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Unter einer '''Lähmung''' versteht man den anteiligen oder kompletten Funktionsverlust eines Körperteils oder Organsystems. 
In der Neurologie bezeichnet Lähmung die Funktionsminderung von Nerven, mit daraus folgenden motorischen oder sensiblen Ausfällen. 
Im übertragenen Sinn kann es sich auch um eine [[Subjektivität|subjektive]] Lähmungsempfindung trotz intakter [[Funktion (Objekt)|Funktion]] handeln.

== Die körperlich bedingte Lähmung ==
Gleichbedeutend mit Lähmung wird die Bezeichnung [[Parese]] verwendet. Eine vollständige Lähmung bezeichnet man auch als eine [[Plegie]].

Eine motorische (das heißt die Muskelkraft betreffende) Lähmung kann durch [[toxisch]]e, [[Entzündung|entzündliche]] oder mechanisch-[[Trauma (Medizin)|traumatische]] Schädigungen der [[Motoneuron|motorischen Nerven]] (neurogene Lähmung) oder der [[Muskel]]n (myogene Lähmung) verursacht sein. Ein bekanntes Beispiel für eine entzündliche Erkrankung ist die [[Kinderlähmung]]. Eine mechanisch-traumatische Schädigung ist zum Beispiel die [[Querschnittlähmung]] als Folge einer Quetschung des [[Rückenmark]]s. 

Der Schweregrad einer motorischen Lähmung wird üblicherweise nach einer Skala des {{lang|en|British [[Medical Research Council]]}} (BMRC) in sechs Kraftgrade eingeteilt:

* 0/5: keinerlei Muskelaktivität, komplette Lähmung (= [[Plegie]])
* 1/5: sichtbare/tastbare Kontraktion ohne Bewegungseffekt
* 2/5: Bewegung bei Ausschaltung der Schwerkraft möglich
* 3/5: Bewegung gegen die Schwerkraft gerade noch möglich
* 4/5: Bewegung gegen mäßigen Widerstand
* 5/5: normale Kraft

== Die psychisch bedingte Lähmung ==
(contracted; show full)[[simple:Paralysis]]
[[sl:Ohromelost]]
[[sv:Förlamning]]
[[te:పక్షవాతం]]
[[th:อัมพาต]]
[[tl:Pagkalumpo]]
[[tr:Felç]]
[[uk:Параліч]]