Difference between revisions 133130561 and 133130562 on dewiki{{Begriffsklärungshinweis}} {{Infobox Gemeinde in Deutschland |Wappen = Wappen Loecknitz.png |Breitengrad = 53/27/10/N |Längengrad = 14/12/55/E |Lageplan = Löcknitz in UER.png |Bundesland = Mecklenburg-Vorpommern (contracted; show full) Brandenburg zurückerobert und 1472 und 1479 wird den Kurfürsten von Brandenburg im Prenzlauer Vertrag der Besitz von Löcknitz bestätigt. Löcknitz gehörte seitdem als eigenständiges Amt bis 1818 zur Region Uckermark in Brandenburg. [[Albrecht Achilles|Kurfürst Albrecht III. Achilles von Brandenburg]] belehnt noch 1479 [[Werner von der Schulenburg (Statthalter)|Werner von der Schulenburg]] mit der erblichen Hauptmannschaft des Schlosses Löcknitz, das bis 1688 im Besitz der Familie von der Schulenburg blieb. <ref>Lemcke, Hugo: Seite 69 f.</ref> === Neuzeit === Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) wurde Pommern wechselseitig von kaiserlichen und schwedischen Truppen besetzt und geplündert. Pommern verlor etwa zweidrittel seiner Bevölkerung. In Löcknitz blieben während dieser Zeit von 197 Domänen-Bauern nur 48 übrig, von 80 [[Kossat|Kossätenstellen]] nur noch eine. Im Juni 1630 waren schwedischen Truppen auf der Insel Usedom gelandet. 1637, nach dem Tod [[Bogislaw XIV. (Pommern)|Bogislaw XIV.]], des letzten Pommernherzogs wurde Pommern mit Löcknitz ab 1638 von schwedischen Truppen besetzt. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 wurde Pommern aufgeteilt. [[Hinterpommern]] fiel an das [[Kurfürstentum Brandenburg]], Schweden erhielt Vorpommern mit Löcknitz. Im [[Schwedisch-Brandenburgischer Krieg|Schwedisch-Brandenburgischen Krieg]] wurde Löcknitz am 15. Mai 1675, nach eintägiger Beschießung durch die schwedische Armee von Oberwachtmeister Jobst Sigismund gegen Zusicherung freien Abzugs für die Besatzung, übergeben. Hierfür wurde er von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt und am 24. März 1676 hingerichtet.<ref>Jany, Curt: Seite 238.</ref> Nach Ende des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]], erhielt Preußen im [[Frieden von Stockholm]] im Januar 1720 das südliche Vorpommern bis zur [[Peene]] ([[Altvorpommern]]) von Schweden. Löcknitz und seine Festung lagen nun nicht mehr an der Grenze sondern im Hinterland. Dadurch war die seit Jahrhunderten strategisch wichtige Lage von Löcknitz an der Furt durch die Randow sowie die Festung militärisch bedeutungslos geworden. Noch im selben Jahr wurde die Festung aufgegeben. (contracted; show full) == Persönlichkeiten == * [[Viktor Bauer]] (1915–1969), Luftwaffenoffizier im Zweiten Weltkrieg * [[Werner Stern]] (* 1932), deutscher [[Fernschach]]spieler, zweifacher Europameister * [[Gerhard Thierbach]] (* 1938), deutscher Politiker, von 1990 bis 1999 Mitglied des brandenburgischen Landtags == Literatur == * Jany, Curt: ''Geschichte der Preußischen Armee - Vom 15. Jahrhundert bis 1914'', Bd. 1, Biblio Verlag, Osnabrück 1967 . * Lemcke, Hugo: ''Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungsbezirkes Stettin - Heft III: Der Kreis Ückermünde, Heft V: Der Kreis Randow'', Stettin 1900/1901 (Historische Reprints der Uecker-Randow-Region, Bd. 7, Hrsg. Buchhandlung Maaß, Pasewalk 2000). == Einzelnachweise == <references /> == Weblinks == {{Commonscat|Löcknitz}} * [http://www.burgfried.de Burgfried Löcknitz - Heimat- und Burgverein Löcknitz e.V.] {{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Uecker-Randow}} {{SORTIERUNG:Locknitz}} [[Kategorie:Ort im Landkreis Uecker-Randow]] [[en:Löcknitz]] [[eo:Löcknitz]] [[it:Löcknitz]] [[nl:Löcknitz]] [[pl:Löcknitz]] [[ru:Лёкниц]] [[vi:Löcknitz]] [[vo:Löcknitz]] [[war:Löcknitz]] All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=133130562.
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