Difference between revisions 104680909 and 104680999 on dewiki<noinclude> {{Löschantragstext|tag=22|monat=Juni|jahr=2012|titel=SOLVIS}} ''War SLA mit Begründung „reiner Werbeeintrag“.'' -- [[Benutzer:Mazbln|Martin Zeise]] [[Benutzer Diskussion:Mazbln|<big>✉</big>]] 13:49, 22. Jun. 2012 (CEST) ----</noinclude> {{Infobox Unternehmen | Name = SOLVIS GmbH & Co KG | Logo = [[Datei:Solvis-Logo.png]] | Unternehmensform = [http://de.wikipedia.org/wiki/GmbH_%26_Co._KG GmbH & Co KG] | Gründungsdatum = 1988 | Sitz = [http://de.wikipedia.org/wiki/Braunschweig Braunschweig] | Leitung = SOLVIS Geschäftsführungs-GmbH | Mitarbeiterzahl = 270 <small>(2011)</small> | Umsatz = 64 Mio. [[Euro]] <small>(2011)</small> | Branche = [http://de.wikipedia.org/wiki/Solartechnik Solartechnik], [http://de.wikipedia.org/wiki/Heizungstechnik Heizungstechnik] | Homepage = [http://www.solvis.de/ www.solvis.de] }} [[Datei:Solvis LS.jpg|miniatur|Laserschweißanlage 2]] Die '''SOLVIS GmbH & Co KG''' aus Braunschweig gilt mit seinem patentierten Solarheizkessel mit integrierter und wechselbarer Wärmequelle sowie der Absorberproduktion mit Laserschweißtechnik als technologisch führender Hersteller für Solarwärmesysteme in Europa. == Geschichte == Initiator des Unternehmens ist Helmut Jäger, der 1982 das Ingenieurbüro oekoplan gründet, aus dem später der Solarfachbetrieb Jäger Solartechnik hervorgeht. Durch die Erfahrungen der ersten [[Ölkrise|Ölkrise 1973]] und in seiner Tätigkeit als Entwicklungsingenieur bei Volkswagen, gründet er 1988 zusammen mit vier weiteren ökologisch aktiven Mitstreitern der Anti-AKW-Bewegung die „Solvis Energiesysteme GmbH“ mit der Ideologie, selbstständig und gleichberechtigt im Team zu arbeiten. Der Name Solvis setzte sich aus dem lateinischen „Sonne“ und „Kraft“ zusammen. Die Philosophie „Optimale Nutzung der Sonnenenergie mit ausgereifter Technik und geringstem Aufwand – der Umwelt und uns Menschen zuliebe“ und große Visionen lassen das Unternehmen schnell wachsen. 1994 werden die nötigten finanziellen Mittel für Produktentwicklungen und Wachstum bei privaten Geldgebern eingeworben, die sich als Kommanditisten beteiligen. Um die gleichberechtigte Struktur und die inhaltliche Führung zu erhalten, übernimmt die Ursprungsfirma unter dem neuen Namen „Solvis Solarsysteme GmbH“ die Produktion sowie die Forschung & Entwicklung. Dort sind weiterhin alle Mitarbeiter als Gesellschafter beteiligt. Den Vertrieb der Produkte wickelt exklusiv die Kommanditgesellschaft „Solvis Energiesysteme GmbH & Co KG“ ab. 2002 entsteht ein eigenes Betriebsgebäude als Europas größte Nullemissionsfabrik in der Nähe des Braunschweiger Hafens. Mit dem Umzug aus der Braunschweiger Gartenstadt in die neue Fabrik werden beide Firmen zur „SOLVIS GmbH & Co KG“ zusammengeführt. 2005 übernimmt Solvis die Aldenhovener „ALSO GmbH“, die Absorberrohre für Kollektoren produziert. Das ist der Beginn der eigenen Absorberproduktion, die ab 2006 mit eigenen Laserschweißanlagen komplettiert wird. 2010 kommt als zweite Tochterfirma die „Sistemas Energeticos SOLVIS Ibérica S.L.“ für den Vertrieb in Spanien dazu. Über 30 Mitarbeiter sind heute als Gesellschafter in der Komplementärfirma „SOLVIS Geschäftsführungs-GmbH“ vertreten. == Technologie und Produkte == [[Datei:Schichtenlader-1Stufe-72dpi.jpg|miniatur|Das gefärbte Wasser zeigt, wie sich die Klappe im entsprechenden Temperaturbereich öffnet und sich so das Wasser einschichten kann.]] 1995 entwickelte und patentierte Solvis einen Solar-Schichtspeichers. Dabei wird die Sonnenwärme durch ein Kunststoffrohr mit Auslassklappen im Speicher in die Schicht mit gleicher Temperatur eingebracht, ohne dass eine Vermischung stattfindet. Weitere Einbauten oder zusätzliche Umschaltventile werden dadurch überflüssig. 1998 wurde mit der Integration eines Gasbrenners in den Solar-Schichtspeicher ein Solarheizkessel entwickelt, in den aber weiterhin vorrangig die Solaranlage die Wärme einspeist. Dadurch ist nur noch ein einziges Gerät für Raumheizung und Warmwasser nötig. Dieser wurde um Module für Gas, Öl, Erdwärme, Nah- und Fernwärme erweitert. Weitere heiztechnische und solarthermische Produkte: * Pelletkessel * Solarspeicher für Warmwasser * Frischwassersysteme für Großanlagen * Flachkollektoren * Vakuumröhrenkollektoren * Solarabsorber (Industriebedarf) == Kooperationen == 2004 entstehtand eine Kooperation mit [[Volkswagen AG|Volkswagen]], die zur Errichtung einer Photovoltaik-Tankstelle führt. Dort wird Wasserstoff für [[Brennstoffzellenfahrzeug|Brennstoffzellen-Fahrzeuge]] erzeugt. Im Folgejahr unterschreiben beide Unternehmen eine Absichtserklärung zur Gründung einer Entwicklungsgesellschaft für Brennstoffzellen. Für Solvis besteht schon seit Jahren die Vision, diese Technologie in den Solarheizkessel SolvisMax zu integrieren, um Wärme und Strom in einem Gerät zu produzieren. Die Entwicklung einer dauerhaft leistungsfähigen Brennstoffzelle, die in ein Fahrzeug oder ein Heizgerät passt, erweist sich als sehr komplex und wird bis zum Abschluss der Grundlagenforschung und Verfügbarkeit serientauglicher Hardware zurückgestellte. 2011 wiurde mit [[Miele]] als Kooperationspartner das Projekt zur Entwicklung eines solarbetriebenen Wäschetrockners begonnen. Bisher können nur Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler, die warmes Wasser benötigen, mit Solarwärme versorgt werden. Sonnenwärme direkt ohne Umwandlung in Strom zum maschinellen Wäschetrocknen zu nutzen, ist bislang nicht möglich. Die Idee wird auf der Die Idee wurde auf der [[Internationale Funkausstellung Berlin|IFA]] in Berlin vorgestellt und findet so starke Resonanz, dass die Entwicklung des Gerätes beschlossen wird. == Nullemissionsfabrik == [[Datei:NEF 2012.jpg|miniatur|200px|Nullemissionsfabrik 2012]] 2002 zieht das Unternehmen in ein eigenes Betriebsgebäude. Der Energieverbrauch kann hier gegenüber üblichen Industriegebäuden um ca. 75 Prozent reduziert werden, durch: * hochwertige Dämmung * hohe Tageslichtnutzung * und Wärmerückgewinnung [[Datei:EK NEF.jpg|miniatur|200px|Energiekonzept der Nullemissionsfabrik]] Wärme und Elektrizität werden zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt und erreichen damit eine CO<sub>2</sub>-neutral Versorgung. Für den Strombedarf stehen ca. 3.200 Quadratmeter Photovoltaikmodule zur Verfügung, davon werden 120 Quadratmeter einachsig der Sonne nachgeführt. 180 Quadratmeter Flachkollektoren und drei thermische Langzeitspeicher mit 100.000 Liter Gesamtvolumen sorgen für Wärme. Ein Rapsöl-[[Blockheizkraftwerk]] ergänzt die Strom- und Wärmeversorgung. Ebenso kommt eine [[Vakuumentwässerung]] zum Einsatz, die eine Wassereinsparung um rund 75 Prozent erreicht. Die Betriebsfläche beträgt 14.000 Quadratmeter. Die Nullemissionsfabrik wird vom Bundesumweltministerium, vom Bundeswirtschaftsministerium und vom Land Niedersachsen zusammen mit der EU gefördert. Bereits in der Bauphase 2001 erhält Solvis für das Konzept der Nullemissionsfabrik den Innovationspreis für Architektur und Technik. Weitere Auszeichnungen für die Nullemissionsfabrik und das Engagement in den Klimaschutz folgen, u.a. der Europäische Solarpreis 2002, der Energy Globe 2003 (Weltpreis für Nachhaltigkeit) und der B.A.U.M.-Umweltpreis 2007. Im Folgejahr wird das Gebäude als „Energieeffizienteste Gewerbeimmobilie Deutschlands 2008“ mit dem ersten Energieausweis für Nichtwohngebäude ausgezeichnet. == Auszeichnungen == [[Datei:Energy-Globe.jpg|miniatur|Energy Globe Award 2003]] * 1995 [[Stiftung Warentest]] bewertet Solvis-Kollektoren mit „sehr gut“. * 1996 Das Test-Institut „Solar Energy Research Center“ (SERC) beurteilt den Schichtspeicher als „mit Abstand bester Speicher“. * 1998 Solarpreis der [[Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie|Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie]] für den Solarheizkessel als herausragendes technisches Solarprodukt. * 1998 Umweltpreis des Landes Niedersachsen für beispielhaftes Engagement im Klimaschutz. * 2001 Innovationspreis Architektur und Technik für das Konzept der Nullemissionsfabrik. * 2002 [[Europäischer Solarpreis#Europ.C3.A4ischer Solarpreis|Europäischer Solarpreis]] für die Nullemissionsfabrik. * 2002 Die „International Energy Agency" (IEA) bewertet den Solarheizkessel für Gas im Vergleich mit 26 Solar-Kombisystemen als „mit Abstand bestes europäisches Solarheizsystem“. * 2003 Der Solarheizkessel für Gas wird Testsieger bei Stiftung Warentest mit „sehr gut“. * 2003 Architecture & Technology Award für die Nullemissionsfabrik an die Architekten und Planer der Haustechnik. * 2003 [[Energy Globe Award|Energy Globe]] (Weltpreis für Nachhaltigkeit) als herausragendes Beispiel für ein umweltbewusstes Industrieunternehmen. * 2007 [[Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management|B.A.U.M.-Umweltpreis]] für erfolgreiches und nachhaltiges Engagement im Umweltschutz. * 2008 Auszeichnung der Nullemissionsfabrik als „Energieeffizienteste Gewerbeimmobilie Deutschlands“ und erster Energieausweis nach der Energieeinsparverordnung 2007. * 2008 Der Solarheizkessel mit Hocheffizienzpumpe erhält den europäischen „Energy+ Award“ als Brennwertkessel mit dem geringsten Stromverbrauch. * 2009 SolvisMax Gas und Flachkollektoren SolvisFera sind Testsieger bei Stiftung Warentest. * 2010 Preis „Ausgezeichnete Zusammenarbeit“ der Landesarbeitsgemeinschaften und Werkstätten für behinderte Menschen Niedersachsen/Bremen für beispielhaftes Engagement für die berufliche Teilhabe von behinderten Menschen. * 2010 Solar Heating and Cooling – Solarpreis der [[Internationale Energieagentur|„International Energy Agency“ (IEA)]] als Pionier der Markterschließung von Solarheizsystemen mit einem nachhaltigen und ganzheitlichen Geschäftsmodell. * 2010 Das Solarheizsystem und Flachkollektoren sind Testsieger bei [[Ökotest]]. == Geschäftsführung == * Helmut Jäger :Vizepräsident des [[Bundesverband Erneuerbare Energie|Bundesverbandes Erneuerbare Energie e. V. (BEE)]] :Stellvertretender Vorsitzender des [[Bundesverband Solarwirtschaft|Bundesverbandes Solarindustrie (BSW)]] :Mitglied des Kuratoriums der [[Deutsche Bundesstiftung Umwelt|Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)]] * Klaus-Henning Terschüren :Vorstandsmitglied der „Kooperationsinitiative Maschinenbau e. V.“ (KIM] * Josef Schnadenberger == Vertriebsgebiete == Die SOLVIS GmbH & Co KG hat zusätzlich zur spanischen Tochterfirma SOLVIS Ibérica Vertriebspartner in Italien, Portugal, Belgien, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Baltikum und Griechenland. == Literatur == * ''Handbuch der innovativen Haustechnik'', Dipl.-Ing. Helmut Jäger u.a., Verlag und Vertrieb: wvwg - Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH, 1. Auflage Mai 2000, ISBN 3-89554-120-6 * ''SOLVIS - Auf dem Weg zur Nullemissionsfabrik'', Banz + Riecks Architekten, AIT-Edition, © 2002 Verlagsanstalt Alexander Koch GmbH, ISBN 3-87422-803-7 * ''SOLVIS - La fabbrica a zero emissioni'', Architetti Banz + Riecks, © 2002 Verlagsanstalt Alexander Koch GmbH und © 2008 Ass.PAEA - Progetti Alternativi per l'Energia e l'Ambiente == Weblinks == # [http://www.made-in-braunschweig.de/ Kooperationsinitiative Maschinenbau e. V. (KIM)] # [http://www.solvis.de/ Webseite von Solvis] == Einzelnachweise == # [http://www.solvis.de/allgemeines/solvis/nullemissionsfabrik.html solvis.de Nullemissionsfabrik] # [http://www.solvis.de/allgemeines/solvis/solvis-chronik.html solvis.de Chronik] # [http://www.solvis.de/allgemeines/solvis/sponsoring.html solvis.de Sponsoring] # [http://www.energyglobe.info/ Energy Globe Portal] {{SORTIERUNG:Solvis}} [[Kategorie:Solarthermiehersteller]] [[Kategorie:Unternehmen (Braunschweig)]] All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=104680999.
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