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{{Infobox Schiff
| Schiffskategorie     = Arbeitsschiff
| Name                 = Aurora Borealis
| Bild                 = 
| Bildtext             = 
|{{Infobox Schiff/Basis
 | Land                = 
 | andere Schiffsnamen = 
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Um diese Ziele zu erreichen, soll das Schiff im Prinzip die Fähigkeiten der schweren russischen Eisbrecher der [[Arktika-Klasse|''Arktika''-Klasse]], des im Integrated Ocean Drilling Program verwendeten US-amerikanischen Tiefseebohrschiffes [[JOIDES Resolution]] und des deutschen Polarforschungsschiffes ''[[Polarstern (Schiff
, 1982)|Polarstern]]'' vereinigen und erweitern.

== Technik ==
Das Schiff ist als schwerer Eisbrecher konzipiert, der mehrjähriges Eis bis höchstens 2,5 Meter Dicke bei einer Geschwindigkeit von 2 bis 3&nbsp;[[Knoten (Einheit)|Knoten]] brechen kann. Die hierzu erforderliche hohe Leistung wird mit drei jeweils mit 27&nbsp;Megawatt angetriebenen Propellern aufgebracht. Hinter dem Mittelpropeller ist das [[Vollschweberuder]] (gemäß Eisklasse mit [[Eissporn]] an der [[Ruder-Headbox]]) angeordnet. D(contracted; show full)7;'[http://idw-online.de/pages/de/news292169 Aurora Borealis: Eisbrecher, Bohrschiff und Mehrzweck-Forschungsschiff für die Polarmeere]'', Pressemitteilung, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, 3.&nbsp;Dezember 2008.</ref> Der Bohrstrang wird dafür in der Mitte des Schiffes durch einen sogenannten [[Moonpool]], eine Öffnung im Schiffsrumpf, abgelassen. Über eine Seegangsfolgeeinrichtung können seegangsbedingte Bewegungen axial zum Bohrgestänge kompensiert werden.
  

Über einen zweiten Moonpool ist der Einsatz von autonomen ([[Autonomous Underwater Vehicle|AUV]]) und ferngesteuerten ([[Remotely Operated Vehicle|ROV]]) Unterwasserfahrzeugen möglich. Es ist Hangar- und Decksfläche für drei Hubschrauber vorhanden. Neben mehreren fest eingebauten Labors können weitere [[Laborcontainer]] verlastet werden.

== Einsatzstrategie ==
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Am 12.&nbsp;November 2010 empfahl der Wissenschaftsrat, statt der ''Aurora Borealis'' einen schweren Forschungseisbrecher mit Moonpool, jedoch ohne Bohreinrichtung, für geschätzt 450 Millionen Euro mit deutscher Finanzierung zu bauen, die vorhandenen Meeresbodenbohrgeräte für eine Bohrtiefe bis 200 Meter weiterzuentwickeln und die Dienstzeit der ''[[Polarstern (Schiff
, 1982)|Polarstern]]'' möglichst mit europäischer Finanzierung so zu verlängern, dass drei bis fünf Jahre lang ein gleichzeitiger Einsatz an Nord- und Südpol möglich wird. Ein Grund hierfür war die gegenüber 2004 verdoppelte Kostenschätzung vom Dezember 2008 (650–850 Mio. € Bau, 36 Mio. € Betrieb) und die noch immer fehlende Gemeinschaftsfinanzierung. Hinzu kam die Erkenntnis, dass die wesentlichen erdgeschichtlichen Erkenntnisse für die Klimaforschung bereits mit 200-Meter-Bohrungen zu gewinnen sind, u(contracted; show full)== Einzelnachweise ==
<references/>

{{Normdaten|TYP=s|GND=7685519-3}}

[[Kategorie:Forschungsschiff]]
[[Kategorie:Eisbrecher]]
[[Kategorie:Bohrschiff]]