Difference between revisions 107287242 and 107287243 on dewiki{{Redundanztext|[[Benutzer:Avron|Avron]] 08:27, 27. Jun. 2007 (CEST)|Juni 2007|Elektronischer Handel|Virtueller Marktplatz}} [[bBild:E-Business.PNG|right|thumb|300px|Teilbereiche des E-Business]] '''Elektronischer Handel''' (auch Internetverkauf, Elektronischer Marktplatz, [[Virtueller Marktplatz]]) ist der virtuelle Einkaufsvorgang via [[Datenfernübertragung]] innerhalb der [[Distributionspolitik]] des [[Marketing]]. Hierbei wird über das [[Internet]] eine unmittelbare [[Handel|Handels-]] oder [[Dienstleistung]]sbeziehung zwischen Anbieter und Abnehmer abgewickelt. Im weiteren Sinne umfasst er jede Art (contracted; show full)ernet]] oder zumindest die im Internet verwendeten Techniken und [[Protokoll]]e eine wesentliche Rolle spielen und die [[Informationstechnologie]] gemeinhin als Voraussetzung angesehen wird. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die Aufhebung von [[Medienbruch|Medienbrüchen]], wie sie in der konventionellen Geschäftsabwicklung typisch sind. Zudem sollen die Eingriffe von Menschen in den Geschäftsablauf auf das notwendige Minimum reduziert werden. Man spricht in dem Fall von [[Straight Through Processing]], was eine weitgehende [[Integration (Software)|Integration]] der Geschäftsfunktionen erfordert. Verknüpft man zu diesem Zweck Anwendungssysteme aus unterschiedlichen Funktionsbereichen oder über Unternehmensgrenzen hinweg, handelt es sich um ein klassisches Anwendungsfeld von [[Enterprise Application Integration]] (EAI). [[Enterprise Content Management]] (ECM) wird als eine der Basistechnologien für E-Business angesehen.. == Ökonomische Grundlagen == === Volkswirtschaftliche Grundlagen === (contracted; show full) Besonders bekannte Formen des Internethandels sind Buch- und Musik[[Versandhandel|versand]] und Internet[[auktion]]en. Im Zuge des [[Internet]]booms gegen Ende des [[20. Jahrhundert]]s gewannen Onlineshops mehr und mehr an Bedeutung. Internethändler haben den Vorteil, dass sie keinen physischen [[Stationärer Handel|Verkaufsraum]] brauchen, d ieser steht [[virtuell]] als [[Webseite|Internetseite]] daite]] zur Verfügung. Auch brauchen Onlineshops häufig keinen oder nur wenig Lagerraum, da sie eine Lieferung oft direkt vom Erzeuger veranlassen ([[Drop Shipping]]) bzw. die Waren je nach Bedarf bestellen können. Die eingesparten Festkosten lassen sich dann an den Verbraucher weitergeben werden. Sogar Internetbuchhändler, die in Deutschland der [[Buchpreisbindung]] unterliegen, welche [[Rabatt]]aktionen verbietet, haben den Vorteil durch die Übernahme der [[Versandkosten]] dem [[Kunde]]n bei gleichem Preis den Gang zum [[Buchladen]] zu ersparen. Hier spricht man vom klassischen [[Versandhandel]]. Bei digitalen Produkten wie Musikdateien, Software oder Onlinebüchern kann der Kunde nach dem Kauf das Produkt direkt herunterladen. Der physische Versand entfällt in dem Fall und der Kunde kann seinen Einkauf sofort nutzen. Gewinner dieses Trends sind neben den Onlineshops vor allem [[Logistik]]unternehmen und Zustelldienste, während Klein- und [[Einzelhandel|Einzelhändler]] oft die Verlierer solchen Wandels sind. Auch die [[Informationstechnik|IT]]-Branche profitiert indirekt durch höhere Auftragszahlen für die technische Bereitstellung und Wartung der Onlineshops vom [[Wachstum]] des Internethandels. === Online-Shopping und Weihnachtsumsätze 2006 === Das Weihnachtsgeschäft 2006 lief im Handel schlechter als erwartet, das Ergebnis des Vorjahres wird dennoch gehalten. Die Kaufkraft verlagert sich auf andere Branchen. Lebensmittelketten locken durch Nachlässe bis zu 25 %. Allerdings konnte Amazon 2006 sein bestes Weihnachtsgeschäft erzielen. Ein paar Fakten zu weltweihnachtlichen Umsätzen ... Amazon: * Weihnachten 2006: mehr als 108 Mio. Artikel wurden verkauft * am 12. Dezember 2006 wurden 3,6 Mio Artikel bestellt (contracted; show full) Anwahl einer Mehrwertnummer oder die Angabe der [[Kreditkarte]]ndaten. Proprietäre [[Micropayment]]systeme haben es dagegen schwer, sich zu etablieren. Ein anonymes Bezahlverfahren z.B. ist [[giropay]]. Der Zahlungspflichtige wird vom Online-Shop auf die Seite seines Kreditinstituts geleitet und tauscht die persönlichen Daten ausschließlich mit seiner Bank aus. Den höchsten Bekanntheitsgrad bei speziell für das Internet entwickelten Zahlungssystemen hat [[Paypal]] erreicht, eine Tochter von [[Ebay]]. === Übersicht über die Bezahlverfahren im Internet === '''Herkömmliche Bezahlverfahren''' *Rechnung *Nachnahme *Papiergebundene Überweisung '''Elektronische Bezahlverfahren''' (contracted; show full) == Das Online-Kaufverhalten == Die folgenden Daten beziehen sich auf die Ergebnisse zweier Studien, der Studie „Sicherheit im Online-Handel 2006“ von eBay/TNS sowie der „eCommerce 2004“ im Auftrag der Postbank und des Europressedienstes.Grundsätzlich ergaben diese Studien, dass Männer im Internet häufiger einkaufen als Frauen. Hinzu kommt, dass bekannte Online-Shops bevorzugt werden und die Nutzung von Preisvergleichsportalen wie idealo.de oder guenstiger.de mit zunehmender Interneterfahrung steigt. Wichtig sind neben der schnellen Lieferung der Waren vor allem die Möglichkeit rund um die Uhr einzukaufen sowie bessere Preis- und Warenvergleichsmöglichkeiten. Die Studie zeigt deutliche Unterschiede, was das Einkaufsverhalten zwischen männlichen und weiblichen Kunden betrifft. Frauen verbringen demnach weniger Zeit im Internet, liegen aber beim Online-Kauf dennoch vorne. Männer kaufen dagegen häufiger bei Auktionen und ausländischen Online-Shops. Die größte Lust am virtuellen Einkaufsbummel haben einkommensstarke Frauen mit einem Einkommen von mehr als 3.000 Euro netto. Während für Männer günstige Preise wichtig sind, legen Frauen größeren Wert auf Qualität der Ware und Kundenservice. Eindeutig vorne liegen Männer beim Online-Banking, Online-Brokerage und der sonstigen Abwicklung von Aktiengeschäften im Internet. Bei der Untersuchung wurden 264 Online-Händler und 1020 Privatpersonen befragt. === Käufer === Insgesamt gaben 67% der Befragten an, schon einmal online gehandelt oder eingekauft zu haben, während 33% niemals kommerziell im Internet tätig waren. Die Nutzer des eCommerce werden in 3 Kategorien eingeteilt: *„Heavy user“ kaufen mindestens ein Mal in der Woche online ein, *„medium user“ mindestens ein Mal in 3 Monaten und *„low user“ durchschnittlich alle sechs Monate oder seltener. Unter den physischen Gütern werden Bücher am häufigsten gekauft (75,1%), gefolgt von Reisen (59,4%), Tickets (57,6%), CDs und DVDs (53,8%) und elektronischen Artikeln (51,1%). Im Bereich der digitalen Güter ist der Download von Software besonders beliebt (48,4%), gefolgt von Fachartikeln (43,4%) und Musikdownloads (32,9%). Auf der [[Funkausstellung]] 2007 veröffentlicht das Statistische Bundesamt folgendes: 53% der Internetkunden bestellen Bücher (das als Beispiel)... 52 % der privaten Internetnutzer kaufen online ein. Die häufigsten Antworten auf die Frage, welche Artikel die Befragten nie im Internet kaufen würden, waren: *Kraftfahrzeuge *Lebensmittel *Kleidung/Schuhe/Accessoires *Möbel *Unterhaltungselektronik Begründungen dafür sind fehlende sofortige Qualitätskontrolle, geringe Beratungsmöglichkeit und ein zu hoher Preis für den Online-Kauf. Bei der Frage, wie viel Geld User beim Kauf eines Artikels höchstens ausgeben würden, ergibt sich eine Zunahme der durchschnittlichen maximalen Ausgaben in Abhängigkeit von der Häufigkeit der eCommerce-Nutzung. Low-user würden im Durchschnitt maximal 393 € ausgeben, medium-user wären zu Ausgaben von höchstens 616 € bereit, während die heavy-user hingegen 779 € beim Online- Shopping ausgeben würden. Als Gründe, warum Befragte nicht mehr ausgeben, wurden hauptsächlich Sicherheitsrisiken bei der Bezahlung oder der Übertragung von Daten genannt. === Händler === Hier wurden insgesamt 1000 B2C-Unternehmen befragt, die 2003 einen Gesamtumsatz von 11 Mrd. Euro meldeten. 51,1 % erwartet in den nächsten Jahren einen Anstieg im elektronischen Handel, folglich beabsichtigen 72,7% einen Ausbau ihres Online-Angebots. === In den USA verlangsamtes Wachstum bei Online-Verkäufen === Dem Online-[[Buchmarkt]] prognostiziert Forrester Research 2007, nur noch um elf Prozent zu wachsen; 2006 waren es noch 40 Prozent. Kleidung soll von 61 auf 21 Prozent sinken. Auch bei Sportartikeln, Videos, Musik oder Ersatzteilen von Autos wird viel weniger Absatz erwartet. Dabei sollen (2007) in den USA 116 Milliarden US-Dollar im Internet umgesetzt werden - fünf Prozent aller Einzelhandelsverkäufe. Angeblich schätzt man nun hybride "Clicks-and-Bricks"-Modelle: online bestelltes wird im Geschäft abgeholt. Firmen, die so arbeiten, möchten, dass die Kunden, dann oft auch noch vor Ort einkaufen. == Technische E-Business-Standards == *[[ebXML]] - [[XML]] für elektronische Geschäftsprozesse *[[XBRL]] - [[XML]] für das [[Rechnungswesen]] (contracted; show full) *[http://www.bsi.bund.de/fachthem/egov/download/4_Zahlv.pdf Sichere Zahlungsverfahren für E-Government (E-Government-Handbuch vom BSI Deutschland) (PDF)] *[http://ec.europa.eu/internal_market/e-commerce/contact-points-central_en.htm eCommerce-Verbindungsstellen in Europa] *[http://www.ecommerce-verbindungsstelle.de eCommerce-Verbindungsstelle Deutschland] *[http://www.juraforum.de/lexikon/E-Commerce eCommerce aus rechtlicher Sicht] {{Rechtshinweis}} [[ cKategoryie:E-Business]] [[Kategorie:Handel]] [[Kategorie:Distributionspolitik]] [[Kategorie:Arbeits- und Organisationspsychologie]] [[Kategorie:Marktpsychologie]] [[Kategorie:Telematik]] <!-- Interwikis found using http://vs.aka-online.de/globalwpsearch/ --> [[ar:تجارة إلكترونية]] [[da:E-handel]] [[en:Electronic commerce]] [[es:Comercio electrónico]] [[fr:Commerce électronique]] [[he:מסחר אלקטרוני]] [[id:Perdagangan elektronik]] [[it:Commercio elettronico]] [[ja:電子商取引]] [[lt:Elektroninė komercija]] [[lv:Elektroniskā komercija]] [[nl:Electronic commerce]] [[pl:Handel elektroniczny]] [[pt:Comércio eletrônico]] [[ro:Comerţ electronic]] [[ru:Электронная коммерция]] [[th:พาณิชย์อิเล็กทรอนิกส์]] [[uk:Електронна комерція]] [[vi:Thương mại điện tử]] [[zh:电子商务]] All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=107287243.
![]() ![]() This site is not affiliated with or endorsed in any way by the Wikimedia Foundation or any of its affiliates. In fact, we fucking despise them.
|