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'''Claude''' André Charles Antoine Marie '''Hettier de Boislambert''' (* [[26. Juli]] [[1906]] in [[Hérouvillette]] ([[Département Calvados]]); † [[22. Februar]] [[1986]] in [[Paris]]) war ein französischer Widerstandskämpfer. Außerdem war er Militärgouverneur von [[Rheinland]], dann [[Rheinland-Pfalz]] von 1945 bis 1951.

== Leben und Wirken ==
Claude Hettier de Boislambert wurde am 26. Juli 1906 in Hérouvillette geboren, einem Dorf unweit von [[Ranville]] im Département Calvados. Seine Familie stammte ursprünglich aus [[Caen]]. Er studierte zunächst [[Politikwissenschaft]] an der [[École libre des sciences politiques]] in Paris, bevor er Journalist wurde.<ref name="rpp" /> Von 1926 und 1939 unternahm er verschiedene Reisen nach Zentralafrika, Skandinavien, Mitteleuropa und dem Nahen Osten, auf denen er sich vor allem als Jäger betätigte. In [[Sainte-Marie-du-Mont (Manche)|Sainte-Marie-du-Mont]] führte er ein Landgut, bis er 1939 im Zuge der [[Mobilmachung]] seinen Dienst als Leutnant der [[Kavallerie]] antrat.<ref name="an">[http://www.assemblee-nationale.fr/histoire/biographies/IVRepublique/hettier-de-boislambert-claude-andre-charles-antoine-26071906.asp Claude Hettier de Boislambert], abgerufen am 9. September 2012.</ref>

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ging er 1940 im Auftrag der britischen Armee nach London, wo ihn General [[Charles de Gaulle]] zum Verbindungsoffizier in Nordafrika bestimmte. Hettier de Boislambert nahm im August 1940 zusammen mit [[Philippe de Hauteclocque|General Leclerc]] und [[René Pleven]] an einer Mission teil, bei der die Kräfte des [[Résistance|Widerstands]] in den [[Französische Kolonien|französischen Kolonien]] [[Kamerun]] und [[Französisch-Äquatorialafrika]] gebündelt werden sollten. Als die Kolonien sich dem [[Freies Frankreich|Freien Frankreich]] angeschlossen hatten, übernahm er das Kommando in [[Pointe-Noire]]. Nach dem Scheitern der [[Operation Menace]], vor der Hettier de Boislambert Kontakte zu potentiellen Unterstützern versucht hatte herzustellen, wurde er am 30. September 1940 in [[Dakar]] verhaftet und dort einige Wochen von Vertretern der [[Vichy-Regime|Vichy]]-Behörden verhört. Anschließend wurde er nach Frankreich überstellt, verbrachte dort neun Monate in den Gefängnissen von [[Marseille]], [[Clermont-Ferrand]] und [[Granat]], wo er schließlich vor ein Militärgericht gestellt wurde, das ihn am 13. Juni 1941 zum Tode verurteilte. Die Regierung [[Philippe Pétain|Pétain]] wandelte das Urteil in lebenslange Zwangsarbeit um.<ref name="rpp">[http://www.rlb.de/cgi-bin/wwwalleg/goorppd.pl?db=rnam&index=1&s1=-pta0520-&zeilen=1 Hettier de Boislambert, Claude] Rheinland-Pfälzische Personendatenbank, abgerufen am 9. September 2012.</ref> Hettier de Boislambert verbüßte seine Strafe zunächst in [[Saint-Etienne]], dann in Gannat. Er konnte im Dezember 1942 aus dem Arbeitslager flüchten und trat nach zwei Monaten im französischen Untergrund wieder in den Dienst von de Gaulle.

Im Januar 1943 begleitete Hettier de Boislambert de Gaulle auf die [[Casablanca-Konferenz]]. Anschließend leitete er verschiedene Missionen in Afrika. Dann nahm er an der Mission militaire française de liaison administrative (MMLA) teil, die beim Einmarsch der alliierten Truppen unter anderem für die Wiederherstellung der inneren Sicherheit, des Gesundheitswesens und Kommunikation mit der Zivilbevölkerung dienen sollte. In dieser Funktion war er unter anderem in den befreiten Städten [[Caen]], [[Saint-Lô]] und [[Rennes]] tätig, wo er schließlich  am 2. August 1944 verwundet wurde. Ende 1944 nahm er an der [[Assemblée consultative provisoire]] in Paris teil, einer im Vorjahr von de Gaulle in Algier begründeteten provisorischen Ratsversammlung, und leitete dort die Gruppe des äußeren Widerstands.<ref name="an" />

Da Hettier de Boislambert gewisse Kenntnisse der deutschen Sprache und des Landes besaß, setzte ihn de Gaulles nach Ende des Krieges als Gouverneur von Rheinland-[[Hessen-Nassau]] und Generaldelegierter der Pfalz ein. Einige Tage nach der Verkündung der Verordnung Nr. 57 am 30. August 1946, durch die das Land [[Rheinland-Pfalz]] geschaffen wurde, folgte seine Ernennung zu dessen Landesgouverneur. Damit wurde er zum obersten Repräsentant der französischen Besatzungsmacht im Land. In dieser Funktion regelte er unter anderem die [[Entnazifizierung]] und förderte die Kandidatur [[Trier]]s als Universitätsstandort. Er genehmigte 1946 die Gründung der Christlich-Demokratischen Partei (CDP), die sich im Jahr darauf mit der [[CDU Rheinland-Pfalz|CDU]] zu einem gemeinsamen Dachverband vereinigte, die Gründung der [[Liberale Partei des Rheinlands|Liberalen Partei]] (später [[FDP Rheinland-Pfalz|FDP]]), sowie die Neugründung von [[SPD Rheinland-Pfalz|SPD]] und [[KPD Rheinland-Pfalz|KPD]]. Er selbst erklärte allerdings, kein Demokrat zu sein.<ref name="rpp" /> Hettier de Boislambert hatte den Ruf eines autoritäten ''Königs von Rheinland-Pfalz'', setzte sich jedoch für die Belange des Landes ein und kritisierte Missstände der französischen Besatzung.<ref name="ew">Edgar Wagner: [http://www.landtag.rlp.de/icc/Internet-DE/med/2ab/2ab40858-4d8d-a211-33e2-dcbf983c6eac,11111111-1111-1111-1111-111111111111 ''"Packt an! Habt Zuversicht!" Über die Entstehung des Landes Rheinland-Pfalz und seinen Beitrag zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland.''] Heft 35 der Schriftenreihe des Landtags Rheinland-Pfalz, 2007, ISBN 978-3-9811001-2-9.</ref> Nach dem Inkrafttreten des [[Besatzungsstatut]]s 1949 änderte sich seine Position in die eines Landeskommissars, er repräsentierte aber weiterhin Frankreich in Rheinland-Pfalz. Im April 1951 verabschiedete ihn [[André François-Poncet]] aus seinem Amt.

Vom 17. Juni 1951 bis 1. Dezember 1955 war Hettier de Boislambert Abgeordneter der [[Französische Nationalversammlung|Französischen Nationalversammlung]], wo er die 1947 von de Gaulle gegründete Partei [[Rassemblement du peuple français]] (RPF) vertrat. Dort war er Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten und der Kommission für Territorien in Übersee.<ref name="an" /> 1954 erfüllte er eine Mission der [[UNO]]. Ab 1960 war er im diplomatischen Dienst tätig, zunächst in der [[Mali-Föderation]] und nach dessen Zusammenbruch als Botschafter Frankreichs im [[Senegal]], was er bis 1962 blieb. Danach amtierte er als Mitglied des Stadtrates von Sainte-Marie-du-Mont.<ref name="rpp" />

Von 1962 bis 1978 war Hettier de Boislambert Kanzler des [[Ordre de la Libération]]. Gemeinsam mit seiner Frau Odette de Boislambert begründete er 1970 das Musée de l'Ordre de la Libération.<ref name="ol">[http://www.ordredelaliberation.fr/fr_compagnon/471.html Claude Hettier de Boislambert] ordredelaliberation.fr, abgerufen am 9. September 2012.</ref>

Hettier de Boislambert starb am 22. Februar 1986 in Paris. Er wurde in [[Sallenelles]] im [[Département Calvados]] begraben.<ref name="ol" />

== Auszeichnungen ==
Hettier de Boislambert wurde unter anderem mit folgenden Auszeichnungen geehrt:<ref name="ol" />

* [[Ehrenlegion|Grand Croix de la Légion d'Honneur]]
* [[Compagnon de la Libération]] (13. März 1943)
* [[Croix de Guerre]] 39/45
* [[Médaille de la Résistance|Médaille de la Résistance avec rosette]]
* [[Ordre des Palmes Académiques|Commandeur des Palmes Académiques]]
* [[Bronze Star Medal]] (USA)

== Publikationen (Auswahl) ==
* ''C. Hettier de Boislambert. Photographies de J. Behnke. L'Ile aux Cerfs.'' Nouvelles Éditions de la Toison d'or, Paris 1951.
* ''A Travers bois.'' Delagrave, Paris 1968.
* ''Les fers de l'espoir.'' Plon, Paris 1978, ISBN 2-259-00337-0.

== Weblinks ==
* {{Worldcat id|viaf-5864276}}
* {{SUDOC|026921405}}
* [http://www.ordredelaliberation.fr/fr_compagnon/471.html Biografie und Bild von Claude Hettier de Boislambert] auf der Webseite des [[Ordre de la Libération]] (französisch)
* [http://www.assemblee-nationale.fr/sycomore/fiche.asp?num_dept=3831 Biografie von Claude Hettier de Boislambert] auf der Webseite der [[Französische Nationalversammlung|Französischen Nationalversammlung]] (französisch)

== Einzelnachweise ==
<references />

{{Normdaten|TYP=p|GND=12437543X|LCCN=|VIAF=5864276}}

{{SORTIERUNG:Hettier De Boislambert, Claude}}
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]
[[Kategorie:Mitglied der Nationalversammlung (Frankreich)]]
[[Kategorie:Mitglied des Rassemblement du peuple français]]
[[Kategorie:Träger des Ordre de la Libération]]
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großkreuz)]]
[[Kategorie:Träger des Ordre des Palmes Académiques (Komtur)]]
[[Kategorie:Franzose]]
[[Kategorie:Geboren 1906]]
[[Kategorie:Gestorben 1986]]
[[Kategorie:Mann]]

{{Personendaten
|NAME=Hettier de Boislambert, Claude
|ALTERNATIVNAMEN=Hettier de Boislambert, Claude André Charles Antoine Marie
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Widerstandskämpfer, Militärgouverneur vom Rheinland und Rheinland-Pfalz
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1906
|GEBURTSORT=[[Hérouvillette]], [[Département Calvados]]
|STERBEDATUM=22. Februar 1986
|STERBEORT=[[Paris]]
}}

[[fr:Claude Hettier de Boislambert{{Infobox Politicien
| nom=Claude Hettier de Boislambert
| image                   = 
| naissance={{date|26|juillet|1906}}
| décès={{date|22|février|1986}}
| fonction1               = Parlementaire français<br />Député [[1951]]-[[1955]]
| a partir du fonction1   =
| résidence               = [[Manche (département)|Manche]]
| groupe parlementaire 1  = [[Rassemblement du peuple français|RPF]]
| gouvernement 1          = [[Quatrième République]]
}}
'''Claude''' André Charles Antoine Marie '''Hettier de Boislambert''', né le {{date|26|juillet|1906}} à [[Hérouvillette]] ([[Calvados (département)|Calvados]]), mort le {{date|22|février|1986}} à [[Paris]], est un [[Résistance (France)|résistant]] [[France|français]], [[Compagnon de la Libération]], chancelier de cet ordre de [[1962]] à [[1978]].

== Biographie ==
Bachelier en [[1922]], il fait des études de droit et suit les cours de l'[[École libre des sciences politiques]]. Par la suite, sa fortune lui permettant un mode de vie aristocratique de propriétaire terrien, il effectue des recherches zootechniques et ethnographiques en Afrique centrale et des séjours en [[Scandinavie]], en [[Europe centrale]] et au [[Proche-Orient]]. Mobilisé comme lieutenant de cavalerie en {{date||septembre|1939}}, il sert sur le front de [[Lorraine]], à la tête d'un peloton à cheval dans un groupe de reconnaissance. Puis il sert comme officier de liaison à la {{1re}} division cuirassée britannique lors de l'intervention alliée en [[Belgique]]. Sur ordre, il traverse les lignes allemandes, le [[20 mai]], pour rejoindre le front de la Somme.

Le [[16 juin]], il embarque à [[Brest]], avec les officiers et sous-officiers sous ses ordres (qui ont accepté de le suivre), à bord d'un navire emmenant des troupes polonaises, et rejoint [[Charles de Gaulle|de Gaulle]] à [[Londres]]. Là, il prend part à l'organisation de son état-major et de son cabinet. Le [[6 août]], il est envoyé par de Gaulle au [[Cameroun]] avec [[Philippe Leclerc de Hauteclocque|Leclerc]] et [[René Pleven|Pleven]] et rallie ce territoire à la [[France libre]] le [[26 août|26]].

Nommé chef d'escadron avant la tentative de débarquement du [[23 septembre]] à [[Dakar]], il mène, lors de l'[[opération Menace]], une mission visant à préparer le ralliement du Sénégal de l'intérieur, contactant plusieurs officiers et administrateurs (notamment [[Marcel Campistron]]). Toutefois, après l'échec de la tentative, il est fait prisonnier par les troupes vichystes le [[30 septembre]]. Interné à Dakar puis à [[Bamako]], il est envoyé à la prison de [[Marseille]] puis à celle de [[Clermont-Ferrand]] et celle de [[Gannat]]. Condamné à mort par la cour martiale de Gannat le {{date|13|juin|1941}}, sa peine est commuée en condamnation aux travaux forcés à perpétuité.

Transféré à la prison de [[Saint-Étienne]] pour purger sa peine, il retrouve celle de Gannat, d'où il s'évade après vingt-six mois de détention. Après deux mois de vie clandestine en France, il rejoint Londres par avion sur ordre du général de Gaulle dans la nuit du [[14 janvier|14]] au {{date|15|janvier|1943}}. Peu après, il participe à la [[conférence d'Anfa]] avec de Gaulle.

Nommé [[lieutenant-colonel]], il commande une mission nouvellement créée, la Mission militaire française de liaison administrative (MMLA), qui doit établir et harmoniser les rapports entre les forces alliées et les populations libérées dans le cadre du [[débarquement allié en Normandie]]. L'un des premiers à entrer dans [[Caen]] et [[Saint-Lô]], il est blessé devant [[Rennes]] le {{date|2|août|1944}}.

Fin [[1944]], il est nommé à l'[[Assemblée consultative provisoire|Assemblée consultative]], où il préside le groupe de la Résistance extra-métropolitaine et devient membre des commissions des Colonies, des Finances et de l'Information, ainsi que rapporteur du budget des colonies.

Nommé le {{date|15|novembre|1945}} gouverneur de la [[Rhénanie]], il prend son commandement le {{1er décembre}}. Puis il devient délégué-général quand la partie sud de la [[Rhénanie prussienne]], la [[Hesse rhénane]] et le [[Palatinat rhénan]] forment le [[land (Allemagne)|land]] de [[Rhénanie-Palatinat]].

Il en démissionne pour se présenter aux [[élections législatives françaises de 1951]]. Élu le [[17 juin]] sur une liste qui obtient {{formatnum:61249}} voix sur {{formatnum:199487}} suffrages exprimés et deux sièges, il est député de la [[Manche (département)|Manche]] de [[1951]] à [[1956]]. À l'Assemblée, il devient membre de la commission des Affaires étrangères puis, en [[1954]], de celle des territoires d'outre-mer. Cette dernière fonction l'amène à faire de nombreux voyages d'études en Afrique.

À l'arrivée du général de Gaulle, il reprend une carrière administrative : il est nommé Haut-représentant de France auprès de la [[Fédération du Mali]] le {{date|14|juin|1960}}, puis auprès du [[Sénégal]] (jusqu'en [[1962]]), après l'éclatement de la fédération.

Nommé Chancelier de l'[[Ordre de la Libération]] le {{date|22|août|1962}} (c'est le premier civil à occuper cette charge) et renouvelé à quatre reprises jusqu'en [[1978]], il crée le [[Musée de l'Ordre de la Libération]] en [[1970]]. Il a également présidé la Commission nationale de la [[Médaille de la Résistance]] et l'Association nationale des médaillés de la Résistance.

Mort en [[1986]], il est inhumé à [[Sallenelles]], dans le Calvados.

== Décorations ==
{|
|-
|[[Image:Legion Honneur GC ribbon.svg |106px]]
|[[Fichier:Ordre de la Liberation 2nd ribbon.svg |106px]]
|[[Fichier:Croix de Guerre 1939-1945 ribbon.svg |106px]]
|-
|[[Fichier:Medaille de la Resistance avec rosette ribbon.svg|106px]]
|[[Fichier:Palmes academiques Commandeur ribbon.svg|106px]]
|[[Image:Bronze Star ribbon.svg|106px]]
|-
|}

=== Intitulés ===
* [[Grand-Croix de la Légion d'honneur]]
* [[Compagnon de la Libération]] - décret du {{date|13|mars|1943}}
* [[Croix de Guerre (1939-1945)|Croix de Guerre 39/45]]
* [[Médaille de la Résistance]] avec rosette
* Commandeur des [[Palmes académiques]]
* [[Bronze Star Medal]] (États-Unis)

== Hommages ==
=== Voies ayant reçu son nom ===
* ''Allée Claude Hettier de Boislambert'' à [[Caen]] ([[Calvados (département)|Calvados]]). — Voie ouverte au début des années [[2000]] dans une zone [[odonymie|odonymique]] proche du [[Mémorial de Caen|Mémorial pour la Paix]], consacrée à la [[Seconde Guerre mondiale]], la [[Résistance française|Résistance]] et la [[Union européenne|construction Européenne]]. Elle fut inaugurée le 20 octobre [[2006]] par Brigitte Le Brethon, alors Député-Maire de Caen, et Pierre Messmer, ancien Premier ministre et Chancelier de  l'Ordre de la Libération, avec les ''allées [[Guy Chaumet]]'' et ''[[Philippe Livry-Level]]'' commémorant deux autres Compagnons de la Libération, et s'ouvrant comme la première sur le ''cours des Français Libres''.

== Sources bibliographiques ==
* {{Biographie-Française|vol=|an=|page=|notice=|aut=}}
* « Claude Hettier de Boislambert », dans Vladimir Trouplin, ''Dictionnaire des Compagnons de la Libération'', Bordeaux, Elytis, 2010. ''(Notice [http://www.ordredelaliberation.fr/fr_compagnon/471.html visible ici])''.
* {{DicoParlement1940|id=3831 }}
* ''Qui était qui, {{s-|XX}}'', éd. Jacques Lafitte, 2008.
* ''Cinquantenaire de l'Ordre de la Libération'', 1990, p. 50-54.

== Liens externes ==
* [http://www.assemblee-nationale.fr/histoire/biographies/IVRepublique/hettier-de-boislambert-claude-andre-charles-antoine-26071906.asp Portrait sur le site de l'Assemblée nationale]
* [http://www.ordredelaliberation.fr/fr_compagnon/471.html Portrait sur le site de l'Ordre de la Libération]

{{Début dynastie}}
{{Insérer dynastie|couleur2=d0f0d0
  |nom=[[Liste des chanceliers de l'ordre de la Libération|Chancelier de l'ordre de la Libération]]
  |avant=Général [[François Ingold]] 
  |période=[[1962]]-[[1978]]
  |après=Général [[Jean Simon]]}}
{{Fin dynastie}}

{{Portail|histoire militaire|Seconde Guerre mondiale|Résistance française|politique française}}

{{DEFAULTSORT:Hettier de Boislambert, Claude}}

[[Catégorie:Personnalité de la France libre]]
[[Catégorie:Résistant français]]
[[Catégorie:Compagnon de la Libération]]
[[Catégorie:Membre de l'Assemblée consultative provisoire]]
[[Catégorie:Député de la deuxième législature de la Quatrième République]]
[[Catégorie:Ancien député de la Manche]]
[[Catégorie:Personnalité du Rassemblement du peuple français]]
[[Catégorie:Grand-croix de la Légion d'honneur]]
[[Catégorie:Commandeur des Palmes académiques]]
[[Catégorie:Naissance en 1906]]
[[Catégorie:Naissance dans le Calvados]]
[[Catégorie:Décès en 1986]]