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{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
| Ortsteil               = Jersleben
| Gemeindeart            = Einheitsgemeinde
| Gemeindename           = Niedere Börde
| Alternativanzeige-Gemeindename = 
| Ortswappen             = Wappen Jersleben.png
| Breitengrad            = 52/14/38/N
| Längengrad             = 11/34/48/E
(contracted; show full)igjähriger Krieg|30-jährigen Krieg]] hatten die Bewohner Jerslebens sehr unter den Plünderungen der französischen Soldaten zu leiden. In den Jahren 1660 und 1835 wurden bei [[Großfeuer]]n drei Viertel des Dorfes vernichtet. Durch diese Wirrnisse wurde auch die Kirche des Ortes so in Mitleidenschaft gezogen, dass im Jahre 1892/93 eine neue Kirche, die heutige [[Sankt-Petri-und-Pauli-Kirche (Jersleben)|Sankt-Petri-und-Pauli-Kirche]] gebaut werden musste, die dann am 17. September 1893 vom Ortspfarrer, Pastor
 Dr. Danneil, mit einem Festgottesdienst eingeweiht wurde. Ab 1890 ist in Jersleben eine erhöhte Bautätigkeit festzustellen. Betrug die Zahl der Wohnhäuser bis zu diesem Zeitpunkt 56, so stieg sie bis heute auf 121. Typisch für Jersleben sind auch die beiden Wassermühlen, die beiden ältesten Gebäude im Ort. Die Herrenmühle, die sich heute wieder in privaten Händen befindet, und die Mittelmühle, die den Einwohnern im Jahre 1905 den elektrischen Strom brachte. Die Gemeinde Jersleben war aber auch ein Dorf der Genossenschaften, in denen viele Einwohner Arbeit und Brot fanden. So gab es Anfang des Jahrhunderts eine Molkereigenossenschaft und eine Kartoffeltrockenfabrik. Weiter entstanden die Meliorationsgenossenschaft, die Schlepper- und Dreschgemeinschaft. 1957 wurde die LPG "Aufbau" Jersleben gegründet. Die wichtigsten Betriebe in der Gemeinde Jersleben waren bis 1990

* LPG Tierproduktion Gutenswegen Milchviehanlage
* LPG Pflanzenproduktion Dahlenwarsleben

Sie wurden aber im Zuge der Umprofilierung zur Marktwirtschaft in Jersleben aufgelöst. Waren in Jersleben vor November 1989 vier Handwerksbetriebe, so sind in den Jahren danach sieben neue Firmengründungen hinzugekommen. Das Landschaftsbild südlich des Dorfes veränderte sein Gesicht in den Jahren 1928–1935 durch den Bau des Mittellandkanals. Das Erdreich zum Aufschütten der Kanalwälle wurde dem ostwärts der alten Straßenverbindung Jersleben - [[Meitzendorf]] gelegenen Gelände entnommen. Leistungsstarke Bagger buddelten hier ein riesiges "Loch" aus, mit einer Wasserfläche von ca. 40 ha, der heutige Jersleber See entstand. In den letzten 3 Jahrzehnten entwickelte sich hier das Naherholungsgebiet "Jersleber See", welches seither jährlich viele Menschen anzieht und den kleinen Ort Jersleben weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat. Von den vielen Vereinen und Kulturgruppen, die es einmal in Jersleben gab, ist nur noch der im Jahre 1919 gegründete Fußballverein übriggeblieben. Einen großen Aufschwung erlebte die [[Volkssolidarität]] Jerslebens, der zurzeit 92 Mitglieder angehören. Dort kümmert man sich um die Belange der älteren Menschen, macht mit ihnen Fahrten und veranstaltet monatlich einen Rentner(contracted; show full)<references />

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[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]
[[Kategorie:Niedere Börde]]
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]
[[Kategorie:Ersterwähnung 1144]]