Difference between revisions 112375872 and 112378169 on dewiki'''Deutschland sucht den Superstar''' (DSDS) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Castingshow]], die erstmals im Herbst [[2002]] vom Fernsehsender [[RTL Television|RTL]] ausgestrahlt wurde. Sie basiert auf der britischen Sendung ''[[Pop Idol]]'', einem Konzept, das weltweit erfolgreich lizenziert wurde (z.B. in den USA ''[[American Idol]]'', in Frankreich ''La Nouvelle Star'') und wird in Deutschland von [[Grundy Light Entertainment]] produziert. ''DSDS'' kombiniert dabei das Konzept herkömmlicher Talentwettbewerbe mit interaktiven Elementen. Die Zuschauer werden in die Abstimmung mit einbezogen und nach jeder Show muss der schlechtplazierteste das Team verlassen. Eine ausgewählte Jury gibt nach jedem Auftritt eine Beurteilung ab. Bewertet wird nach den Kriterien Gesang, Outfit, Auftreten und den persönlichen Präferenzen. == Erste Staffel (2002/2003) == {| {{prettytable-R}} |----- | align="center" colspan=2 | '''DSDS-Kandidaten Mottoshows'''<br><small>''(ausgeschieden am)''</small> |----- | colspan=2 align="center" | '''Erste Staffel''' ([[2002]]/[[2003]]) |----- | [[Alexander Klaws]] || ''Gewinner'' |----- | [[Juliette Schoppmann]] || [[8. März]] |----- | [[Daniel Küblböck]] || 1. März |----- | [[Vanessa Struhler]] || 8. Februar |----- | [[Gracia Baur]] || 1. Februar |----- | [[Nicole Süßmilch]] || 18. Januar |----- | [[Daniel Lopes]] || 11. Januar |----- | [[Nektarios Bamiatzis]] || 4. Januar |----- | [[Judith Lefeber]] || 4. Januar (freiwillig) |----- | Andrea Josten || 28. Dezember |----- | Stephanie Brauckmeyer || 21. Dezember |} Moderiert wurde die erste Staffel von [[Michelle Hunziker]] und [[Carsten Spengemann]]. Die Jury bestand aus dem [[Produzent]]en, [[Komponist]]en und [[Gesang|Sänger]] [[Dieter Bohlen]], dem [[Moderator (Beruf)|Radiomoderator]] [[Thomas Bug]], der [[Journalist|Musikjournalistin]] [[Shona Fraser]] und dem Ex-[[Bertelsmann Music Group|BMG]]-Plattenboss [[Thomas M. Stein]]. Die Finalshow der ersten deutschen Staffel am 8. März 2003 verfolgten bis zu 15,01 Millionen Zuschauer, durchschnittlich waren es 12,8 Millionen. Auch die Vermarktung der Nachwuchs-Sänger war anfangs erfolgreich. Alle fünf Erstplatzierten der ersten Staffel erreichten 2003 in den deutschen Singlecharts Plätze in den Top Ten, [[Alexander Klaws]] und [[Daniel Küblböck]] erreichten sogar [[Liste der Nummer-Eins-Hits in Deutschland (2003)|Platz 1]]. Die von allen Teilnehmern der ersten Staffel gesungene Single "We Have A Dream" war vom 13. Januar bis zum 17. Februar 2003 die meistverkaufte Single in Deutschland. Später brachten sie auch das Album "United" heraus. Das hatte zur Folge, dass die Single ''und'' das Album in den Jahrescharts 2003 auf Platz 1 landeten. RTL schaffte 2003 nicht zuletzt dank der Produktion von ''Deutschland sucht den Superstar'' wieder den Sprung zurück in die Gewinnzone. In den ersten beiden Mottoshows ("My Superstar" und "Love Songs") lag, wie RTL nach Ende der Ausstrahlung bekannt gab, Judith Lefeber mit deutlichem Vorsprung vor Daniel Küblböck. Der spätere Sieger Alexander Klaws begann als Viertplatzierter und fiel in der zweiten Show sogar auf den fünften Platz zurück. Lefeber entschied sich jedoch nach zwei Sendungen, nicht weiter am Wettbewerb teilzunehmen. Ihre Stelle nahm die bereits im Vorfeld ausgeschiedene Nicole Süßmilch ein. Die dritte Mottoshow ("Hits 2002") entschied Küblböck für sich (vor Juliette Schoppmann). Die vierte Mottoshow ("Musical") entschied Gracia Baur für sich (vor Küblböck), während Schoppmann überraschenderweise in dieser Kategorie, die sie vorher beruflich ausgeübt hatte, vorletzte wurde. In der fünften und sechsten Mottoshow ("Hits der 80er Jahre" und "Big Band") lag Küblböck vor Klaws. In den letzten drei Shows ("Disco", "Filmmusik" und Finale) führte Klaws vor Schoppmann. Mit 70,1% : 29,9% entschied Klaws das Finale für sich. ==hi == Dritte Staffel (2005/2006) == {| {{prettytable-R}} |----- | align="center" colspan=2 | '''DSDS-Kandidaten Mottoshows'''<br><small>''(ausgeschieden am)''</small> |----- | colspan=2 align="center" | '''Dritte Staffel''' ([[2005]]/[[2006]]) |----- | || ''Gewinner'' |----- | || 18. März |----- | Vanessa Jean Dedmon || 11. März |----- | Nevio Passaro || 25. Februar |----- | Didi Knoblauch || 18. Februar |----- | Anna-Maria Zimmermann || 11. Februar |----- | Daniel Muñoz || 4. Februar |----- | Lena Hanenberg || 21. Januar |----- | Stephan Darnstaedt || 20. Januar (freiwillig) |----- | Dascha Semcov || 14. Januar |----- | Carolina Escolano || 7. Januar |} Am 16. November 2005 begann die dritte Staffel. Die bisherigen Moderatoren wurden von [[Tooske Ragas]] und [[Marco Schreyl]] abgelöst, ebenso wie auch die Jury neu besetzt wurde, in der nun neben [[Dieter Bohlen]] [[Sylvia Kollek]] und [[Heinz Henn]] die Kandidaten bewerten. Die Themen der bisherigen Mottoshows waren in chronologischer Reihenfolge "Greatest Hits", "80er Jahre", "Rock", "Big Band", "Love Songs", "Nummer-1-Hits", "Soul" und "Kuschelrock". Einer der Kandidaten, Stephan Darnstaedt, gab vor der dritten Mottoshow seinen freiwilligen Ausstieg bekannt. Als Grund nannte er die zu hohe psychische Belastung. Nachrücker für Darnstaedt wurde der zuvor in den Top20-Shows knapp gescheiterte Didi Knoblauch. Das Finale, welches am 18. März 2006 stattfindet, bestreiten Mike-Leon ich will deinen dicken dodel in meiner fotze spüren ich will deinen dicken dodel in meiner fotze spüren! == Siehe auch == [[Castingshow]] (Liste internationaler Formate) == Weblinks == * [http://www.deutschlandsuchtdensuperstar.de/ Offizielle Website] <!--KEINE FOREN VERLINKEN, siehe [[WP:WEB]]--> [[Kategorie:Musiksendung]] [[Kategorie:Musikwettbewerb]] [[en:Deutschland sucht den SuperStar]] [[fi:Deutschland sucht den Superstar]] [[nl{{Infobox Fernsehsendung | ID = Logo-dsds.gif | OT = Deutschland sucht den Superstar | PL = [[Deutschland]] | PJ = seit 2002 | PRODUKTIONSUNTERNEHMEN = [[Grundy Light Entertainment|GRUNDY Light Entertainment GmbH]] | LEN = 45 bis 100 | IDEE = [[Simon Fuller]] | GENRE = [[Castingshow]] | EAS = 9. November 2002 | SEN = [[RTL Television|RTL]] | MUSIK = J. Gingell, B. Stone, C. Dennis | REGELMAESSIGKEIT = mittwochs und samstags; Liveshows samstags (in Ausnahmefällen mit wöchentlicher Pause) | MODERATION = * Staffeln 1–2: [[Carsten Spengemann]], [[Michelle Hunziker]] * <small>Staffel 2 am 22. Oktober 2003: [[Yvonne Catterfeld]] als Gastmoderatorin</small> * Staffeln 3–4: [[Marco Schreyl]], [[Tooske Ragas]] * Seit Staffel 5: [[Marco Schreyl]] }} '''Deutschland sucht den Superstar''' ([[Akronym]]: '''DSDS''') ist eine deutsche [[Castingshow]], die erstmals im Herbst 2002 vom Fernsehsender [[RTL Television|RTL]] ausgestrahlt wurde. Sie basiert auf der [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Sendung ''[[Pop Idol]]'', einem Konzept, das weltweit lizenziert wurde (zum Beispiel als ''[[American Idol]]'' in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] oder ''[[Nouvelle Star]]'' in [[Frankreich]]). In [[Deutschland]] wird die Sendung von der [[Grundy Light Entertainment|Grundy Light Entertainment GmbH]] produziert. == Konzept und Marketing == Ziel der Sendung ist es, in einem Talentwettbewerb einen Sänger oder eine Sängerin zu finden. Durch Castingveranstaltungen und Bewerbungen werden Kandidaten gefunden, deren Anzahl in sogenannten „Recalls“ reduziert wird. Diesen Qualifikationsrunden folgen mehrere Showsendungen, in denen jeweils ein Kandidat ausscheidet. Eine Jury beurteilt nach jedem Auftritt den Gesang, das Outfit und Auftreten der Teilnehmer, sie entscheidet jedoch nicht über das Weiterkommen. Der Sieger erhält einen Plattenvertrag. Alle Stufen des Wettbewerbs, sowie das Leben der Teilnehmer werden in den wöchentlichen Sendungen, sowie in weiteren RTL-Magazinen thematisiert. DSDS kombiniert dabei das Konzept herkömmlicher Talentwettbewerbe durch interaktive Elemente mit [[Cross-Channel-Konzeption]]en. So werden die Zuschauer nach den Qualifikationsrunden in die Abstimmung einbezogen: Sie können durch Telefonanrufe bei einer gebührenpflichtigen [[Sonderrufnummer]] für ihren Favoriten abstimmen; nach jeder Show muss der Kandidat mit den nach Senderangaben wenigsten Anrufen die Show verlassen. == Bisherige Staffeln == {{Hauptartikel|Deutschland sucht den Superstar/Staffelübersicht}} === Erste Staffel (2002–2003) === {| class="wikitable float-right" |- | # '''[[Alexander Klaws]]''' # [[Juliette Schoppmann]] # [[Daniel Küblböck]] # [[Vanessa Struhler]] # [[Gracia Baur]] # [[Nicole Süßmilch]] # [[Daniel Lopes]] # [[Nektarios Bamiatzis]] # [[Judith Lefeber]] # Andrea Josten # Stephanie Brauckmeyer |} [[Datei:Alexander klaws ahlen 2008.jpg|miniatur|hochkant|links|Alexander Klaws: der Sieger der ersten Staffel]] Moderiert wurde die erste Staffel von [[Michelle Hunziker]] und [[Carsten Spengemann]]. Die Jury bestand aus dem [[Musikproduzent|Produzenten]], [[Komponist]]en und [[Gesang|Sänger]] [[Dieter Bohlen]], dem [[Moderator (Beruf)|Radiomoderator]] [[Thomas Bug]], der [[Journalist|Musikjournalistin]] [[Shona Fraser]] und dem [[Sony Music Entertainment|BMG]]-Plattenboss [[Thomas M. Stein]]. Das Magazin wurde von [[Peer Kusmagk]] und [[Tamara Gräfin von Nayhauß]] moderiert. Die Finalshow der ersten deutschen Staffel am 8. März 2003 erreichte (bei Spitzenwerten bis zu 15,01 Millionen) eine durchschnittliche Einschaltquote von 12,8 Millionen Zuschauern. Auch die Vermarktung der Nachwuchs-Sänger nach dem Ende der Staffel war anfangs erfolgreich. Alle fünf Erstplatzierten der ersten Staffel erreichten 2003 in den deutschen Singlecharts Plätze in den Top 10, [[Alexander Klaws]] und [[Daniel Küblböck]] erreichten sogar [[Liste der Nummer-eins-Hits in Deutschland (2003)|Platz 1]]. Die von allen Teilnehmern der ersten Staffel gesungene Single ''[[United (Album)#We Have a Dream|We Have A Dream]]'' war vom 13. Januar bis zum 17. Februar 2003 die meistverkaufte Single in Deutschland. Später brachte auch das Album ''[[United (Album)|United]] u.a. wegen der Produktion von ''Deutschland sucht den Superstar'' wieder Gewinne. Nach den Castings folgten insgesamt neun Shows, die jeweils einem bestimmten Motto unterstanden. Nach jeder dieser Shows schied einer der Kandidaten aus. In den ersten beiden Mottoshows (''My Superstar'' und ''Love Songs'') lag, wie RTL nach dem Ende der Staffel bekannt gab, [[Judith Lefeber]] mit deutlichem Vorsprung vor Daniel Küblböck. Der spätere Sieger Alexander Klaws begann als Viertplatzierter und fiel in der zweiten Show sogar auf den fünften Platz zurück. Lefeber entschied sich jedoch nach zwei Sendungen, nicht weiter am Wettbewerb teilzunehmen. Ihre Stelle nahm die bereits im Vorfeld ausgeschiedene [[Nicole Süßmilch]] ein. Die dritte Mottoshow ''(Hits 2002)'' entschied Küblböck für sich (vor Juliette Schoppmann). Und die vierte Mottoshow ''(Musical)'' entschied Gracia Baur für sich (vor Küblböck), während Schoppmann in dieser Kategorie, die sie vorher beruflich ausgeübt hatte, Vorletzte wurde. In der fünften und sechsten Mottoshow (''Hits der 80er-Jahre'' und ''Big Band'') lag Küblböck vor Klaws. In den letzten drei Shows (''Disco'', ''Filmmusik'' und Finale) führte Klaws vor Schoppmann. Mit 70,2 Prozent zu 29,8 Prozent der Stimmen entschied Klaws das Finale für sich. <br style="clear: left;" /> === Zweite Staffel (2003–2004) === {| class="wikitable float-right" |- | # '''[[Elli Erl]]''' # Denise Tillmanns # [[Philippe Bühler]] # Benjamin Martell # [[Lemon Ice|Gunther Göbbel]] # Anke Wagner # Aida Ilijasevic # Judith Burmeister # Kemi Awosogba # [[Lorielle London|Lorenzo Woodard]] # Steffen Frommberger # Ricky Ord und<br />Jessica Houston |- |} [[Datei:Elli-Erl.jpg|miniatur|links|Elli Erl: die Siegerin der zweiten Staffel (Foto von 2005)]] Die zweite Staffel von ''Deutschland sucht den Superstar'' startete im Herbst 2003. Sowohl das Moderatorenpaar, als auch die Jury blieben unverändert. Die Show konnte an den Erfolg der ersten Staffel jedoch nicht anknüpfen. Dies spiegelte sich sowohl in den Einschaltquoten, als auch in der Zahl der Telefonanrufe wider. Ebenso gab es eine große Differenz beim Verkauf der gemeinsam aufgenommenen Platten der Finalkandidaten. Auch der kommerzielle Erfolg der Siegerin war deutlich geringer als bei der ersten Staffel. Nur durchschnittlich 5,33 Millionen Zuschauer sahen das Finale am 13. März 2004. Die erfolgreichste Sendung der zweiten Staffel war das erste Casting mit 6,65 Millionen Zuschauern. In dieser Staffel nahm auch der spätere [[Popstars]]-Gewinner [[Room2012|Sascha Schmitz]] teil. Dieser kam unter die Top 50, schied dann aber aus. Keine Plattenveröffentlichung, die mit der zweiten Staffel von DSDS in Verbindung stand, konnte die Nummer Eins der deutschen Verkaufscharts erreichen: Die gemeinsame Single ''Believe in Miracles'' erreichte Platz acht, das gemeinsame Album ''Magic of Music'' wurde zwar Nummer zwei, hatte aber mit neun Wochen eine ungewöhnlich kurze Verweildauer in den Top 100. Lediglich die Siegerin, [[Elli Erl]], veröffentlichte in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel drei Singles und ein Album, welche mit Ausnahme des Siegertitels ''This is my Life'' (Platz drei), nicht in die Top 30 kamen. Der Drittplatzierte [[Philippe Bühler]] startete seine Karriere Ende 2005 erst mit deutlichem zeitlichen Abstand. [[Lemon Ice|Gunther Göbbel]] veröffentlichte unter dem Namen ''Lemon Ice'' das Lied ''Stand By Me''. Da im Gegensatz zur ersten Staffel 13 Teilnehmer an der ersten Mottoshow teilnahmen, gab es zwei Shows mehr (und in der ersten Show schieden ausnahmsweise zwei Teilnehmer aus). Die elf Shows standen jeweils wieder unter einem musikalischen Thema. Den nach Ende der Staffel von RTL veröffentlichten Zahlen zufolge, führte nach der ersten Mottoshow ''(Mein Pop-Idol)'' Philippe Bühler vor Anke Wagner und Denise Tillmanns. Die spätere Siegerin Elli Erl wurde Vierte und konnte erst in der zehnten Mottoshow die Mehrheit der Telefonanrufe auf sich vereinigen. Die zweite Mottoshow ''(Rock- und Popballaden)'' entschied wiederum Philippe Bühler vor Denise Tillmanns für sich. Beide Teilnehmer tauschten die Plätze in der dritten Mottoshow ''(Mein Geburtsjahr)'', und in der ''Christmas Show'' lag Bühler wieder vor Tillmanns. In der fünften Mottoshow ''(Elton John und Madonna)'' war wieder Tillmanns vorne (vor Benjamin Martell). Ihre Führung behielt sie in der sechsten Mottoshow ''(Big Band)'', dann wieder mit Bühler als Zweitem. In der siebten und achten Mottoshow (''Hits der 1970er-Jahre'' und ''Filmmusik'') lag wieder Bühler vor Tillmanns. Beide tauschten in der neunten Mottoshow ''(Songs der Jury)'' erneut die Plätze, wohingegen in der zehnten Mottoshow ''(Hits der 60er)'' erstmals Elli Erl vorne lag. Sie gewann das Finale mit 61 Prozent zu 39 Prozent der Stimmen gegen Denise Tillmanns. === Dritte Staffel (2005–2006) === {| class="wikitable float-right" |- | # '''[[Tobias Regner]]''' # [[Mike Leon Grosch]] # [[Vanessa Jean Dedmon]] # [[Nevio (Sänger)|Nevio Passaro]] # Didi Knoblauch # [[Anna-Maria Zimmermann]] # Daniel Muñoz # Lena Hanenberg # Stephan Darnstaedt (freiwillig ausgestiegen) # Dascha Semcov # Carolina Escolano |} [[Datei:Tobias Regner.jpg|miniatur|links|Tobias Regner: der Sieger der dritten Staffel]] Am 16. November 2005 begann die Ausstrahlung der dritten Staffel. Die bisherigen Moderatoren wurden von [[Tooske Ragas]] und [[Marco Schreyl]] abgelöst. Das Magazin zur Sendung wurde von [[Nina Moghaddam]] und [[David Wilms]] moderiert. Die Jury wurde auf drei Personen verkleinert, und überwiegend neu besetzt; neben Dieter Bohlen bewerteten [[Sylvia Kollek]] und [[Heinz Henn]] die Kandidaten. In der ersten Top-20-Show nahm der spätere Popstars-Gewinner [[Room2012|Julian Kasprzik]] teil und schied aus. Die Themen der Mottoshows waren in chronologischer Reihenfolge ''Greatest Hits'', ''80er Jahre'', ''Rock'', ''Big Band'', ''Love Songs'', ''Nummer-eins-Hits'', ''Soul'' und ''Kuschelrock''. Nachdem die Einschaltquoten in der zweiten Staffel nicht zufriedenstellend waren, kehrte RTL mit der dritten Staffel wieder zum in Staffel 1 erprobten Aufbau der Sendung mit nur neun statt elf Mottoshows zurück. In der ersten Mottoshow lag Vanessa Jean Dedmon mit 35,1 Prozent weit vor Nevio Passaro mit 13,3 Prozent. Schon in der zweiten Mottoshow lag der spätere Gewinner Tobias Regner mit 28,3 Prozent vor Vanessa Jean Dedmon. Der nachgerückte Didi Knoblauch konnte die dritte Mottoshow mit 20 Prozent vor Mike Leon Grosch (mit 19,7 Prozent) für sich entscheiden. Die ''Bigband'' Show ging auf das Konto von Mike Leon Grosch, Zweite wurde Vanessa Jean Dedmon, knapp vor Anna-Maria Zimmermann und Tobias Regner. Die fünfte Show entschied wiederum Mike Leon Grosch vor Vanessa Jean Dedmon für sich, während Tobias Regner, als Fünfter von sechs, knapp am Ausscheiden vorbeigekommen war. Im Halbfinale entfielen 59 Prozent der Stimmen auf Tobias Regner. Der Kandidat Stephan Darnstaedt gab vor der dritten Mottoshow seinen freiwilligen Ausstieg bekannt. Als Grund nannte er die zu hohe psychische Belastung. Nachrücker für Darnstaedt wurde der zuvor in den Top-20-Shows knapp gescheiterte Didi Knoblauch. Das Finale am 18. März 2006 bestritten [[Mike Leon Grosch]] und [[Tobias Regner]], der sich mit 54,6 Prozent der Stimmen knapp durchsetzen konnte. Die Einschaltquote der Finalshow lag bei 7,04 Millionen Zuschauern. Im Vergleich zur zweiten Staffel war die dritte Staffel wieder erfolgreicher, erreichte jedoch nicht die Spitzenwerte der ersten Staffel. Die dritte Staffel sorgte für Aufsehen. Der Kandidat Didi Knoblauch schied in der Sendung vom 19. Februar 2006 vorzeitig im Videotext bei RTL aus, und das Siegerlied von Tobias Regner, ''I Still Burn'', war nicht, wie von RTL behauptet, eigens für ihn geschrieben, sondern eingekauft worden. === Vierte Staffel (2007) === {| class="wikitable float-right" |- | # '''[[Mark Medlock]]''' # [[Martin Stosch]]<ref>[[Martin Stosch]] trat für den disqualifizierten Max Buskohl an.</ref> # [[Lisa Bund]] # [[Empty Trash|Max Buskohl]]<ref>Max Buskohl schied nach eigener Angabe freiwillig aus.</ref> # Lauren Talbot # Thomas Enns # Francisca Urio # Julia Falke # Jonathan Enns # Laura Martin |} [[Datei:MMinC.jpg|miniatur|links|hochkant|Mark Medlock: der Sieger der vierten Staffel]] Aufgrund der hohen Einschaltquoten der dritten Staffel wurde eine vierte Staffel produziert, bei der die [[Moderator (Beruf)|Moderatoren]] die gleichen blieben. In dieser Staffel moderierte wieder [[Nina Moghaddam]] das Magazin zur Sendung. Die [[Jury]] war mit [[Dieter Bohlen]] und [[Heinz Henn]] besetzt; [[Sylvia Kollek]] wurde durch [[Anja Lukaseder]] ersetzt. Die Castings der vierten Staffel fanden im August, September und Oktober 2006 in den deutschen Städten [[Hamburg]], [[München]], [[Berlin]], [[Köln]], [[Wiesbaden]], [[Stuttgart]] und [[Dresden]], sowie auf der spanischen Insel [[Mallorca]] statt. Insgesamt bewarben sich 28.597 Kandidaten. Die Top-20-Shows der männlichen Kandidaten entschied jeweils [[Mark Medlock]] mit zuerst 41,25 Prozent und dann mit 33,23 Prozent für sich. Zweitplatzierter waren jeweils Thomas Enns (12,89 Prozent) und [[Martin Stosch]] (20,40 Prozent). Die Top-20-Shows der weiblichen Kandidaten hatten jeweils [[Lisa Bund]] zur Siegerin (38,52 Prozent und 31,33 Prozent). Zweitplatzierte war beide Male Francisca Urio (19,46 Prozent und 30,05 Prozent). Der als Favorit gehandelte [[Dennis Haberlach]] schied als Drittletzter mit 8,59 Prozent nur knapp gegen den späteren Favoriten Max Buskohl (9,24 Prozent) aus. Der für Roman Lob nachgerückte Tristan Iser hatte 0,92 Prozent der Anrufer. In der ersten Mottoshow lag Mark Medlock mit 25,85 Prozent vor Lisa Bund (21,24 Prozent) und Francisca Urio (15 Prozent). Das war das erste und einzige Mal, dass Medlock unter der 30-Prozent-Marke lag, was mit der hohen Teilnehmerzahl (insgesamt zehn Kandidaten) zu erklären ist. In der zweiten Mottoshow konnte Mark Medlock mit 30,77 Prozent seinen Vorsprung gegen die nun Zweitplatzierte Lauren Talbot (11,8 Prozent) und die knapp dahinterliegende Dritte Lisa Bund (11,79 Prozent) ausbauen. In der dritten Mottoshow konnte Mark Medlock seine Pole-Position mit 30,43 Prozent erneut verteidigen, und ist nun als Favorit prädestiniert. Zweitplatzierte war wieder Lisa Bund mit 14,99 Prozent. Auch in der „Hits von Heute“-Show ging der Sieg auf das Konto von Mark Medlock mit 31,64 Prozent, während die als Favoritin goltende Francisca Urio, mit 10,46 Prozent, knapp gegen den späteren Finalisten Martin Stosch (10,61 Prozent) ausschied. Die in der Show viel gescholtene Lauren Talbot (12,38 Prozent), wurde Zweite, hatte aber nicht einmal zwei Prozent Vorsprung zu Urio; alle Kandidaten hinter Medlock erhielten somit Stimmenanteile zwischen 12,38 Prozent und 10,46 Prozent. Mark Medlock siegte in der Big-Band-Show mit 34,62 Prozent. Erstmals war Max Buskohl mit 17,78 Prozent auf Platz 2, und Martin Stosch mit 15,36 Prozent wieder auf dem vorletzten Platz. Wenig Änderung in der sechsten Mottoshow: Mark Medlock mit 36,06 Prozent auf Platz eins, Max Buskohl mit 19,88 Prozent auf Platz zwei und Martin Stosch mit 15,36 Prozent auf den vorletzten Platz. In der siebten Mottoshow, in der die Kandidaten erstmals mit zwei Liedern antreten mussten, konnte Mark Medlock mit einer fast absoluten Mehrheit von 48,13 von sich überzeugen. Martin Stosch hätte mit 15,43 Prozent ausscheiden müssen, was zuerst auch der Fall war, doch tatsächlich ausgeschieden ist kaum zwölf Stunden später Max Buskohl, der in seiner letzten Show mit 19,8 Prozent wieder den zweiten Platz belegte. Zunächst tauchten Behauptungen auf, Buskohl wäre durch RTL vorzeitig disqualifiziert worden, da er Interviews und andere Pressetermine nicht wahrnahm, mehrfach mit dem Ausstieg aus der Show gedroht hatte, und auf einen Vertrag mit seiner Band [[Empty Trash]] bestand. Der Sender bezeichnete jedoch den Vorgang im Anschluss als freiwilligen Rücktritt. Nach diesem Ausstieg setzte sich Martin Stosch im Halbfinale mit 22,27 Prozent diesmal gegen Lisa Bund (18,74 Prozent) durch, jedoch nicht gegen den Favorit Mark Medlock, der – ebenfalls wie einst Tobias Regner im Halbfinale der dritten Staffel – 59 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte. Beim Finale am 5. Mai 2007 gewann Mark Medlock mit 78,02 Prozent der Anrufe vor Martin Stosch (21,98 Prozent) die vierte Staffel von ''Deutschland sucht den Superstar''. Medlock bekam in dieser Staffel, genau wie in der fünften [[Thomas Godoj]], von der ersten Top-20-Show, bis zum Finale, die höchsten Anruferzahlen. Die Einschaltquoten der Finalshow betrugen 5,99 Millionen (30,4 Prozent Marktanteil) und 3,63 Millionen in der werberelevanten Zielgruppe (40,8 Prozent Marktanteil). Somit konnte RTL nicht an die Quoten der Finalshow der dritten Staffel herankommen, in der der Marktanteil mehr als 50 Prozent in der werberelevanten Gruppe betrug. Obwohl die Quoten der gesamten vierten Staffel von ''Deutschland sucht den Superstar'' die bisher schlechtesten waren, lag RTL mit dem Format noch weit über dem Senderschnitt. Bis dato veröffentlichte Mark Medlock fünf Alben und acht Singles und verkaufte über drei Millionen Tonträger - das brachte 13mal Gold und 4mal Platin. Er ist bisher der erfolgreicheste Gewinner von DSDS. === Fünfte Staffel (2008) === {| class="wikitable float-right" |- | # '''[[Thomas Godoj]]''' # [[Fady Maalouf]] # [[Linda Teodosiu]] # [[Monika Ivkic]] # [[Rania Zeriri]] # Benjamin Herd # Collins Owusu # Stella Salato # Sahra Drone # Jermaine Alford |} [[Datei:Videodreh_22.9.09_in_Recklinghausen.JPG|miniatur|links|Thomas Godoj: der Sieger der fünften Staffel]] Aufgrund des Erfolges der vierten Staffel von ''Deutschland sucht den Superstar'' wurde bereits vor dem Finale der Staffel bekanntgegeben, dass 2008 eine fünfte Staffel produziert werden sollte.<ref>idealo.de: [http://www.news.idealo.de/news/4681-dsds-staffel-5-bohlen.html Staffel 5 auch wieder mit Dieter Bohlen]</ref> Dieter Bohlen und [[Anja Lukaseder]] blieben Jury-Mitglieder, während [[Heinz Henn]] durch den Manager der [[Die Fantastischen Vier|Fantastischen Vier]], [[Andreas Läsker|Andreas „Bär“ Läsker]], ersetzt wurde. Moderatorin [[Tooske Ragas]] war ebenfalls nicht mehr dabei, sodass [[Marco Schreyl]] die Sendung alleine moderierte. Die Moderation des Magazins zur Sendung übernahm wieder [[Nina Moghaddam]]. Die Top-20-Shows wurden durch eine einzige Live-Show ''Jetzt oder Nie'' ersetzt. Aus den 15 Kandidaten, die aus dem Recall verbliebenen waren, wählten Zuschauer und Jury je fünf Teilnehmer aus, die in die Mottoshows einzogen.<ref>dsds.de: [http://www.rtl.de/musik/superstar-shows_960528.php]</ref> Neben sechs deutschen Städten, darunter Berlin als einzige Stadt in [[Ostdeutschland]], fanden die Castings von August bis November 2007 auch auf Mallorca, sowie zum ersten Mal auf [[Ibiza]] statt. Roman Lob, der in der vierten Staffel aufgrund einer [[Laryngitis|Kehlkopfentzündung]] ausscheiden musste, aber von Bohlen eine weitere Chance auf den Superstar-Titel in Staffel 5 erhielt, verzichtete auf dieses ''Freilos'', da er seine begonnene Ausbildung nicht gefährden wollte.<ref>express.de: [http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=express/index&pageid=1065593580585&unterrubrikid=590&rubrikid=221&ressortid=104&articleid=1200129019049]</ref> Es gewann [[Thomas Godoj]] mit 62,20 Prozent der Stimmen.<ref>DPA: [http://www.derNewsticker.de/news.php?id=8254 Rocksänger Thomas Godoj ist der neue RTL-«Superstar»], vom 18. Mai 2008, abgerufen am 18. Mai 2008</ref> Er hatte, wie Mark Medlock, von der ersten Top-15-Show bis zum Finale die höchsten Anruferzahlen. <br style="clear:both;" clear="all" /> === Sechste Staffel (2009) === {| class="wikitable float-right" |- | # '''[[Daniel Schuhmacher]]''' # [[Sarah Kreuz]] # [[Annemarie Eilfeld]] # [[Dominik Büchele]] # Benny Kieckhäben # [[Vanessa Neigert]] # Holger Göpfert # [[Marc Jentzen]] # Cornelia Patzlsperger # Michelle Bowers<ref>Michelle Bowers hatte die Top-15-Show nicht überstanden. Sie rückte jedoch für Vanessa Civiello nach, die noch vor der ersten Mottoshow zurückgetreten war.</ref> # Vanessa Civiello |} [[Datei:Daniel schuhmacher hamm2.jpg|miniatur|links|Daniel Schuhmacher: der Sieger der sechsten Staffel]] In einem Interview mit der [[Westfälische Rundschau|Westfälischen Rundschau]] (WR) bestätigte der RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger im Mai 2008, dass es eine sechste Staffel geben werde. Dies hatte Moderator Marco Schreyl bereits in der finalen Mottoshow der fünften Staffel einige Tage zuvor angekündigt. Als Grund gab Sänger an, dass der Marktanteil mit über 30 Prozent in der werberelevanten Gruppe zu einer Fortsetzung verpflichte. Er sagte weiter, dass es einige Veränderungen in der neuen Staffel geben werde, vor allem der dokumentarische Aspekt solle gestärkt werden. Grundsätzlich bleibe jedoch alles beim Alten.<ref>dwdl.de: [http://dwdl.de/article/news_15866,00.html „DSDS“: Staffel 6 mit „deutlichen Veränderungen“ – DWDL.de], 23. Mai 2008</ref> RTL wollte für das Casting in [[Bremen]] das Rathaus mieten, was die Stadtregierung jedoch verweigerte. Bürgermeister [[Jens Böhrnsen]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) sagte dazu: ''„Unsere bremischen Bemühungen um eine von gegenseitigem Respekt und Toleranz geprägte Jugendkultur, für die die jährliche Nacht der Jugend im Rathaus beispielhaft steht, werden durch ein solches Sendeformat geradezu konterkariert.“'' Das Rathaus werde auf keinen Fall für eine Show-Veranstaltung geöffnet, in der Menschen „gezielt erniedrigt“ würden. Dieter Bohlen erwiderte darauf: ''„Ich wäre sowieso lieber nach [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] gegangen. Da bin ich geboren und da gefällt es mir sowieso besser. Bei uns kommen die Leute freiwillig, weil sie Spaß an der Sendung haben. Diesen Spaß hat der Bürgermeister seinen Bremern jetzt genommen.“'' Das Casting fand schließlich tatsächlich in Oldenburg statt. Die Kandidaten der Sendung wurden erstmals mit einem sogenannten „Casting-Truck“ ermittelt. Die Vorcastings fanden in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]], [[Stuttgart]], [[Saarbrücken]], [[Frankfurt am Main]], [[Erfurt]], [[Dresden]], [[Hamburg]], [[Rostock]], [[Hannover]], [[Münster (Westfalen)|Münster]] und [[München]] statt. Hierbei war die Jury wie üblich nicht anwesend. Die Bewerbungen für das Casting dauerten bis zum 15. August 2008 an.<ref>http://quotenmeter.de/index.php?newsid=28250 (Zugriff am 2. Juli 2008)</ref> Am 3. Oktober 2008 gab RTL bekannt, dass man sich von den bisherigen Jurymitgliedern [[Anja Lukaseder]] und [[Andreas Läsker|Andreas „Bär“ Läsker]] getrennt habe. Sie wurden in der Saison 2009 durch Musikmanager [[Volker Neumüller]], sowie die [[MTV]]-Moderatorin [[Nina Eichinger]] ersetzt. Der ursprünglich vorgesehene [[Max von Thun]] trat aufgrund ernster Differenzen mit Chef-Juror Dieter Bohlen nach dem ersten Casting freiwillig zurück.<ref>http://dwdl.de/article/story_18216,00.html (Zugriff am 20. Oktober 2008)</ref> Die sechste Staffel startete bei RTL am 21. Januar 2009 und wurde wieder von [[Marco Schreyl]] moderiert. [[Nina Moghaddam]] übernahm erneut die Moderation des Magazins zur Sendung. 120 Teilnehmer schafften es in den Recall, der sich über vier Ausstrahlungstermine streckte. Im ''neuen Recall'' auf [[Teneriffa]] ([[Spanien]]) mussten die Teilnehmer erstmals [[Mutprobe]]n durchstehen. So wurde den Kandidatinnen z. B. eine [[Riesenschlangen|Riesenschlange]] um den Hals gelegt. Die männlichen Kandidaten hatten von einer hohen Plattform kopfüber an einem Seil herabhängend ein Lied zu singen. Zurück in Deutschland mussten alle Teilnehmer im Tonstudio den späteren Siegertitel ''Anything But Love'' singen. Die Jury gab anschließend bekannt, dass sie die späteren Finalisten Daniel Schuhmacher und Sarah Kreuz für die besten Sänger hielten. Nach den vier Terminen reisten fünfundzwanzig DSDS-Kandidaten nach Berlin und traten dort im Theater am [[Potsdamer Platz]] erneut einzeln vor der Jury auf. Am 28. Februar fand die ''Jetzt oder nie''-Show statt, die über den Einzug der fünfzehn besten Kandidaten in die Mottoshows bestimmte. Hierbei wurde – wie bereits in der fünften Staffel – eine [[Televoting|Telefonabstimmung]] durchgeführt. Die fünf Kandidaten mit den meisten Anrufen zogen direkt in die Mottoshows ein. Aus den zehn Restlichen wählte die Jury fünf weitere aus. RTL warb damit, dass sich unter den Teilnehmern der Endrunde besonders viele außergewöhnliche Kandidaten befänden: So trat Cornelia Patzlsperger stets mit einer Harfe auf, [[Vanessa Neigert]] sang fast ausschließlich deutsche Schlager, und Holger Göpfert, der vor der Teilnahme als Alleinunterhalter tätig gewesen war, begleitete sich häufig auf dem Klavier. Marc Jentzen hatte bereits einige Jahre zuvor, als Teil der Boyband [[Part Six]] Erfahrungen im Musikgeschäft gesammelt. Vanessa Civiello stieg aus persönlichen Gründen noch vor der ersten Mottoshow aus dem Wettbewerb aus.<ref>[http://www.rtl.de/tv/superstar_979157.php?set_id=20832 Vanessa Civiello steigt bei DSDS aus! – ''RTL.de – Abgerufen am 6. März 2009'']</ref> Für sie durfte Michelle Bowers teilnehmen. Im Finale am 9. Mai gewann [[Daniel Schuhmacher]] gegen Sarah Kreuz mit 50,47 Prozent der Anrufe. === Siebte Staffel (2010) === [[Datei:Mehrzad Marashi bei Rewe.jpg|thumb|left|Mehrzad Marashi: der Sieger der siebten Staffel]] {| class="wikitable float-right" |- | # '''[[Mehrzad Marashi]]''' # [[Menowin Fröhlich]] # Manuel Hoffmann<ref>Manuel Hoffmann rückte für den disqualifizierten Helmut Orosz nach: [http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar/news/dsds-manuel-rueckt-nach.html?tc_r=rtlde_cms_superstar&tc_m=rtlde_aufmacher_default&tc_te=Manuel+Hoffmann+r%FCckt+in+die+Top+5+nach&tc_ta=rtlde&tc_i=152622&tc_c=fba800ad7a85cc1f1db9b31771a8471a126926 Helmut Orosz bei DSDS gefeuert (rtl.de)]</ref> # Kim Debkowski # [[Thomas Karaoglan]] # Helmut Orosz<ref>Helmut Orosz wurde nach Mottoshow 5 disqualifiziert: [http://www.bild.de/BILD/dsds/2010/03/21/dsds-kandidat-helmut-orosz/wegen-drogen-rauswurf-aus-der-show.html Drogen! Rauswurf! Für Helmut Orosz ist die Show vorbei (bild.de)]</ref> # Ines Redjeb # Nelson Sangaré # Marcel Pluschke # Steffi Landerer |} Die siebte Staffel startete am 6. Januar 2010<ref>dwdl.de: [http://www.dwdl.de/story/23605/dsds_7_rtl_will_mehr_drama_mehr_komik/ ''„DSDS 7“: RTL will „mehr Drama, mehr Komik“''], abgerufen am 20. Dezember 2009</ref> mit der wieder aus [[Dieter Bohlen]], [[Nina Eichinger]] und [[Volker Neumüller]] bestehenden Jury. Aus 34.420 Castingteilnehmern wurden 120 für den ersten Recall ausgewählt. 35 von ihnen erreichten den zweiten Recall in der Karibik (Dominikanische Republik), 25 von diesen den dritten Recall, aus denen die 15 Kandidaten für die ''Jetzt oder nie''-Show am 13. Februar ausgewählt wurden. In dieser sollten sieben Mottoshow-Kandidaten durch die Telefonabstimmung und drei durch die Jury nominiert werden. Die Jury entschied jedoch, die Zuschauerabstimmung auch auf ihre drei Nominierungen anzuwenden. Diese waren Marcel Pluschke, Steffi Landerer und Ines Redjeb. So gelangten die zehn Bewerber mit den meisten Anrufen in die Mottoshows. Mit nur drei weiblichen Kandidaten waren es die wenigsten Endrundenteilnehmerinnen aller bisheriger DSDS-Staffeln. Bereits in der ersten Mottoshow am 20. Februar 2010 wurde eine von ihnen, Steffi Landerer, abgewählt.<ref> [http://www.bild.de/BILD/dsds/2010/02/21/steffi-landerer-ist-raus/sie-flog-aus-der-ersten-motto-show.html ''Steffi Landerer ist rausgeflogen – Fast nur noch Jungs im DSDS-Rennen! – Frauen-Männer-Verhältnis 2:7'']</ref> In der zweiten Mottoshow traf es einen männlichen Kandidaten, Marcel Pluschke. Nelson Sangaré, der vorher noch als einer der Favoriten galt, wurde in der dritten Mottoshow vom Publikum herausgewählt. Die zweite Frau, Ines Redjeb, schied in der vierten Mottoshow aus, sodass unter den letzten sechs die einzige Kandidatin Kim Debkowski war. In der fünften Mottoshow unterlag Manuel Hoffmann Helmut Orosz im Abstimmungsergebnis um den letzten Platz für die nächste Runde, obwohl Hoffmann von der Jury sehr positive Kritiken erhielt und Orosz’ partielles Vergessen seines Songtextes besonders gerügt wurde. Einen Tag später teilte RTL den zusammen mit der Produktionsfirma ''GRUNDY Light Entertainment GmbH'' gefassten Beschluss mit, dass Helmut Orosz wegen Drogenkonsums die Show verlassen müsse. Das Konsumieren von Kokain entspreche nicht der Vorbildfunktion, die ein DSDS-Kandidat haben sollte, begründete eine Sprecherin von RTL den Entscheid.<ref>[http://www.dwdl.de/story/25302/rauswurf_bei_dsds_neue_chance_fr_exkandidat/ DWDl.de – Rauswurf bei „DSDS“: Neue Chance für Ex-Kandidat]</ref> Nachdem Orosz mit einem RTL vorliegenden Video, in dem eindeutig zu erkennen war, wie er mit einem Freund Kokain zum eigenen Konsum vorbereitet, konfrontiert wurde, räumte er den Konsum ein. RTL gab bekannt, dass Manuel Hoffmann den freigewordenen Platz einnimmt. Dieser konnte in der sechsten Mottoshow seinen Platz bei DSDS verteidigen, während Mitfavorit Thomas Karaoglan abgewählt wurde. Am 3. April wurde Kim Debkowski vom Publikum herausgewählt. {{Anker|Menowin Fröhlich}} In der darauffolgenden Mottoshow, in der jeder Kandidat drei Lieder sang, schied Manuel Hoffmann aufgrund des Publikumsvotings aus, sodass das Finale zwischen Mehrzad Marashi und Menowin Fröhlich entschieden wurde. Letzterer war den Zuschauern bereits aus der dritten DSDS-Staffel bekannt. Damals schied er aufgrund einer Freiheitsstrafe vorzeitig aus, nach deren Verbüßung er in der siebten Staffel erneut an der Castingshow teilnahm. Dieses Mal geriet er nach einem Zerwürfnis mit den anderen Kandidaten durch seinen Auszug aus dem „Loft“ in die Schlagzeilen. Gewinner der siebten Staffel wurde Mehrzad Marashi, mit 56,04 % aller Anrufer, obwohl Menowin Fröhlich jede vorherige Mottoshow gewann. In der [[Zielgruppe]] erreichte die Staffel im Durchschnitt 4,24 Mio. Zuschauer, was 32,71 % Marktanteil entspricht. Insgesamt erreichte sie durchschnittlich 6,51 Mio. Zuschauer (Marktanteil 19,86 %). Die Zuschauerzahlen bei den Castings lagen vor denen der Mottoshows. Das Finale erreichte die insgesamt höchste Zuschauerzahl aller Folgen; damit war es die erfolgreichste Folge seit dem Finale der ersten Staffel und erreichte fast zwei Millionen Zuschauer mehr als das Finale der vorherigen Staffel.<ref>[http://www.dwdl.de/story/25285/rtl_im_glck_bestwert_fr_dsdsmottoshows/ DWDL.de – RTL im Glück: Bestwert für „DSDS“-Mottoshows]</ref> === Achte Staffel (2011) === {| class="wikitable float-right" |- | * Marco Angelini * Ardian Bujupi * Marvin Cybulski * Norman Langen * Pietro Lombardi * Zazou Mall * Nina Richel * Anna-Carina Woitschack * Sebastian Wurth 10. Sarah Engels |} Die Ausstrahlung der achten Staffel von DSDS begann am 8. Januar 2011. Die Jury besteht aus [[Dieter Bohlen]], [[Fernanda Brandao]] und [[Patrick Nuo]]. Die Castings sowie der Recall der besten 35 Kandidaten auf den Malediven fanden im Sommer und Herbst 2010 statt und wurden im Januar und Februar 2011 ausgestrahlt. Die besten 15 Kandidaten traten am 19. Februar 2011 in der ersten Liveshow auf. Wie im Vorjahr wurden sieben Mottoshow-Kandidaten per Televoting und drei durch die Jury ausgewählt. Die Jury entschied sich wiederum für die Plätze acht bis zehn der Zuschauerabstimmung, so dass die zehn Bewerber mit den meisten Zuschauerstimmen in die Mottoshows kamen. In der ersten Mottoshow „Megahits“ am 26. Februar 2011 schied Sarah Engels aus – trotz guter Jurykritik für ihren Gesang. == Jury == Die Jury der jeweiligen Staffel bestand aus den folgenden Mitgliedern: {| class="wikitable" ! Staffel !! colspan="5" | Juroren |- | align="center" | 1 || rowspan="8" | [[Dieter Bohlen]] || rowspan="2" | [[Shona Fraser]] || rowspan="2" colspan="2" | [[Thomas Bug]] || rowspan="2" | [[Thomas M. Stein]] |- | align="center" | 2 |- | align="center" | 3 || colspan="2" | [[Sylvia Kollek]] || rowspan="2" colspan="2" | [[Heinz Henn]] |- | align="center" | 4 || rowspan="2" colspan="2" | [[Anja Lukaseder]] |- | align="center" | 5 || colspan="2" | [[Andreas Läsker|Andreas „Bär“ Läsker]] |- | align="center" | 6 || rowspan="2" colspan="2" | [[Nina Eichinger]]<br /><small>[[Sylvie van der Vaart]] <sup>2</sup></small> || rowspan="2" colspan="2" align="top" | <small>[[Max von Thun]] <sup>1</sup> </small><br />[[Volker Neumüller]] |- | align="center" | 7 |- | align="center" | 8 || rowspan="1" colspan="2" | [[Fernanda Brandao]] || rowspan="1" colspan="2" align="top" | [[Patrick Nuo]] |- |} '''Anmerkungen''' *<sup>1</sup> Max von Thun wurde während der sechsten Staffel durch Volker Neumüller ersetzt. *<sup>2</sup> Nina Eichinger wurde aufgrund des [[Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010|Ausbruches des Eyjafjallajökull-Vulkans]] auf Island und der damit verbundenen Luftraumsperrung im Finale der siebten Staffel durch Sylvie van der Vaart vertreten. == „Das große Wiedersehen“ == Am 31. Mai 2008 strahlte RTL die Sendung ''„DSDS – Das große Wiedersehen“'' aus. Es trafen sich Teilnehmer aus allen fünf bis damals durchgeführten Staffeln und wählten ihren ''Star der Stars''. Es gewann Linda Teodosiu aus der fünften Staffel, Zweite wurde Juliette Schoppmann aus der ersten Staffel und Dritte Francisca Urio aus der vierten Staffel. Anwesende Kandidaten waren: * Staffel 1: [[Alexander Klaws]], [[Juliette Schoppmann]], [[Judith Lefeber]], [[Nektarios Bamiatzis]], [[Gracia Baur]], [[Daniel Lopes]] * Staffel 2: [[Lemon Ice|Gunther Göbbel]], [[Judith Burmeister]], [[Lorielle London]], Aida Ilijasevic * Staffel 3: Didi Knoblauch, [[Vanessa Jean Dedmon]] * Staffel 4: [[Mark Medlock]], [[Martin Stosch]], [[Lisa Bund]], Francisca Urio * Staffel 5: [[Fady Maalouf]], [[Linda Teodosiu]], Benjamin Herd == Besonderheiten == Der Kandidat [[Menderes Bagci]] bewarb sich in allen acht Staffeln, wurde jedoch in den ersten sieben abgelehnt. Als Belohnung für seine Hartnäckigkeit wurde ihm in der vierten Mottoshow der vierten Staffel ein Auftritt zugesagt. Ab der fünften Staffel wurde ihm von Dieter Bohlen Auftrittsverbot bei ''Deutschland sucht den Superstar'' erteilt, welches er in einem seiner Bücher jedoch wieder aufhob. In der achten Staffel schaffte Bagci den Einzug in den Recall der letzten 60 Kandidaten, bevor er ausschied.<ref>Ausstrahlung am 26. Januar 2011</ref> In der vierten Staffel wurde der Kandidat Max Buskohl aus der Sendung entlassen – nach der Aussage von RTL auf seinen Wunsch hin –, da er lieber mit seiner Band [[Empty Trash]] Musik machen wollte. Da Max Buskohl eine Woche später nicht mit seiner Band in der Sendung ''[[TV total]]'' des Fernsehsenders [[ProSieben]] auftreten durfte, veranstaltete deren Moderator Stefan Raab die Castingshow ''[[TV total#SSDSDSSWEMUGABRTLAD|SSDSDSSWEMUGABRTLAD]]'' ('''S'''tefan '''s'''ucht '''d'''en '''S'''uperstar '''d'''er '''s'''ingen '''s'''oll '''w'''as '''e'''r '''m'''öchte '''u'''nd '''g'''erne '''a'''uch '''b'''ei '''RTL a'''uftreten '''d'''arf). Begleitend zur vierten Staffel rief [[RTL interactive]] zusammen mit [[Clipfish]] den RTL DSDS-Clipcontest ins Leben. Wie auch bei anderen Castingshows wie [[Popstars]] haben Bewerbungskandidaten die Möglichkeit, über ein Onlinevideo ein Casting zu absolvieren. Die Gewinner der Contests hatten bisher allerdings nur mäßigen Erfolg bei der Staffel selbst: Mandy schaffte es 2006 nicht in den Recall, und JanAR scheiterte 2007 im Recall. Seit 2008 wird der Wettbewerb nicht mehr als solcher durchgeführt. RTL und Clipfish ermöglichen aber weiterhin die Option des Onlinecastings. Gute Teilnehmer erhalten eine Castingeinladung. Es wurden insbesondere die erste, dritte und vierte Staffel durch intensive Berichterstattung in der Boulevardzeitung [[Bild (Zeitung)|Bild]] begleitet. Typischerweise geschieht dies durch mehrtägige Kampagnen über die Beteiligten – Kandidaten und deren Umfeld, Moderatoren, Mitglieder der Jury – vor und nach den Sendeterminen und durch das Aufbauschen von in der Sendung gezeigten Ereignissen. Mehrere Teilnehmer konnten sich über einen beachtlichen Zeitraum in der Welt des Boulevards in der Rolle eines Prominenten etablieren, auch außerhalb der RTL-Gruppe. == Rezension == === Kritik === Die ''[[Kommission für Jugendmedienschutz]]'' (KJM) leitete im Januar 2007 ein Prüfverfahren zu ''DSDS'' wegen „möglicher sozialethischer Desorientierung von Kindern und Jugendlichen“ ein. Bei der ''KJM'' waren bis dahin auch eine Reihe von Beschwerden aus der Bevölkerung eingegangen. Antisoziales Verhalten, so die ''KJM'', werde von einer Identifikationsfigur wie Dieter Bohlen als cool und erfolgversprechend dargestellt. Respektlosigkeiten im Umgang miteinander gehörten zur Machart der Sendung. Es handele sich nicht um singuläre Entgleisungen, sondern offenbar um eine bewusste Inszenierung durch den Sender, so der Vorsitzende der ''KJM'', Prof. Dr. [[Wolf-Dieter Ring]]. In einer Sitzung Anfang März 2007 diskutierte die ''KJM'' im Rahmen einer Anhörung mit Vertretern des Senders RTL über das Sendungsformat von ''DSDS''. Der Sender hatte vorangehend in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt, dass die Programmverantwortlichen die Sendung nicht als Verstoß gegen die Jugendschutzbestimmungen betrachteten, gleichzeitig aber auch eingeräumt, dass Dieter Bohlen Kandidaten in zum Teil grenzwertiger Weise bewerte. Die RTL-Vertreter betonten im Gespräch den Drang zur Selbstdarstellung der Kandidaten, die ''„im Übrigen auch über die redaktionelle Gestaltung ihres Auftritts umfassend aufgeklärt“'' würden. Unter Berücksichtigung der Anhörungsergebnisse entschied die ''KJM'', dass RTL in bestimmten Nachmittags-Sendungen im Januar 2007 gegen die Jugendschutzbestimmungen verstoßen habe. Beleidigende Kommentare der Jury, sowie die redaktionelle Aufbereitung und Inszenierung der Auftritte einiger Kandidaten seien geeignet, die Entwicklung von Kindern unter zwölf Jahren zu beeinträchtigen. In einem [[Massenmedien|Massenmedium]] werde vorgeführt, wie Menschen herabgesetzt, verspottet und lächerlich gemacht werden. Antisoziales Verhalten werde auf diese Weise als Normalität dargestellt. Dies könne Werten wie Mitgefühl, Respekt und Solidarität mit anderen entgegenwirken. Auch die Ausstrahlung der betreffenden Sendungen im Hauptabendprogramm sieht die ''KJM'' in Hinblick auf Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 16 kritisch und erwartet künftig die Vorlage bei der ''[[Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen|Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen]]'' (FSF) bereits in den Produktionsprozessen, sowie eine intensive Diskussion über mögliche Jugendschutzprobleme. Trotz der Feststellungen der ''KJM'' musste ''DSDS'' nicht ins Spätprogramm von RTL verschoben werden, was eine übliche Vorgehensweise bei jugendgefährdenden Sendungen ist. Die ''KJM'' werde ''DSDS'' jedoch verstärkt kontrollieren und analysieren. Ende 2003/Anfang 2004 initiierte der seinerseits in Teilen seiner Medienauftritte umstrittene [[Stefan Raab]] in seiner Sendung ''TV total'' des Fernsehsenders ProSieben den Wettbewerb ''SSDSGPS'' ''(Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star)'' bewusst als Kontrast zu ''Deutschland sucht den Superstar''. Raab bezeichnete ''DSDS'' in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin [[Der Spiegel]] als „inszeniertes Abwatschen armer Seelen, das nur niederste Instinkte befriedige“. Für das Konzept seiner eigenen Castingshow erhielt Raab 2005 den Adolf-Grimme-Preis (Spezialpreis). Die Jury des [[Adolf-Grimme-Institut|Grimme-Instituts]] zog in der Begründung unter anderem einen Vergleich zwischen ''SSDSGPS'' und ''DSDS'' und stellte fest: ''„… ‚SSDSGPS‘ kann dabei als Gegenmodell gesehen werden zu gelackten Megaveranstaltungen, wo mit bigottem Ernst suggeriert wird, echte Superstars zu kreieren, tatsächlich aber synthetische Sangesmarionetten installiert werden, zum schnellstmöglichen kommerziellen Gebrauch, mit Nachhaltigkeitsfaktor Null – es sei denn, sie existieren in einer Witzfigurenfunktion für die Klatschpresse weiter“'' (was sich auf Daniel Küblböck bezog). Raab kritisierte mit seiner Aktion „Freiheit für Max Buskohl“ die „Knebelverträge“ von RTL für die Kandidaten in der vierten Staffel, da es diesem Kandidaten durch seine Vertragsbindung an RTL nicht gestattet sei, auf ProSieben bei TV Total aufzutreten. Laut der Hamburger Medien-Professorin [[Joan Kristin Bleicher]] „werden die Sprüche von Dieter Bohlen bewusst lanciert, um einen begleitenden Skandal zu haben“. Im Verlauf der vierten Staffel wurde nach einem quotenstarken Beginn ein deutlicher Zuschauerrückgang in der Phase der „Top 20“-Shows registriert. Das Medienmagazin [[DWDL.de]] führt dies darauf zurück, dass die anfängliche Castingphase, die ''„inzwischen aber eher einer Comedyshow als einem Musikwettbewerb“'' gleiche, zur Hauptsache geworden sei.<ref>dwdl.de: [http://www.dwdl.de/article/news_10780,00.html DWDL: „DSDS“ – 4. Staffel mit enttäuschender Entwicklung]</ref> RTL trat aufgekommenen Manipulationsvorwürfen in Bezug auf Telefonabstimmungen, welche auch bei anderen Castingshows vorkamen, durch Veröffentlichung der Abstimmungsergebnisse entgegen. RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger bezeichnete DSDS Anfang 2010 als „im Kern eine Symbiose aus Neugierde und Freude an der Selbstdarstellung“, […] aus [[Exhibitionismus]] und [[Voyeurismus]].<ref>''Herr Sänger, was erlaubt sich RTL eigentlich bei „DSDS“?'', 3. Februar 2010, [http://www.dwdl.de/story/24589/herr_snger_was_erlaubt_sich_rtl_eigentlich_bei_dsds/ dwdl.de].</ref> Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) rügte die erste Folge der siebten Staffel mit einem „herabwürdigendem Verhalten der Jury“ und einer „redaktionellen Gestaltung der Sendung, die die Kandidaten gezielt lächerlich macht und dem Spott eines Millionenpublikums aussetzt.“ Der Vorsitzende der KJM beklagte, dass antisoziales Verhalten und beleidigende Äußerungen als normale Umgangsformen dargestellt würden. Die Regeln der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) seien zwar nicht überschritten worden, aber es bestehe Diskussionsbedarf.<ref>''DSDS gegen Jugensschutz'', In: Digital Fernsehen, 3/2010, S.8</ref> Haben Kandidaten die erste Runde überstanden, bekommen sie einen Fragebogen mit über 130 Fragen der Produktionsfirma Grundy vorgelegt, der „intimste Details“<ref>Alexander Kühn, Hannes Ross: ''„Hast du schonmal Nacktfotos machen lassen?“'', In: Stern 12/2010, 13. März 2010, S. 150–151, gekürzter Artikel bei Stern.de: ''[http://www.stern.de/kultur/tv/dsds-die-kandidaten-im-verbalen-nacktscanner-1551688.html? „DSDS“: Die Kandidaten im verbalen Nacktscanner]''</ref> abfragt, die zum Teil [[Arbeitsrecht (Deutschland)|arbeitsrechtlich]] problematisch sind. === Auszeichnungen === Im Jahr 2003 sowie im Jahr 2008 wurde ''Deutschland sucht den Superstar'' als „Beste Unterhaltungssendung“ mit dem [[Deutscher Fernsehpreis|Deutschen Fernsehpreis]] ausgezeichnet. Drei Jahre später wurde der Preis erneut an die Castingshow verliehen: [[Florian Wieder]] erhielt insbesondere für das Bühnenbild von DSDS den Deutschen Fernsehpreis 2006 in der Kategorie „Beste Ausstattung (Bühnenbild/Studiodesign)“. Im Juni 2008 erhielt das Mobile-Angebot von DSDS den [[Medienkonvergenz|Konvergenz]]-Preis des jährlich verliehenen [[Internationale Filmschule Köln#made for mobile award|made for mobile Awards]].<ref>http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-06/artikel-11038298.asp</ref> == Diskografie == {{Hauptartikel|Deutschland sucht den Superstar/Diskografie}} Die erste im Rahmen von DSDS veröffentlichte Single, ''We Have A Dream'' von den Allstars der ersten Staffel, erreichte Platz eins der deutschen Charts. Bis heute (Stand: 4. Mai 2010) gingen aus ''Deutschland sucht den Superstar'' zwölf Singles und acht Alben hervor, die in Deutschland Platz eins erreichten. Lediglich die zweite Staffel brachte weder ein Album noch eine Single auf den ersten Platz der Charts. == Literatur == * Ralf von Appen: ''Die Wertungskriterien der ''Deutschland sucht den Superstar''-Jury vor dem Hintergrund sozialer Milieus und kulturindustrieller Strategien''. In: Dietrich Helms, Thomas Phleps (Hrsg.): ''Keiner wird gewinnen. Populäre Musik im Wettbewerb''. Transcript, Bielefeld 2005, S. 187–208 (= Beiträge zur Popularmusikforschung 33), * ''„‚Bild‘ erklärt den Daniel“ oder „Wo ist Küblböcks Brille?“ – Medienkritik zur Fernsehshow „Deutschland sucht den Superstar“''. In: [[Ralph Weiß]] (Hrsg.): ''Zur Kritik der Medienkritik. Wie Zeitungen das Fernsehen beobachten''. Vistas, Berlin 2005, S. 337–394 (Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen 48). * [[Martin Kesici]] mit [[Markus Grimm (Sänger)|Markus Grimm]] und Patrick S. Berger ''Sex, Drugs & Castingshows: Die Wahrheit über DSDS, Popstars & Co'', 2009, riva Verlag, ISBN 978-3868830231. == Weblinks == <!-- KEINE FOREN VERLINKEN, siehe [[Wikipedia:Weblinks]] --> * [http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar.html Offizielle Webseite der Castingshow ''Deutschland sucht den Superstar'' (DSDS)] * [http://www.kjm-online.de/public/kjm/index.php?news_id=90&show_1=59,53&z=4&action=show_datails Pressemitteilung der KJM nach Anhörung von RTL im Prüfverfahren vom 8. März 2007] * [http://www.clipfish.de/dsds5home.php Alle Videoclips der fünften Staffel] * [http://www.clipfish.de/special/dsds/home/ Alle Videoclips der aktuellen und sechsten Staffel] * [http://rtl-now.rtl.de/deutschland_sucht_den_superstar.php Onlineversion der Shows der fünften Staffel] * [http://www.musicanddance.de/info/mad/diverse/div99/div15/div15.htm Geschichte, Hintergründe, Interview mit Francisca Urio (vierte Staffel) bei musicanddance.de] == Einzelnachweise == <references /> {{Navigationsleiste Gewinner von Deutschland sucht den Superstar}} [[Kategorie:Musiksendung (Fernsehen)]] [[Kategorie:Castingshow]] [[Kategorie:RTL]] [[Kategorie:Echo-Preisträger]] [[en:Deutschland sucht den Superstar]] [[es:Deutschland sucht den Superstar]] [[fi:Deutschland sucht den SuperStar]] [[fr:Deutschland sucht den SuperStar]] [[hr:Deutschland sucht den Superstar]] [[it:Deutschland sucht den Superstar]] [[ko:독일은 슈퍼스타를 찾습니다]] [[nl:Deutschland sucht den Superstar]] [[pl:Deutschland sucht den Superstar]] [[ro:Deutschland sucht den Superstar]] [[ru:Deutschland sucht den Superstar]] [[tr:Deutschland sucht den Superstar]] All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=112378169.
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