Difference between revisions 113296218 and 113337947 on dewiki

== Parametrisch ==

Hallo Debenben, 
parametrisch ist viel allgemeiner. Ich hatte mal einen Artikel [[Benutzer:Wefo/Parametrischer Verstärker]] geschrieben oder entworfen (an Genaues erinnere ich mich nicht), denn solche Verstärker und damit aufgebaute Schwingschaltungen wurden schon 1924 in der Zeitschrift Radio-Amateur beschrieben. Die modernere technische Lösung nutzt Tunneldioden (z.B. für frühe UHF-Konverter, müsste in der Zeitschrift Radio Fernsehen Elektronik so um 1960 zu finden sein). 

(contracted; show full)rseits aus physikalischer Sicht sehr problematisch (siehe entsprechende Links). Was mir sonst noch an parametrischer Anregungsmöglichkeit einfallen würde ist, den Aufhängepunkt eines Fadenpendels auf und abzubewegen wie bei einem Jo-Jo, aber das ist nicht annähernd harmonisch und entsprechend geht man das Problem mathematisch völlig anders an, zum Beispiel indem man die Bewegung in Abschnitte einteilt. --[[Benutzer:Debenben|Debenben]] ([[Benutzer Diskussion:Debenben|Diskussion]]) 02:03, 23. Jan. 2013 (CET)

::Die Unterteilung in Abschnitte haben wir auch bei der mechanischen Uhr, sogar in etwas größere vom Spannen der Feder bis zum nächsten Spannen mit der Feinstruktur des Spannvorgangs (weitgehender Ausgleich der Änderung der Federspannung durch das Einsperren der Feder in ein Trommelgehäuse) und die kleineren Abschnitte, in denen die Unruh oder das Pendel vom Gangrad angestoßen werden (beim Foliot sind es in der übrigen Zeit nicht einmal sogenannte „harmonische“ Schwingungen). Wenn Du noch einen richtigen Wecker hast, kannst Du den Einfluss der Federkraft hören, wenn Du auf den Drehknauf eine Kraft ausübst (sogenannte Fachleute würden da natürlich von einem Drehmoment sprechen). 
::Deine Beispiele Jo-Jo und Fadenpendel gefallen mir sehr gut. Bekannt ist auch die Resonanz einer Brücke beim Marschieren, eine Betrachtungsweise, die den wahren Charakter stark verschleiert. 
::Eigentlich geht es um die Modellvorstellung. Beim Oszillator im Radio wird eine weitgehend lineare Kennlinie angenommen, bei der die Rückkopplung die Verluste gerade ausgleicht. Im Normalfall ist diese Vorstellung eine Lüge, weil das sichere Anschwingen mit einer deutlichen Übersteuerung verbunden ist, diese wiederum führt zu einer Begrenzung und somit wieder zu den oben erwähnten Zeitabschnitten. Der Funktechnicker erwähnt dies allerdings eher als „Oberwellen“, die eigentlich Oberschwingungen sind. 
::Die Autoren, die den Ausdruck parametrische Schwingungen lieben, haben dabei allerdings noch andere Effekte im Auge, als wir hier unter Bezugnahme auf die Mechanik betrachten. Man könnte sich als Erregung einen Plattenkondensator als Teil eines Schwingkreises vorstellen, dessen Plattenabstand weitgehend periodisch so verändert wird, dass wieder Resonanz zu verzeichnen ist. Diese Vorstellung scheint mir allerdings so abartig, dass ich mich fast schämen möchte, sie hier erwähnt zu haben. Bei diesem Modell würde es ja auch nicht wirklich um die Änderung des Parameters Kapazität gehen, sondern um die Energiezufuhr im Sinne einer elektrostatischen Maschine. 
::Die Energiezufuhr ist mE der wesentliche Aspekt. Natürlich funktioniert auch eine Atomuhr nicht linear, womöglich nach einer Gleichung mit der zweiten Ableitung. Wenn wir von der Modellvorstellung der Elektronen ausgehen, die durch Anregung in eine höhere Bahn gebracht werden und dann zurückfallen, dann kommen wir auch wieder auf so etwas, wie meine geliebten Kippschwingungen. Gruß -- [[Benutzer:Wefo|wefo]] ([[Benutzer Diskussion:Wefo|Diskussion]]) 01:35, 24. Jan. 2013 (CET)