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Der Begriff '''Low-Tech''' bildet den Gegensatz zu [[High-Tech]] und bezieht sich auf Technik, die unter den Maßstäben:
* einfache Funktion
* einfache Herstellung
* einfache Bedienung
* Robustheit
* einfache [[Wartung]]

(contracted; show full)tung nötig, die nach Ablauf der Produktlebensdauer mangels anderer Verwendung überflüssig werden. Low-Tech-Produkte lassen sich nach ihrer Nutzung leichter demontieren und einem geeigneten [[Recycling]] zuführen. Sie kommen häufig auch ohne elektrischen Strom aus. Damit fallen u.a. ökologisch bedenkliche Materialien bei der Herstellung von [[Elektronik]] weg. Für den Betrieb reicht meist Handkraft aus, es werden keine [[Batterie (Elektrotechnik)|Batterien]] benötigt.

== Low-Tech-Produkte ==
* ''
'Watercone''': Der [[Watercone]] ist ein durchsichtiger Kunststoffkegel, der einfach über eine Wasserpfütze oder eine dunkle Wanne gestülpt wird. Die Sonne sorgt für Verdunstung und das klare Wasser kondensiert an den Wänden des Kegels. Es läuft an den unteren Rand des Kegels, wo es gesammelt wird. An der Spitze befindet sich ein Schraubverschluss, durch den dann das gesammelte Wasser abgefüllt werden kann. So entstehen etwa 1,5 Liter Wasser pro Tag.

* Der '''Tonkrugkühler''': Beim [[Tonkrugkühler]] handelt es sich um zwei Tonkrüge, die ineinander gestellt sind. Zwischen den beiden Töpfen wird Sand eingefüllt und befeuchtet. Durch die Verdunstungskälte sinkt im inneren Topf die Temperatur um einige Grad Celsius; ausreichend um die Haltbarkeit von Lebensmitteln um ein Vielfaches zu erhöhen.<ref>{{internetquelle|url=http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=233579&rubrik=20&ausg=200012|titel=C. Pölzl. „Topf im Topf: Der Nigerianer Mohammed Bah Abba erfand den einfachsten und billigsten Kühlschrank der Welt“. Südwind-Magazin, Dezember 2000.|zugriff=8. Juni 2014}}</ref>

* '''Nebel-Fangnetz''', auch „[[Atrapanieblas|Atrapaniebla]]“ genannt: Schon seit über 1000 Jahren verwenden die Menschen in Trockengebieten (wie etwa der [[Atacamawüste]]) Tücher, die Luftfeuchtigkeit sammeln und so lebenswichtiges Wasser spenden. Die Idee wurde von Fogquest wieder aufgegriffen und umgesetzt. Günstige, 20 Quadratmeter große Kunststoffnetze versorgen nun Menschen in Südamerika, Äthiopien und Jemen mit Wasser. Fogquest erhielt im Jahre 2005 in München den „Internationalen Hundertwasserpreis“.

== Literatur ==
* Christian Kuhtz<ref>Stiftung Jugend forscht: [http://www.jugend-forscht.de/stiftung-jugend-forscht/historie/erfolgreiche-ehemalige/alte-huete-mit-ein-paar-frisierten-details.html Bundessieger Technik 1977]</ref>: [http://einfaellestattabfaelle.wordpress.com/ Einfälle statt Abfälle.] 20 Bände. Verlag Einfälle statt Abfälle, Kiel

== Einzelnachweise ==
<references />

[[Kategorie:Low-Tech| ]]