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[[Datei:Bertrand Russell.jpeg|mini|Bertrand Russell]]
'''Russells Teekanne''' (von [[Englische Sprache|engl.]] ''Russell’s teapot'') ist eine [[Religionsparodie]] in Form eines [[Analogismus]]. Sie geht auf einen Aufsatz des Mathematikers und Philosophen [[Bertrand Russell]] aus dem Jahr 1952 zurück.

Spezifisch gibt diese Analogie wieder, dass es nicht Sache der Wissenschaft ist, Gott zu widerlegen.

== Ursprung ==
(contracted; show full)n, deren Eltern an drei Teekannen statt an eine glauben. Leute, die ihre Milch zuerst einschenken, schießen nicht jenen, die den Tee zuerst einschenken, die Kniescheiben weg.|übersetzt aus Richard Dawkins|''A Devil’s Chaplain: Selected Essays''<ref>Richard Dawkins: ''A Devil’s Chaplain. Selected Essays'' („Eines Teufels Kaplan. Ausgewählte Essays“), Houghton Mifflin Weidenfeld & Nicolson, Boston 2003, Seite ?, ISBN 0-618-33540-4</ref>}}

== Kritik ==

{{Belege fehlen}}
Die Analogie zwischen einer Teekanne und Gott ist bewusst provokativ und blendet wesentliche Merkmale von Religiosität aus:

Russel setzt den religiösen Glauben damit gleich, dass etwas für wahr gehalten wird. Religionen aber beanspruchen, dass der von ihnen vermittelte [[Glaube]] sich nicht darin erschöpft, etwas für wahr zu halten, sondern darauf gerichtet ist, auf etwas zu hoffen. Wer an [[Gott]] glaubt, nimmt nicht nur an, dass Gott existiert, sondern erhofft sich auch ein Entgegenkommen Gottes, z.B. [[(contracted; show full)Russels Teekanne provoziert daher den Leser, selbst darüber nachzudenken, was dafür spricht, die Existenz (eines) Gottes anzunehmen. Eine theologische oder philosophische Auseinandersetzung mit den hierzu existierenden Antworten (u.a. Kant, Gödel), findet durch die Provokation nicht statt sondern wird dem Leser überlassen.

== Einzelnachweise ==
<references />

[[Kategorie:Atheismus]]
[[Kategorie:Bertrand Russell]]
[[Kategorie:Religionsparodie]]