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Der '''Katastrophenfilm''', auch '''Desasterfilm''', bezeichnet ein [[Filmgenre]], bei dem ein allumfassendes Unglück die Rahmenhandlung stellt. Häufig verwendete Katastrophenszenarien sind [[Erdbeben]], [[Überschwemmung]]en, [[Vulkanausbruch|Vulkanausbrüche]], [[Impakt|Bedrohungen durch Meteoriten]], [[Sturm|Stürme]], [[Flugzeugabsturz|Flugzeugabstürze]] oder [[Schiffsunfall|Schiffshavarien]], im Zuge derer sich ein einzelner Mensch oder eine Gruppe beweisen muss.

bender1:<ref name="bender">Karl Juhnke: [http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&tag=det&id=920 Katastrophenfilm]. In: Lexikon der Filmbegriffe, Hrsg. von Hans. J. Wulff und Theo Bender.</ref> Filmhistorisch wurzelt der Katastrophenfilm in den frühen Sensationsfilmen, wurde aber erstmals in San Fransisco (USA 1936) in der uns auch heute noch geläufigen Ästhetik des Spielfilms realisiert. 

bender1: Filme, die große Zerstörungen visualisieren und thematisieren, hat es seit Beginn der Filmgeschichte gegeben. Das Spektakuläre und Sensationelle war immer fester Bestandteil der Filmtradition, von Gunning zu Recht [[Kino der Attraktionen]] genannt. 

bender1: Eine erste Hochphase hatte der Katastrophenfilm in den 1950er Jahren, wo die Konkurrenz zum Fernsehen spektakulärere Filmsujets beförderte. Auch passte er gut zu anderen Bedrohungsszenarien, die im Horror- und Science-Fiction-Film dieser Zeit boomten. 

bender1: In den 1970er Jahren wurde dieses Thema wiederum zahlreich behandelt, die Genrebezeichnung Katastrophenfilm geprägt und häufig in Spielfilmen mit vielen Stars (Allstarfilm) konkretisiert. 

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bender2: In den 1990er Jahren ermöglichen digitale Filmeffekte bildintensivere Formen von Explosionen und Zerstörungen, die seither auch im Action- und Science-Fiction-Film Verwendung finden.

<ref name="reclam">{{Literatur | Autor=Frank Henschke | Herausgeber=Thomas Koebner | Titel=Katastrophenfilm | Sammelwerk=Sachlexikon des Films | Verlag=Reclam  | Jahr=2006 | Monat=August| ISBN=978-3-15-010625-9 |Auflage=2.|Seiten=339-341}}</ref>

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Filme, die große Zerstörungen visualisieren und thematisieren, hat es seit Beginn der Filmgeschichte gegeben. Das Spektakuläre und Sensationelle war immer fester Bestandteil der Filmtradition, von Gunning zu Recht Kino der Attraktionen genannt. Der oft lustvoll ausgeführten Zerstörung in der Diegese korrespondiert der gefahrlosen Teilhabe auf der Rezipientenseite, die wie die reale Schaulust bei Bränden, Unfällen oder Überschwemmungen auch im Kino großen Zuspruch findet.

(contracted; show full)* Lois Parkinson Zamora (Hrsg.): ''The Apokalyptic Vision in America''. Bowling Green, 1982.

== Weblinks ==
{{Wiktionary|Katastrophenfilm}}
*[http://katastrophenfilme.net/ Katastrophenfilme.net] – Wiki zu Katastrophenfilmen

== Einzelnachweise ==
<references />