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Die '''Ahmadiyya''' ([[Urdu]]: {{Ar|احمدیه|b=Ahmadiyya}}) ist eine [[Glaubensgemeinschaft]], die [[Mirza Ghulam Ahmad]] 1889 in [[Indien]] als Reformbewegung innerhalb des [[Islam]]s gründete. Sie teilte sich 1914 in die Untergruppen ''[[Ahmadiyya Muslim Dschamaat]]'' (AMJ = Ahmadiyya Muslim Jamaat, {{ar| الجماعة الأحمدية}})‎ und ''Lahore Ahmadiyya Movement'' (auch ''Ahmadiyya Anjuman Ischat-i-Islam Lahore'', AAIIL, {{(contracted; show full). September 1948 den Grundstein für die Stadt [[Rabwah]] legte. September 1949 wurde der Hauptsitz dann nach Rabwah verlegt.<ref>AMJ: [http://www.alislam.org/library/history/ahmadiyya/65.html A Brief History of Ahmadiyya Movement In Islam]</ref> Wegen der sich verschärfenden Verfolgungssituation in Pakistan verlegte [[Mirza Tahir Ahmad]], der vierte Khalifat-ul Massih, den Sitz 1984 nach [[London]]. Rabwah und Qadian gelten aber nach wie vor als die geistlichen Zentren der AMJ.

=== Europa ===

====;Deutschland====
AMJ und AAIIL traten etwa zeitgleich in den 20er Jahren missionarisch in Deutschland auf. Die 1922 entstandene ''Islamische Gemeinde zu Berlin e.&nbsp;V.'' vereinte in den ersten Jahren ihrer Existenz den größten Teil der in der Reichshauptstadt lebenden Muslime. Gläubige aus über vierzig Nationen waren Mitglieder im Verein. Seit dem 22. März 1930 führte die Moscheegemeinde den Namen ''Deutsch-Muslimische Gesellschaft e.&nbsp;V.''. Mit dieser Umbenennung war (contracted; show full)
# Mr. Abdul Aziz Khan, Acting Imam (Februar 1959)
# Muhammad Yahya Butt, Imam (November 1959)
# Saeed Ahmad Chaudry, Imam (1987)
# Abdul Aziz, zweiter Imam (1989)
# A.S. Abdul Santoe, kommissarischer Imam (seit 2002) <ref>AAIIL: [http://berlin.ahmadiyya.org/berlin-mission-june06.pdf Die Berliner Moschee der Ahmadiyya-Bewegung zur Verbreitung des Islam (Lahore).<br />Geschichte und Gegenwart einer internationalen islamischen Gemeinschaft in Berlin.] (Juni 2006)</ref>
|}


====;Schweiz====
[[Bild:Mahmud Moschee1.jpg|thumb|[[Mahmud-Moschee (Zürich)|Mahmud-Moschee]] in Zürich]]
Am 13. Oktober 1946 trafen drei Missionare der AMJ, Sheikh Nasir Ahmad, Abdul Latif und Ghulam Ahmad Baschir in [[Zürich]] ein. In Deutschland sollte eine islamische Missionsstelle eröffnet werden, jedoch waren Einreisegenehmigungen nach Deutschland in den ersten Nachkriegsjahren kaum zu erhalten. Daher reisten wenig später Abdul Latif und Ghulam Ahmad Baschir in die [[Niederlande]].

(contracted; show full)* 1946-1962: [[Sheikh Nasir Ahmad]]
* 1962-1972: Muschtaq Ahmad Bajwa
* 1972-1977: Maulana Fazal Ilahi Anweri
* 1977-1997: Nasim Mahdi
* 1997-2000: Sheikh Nasir Ahmad
* seit 2001: Ahmed Sadaqat <ref>[http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel30927 Der friedliche Imam von Zürich], Blick Online vom 3. Februar 2006</ref>


====;Österreich====
Von der Schweiz aus wurde die Missionstätigkeit auch in [[Österreich]] entfaltet. In Wien und anderen Orten entstanden neue Gemeinden, die von Sheikh Nasir Ahmad betreut wurden.<ref>AMJ: „Der Islam“, Jubiläumsausgabe 1989, S. 34</ref>
1997 wurde die Landessektion Ahmadiyya Muslim Jamaat Österreich gegründet und als Verein eingetragen. Sie hat heute etwa 80 Mitglieder. Diese sind über das Land verstreut und wurden von Muhammad Jalal Shams geleitet. Er wurde im Mai 2007 von Imam Munir Ahmed Munwar abgelöst, der zuvor als Missionar in [[Kassel]] wirkte. Eine Kontaktadresse besteht in [[Wien]].

====;England====
1913, als der indische Jurist [[Khwaja Kamal-ud-Din]] aus Pakistan in [[England]] eintraf, stand in [[Woking]] die [[Schah-Jehan-Moschee]] zum Verkauf. Khwaja Kamal-ud-Din erwarb die Moschee und richtete die „Woking Muslim Mission“ ein. Die Missionsstation wurde von der AAIIL bis in die 1960er Jahre betrieben.<ref>[http://www.wokingmuslim.org/history/woking.htm Brief History of the Woking Muslim Mission] (siehe letzter Abschnitt)</ref>

Die AMJ weihte am 23. Oktober 1926 die [[Fazl-Moschee]] in [[London]] ein. Die Moschee ist seit April 1984 Sitz des Oberhauptes der AMJ, [[Khalifat-ul Massih]].

====;Niederlande====
1947 entsandte die AAIIL den ersten Missionar in die [[Niederlande]] und baute 1955 mit der [[Mobarak-Moschee (Den Haag)|Mobarak-Moschee]] in [[Den Haag]] die erste Moschee in den Niederlanden.

=== Amerika ===
====;Kanada====
Die AMJ etablierte sich in [[Kanada]] im Jahr 1963. Am 17. Oktober 1992 wurde in Anwesenheit von Mirza Tahir Ahmad und vielen Regierungsmitgliedern am Stadtrand von [[Toronto]] das [[Baitul Islam (Maple)|Baitul Islam]] (Haus des Islam) eröffnet.<ref>[http://www.nytimes.com/2007/11/18/realestate/18nati.html Building an Enclave Around a Mosque in Suburban Toronto]</ref> Umliegende Gemeinden erklärten den 16. bzw. 17. Oktober 1992 zum „Ahmadiyya-Moschee Tag“ und die Woche vom 16. bis 23. Oktober 1992 zur „Ahmadiyya-Moschee Woche“. Mit der [[Chutba|Freitagsansprache]] des [[Mirza Masrur Ahmad]] wurde am 4. Juli 2008 in [[Calgary]] das 15 Mio. CAD teure [[Baitun Nuur]] (Haus des Lichts) eröffnet. Mit der Grundfläche von 15.000 m² und einer Gebetsfläche von etwa 4.500 m² ist es die größte Moschee in [[Kanada]].<ref>[http://www.worldarchitecturenews.com/index.php?fuseaction=wanappln.projectview&upload_id=1825 Canada's largest mosque under construction]</ref><ref>[http://www.presseportal.de/pm/71925/1221810/ahmadiyya_muslim_jama_at_canada Presseportal: Einweihung der grössten Moschee Kanadas in Calgary]</ref> In East Mississauga gibt es eine theologische Ausbildungsstelle für Ahmadiyya-Missionare. <ref name="jamia_ca">[http://www.jamiaahmadiyya.ca/ Jamia Ahmadiyya Canada], [http://www.ahmadiyya.ca/jamia.php Jamia Ahmadiyya Canada]</ref>

====USA====;USA
Die AMJ gründete 1921 die „Chicago Muslim Mission“ und errichtete die [[Al-Sadiq-Moschee]]. [[Chicago]] diente als nationales Hauptquartier bis 1950. Danach wurde es in die [[American Fazl Moschee]] in Washington, D.C. verlegt. Seit 1994 befindet sich das Hauptquartier im [[Baitul Rehman]] in [[Silver Spring]].

====;Trinidad & Tobago====
Trinidad & Tobago war im Jahr 1952 das erste Land, in dem sich die AMJ in Südamerika etablierte.
Drei Moschen werden unterhalten: Baitul A’ala in Caratel, Rahim-Moschee in McBean und Baitul Aziz in der nördlichen Region von Valencia.

====;Suriname====
Die AAIIL betreibt in [[Paramaribo]] die [[Moschee Keizerstraat]], die sich in unmittelbarer Nachbarschaft der „Synagoge Neve Shalom“ befindet.
Die AMJ, seit 1956 aktiv, baute die [[Nasir Moschee (Suriname)|Nasir Moschee]] im Jahr 1971.

====;Guatemala====
Die AMJ etablierte sich in Guatemala 1989 und weihte das [[Baitul Awwal]] am 3. Juli 1989 ein.

=== Australien ===
In Australien ist die AMJ seit den 1920er Jahren etabliert. Das [[Baitul Huda (Sydney)|Baitul Huda]] (Haus der Rechtleitung) wurde am 30. September 1983 in Sydney eröffnet.<ref>[http://www.ahmadiyya.org.au/hist/aust.htm Historie Ahmadiyya in Australia]</ref>

== Lehre ==
→ ''Hauptartikel: [[Ahmadiyya-Lehre]]''
(contracted; show full)ramm gemacht haben,<ref>bspw. Berliner Zeitung: [http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/0518/none/0018/ Militante Pakistani sind in Deutschland aktiv. Verfassungsschutz bestätigt Angriffe der Gruppe „Khatme Nabuwwat“ auf Landsleute.] (Berliner Zeitung, 18. Mai 1998)</ref> in [[Saudi-Arabien]] sind es die [[Wahhabiten]], die die Ahmadis bekämpfen. So werden Ahmadis keine Visa ausgestellt, womit ihnen praktisch die [[Haddsch|Wallfahrt]] unmöglich gemacht wird.

===
  Pakistan  ===
====1953====
;1953
1953 musste erstmals der Notstand ausgerufen werden weil, angeführt von der [[Jamaat-e-Islami]], der Mob gegen die Ahmadi-Muslime auf die Straße gegangen war. Die Ausschreitungen richteten sich damals aber auch gegen die Eliten der Flüchtlinge aus [[Indien]].

====1974====
;1974
Am 21. September 1974 wurde die Ahmadiyya vom pakistanischen Parlament auf Druck der sunnitischen Gelehrten Pakistans zu einer nicht-muslimischen Religionsgemeinschaft erklärt.<ref>[http://www.pakistani.org/pakistan/constitution/amendments/2amendment.html Constitution (Second Amendment) Act, 1974]</ref> Formal wurden sie damit auf eine Stufe mit Juden, Christen, Buddhisten, Sikhs und Hindus gestellt, praktisch aber führte es zur Legitimierung von Gewalt gegen Ahmadis, ihre Moscheen wurden geschändet oder niedergebrannt. Des Weiteren durften sich die Ahmadis sich auch nicht mehr als Muslime bezeichnen.

==== 1984====
;1984
Den islamischen Gelehrten ging der Beschluss von 1974 nicht weit genug, so dass die pakistanische Regierung zu weiteren Verschärfungen der Gesetze gezwungen wurde. Unter [[Zia-ul-Haq]] wurde 1984 die Ordinance XX&nbsp;<ref>[http://www.thepersecution.org/50years/paklaw.html Government of Pakistan – Religious and Ahmadi-specific Laws; The Gazette of Pakistan, Extraordinary published by Authority Islamabad, April 26, 1984]</ref> verabschiedet, was den Ahmadis Missionstätigkeiten verbot, das Verbreiten von Schrifttum. Ahmadis durften ihre Gebetshäuser nicht mehr als Moscheen bezeichnen, von ihren Moscheen wurden Schilder mit der Aufschrift „Moschee“ entfernt, Schriftzüge übermalt. Ahmadis ist die Begrüßungsformel [[Salam]], sowie der Gebetsruf ([[Adhan]]) und die [[Bismillah]] untersagt und wird mit Geld- oder Haftstrafen geahndet. Aufgrund dieser Schwierigkeiten verließ Mirza Tahir Ahmad, der vierte Khalifat-ul Massih, [[Pakistan]] und wanderte nach London aus.

==== 2005====
;2005
Am 7. Oktober 2005 wurden acht Ahmadi-Muslime während des Fajr-Gebets bei einem bewaffneten Überfall von einigen Gegnern ermordet, zwanzig wurden schwer verletzt.

===  Bangladesch  ===
In [[Bangladesch]] (dem ehemaligen Ostpakistan) sind dieselben orthodoxen Gruppen aktiv wie in Pakistan. Sie haben erreicht, das gesamte Schrifttum der Ahmadiyya verbieten zu lassen. Druck, Vertrieb, Verkauf, Besitz und Lektüre von Ahmadiyya-Literatur wurden unter Strafe gestellt. Die Klage gegen dieses Verbot ist noch beim High Court anhängig.<ref>[http://www.thepersecution.org/world/bangladesh/2006/03/ds09.html The Daily Star March 09, 2006]</ref> Eine Verschärfung der Gesetze (ähnlich wie die Ordinance XX in Pakistan) wird angestrebt.

===  Indonesien  ===
Der Ursprung der Ahmadiyya in dem größten islamischen Land der Erde geht auf das Jahr 1925 zurück. Juristisch anerkannt wurde sie erstmals 13. März 1953 von der indonesischen Regierung. Die Majelis Ulama Indonesia (MUI) gab im National Deliberative Council No. 05/Kep/Munas/MUI/1980 eine Fatwa heraus, die Ahmadiyya als „unislamisch, abweichlerisch und irreführend“ ausstieß.<ref>[http://islamlib.com/en/page.php?page=article&id=933 Terror upon Ahmadiyya and Freedom of Religion]</ref> Das Mi(contracted; show full)sdekret jegliche Tätigkeit in Indonesien untersagt worden. Dies wird als eine Reaktion auf die gewaltsamen Ausschreitungen gegen Ahmadiyya in Manis Lor (West Java) im Dezember 2007 gesehen. <ref>[http://blog.zeit.de/joerglau/2008/06/10/1198_1198 Die Erosion der Relgionsfreiheit in Indonesien], Zeit online, 10. Juni 2008</ref> In der Ortschaft Manis Lor gehören 3000 der 4000 Bewohner der Ahmadiyya an.<ref>Police step up security around sect, The Jakarta Post, 11. Juni 2008</ref>

===
  Deutschland  ===
Der 1974 durch das pakistanische Parlament erfolgte Ausschluss der Ahmadis aus der Weltgemeinschaft der Muslime hat auch Auswirkungen für die in Europa lebenden Ahmadis gezeigt. Von [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] aus agieren verschiedene pakistanisch-islamische Organisationen unter der Bezeichnung „[[Pasban Khatme Nabuwwat]]“ (Siegel des Prophetentums) gegen sie. Pakistanische Fundamentalisten lobten nicht nur ein Kopfgeld für [[Salman Rushdie]] aus, sondern auch umgerechnet 250 000 Dollar de(contracted; show full)

Der deutsche Verfassungsschutz konnte diese Aktivitäten und Übergriffe aber unter Kontrolle bringen, sodass aktuell keine Gefährdung durch diese Gruppen für Ahmadis in Deutschland besteht.

== Kritik ==
===
  Kritik orthodoxer Muslime  ===
Die Kritik orthodoxer Muslime ergibt sich größtenteils aus den [[Ahmadiyya-Lehre#Vergleich der Dogmen|Lehrunterschieden]]. Der wichtigste Kritikpunkt ist dabei aus der Interpretation des koranischen Begriffs ''Siegel des Propheten'' woraus orthodoxe Muslime den Abschluss des [[Prophet]]entums verstehen, Ahmadis hingegen glauben, dass nachfolgende Propheten das ''Siegel'' [[Mohammed]]s tragen müssen, d.h. als Schattenpropheten Mohammeds ausschließlich der Lehre und(contracted; show full)adiyya]</ref> Daraufhin wurde die Ahmadiyya am 21. September 1974 auf Betreiben islamischer Gelehrter in Pakistan, dem Land mit der größten Ahmadiyya-Gemeinde, vom pakistanischen Parlament zu „Nicht-Muslimen“ erklärt.<ref>[http://www.pakistani.org/pakistan/constitution/amendments/2amendment.html Constitution (Second Amendment) Act, 1974]<br />AMJ: [http://www.verlagderislam.de/media/products/0880914001195858975.pdf Maha Dabbous, Hadayatullah Hübsch: Sind Ahmadis Muslime?]</ref>

===
  Kritik in Deutschland  ===
Die Erziehungswissenschaftlerin [[Hiltrud Schröter]] bezeichnet in ihrer Schrift ''Ahmadiyya-Bewegung des Islam'' (2002) und in diversen anderen Beiträgen <ref>Hiltrud Schröter: [http://www.moschee-schluechtern.de/texte/schroeter/index.htm Ahmadiyya: Religionsgemeinschaft auf der Basis unseres Grundgesetzes oder islamistische Politreligion?] (Vortrag, Hannover 18. Juni 2003)</ref> die Ahmadiyya als Gruppierung, die eine Gesellschaftsordnung nach Maßgabe der [[Scharia]] an(contracted; show full) die von der Religionsgemeinschaft verurteilte [[Homosexualität]] direkt auf den im Islam als verboten geltenden Genuss von Schweinefleisch zurückgeführt wurde. Nach Protesten aus der Öffentlichkeit, namentlich von Homosexuellenorganisationen, wurde der zunächst deutlich von der Gemeinde verteidigte Artikel schließlich zurückgezogen<ref>Vgl. "Schweinefleisch macht schwul", DIE WELT, 15. April 2007 [http://www.welt.de/politik/article811416/Schweinefleisch_macht_schwul.html]</ref>.

===
  Pasban Khatme Nabuwwat  ===
Die „Bewahrer des Siegels des Propheten“ haben sich der Bekämpfung der Ahmadiyya verschrieben. Ihrem programmatischen Namen entsprechend richten sie ihre Hauptkritik gegen die Vorstellung, dass es Propheten nach [[Mohammed]] geben könne. Sie geben Mirza Ghulam Ahmad die Schuld dafür, dass heute antiislamische Kräfte (im Westen) den Islam als „dogmatisch und intolerant gegenüber Minderheiten“ erkläre. Auch sei er für „hasserfüllte Reaktionen von extremen evangelistischen Christen gegen die Muslime“ verantwortlich. Weiterhin wirft man ihm als unislamisch vor, dass er „den Kampf für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung verbot“.<ref>[http://www.irshad.org/info_q/openletter.php Offener Brief an Mirza Masrur Ahmad], 19. Juli 2003</ref>

===  Kritik von Ex-Ahmadis  ===
Der Orientalist und ehemalige Ahmadi-Theologe [[Muniruddin Ahmed]] sieht zwei entscheidende Gründe für die Entstehung der Ahmadiyya-Bewegung. Einmal begünstigte die innerislamische theologische Diskussion auf dem indischen Subkontinent die Entstehung einer messianischen Bewegung, und dazu herrschte in Indien zur Zeit der britischen Kolonie weitgehende religiöse Freiheit. Entgegen dem Selbstverständnis der Ahmadiyya, eine islamische Reformbewegung zu sein, sieht er sie theologisch als eine messianische B(contracted; show full)
== Siehe auch ==
* [[Mirza Ghulam Ahmad]]
* [[Ahmadiyya-Lehre]]
* [[Khalifat-ul Massih]]

== Literatur ==

=== ;Selbstdarstellungen der Ahmadiyya ===
*Maha Dabbous, [[Hadayatullah Hübsch]]: ''Sind Ahmadis Muslime?'', Frankfurt 1994, Verlag der Islam, ISBN 978-3-921458-94-5
*Masud Ahmad: ''Jesus starb nicht am Kreuz'', Frankfurt, Verlag der Islam, ISBN 978-3-921458-81-5
*[[Muhammad Zafrullah Khan]]: ''Grundsätze der islamischen Kultur'', Frankfurt, Verlag der Islam, ISBN 978-3-921458-49-5
*Muhammad Zafrullah Khan: ''Die Frau im Islam'', Frankfurt, Verlag der Islam, ISBN 978-3-921458-03-7
*Mirza Ghulam Ahmad: ''Die Philosophie der Lehren des Islam'', Frankfurt 1996, Verlag der Islam, ISBN 978-3-921458-97-6
*B.A. Rafiq: ''Die Wahrheit über Ahmadiyyat'', Verlag der Islam, ISBN 978-3-921458-59-4

=== ;Stellungnahmen der Ahmadiyya zu aktuellen Themen ===
*[[Abdullah Wagishauser]] (Herausgeber): ''Rushdies Satanische Verse. Islamische Stellungnahmen zu den Provokationen Salman Rushdies sowie zum Mordaufruf radikaler iranischer Schiiten.'', Frankfurt 1992, Verlag der Islam, ISBN 978-3-921458-80-8 ([http://www.ahmadiyya.de/library/rushdies_satanische_verse.pdf PDF])
*Hadayatullah Hübsch: ''Fanatische Krieger im Namen Allahs. Die Wurzeln des islamistischen Terrors.'', München 2001, Hugendubel/Diederichs, ISBN 978-3-7205-2296-0
*Haider Ali Zafar (Herausgeber): ''Glaube und Vernunft aus islamischer Perspektive. Antwort auf die Regensburger Vorlesung von Papst Benedikt XVI.'', Frankfurt 2007, Verlag der Islam, ISBN 978-3-932244-87-2
*Mirza Tahir Ahmad: ''Islam’s Response to Contemporary Issues'', Tilford 1992, Islam International Publications Ltd. <!---ISBN--->

=== ;Kritik an Ahmadiyya ===
*[http://www.rafed.net/english/books/beliefs/savior/13.html#107 See the book written by Ayatollah Ali Al-Hakim who in Q & A 47 has criticized him (Mirza Gulam Ahmed) from a Shi'ah Muslims' Point of view]
*[[Hiltrud Schröter]]: ''Ahmadiyya-Bewegung des Islam'', Frankfurt 2002, Dr. Hänsel-Hohenhausen, ISBN 978-3-8267-1206-7
*Mohammed Al Khoder Hussein, Abu Al Aala Al Maududi, Abu Al Hassan Ali Al Hassani Al Nadwi: ''Der Qadianismus, Destruktive Bewegungen'', Liga der islamischen Welt, Mekka/Cairo, (124 S.)

===;Historische Darstellungen===
*Yohanan Friedmann: ''Prophecy Continuous: Aspects of Ahmadi Religious Thought and Its Medieval Background'', Oxford University Press India 2003 (2. Auflage), ISBN 0-19-566252-0
*Antonio Gualtieri: ''The Ahmadis. Community, Gender, and Politics in a Muslim Society'', Montreal 2004, ISBN 0-7735-2738-9
*[[Lucien Bouvat]]: ''Les Ahmadiyya de Qadian'', Paris, Geuthner, 1928

===;Verfolgung===
*I. Gill, M. Backhausen: ''Die Opfer sind schuld. Machtmißbrauch in Pakistan.'', Akropolis 1993, ISBN 978-3-929528-08-4
*Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland: ''Verfolgung der Ahmadi-Muslime. Jahresüberblick 2006. Sonderberichte über die Verfolgung der Ahmadis in Indonesien, Bangladesch, Saudi-Arabien und Sri Lanka'', Verlag der Islam 2006 ([http://www.ahmadiyya.de/pdf/verfolgung_jahresueberblick_06.pdf PDF])

== Weblinks ==
{{Wiktionary|Ahmadiyya}}
{{Commons|Category:Ahmadiyya|Ahmadiyya}}
* Offizielle Seiten der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ): [http://www.ahmadiyya.de de], [http://www.ahmadiyya.ch ch], [http://www.ahmadiyya.at at]
* Offizielle Seiten der Ahmadiyya Anjuman Isha'at-e-Islam Lahore (AAIIL): [http://www.aaiil.org/german/ de], [http://www.aaiil.org en], [http://berlin.ahmadiyya.org Berliner Moschee und Mission]
* Artikel von [[Muniruddin Ahmed]] zu Ahmadiyya: [http://munirdahmed.netfirms.com/Ahmadiyya.htm Geschichte], [http://munirdahmed.netfirms.com/Soziologie.html Soziologie] und [http://munirdahmed.netfirms.com/Fiqh.html Das Fiqh].
* relinfo.ch: [http://www.relinfo.ch/ahmadiyya/ahmadiyya.html Evangelische Informationsstelle – Ahmadiyya-Bewegung]

===;wissenschaftlich===
* [http://www.zmo.de/muslime_in_europa/ergebnisse/lathan/index.html The Ahmadiya Muslim Jamaat – Fieldwork in Pakistan], Zentrum Moderner Orient, <small>gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung</small>
* [http://www.inforel.ch/index.php?id=i1271e500806 Ein Vergleich der Ahmadi- und Alevi-Diaspora in der Schweiz], Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern<small>, Nationales Forschungsprogramm 58 zu Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft</small>

===;kritisch===
* [http://www.irshad.org/brochures/criticalstudy.php Qadianism – A Critical Study]
* [http://www.ahmedi.org Seite der Ehemaligen Ahmadiyya Anhänger und Anti-Ahmadiyya]

===;Verfolgung===
* [[Gesellschaft für bedrohte Völker|GfbV]]: [http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=317 Verfolgung von Muslimen und Christen in Pakistan stoppen]
* [http://www.trend.infopartisan.net/trd1298/t131298.html Verfolgung der Ahmadi-Muslime in Pakistan], 12/1998
* Asian Centre for Human Rights: [http://www.achrweb.org/Review/2007/179-07.htm Pakistan: The Land of Religious Apartheid and Jackboot Justice] (Executive summary and recommendations, 2007)

== Einzelnachweise ==
<references/>

[[Kategorie:Ahmadiyya| ]]
[[Kategorie:Islamische Richtungen]]
[[Kategorie:Islam in Indien]]
[[Kategorie:Neue religiöse Bewegung]]

[[ar:أحمدية]]
[[bn:আহ্‌মদি]]
[[bs:Ahmedije]]
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[[nn:Ahmadiyya]]
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[[sl:Ahmadija]]
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[[tt:Äxmädiyä]]
[[zh:阿赫迈底亚]]