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Die '''Proteste im [[Irak]] ab 2011''' begannen im Februar 2011 und sind TeilAusgehend von desr [[Arabischer Frühling|Arabischen Frühlings]].
== Chronologie ==
Im Irak fanden am 22. Februar 2011 Demonstrationen in [[Basra]] statt. Am 25. Februar 2011 wurden nach den [[Freitagsgebet]]en erstmals auch aus anderen Landesteilen Demonstrationen gemeldet, bei denen mehrere Menschen getötet wurden. Ursache war Ärger über soziale Ungerechtigkeit, insbesondere wurden Korruption und hohe Arbeitslosigkeit angeprangert. Die Kundgebungen wurden teilweise gewaltsam beendet, als die Teilnehmer in mehreren Städten versucht hatten, Regierungsgebäude zu stürmen. Dabei fanden die größten Demonstrationen in den Städten [[Mosul]], [[Falludscha]] (überwiegend von sunnitischen Arabern bewohnt), [[Bagdad]] und Basra (überwiegend von schiitischen Arabern bewohnt) statt. In der [[Autonome Region Kurdistan|Autonomen Region Kurdistan]] im Nordirak gab es ebenfalls Demonstrationen und Tote. Das kurdische Regionalparlament in [[Arbil]] erließ daraufhin einen 17 Punkte umfassenden Plan, um die Situation zu deeskalieren. In Bagdad demonstrierten tausende Menschen, von denen einige versuchten, die Grüne Zone, das Zentrum internationaler Präsenz, Sitz des irakischen Parlaments und der amerikanischen Botschaft, zu erreichen. Diese Protestkundgebung wurde gewaltsam beendet. Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Knüppel gegen die Demonstranten auf dem Bagdader Tahrir-Platz ein. Der irakische Ministerpräsident [[Nuri al-Maliki]] wurde als „Lügner“ bezeichnet; al-Maliki behauptete, Anhänger des früheren Diktators [[Saddam Hussein]] hätten die Unruhen geschürt. Über ebenso große Menschenmengen wurde aus Basra berichtet; dort richtete sich die Wut gegen den in der Bevölkerung als korrupt geltenden Gouverneur [[Scheltak Abbud]], der aufgrund der massiven Proteste zurücktrat. Der schiitische Großayatollah [[Ali as-Sistani]] rief zunächst zur Zurückhaltung auf, bezeichnete die Demonstrationen am Folgetag jedoch als legitim, da es sich um berechtigte Forderungen handele und es berechtigt sei, diesen friedlich Ausdruck zu geben.

Am 4. März 2011 fanden erneut Proteste in der Hauptstadt Bagdad, Basra sowie in anderen Städten des Südirak statt.

Am 16. März 2011 demonstrierten tausende in Bagdad und im Südirak. Sie wandten sich gegen den saudischen Einmarsch in Bahrain und riefen zur Unterstützung der dortigen Opposition auf. As-Sistani äußerte sich ebenfalls für die bahrainische Opposition. 

Am 17. März 2011 demonstrierten in Kerbela etwa 3000 Schiiten gegen Saudi-Arabien. Großayatollah Mohammed Taki al-Mudarrisi 
hatte dazu aufgerufen. Nuri al-Maliki schloss sich der Kritik der Demonstranten an.

Am 27. März gab es in Irak mehrere Selbtsmordanschläge in schiitischen Moscheen.

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[[Kategorie:Politik (Irak)]]
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[[Kategorie:Demonstration]]
[[Kategorie:Politik 2011]]
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[[Kategorie:Konflikt 2012]]

[[ar:الاحتجاجات العراقية 2011]]
[[az:2011-ci il İraq iğtişaşları]]
[[en:2011 Iraqi protests]]
[[es:Protestas en Irak de 2011]]
[[fr:Contestation en Irak en 2011]]
[[it:Proteste in Iraq del 2011]]
[[ko:2011년 이라크 반정부 시위]]
[[pl:Protesty w Iraku (2011)]]
[[pt:Protestos no Iraque em 2011]]
[[ru:Волнения в Ираке (2011)]]
[[sv:Protesterna i Irak 2011]]
[[tr:2011 Irak protestoları]]
[[vi:Biểu tình Iraq 2011Revolution in Tunesien 2010/2011]] haben sich im Jahr [[2011]] mehrere [[revolution]]äre Aufstände in der [[Arabische Welt|arabischen Welt]] gegen die herrschenden Mächte und deren politische und soziale Strukturen entwickelt. Gefolgt auf Tunesien entfachten am 5. Jänner [[Unruhen in Algerien 2011|Unruhen in Algerien]], 20 Tage später entzündeten sich [[Proteste in Ägypten 2011|Proteste in Ägypten]] und kurze Zeit später [[Proteste im Jemen 2011|Proteste im Jemen]]. 

[[Kategorie:Revolution]]