wikipedia gezielt als Polit/PR-Instrument benutzt, ist da egal. Auch Achim Raschka scheint es scheißegal, ob da jetzt Kritik darin steht, oder ob es irgendwann darin stehen wird. Zumindest hat er sich nicht bemüht, diese Artikel auch nur in geringem Maße neutral zu beeinflussen. Es war im egal, ob die Lobbyisten und PRler, die sich gnädigerweise bereit gestellt haben sein „Projekt ohne Experten“ zu retten, damit es nicht zu einem totalen Misserfolg wird, dadurch einen Vorteil haben. Schließlich, wir erinnern uns: Achim Raschka hat dieses Projekt ja im Auftrag des Wissenschafts-PR Unternehmens Nova Institut GmbH gestartet. Nicht als Wikipedianer. Oder doch? Oder wie? Die Öffentlichkeitswirksamkeit des Bereichs wurde gesteigert, und ein paar vollkommen unneutrale Artikel sind entstanden. Mir wäre es lieber gewesen, Achim Raschka hätte sich alleine hingesetzt und wenigstens versucht, diese Artikel neutral zu formulieren. Aber auf diese Weise lässt sich seine Engagement beim Nova-Institut nicht mit der Wikipedia verknüpfen. Sich alleine hinzusetzen und zu schreiben, rechtfertigt schließlich auch keine Anstellung bei der PR-Firma Nova-Institut, bei dem er seine Brötchen verdient und auch keine derartige staatliche Förderung seines Arbeitgebers. Sich zu Hause alleine ans Artikelschreiben zu machen, kann ja schließlich jeder. Wie offensichtlich und transparent die Einflussnahme letztendlich ist, kann sich der verblendete Wikipedianer nicht eingestehen. Die Artikel sind immer noch fast unveränderte Werbebroschüren, die in dem Gewande eines neutralen Wikipediaartikels daherkommen. Es interessiert ihn nicht, und es genügt ihm, wenn er seine eigenen Worte liest, die ihm das alles so bestätigen, wie er es gerne haben möchte. '''Biologen und Kreationisten''' Ebenso verhielt es sich mit der Causa „World Vision“. Im NAWARO-Projekt hat er es, im Auftrag seines Arbeitgebers ermöglicht, dass Lobbyverbände und Industrieunternehmen unter seiner Schirmherrschaft Artikel erstellen können. In diesem Fall hat er „''in zusammenarbeit mit Dritten [auch einem Mitarbeiter von World Vision, anm. d. Autor] (...) gravierende Probleme [die] bezüglich NPOV vorhanden waren, (...) entsprechend der Richtlinien der Wikipedia aufgearbeitet''“ [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Achim_Raschka&diff=next&oldid=67555858] Sprich, er hat den Artikel World Vision in eine Werbebroschüre für Patenkinder der Organisation verwandelt. Für eine Organisation die sich in der Vergangenheit und Gegenwart an der Missionierung für eine einflussreiche christlich-fundamentalistische Strömung eingesetzt hat. Nachdem klar war, dass Achim Raschka den Artikel in ein Werbefaltblatt für Kinderpatenschaften in der 3. Welt für eine evangelikale, missionierende Hilfsorganisation, die Mitglied der [[Lausanner Bewegung]] ist, geschaffen hat, wurde er auch prompt von Wikimedia Deutschland e.V. (WMD) zum qualitätsbeauftragten Sondervorstandsmitglied erkoren. Lothar Matthäus hätte doch auch Zeit gehabt. Hier zeigt sich, dass das Schreiben von 1000 exzellenten, unkomplizierten Bioartikeln nach dem Baukastenprinzip generell noch keine Qualität ist. Qualität zeigt sich erst, wenn die Grundregeln betroffen sind: [[WP:NPOV]], [[WP:Q]] und vor allem [[WP:SD]]. Hier kann man mit gutem Gewissen sagen, dass WMD den Bock zum Gärtner gemacht hat, oder Neutralität halt nicht als Qualität versteht. Aber auch hierfür interessiert sich der verblendete Wikifant nicht. Lieber hetzt er auf peinlichste Weise gegen die Press in diesem Land, die derartige Zusammenhänge aufgearbeitet hat. Der Artikel von Marvin Oppong, Wikpedia oder Wahrheit, wurde von der „Elite“ dieses Projektes, darunter auch Offiziellen von Wikimedia Deutschland e.V., wie der Pressesprecherin Catrin Schoneville als schlecht recherchiert und lediglich die Aufarbeitung von ohnehin transparent kommunizierten Tatsachen bezeichnet. [http://blog.wikimedia.de/2011/12/02/ein-bisschen-aufklarung-wurde-schon-reichen/] Zur Transparenz muss man sagen: Ja, der Abschlussbericht, in dem klar wird, dass auch lobbyistische Interessensverbände und Wirtschaftsunternehmen an dem NAWARO-Projekt beteiligt waren, geistert irgendwo im Netz herum. Transparenz über die Befangenheit der Mitarbeiter von NAWARO wurde innerhalb der Wikipediagemeinde aber niemals an die große Glocke gehangen, also „transparent transportiert“. Vielleicht wollte man die so gut funktionierende Verblendung dann doch nicht so hart auf die Probe stellen. Aber wenn die Macher geahnt hätte, wie wenig die Realität hier zählt, hätten sie sich wohl keine Sorgen gemacht. Meiner Einschätzung nach, wäre aber auch das egal gewesen. Die Wikipdiagemeinde ist ja dazu in der Lage, sich jede noch so große Verfehlung ihrer Autorenhelden schön zu reden. Also hätte Achim auch auf der Hauptseite ankündigen können: „So Leute, jetzt zeig ich euch mal, wie ein Mitarbeiter eines Industrielobbyverbandes einen Artikel in ein Werbefaltblatt verwandelt. Seht her!“ Nichts wäre geschehen in dem Kumpel- und Angstpedia. '''Eine Community in Erklärungsnot.''' Das WMD sich gegen den Artikel von Oppong wehrt, ist auch verständlich. Schließlich haben sie ja das Projekt nicht nur nicht unterbunden, sie haben es sogar gefördert. Sie haben einen nicht unwesentlichen Teil der Steuergeldern kassiert und für das Projekt sogar einen Mitarbeiter beschäftigt: einem gewissen Denis Barthel (nachzulesen im Abschlussbericht). Es muss wohl an der Position als Pressesprecherin liegen (und daran, dass sie keine Ahnung von der Arbeit innerhalb der Wikipedia hat), dass Catrin Schoneville die gravierende Unneutralität der Artikel nicht erkennen kann. Sie schreibt in ihrem Beitrag zu dem Zeit-Artikel: „''Darum ging es auch im Vortrag “Wikipedia als PR-Instrument?” Hier wurde, entgegen der Behauptung des ZEIT-Artikels, gerade davor gewarnt, Werbetexte als Inhalte einzustellen. Vielmehr klärte der Referent über korrekte Wege der Mitarbeit auf. Denn: Mitmachen kann jeder, auch Pressestellen, nur sollten sie sich als solche zu erkennen geben und die Regeln und Grundprinzipien von Wikipedia einhalten.''“ Ach, die Catrin war also bei den Kursen dabei? Dann könnte man fragen, warum Achim Raschka die beratenen Interessensverbände, Unternehmen und radikalchristlichen Nichtregierungsorganisationen nicht daran gehindert hat, kritische Stimmen zu ihren Produkten zu unterdrücken? Im Artikel World Vision hat er sogar hervorragend belegte und ganz offensichtliche Tatsachen entfernt. [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=World_Vision_International&diff=73925515&oldid=73925378] [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=World_Vision_International&diff=prev&oldid=73922003] und damit den POV der Organisation gepusht. Nur am Rande sei erwähnt, das ich für den Versuch NPOV im Artikel herzustellen mehrmals, auf Geheiß von Benutzer:Achim Raschka gesperrt wurde. [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2010/04/08#Benutzer:Widescreen_.28erl..29] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2010/05/05#Benutzer:Widescreen_.28erl..29] Zusätzlich: [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2009/11/24#Artikel_Plan_International_und_World_Vision_.28erl..29] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2010/05/07#Benutzer:Achim_Raschka_.28erl..29] [http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2010/02/09#World_Vision_.28erl..29][http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2010/02/09#World_Vision_.28erl..29] Aber bei meinem Sperrlog, seinen wir mal ehrlich... aber lassen wir das. In den NAWARO-Werbeartikeln war ein Entfernen von Kritik gar nicht nötig, denn „''[d]ie Beobachtung der Artikel im Rahmen der Qualitätssicherung und –entwicklung durch die Wikipedia-Community''“ fand nicht statt. Alle waren sich einig, dass das NAWARO-Projekt ganz toll ist und alles was dort unter der Schirmherrschaft von Achim Raschka, der ja Handlanger der Wissenschafts-PR-Agentur Nova-Institut GmbH innerhalb der Wikipedia ist, gemacht wird, schon in Ordnung ist. Eine Einflussnahme von Wirtschaftsverbänden und –unternehmen, hat man einfach nicht wahrhaben wollen. Umso vehementer muss die Community nun gegen das eigene Versagen, den üblen Verrat an den Grundprinzipien und die eigene Verblendung, die einem in dem Artikel von Marvin Oppong unter die Nase gehalten wird ankämpfen. Der Artikel, der in einer der renommiertesten Printmedien in Deutschland im Wirtschaftsteil(!) erschienen ist, ist falsch und der Autor hat ja keine Ahnung, da er den Editcounter nicht korrekt lesen kann. Tatsächlich hat Oppong die Gesamteditzahl mit den sog. ANR-Editzahlen verwechselt. Außerdem hat er noch viele weitere „Fehler“ begangen, wird in den anhängigen Diskussionen zumindestens behauptet, aber welche, wird nicht gesagt. Die Kompetenz eines Menschen und seine journalistischen Enthüllungen messen sich für das Wikipediatenhirn daran, wie sehr er mit den nerdigen Internetgadgets der Community umgehen kann. Die Wikipedia ist nicht falsch, Achim Raschka und der WMD ist nicht falsch. Dann kann es ja nur an Marvin Oppong liegen, der einfach nicht aufgeklärt genug ist, um zu verstehen, dass das NAWARO-Projekt es ermöglicht hat, dass Wirtschaftsverbände und –unternehmen hier unbehelligt an Artikel schreiben dürfen. Selbst diese einfache Tatsache kann sich der verblendete Wikipedianer schöndiskutieren. Welche geistige Armut letztendlich dahinter steht, kann offenbar nur ein Außenstehender begreifen, der kein Ahnung vom Editcounter-Tool hat. '''Abwehr der Unholde''' Die Peinlichkeit, von der [[Otto-Brenner-Stiftung]] zu verlangen, den Artikel von Marvin Oppong, Wikipedia und Wahrheit, von ihrer Hompage zu nehmen, der eine Auszeichnung erhalten hatte, also wie es hier üblich ist, sie „Versionszulöschen“, zeigt nur den Grad an, in dem die Wikipediagemeinde bereit ist, kritische Stimmen auszuradieren, die ihr nicht passen. Dann kann sie sich weiterhin ihre verdrehte Wikiwelt so zurechtrücken, wie sie es gerne hätten ohne von innen oder von außen lesen zu müssen, dass ihr System nicht funktioniert sobald ein Gründungsmitglied des WMD darin verwickelt ist. Das Hauptargument der Wikipediaextremisten lautet demnach auch: Marvin Oppong hat einfach nicht verstanden, dass das NAWARO-Projekt die ganze Zeit transparent gearbeitet hat. Wir wussten doch davon, dass dort außenstehende Einfluss nehmen können. So lässt sich auch die Position von Catrin Schoneville beschreiben, die sie im WMD-Blog veröffentlichte. Für einen außenstehenden Beobachter bedeutet das: Die Wikipediagemeinde wusste von der Einflussnahme durch Unternehmen und Interessensverbänden, aber sie haben nichts dagegen unternommen. Sie selbst sehen da überhaupt keinen Interessenskonflikt. Ganz im Gegenteil: Sie begrüßen solche Projekte sogar und verteidigen diejenigen, die Werbetexte in ihre Enzyklopädie einbringen, bis aufs Messer. Aber das versteht die Gemeinde nicht, die ihren Priestern hörig ist. Denn dann müsste sie sich eingestehen, dass sie ihre eigenen Grundprinzipien verraten und dabei noch Applaus gespendet hat. Sie müssten sich eingestehen, dass es Achim Raschka ist, der unbegrenzt gesperrt gehört, und noch viele andere Dinge, inklusive ihrer eigenen Verblendung. Wird das so geschehen? Natürlich nicht! Der Wikifant flüchtet sich lieber in eine Scheinwelt, in der unseriöse Zeitungen und aufdringliche Journalisten harmlose Premiumbenutzer fertig machen wollen. Vielleicht stecken ja private Animositäten dahinter? Das Achim Raschka, einer der Ihren, in diesem Fall kein Wikipedianer war, sondern als Mitarbeiter der PR-Firma Nova-Institut tätig war, womit er schließlich im Real Life seine Brötchen verdient, und somit Arbeitsrechtlich von Weisungen seiner Vorgesetzten abhängig ist und somit die Interessen seines Arbeitgebers vertreten hat und natürlich nicht die Interessen der Wikipedia, ist so eine weitere Tatsache, die man ausblenden muss. „Nein! Das ist alles korrekt so wie es gelaufen ist. Natürlich!“ Der Wikifanatiker versteht so etwas nicht, auch wenn es so offensichtlich ist, dass es ihn in den Fuß beisst. Vielleicht aber gibt es tatsächlich auch Wikipediaten, die verstanden haben, dass an der Darstellung der Community etwas nicht stimmen kann. Teilweise liest man ja auch beschwichtigende oder gar widersprechende Kommentare. Allerdings scheinen diese Benutzer ganz genau zu wissen, dass es zwar nicht möglich ist einen Journalisten und einer unabhängigen Zeitung den Mund zu verbieten, aber dass das sehr wohl innerhalb der Wikipedia funktioniert. '''"Soll ich mich jetzt mit Achim Raschka und WMD anlegen?"''' Diese bislang peinlichste Episode der Wikipediageschichte zeigt die Probleme die hier herrschen sehr gut. Und auch, dass niemand bereit ist, daran zu arbeiten. Einsicht ist nicht zu erwarten von Benutzern deren einzige Leistung darin besteht, sich hier bei Gleichgesinnten ein gewisses Ansehen erkämpft zu haben. Einer der Ihren kann nicht „falsch“ sein. Keiner von dem viele Admins sagen, er verstrahle die Glorie Gottes. Denn wenn Achim Raschka „falsch“ ist, dann ist das System falsch, dann ist die Wikipedia falsch und letztendlich sind auch sie selber falsch, weil sie es einfach nicht wahrhaben wollen. Das würden sie niemals zugeben. Denn dann wäre ihre Welt auf den Kopf gestellt. Der Diderot-Club hätte recht, Benutzersperren können ungerecht sein und prominente Benutzer dürfen andere terrorisieren und bekannte Wikipedianer wollen gar nicht das Projekt voranbringen, sondern nur ihre persönlichen Vorteile ausspielen. Und sie selbst hätten das alles niemals bemerkt. Und man müsste sich über all das Gedanken machen. Da ist es einfacher zu sagen: „''Nimm doch einfach mal zur Kenntniss, das wir wieder und wieder Skandale und Manipulationen aufgedeckt haben, und das im Umfeld Achim Raschka schlicht nichts zu finden war, sonst hätte es igendjemand bereits herausgefunden in all der Zeit.''“ [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion:Kurier&diff=100559889&oldid=100559679] Es gibt keinen Skandal und damit ist die Sache erledigt. Dies gilt auch zwei Jahre nach dem Ende der Neutralität im NAWARO-Bereich und nach dem Ende der Neutralität der Wikipedia. So in etwa scheint die Logik zu funktionieren, bei denen echte Menschen, die ja hinter den Benutzerkonten stecken glauben, mit einer Buchstabenkombination wie ‚kWzeM’, ‚BNS’, ‚PA’ oder ‚Intro Punkt4’ könnten Zusammenhänge, Schuldfragen, Vorgänge, Ursachen, Geschichten von Streitigkeiten tatsächlich argumentativ aufgearbeitet werden. Ganz so, als wenn diese Abkürzungen von abstrakten ad hoc Regeln irgendeine bindende Kraft hätten, so wie moralische Werte oder auch rationelle Einsichten. Diese Naivität, ja dieser Fanatismus, ist auch nicht durch die Mechanismen „des Internets“ zu erklären, in dem alles viel schneller, viel „wiki“ geht oder in dem das Menschliche ausgeklammert wird, da es sich hinter einem Pseudonym verbirgt. Denn es ist ja möglich diesen Umstand zu reflektieren. Das Wikipediaphänomen aber ist, dass die Menschen hinter den Benutzernamen tatsächlich glauben, dass die verdrehten, ad hoc Regeln des Projektes auch logisch, sozial, real und menschlich bindend sind, und nicht nur eine Abstraktion oder Karikatur des sozialen Miteinanders, die eben alles, nur nicht wirklich sind. Und wieder hat die Gemeinde der Wikipediagläubigen die Chance verpasst, einen Schritt in die Wirklichkeit zu machen. So wird ein Außenstehender lediglich Zeuge einer degenerierten Gruppendynamik. --[[Benutzer:Widescreen|<font face="Comic Sans ms"><span style=„“"color:#00008B"> WSC</span></font>]]<sup>[[BD:Widescreen| <span style="color:#FF3030"> ® </span> ]]</sup> 08:51, 17. Jun. 2012 (CEST) ;Update "''Aber, aber, aber... WSC ist doof.''" [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Administratoren/Anfragen&diff=104479611&oldid=104479606] [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Julius1990&curid=3649631&diff=104480571&oldid=103265238] <small>--[[Benutzer:Widescreen|<font face="Comic Sans ms"><span style="color:#00008B"> WSC</span></font>]]<sup>[[BD:Widescree(contracted; show full) Tsor schreibt: ''„Andernfalls könnte jeder ohne Risiko (...) hier ‚die Sau rauslassen’“'' Ja, vor allem wenn er Admin ist. --[[Benutzer:Widescreen|<font face="Comic Sans ms"><span style="color:#00008B"> WSC</span></font>]]<sup>[[BD:Widescreen| <span style="color:#FF3030"> ® </span> ]]</sup> 22:16, 23. Mai 2012 (CEST) </noinclude> [[Kategorie:Wikipedia:Reflexionen]] All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=104621358.
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