Difference between revisions 105942067 and 105953506 on dewiki{{Export|KW|2=[[user:Lady Whistler|<span style="color:green">Lady Whistler</span>]] <big><sup>[[BD:Lady Whistler|☎]]</sup>/<sub>[[user:Lady Whistler/B|±]]</sub></big> 05:38, 24. Jul. 2012 (CEST)|3=ok}} <noinclude> {{Löschantragstext|tag=23|monat=Juli|jahr=2012|titel=Akademie der Künste der Welt (Köln)}} kein brauchbarer Artikel --[[Benutzer:AHZ|ahz]] ([[Benutzer Diskussion:AHZ|Diskussion]]) 01:30, 23. Jul. 2012 (CEST) ----</noinclude> Die '''Akademie der Künste der Welt (Köln)''' (''Academy of the Arts of the World'') ist eine [[gemeinnützig]]e GmbH der Stadt [[Köln]]. == Geschichte == Der deutsch-iranische Schriftsteller [[Navid Kermani]] hatte bereits 2007 der Kölner Stadtverwaltung vorgeschlagen, eine [[Dependance]] mit dem [[Haus der Kulturen der Welt]] in Berlin einzugehen, um eine Akademie in Köln zu gründen. Am 24. 06. 2008 fasste der Rat der Stadt Köln den Beschluss ein Konzept für einen "selbständigen Ort des Dialogs und der kulturellen, interreligiösen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung"<ref>http://www.koelnagenda.de/news?nr=08070303</ref> zu entwickeln. Die Idee eines Hauses, das den interkulturellen Dialog anregen soll basierte unter anderem auf der damals aktuellen Diskussionen über Integration und Völkerverständigung. Im November 2008 setzte sich ein Initiativkreis zur Entwicklung von Idee und Konzept zu einem Kölner Haus der Kulturen der Welt in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Köln ein. Mitglieder waren: Dr. habil. [[Navid Kermani]] (Schriftsteller, Orientalist), Andreas Freudenberg (Global Music Academy / Berlin), Matthias Hamann (Leiter des Museumsdienstes der Stadt Köln), [[Hans Nieswandt]] (DJ und Musikjournalist), Jürgen Nordt (ehemaliger Kulturamtsleiter der Stadt Köln), Prof. Dr. Erwin Orywal (Ethnologe), [[Mark Terkessidis]] (Autor, Migrationsforscher), [[Manos Tsangaris]] (Komponist). Im Jahr 2011 wurde eine Findungskommission zur Berufung der ersten Gründungsmitglieder der Akademie benannt. Mitglieder dieser Kommission waren: Ralph Christoph (Strategischer Leiter des Popkulturfestivals c/o pop), Amelie Deuflhard (Intendantin der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel), Prof. [[Kasper König]] (Direktor des Museum Ludwig Köln), Jan Krauthäuser (Veranstalter und Musikjournalist), [[Louwrens Langevoort]] (Intendant der Kölner Philharmonie) und Regina Wyrwoll (ehemalige Generalsekretärin der Kunststiftung NRW). Im Mai desselben Jahres wurde die wissenschaftliche Studie "Kulturwelten in Köln. Eine empirische Analyse des Kulturangebots mit Fokus auf Internationalität und Interkulturalität" <ref>http://offeneskoeln.de/attachments/4/4/pdf309644.pdf</ref> im Auftrag des KunstSalon e.V., gefördert durch das Kulturamt der Stadt [[Köln]] herausgegeben. Sigrid Gareis wurde als Generalsekretärin der Akademie der Künste der Welt im Dezember 2011 berufen<ref>http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2012/06658/</ref>. Die Gründungsversammlung fand im Juni 2012 statt<ref>http://www.taz.de/!96575/</ref>, an der bereits einige der ersten Gründungsmitglieder teilnahmen. Die Akademie wird im Oktober 2012 ihre Arbeit aufnehmen und das Kölner Kulturleben vor allem um zeitgenössische außereuropäische Kunst erweitern<ref name="DW" />. == Die Struktur == Die Akademie lässt sich in vier strukturelle Grundformen gliedern: ==== Die Mitglieder ==== Zeitlich befristet (alle 5 Jahre wird neu gewählt) werden maximal 40 international renommierte Persönlichkeiten der 5 Kontinente und aller Kunstsparten aufgenommen, die aktiv im künstlerischen Schaffensprozess stehen. Die Mitglieder charakterisiert ein kosmopolitischer Zugang zu Kunst und Kultur. Sie kommen jährlich zu den Mitgliederversammlungen der Akademie in Köln zusammen. ==== Das Fellowship Programm ==== Die Akademie wird Stipendiaten bzw. Fellows aus überwiegend außereuropäischen Ländern auswählen, die auf Zeit (wahlweise von 3 bis 12 Monaten) in Köln arbeiten und leben. Diese sollen sowohl an junge, am Anfang ihrer künstlerischen Karriere stehende, vielversprechende Künstlerinnen und Künstler mit einer besonderen künstlerischen Handschrift vergeben werden, wie auch an international Anerkannte. Die Fellows werden von der Akademie betreut, wobei das Ziel ist, sie mit der Kölner Kunstszene zu vernetzen. In Kooperation mit den Institutionen, der Freien Szene und den in Köln ansässigen Künstlerinnen und Künstlern werden die Fellows die Chance haben, Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Die ersten Fellows der Akademie werden im Oktober 2012 bekannt gegeben. ==== Externe Projekte ==== Die Aufgabe, eigene und Kooperationsveranstaltungen durchzuführen ist eine weitere Säule der Akademie. Die Akademie veranstaltet selber oder in Kooperation mit Partnern in der Stadt (Veranstaltern, Initiativen, ggf. auch Einzelkünstlern, privaten und öffentlich geförderten Institutionen) z. B. öffentliche Diskurse und Debatten über „kulturelle, interreligiöse und gesellschaftliche Auseinandersetzungen“, wie es der Ratsbeschluss vorsieht. Unter konzeptioneller Beteiligung von entsprechend qualifizierten Künstlerinnen und Künstlern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und in Anknüpfung an relevante internationale Entwicklungen in den zeitgenössischen Künsten und gesellschaftlichen Debatten entwickelt sie ein kontinuierliches künstlerisches Angebot, sowohl in eigenen Räumen, als auch in Kooperation mit und in anderen Institutionen der Stadt. Dazu tragen die internationalen Stipendiaten (siehe unten "Fellow-Programm") mit eigenen Projekten bei. Die Akademie, die mit einem Programmfonds ausgestattet sein soll, fördert überdies Kölner Initiativen und Einrichtungen bei Projekten, bei denen eine aus künstlerischer Sicht attraktive internationale Ausrichtung und/oder eine schwierige oder aufwändige, weil spezifische Vermittlungsarbeit im Hinblick auf kulturell unterschiedlich ansprechbare Bevölkerungsgruppen, wie zum Beispiel Jugendliche oder Zugewanderte, eine finanzielle Hilfe erforderlich machen. ==== Die Junge Akademie ==== Der Rat hat in seinem Beschluss vom 24. 6. 2008 einen besonderen Schwerpunkt im Bereich der Jugendkulturarbeit gefordert, um einen weiteren Beitrag zur kulturellen Bildung zu ermöglichen. Gerade bei den Jugendlichen in Köln, der Region und in [[Nordrhein-Westfalen]] ganz allgemein ist die Unterschiedlichkeit der Bevölkerung – nach ihrer Herkunft, aber auch hinsichtlich der Lebensstile und Interessen – am deutlichsten ausgeprägt, mit steigender Tendenz. Um das Interesse der Jugendlichen an kulturellen Aktivitäten zu steigern, sollen diese selbst aktiv werden. Aktiv werden heißt hier insbesondere, die Themen und Ausarbeitungen künstlerischer und wissenschaftlicher Prozesse kritisch beurteilen, einbringen und begründen zu können, was den Jugendlichen dabei wichtig erscheint und gefällt und Änderungs-/Verbesserungsvorschläge zu kreieren. Die Junge Akademie der Künste der Welt, Köln ist für Personen der Altersgruppe von 16 bis 21 Jahren und nimmt das Grundkonzept der Erwachsenenakademie auf: Themenvorschläge erarbeiten, Debatten führen, Projekte realisieren und Vermittlungswege gestalten. Anders als bei der Erwachsenenakademie sind die Mitglieder der Junge Akademie aus Köln und der Region, die auf Grund eigener Erfahrung oder auch ohne diese eine Affinität für die durch die Globalisierung veränderte Kultur in der Stadt und der Welt haben. == Die ersten 13 Gründungsmitglieder == Madhusree Dutta (Dokumentarfilmerin, Indien), Galit Eilat (Kuratorin, Israel), [[Tom Holert]] (Kunst- und Migrationstheoretiker Berlin), Liza Lim (Komponistin, Australien), Faustin Linyekula (Choreograf, Republik Kongo), [[Hans-Ulrich Obrist]] (Kurator, Schweiz), Lemi Ponifasio (Choreograf, Neuseeland), [[Walid Raad]] (bildender Künstler, Libanon), [[Ali Samadi Ahadi]] (Filmregisseur, Köln), [[Rosemarie Trockel]] (bildende Künstlerin, Köln), [[Stefan Weidner]] (Schriftsteller, Köln), [[Liao Yiwu]] (Schriftsteller, China),<ref name="DW">http://www.dw.de/dw/article/0,,16105673,00.html</ref> [[Tom Zé]] (Musiker, BrasilienDie '''Akademie der Künste der Welt (Köln)''' (''Academy of the Arts of the World'') ist eine in Köln ansässige Künstlergesellschaft, die als gemeinnützige GmbH der Stadt Köln organisiert ist. == Geschichte == Der deutsch-iranische Schriftsteller [[Navid Kermani]] schlug 2007 zusammen mit dem Intendanten des Haus der Kulturen der Welt in Berlin [[Bernd Scherer]] der Kölner Stadtverwaltung vor, eine Dependance des [[Haus der Kulturen der Welt]] in Köln zu gründen. Am 24.6.2008 fasste der Rat der Stadt Köln den Beschluss, ein Konzept für einen "selbständigen Ort des Dialogs und der kulturellen, interreligiösen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung" <ref>http://www.koelnagenda.de/news?nr=08070303</ref> zu entwickeln. Die Idee eines Hauses, das den interkulturellen Dialog anregen soll, basierte auf damals in Köln aktuellen Diskussionen über Integration und Völkerverständigung. Im November 2008 setzte das Kulturamt der Stadt Köln einen sog. Initiativkreis zur Entwicklung dieses Konzeptes ein. Mitglieder waren: Dr. habil. [[Navid Kermani]] (Schriftsteller, Orientalist), Andreas Freudenberg (Global Music Academy / Berlin), Dr. Matthias Hamann (Leiter des Museumsdienstes der Stadt Köln), [[Hans Nieswandt]] (DJ und Musikjournalist), Jürgen Nordt (ehemaliger Kulturamtsleiter der Stadt Köln), Prof. Dr. Erwin Orywal (Ethnologe), Dr. [[Mark Terkessidis]] (Autor, Migrationsforscher), [[Manos Tsangaris]] (Komponist). Der Initiativkreis entwickelte die Idee einer Akademie als Künstlergesellschaft mit explizit globalem Zuschnitt. Im Jahr 2011 wurde eine Findungskommission zur Berufung der ersten Mitglieder der Akademie eingesetzt. Mitglieder dieser Kommission waren: Ralph Christoph (Strategischer Leiter des Popkulturfestivals c/o pop), Amelie Deuflhard (Intendantin der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel), Prof. [[Kasper König]] (Direktor des Museum Ludwig Köln), Jan Krauthäuser (Veranstalter und Musikjournalist), [[Louwrens Langevoort]] (Intendant der Kölner Philharmonie) und Regina Wyrwoll (ehemalige Generalsekretärin der Kunststiftung NRW). Im Mai desselben Jahres wurde die wissenschaftliche Studie "Kulturwelten in Köln. Eine empirische Analyse des Kulturangebots mit Fokus auf Internationalität und Interkulturalität" <ref>http://offeneskoeln.de/attachments/4/4/pdf309644.pdf</ref> im Auftrag des KunstSalon e.V., gefördert durch das Kulturamt der Stadt [[Köln]] herausgegeben, welche die Bedeutung der Gründung einer Akademie zur Förderung des interkulturellen Dialogs in der Stadt nachhaltig unterstrich. Im Dezember 2011 wurde Sigrid Gareis als Generalsekretärin der Akademie der Künste der Welt berufen<ref>http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2012/06658/</ref>. Im Juni 2012 wurden die 13 Gründungsmitglieder bekanntgegeben. Im selben Monat fand die Gründungsversammlung der Akademie statt<ref>http://www.taz.de/!96575/</ref>. == Die Struktur == Die Akademie ist strukturell wie folgt gegliedert: ==== Die Mitglieder ==== Die Mitglieder - nationale und internationale Künstler, Kuratoren, Theoretiker - werden zeitlich befristet auf 5 Jahre (mit maximal zwei Verlängerungsperioden) gewählt. In die Kölner Akademie können insgesamt 40 Mitglieder aufgenommen werden, die unterschiedlichen Kunstsparten angehören. Sie sollen aktiv im künstlerischen Schaffensprozess stehen und einen kosmopolitischen Zugang zu Kunst und Kultur vertreten. Die Mitglieder kommen jährlich zu den Mitgliederversammlungen der Akademie in Köln zusammen und haben die Möglichkeit, eigene Projekte in Köln zu entwickeln und zu realisieren. ==== Das Fellowship Programm ==== Die Akademie unterhält ein Residenzprogramm für zeitgenössische Künstler, Theoretiker und Kuratoren schwerpunktmäßig aus außereuropäischen Ländern. Diese Fellows der Akademie, die von den Akademiemitgliedern selbst vorgeschlagen und ausgewählt werden, erhalten die Einladung zwischen 3 und 12 Monaten in Köln zu arbeiten und zu leben. Das Residenzprogramm wird ohne Verpflichtung, ein spezifisches Projekt zu realisieren, angeboten. Seitens der Akademie können aber Projektmittel zur Verfügung gestellt werden. Gewünscht ist eine Vernetzung mit den in Köln ansässigen Künstlern und Institutionen sowie der Freien Szene. Die ersten Fellows der Akademie werden ab Herbst 2012 in Köln wohnhaft sein. ==== Externe Projekte ==== Die Akademie ist mit einem Projektfond für externe Projekte ausgestattet und hat damit die Möglichkeit, Schlüsselprojekte von Partnern in den Bereichen außereuropäische Kunst und Migration finanziell zu unterstützen und sie in Kooperation mit den betreffenden Künstlern oder Institutionen in Köln zu realisieren. In unregelmäßigen Abständen ruft die Akademie im Rahmen einer internationalen Ausschreibung zur Projekteinreichung auf. Die derzeitige Ausschreibung ist auf der Homepage der Akademie abrufbar und hat als Einsendeschluss den 1. September 2012. ==== Die Junge Akademie ==== Der Rat hat in seinem Beschluss vom 24.06.2008 einen besonderen Schwerpunkt der Akademie im Bereich der Jugendkulturarbeit festgelegt, der einen Beitrag zur kulturellen Bildung leisten soll. Um das Interesse der Jugendlichen Kölns an kulturellen Aktivitäten zu steigern, sollen diese innerhalb der eigens eingerichteten „Jungen Akademie“ selbst aktiv werden und die Möglichkeit erhalten, künstlerische und wissenschaftliche Prozesse nicht nur kritisch beurteilen und begründen zu lernen, sondern auch eigene Projekte zu planen und zu realisieren. Mitglieder der Jungen Akademie sind junge Erwachsene im Alter von 16 bis 21 Jahren, die sich schwerpunktmäßig für Themen der Zuwanderungsgesellschaft interessieren oder selbst migrantischer Herkunft sind. == Die ersten 13 Gründungsmitglieder == Madhusree Dutta (Dokumentarfilmerin, IN), Galit Eilat (Kuratorin, IL / NL), [[Tom Holert]] (Kunst- und Migrationstheoretiker, D), Liza Lim (Komponistin, AU / UK), Faustin Linyekula (Choreograf, CD / F), [[Hans-Ulrich Obrist]] (Kurator, CH / UK), [[Lemi Ponifasio]] (Choreograf, WS / NZ), [[Walid Raad]] (bildender Künstler, LB / USA), [[Ali Samadi Ahadi]] (Filmregisseur, D), [[Rosemarie Trockel]] (bildende Künstlerin, D), [[Stefan Weidner]] (Schriftsteller, D), [[Liao Yiwu]] (Schriftsteller, CN / D), [[Tom Zé]] (Musiker, BR) == Organisatorische Leitung == Generalsekretärin der Akademie der Künste der Welt ist Sigrid Gareis.<ref>http://www.ksta.de/kultur/sigrid-gareis-akademie-der-kuenste-der-welt,15189520,16246964.html</ref> == Finanzierung == Die finanzielle Ausstattung soll durch eine jährliche Zuwendung von 1.000.000 Euro seitens der Stadt Köln und 150.000 Euro seitens des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen sichergestellt werden.<ref name="DW" />ist durch eine jährliche Zuwendung von 1.000.000 Euro seitens der Stadt [[Köln]] und 150.000 Euro seitens des Bundeslandes [[Nordrhein-Westfalen]] gewährleistet. == Einzelnachweise == <references /> == Weblinks == [http://www.kuenstederwelt.deacademycologne.org Website der Akademie der Künste der Welt, Köln] [[Kategorie:Kunst (Köln)]] All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=105953506.
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