Difference between revisions 195204321 and 195204323 on dewiki[[Datei:21 O Mü Rheinpforte Woog Giessen Rhein.jpg|mini|300px|Wormser Stadtbefestigung vom Rhein her gesehen]] [[Datei:44 A HE MZer Tor.jpg|mini|300px|Mainzer Tor]] [[Datei:Stadtmauer Worms N1.jpg|mini|300px|Stadtmauer im Nordabschnitt]] [[Datei:Raschi-Tor + Touristen.jpg|mini|300px|Die Stadtmauer ist heute ein touristischer Höhepunkt in Worms]] [[Datei:Christoffelturm.jpg|mini|300px|Der Christoffelturm gehört heute zum Museum [[Andreasstift (Worms)]]]] (contracted; show full) Auf der grabenseitigen Fläche vor dem Andreasstift wächst der ''Luginslandwein''<ref> Armknecht: ''Die Wormser Stadtmauern '', S. 59. </ref> – eine der kleinsten [[Weinlage]]n überhaupt. Die Anschüttung dieses Weinbergs ist nahezu so hoch, wie das innen gelegene Erdgeschoss des Museums.<ref> Wagener / de Filippo: ''Die Wormser Stadtmauer'', S. 29. </ref> In diesen südlichen Mauerabschnitt eingestellt war der oben beschriebene Bindturm, dem in Richtung Westen folgen oder folgten: ==== Pfauenpforte ==== (contracted; show full)tig wiesen sie überwiegend zwei ebenfalls rechtwinklig zueinander gestellte Wälle ([[Fachbegriffe Festungsbau #F|Facen]]) auf, die eingezogene rückwärtige Kehle war – bis auf drei – mit einem der Tore oder einem Turm besetzt.<ref> Armknecht: ''Die Wormser Stadtmauern'', S. 64. </ref> Im Uhrzeigersinn, von Süd nach Nord waren das die Bastionen: # Nideck vor dem Aulturm, eine Viereckschanze<ref> Hotz, Juni 1982, S. 7; Reuter: ''Peter und Johann Friedrich Hamman '', S. 27. </ref> # Bastion zwischen dem Aulturm und der Neuen Speyerer Pforte<ref> Armknecht: ''Die Wormser Stadtmauern'', S. 64f. </ref> (ohne Turm) # Alte Speyerer Pforte<ref> Hotz, Juni 1982, S. 7. </ref> # Michaelspforte<ref> Hotz, Juni 1982, S. 7. </ref> # Eine unbezeichnete Bastion, direkt vor dem Turm Luginsland der inneren Mauer<ref> Isele: ''Das Wehrwesen'', S. 218. </ref> (ohne Turm) # Äußere Andreaspforte<ref> Hotz, Juni 1982, S. 7. </ref> # Bastion südlich der Neupforte<ref> Hotz, Juni 1982, S. 7; Isele: ''Das Wehrwesen'', S. 218. </ref> # Bastion östlich der Neuhauser Pforte<ref> Armknecht: ''Die Wormser Stadtmauern'', S. 64. </ref> (ohne Turm) # Mainzer Pforte<ref> Hotz, Juni 1982, S. 7. </ref> # Liebfrauenbuckel, die nordöstlichste Bastion der äußeren Mauer. In Ihrer Mitte stand ehemals ein runder Turm.<ref> Armknecht: ''Die Wormser Stadtmauern'', S. 63. </ref> Die Bastion ist heute die einzige, die sich noch im Gelände, nördlich der Straße „Liebfrauenring“, im Weingarten des [[Wilhelm Valckenberg (Politiker, 1790)#Karriere|Weingutes Valckenberg]], abzeichnet.<ref> Spille: ''Denkmaltopographie'', S. 44; Armknecht: ''Die Wormser Stadtmauern'', S. 63. </ref> # Neuturm, eine viereckige Bastion neben dem Turm<ref> Hotz, Juni 1982, S. 7; Reuter: ''Peter und Johann Friedrich Hamman'', S. 27. </ref> == Weitere Befestigungs- und Verteidigungsanlagen == Das südlich, vor den Toren der Stadt gelegene [[Kloster]] Nonnenmünster wurde Mitte des 13. Jahrhunderts städtischerseits befestigt, eine Maßnahme, die allerdings Teil eines politischen Streits innerhalb der Stadt zwischen der bürgerlichen Obrigkeit und einer gegen sie gerichteten, zunftähnlich organisierten Handwerkerschaft, war. Die Befestigung musste deshalb wieder abgetragen werden.<ref> Bönnen, in: Bönnen (Hg.): '(contracted; show full) * Karl Heinz Armknecht: ''Die Wormser Stadtmauern''. In: [[Der Wormsgau]] 9 (1970/1971), S. 54–65. * [[Gerold Bönnen]] (Hg.): ''Geschichte der Stadt Worms''. Theiss, Stuttgart 2005. ISBN 3-8062-1679-7, darin: ** Gerold Bönnen: ''Die Blütezeit des hohen Mittelalters: Von Bischof Buchard zum Rheinischen Bund (1000–1254)'', S. 133–179. ** Gerold Bönnen: ''Zwischen Bischof, Reich und Kurpfalz: Worms im späten Mittelalter (1254–1521) '', S. 193–261. ** Gerold Bönnen und Joachim Kemper: ''Das geistliche Worms: Stifte, Klöster, Pfarreien und Hospitäler bis zur Reformation'', S. 691–734. ** Otfried Ehrismann: ''Worms und das ‚Nibelungenlied‘'', S. 824–849. ** [[Mathilde Grünewald]]: ''Worms von der vorgeschichtlichen Epoche bis in die Karolingerzeit'', S. 44–101. ** Thomas Kohl und [[Franz Josef Felten]]: ''Worms – Stadt und Region im frühen Mittelalter von 600–1000'', S. 102–132. ** Gunter Mahlerwein: ''Die Reichsstadt Worms im 17. Und 18. Jahrhundert'', S. 291–352. ** [[Fritz Reuter (Historiker)|Fritz Reuter]]: ''Zwischen Reaktion und hessischer Städteordnung (1852–1874)'', S. 441–478. ** Fritz Reuter: ''Der Sprung in die Moderne: Das „Neue Worms“ (1874–1914)'', S. 479–544. ** Fritz Reuter: ''Warmasia – das jüdische Worms. Von den Anfängen bis zum jüdischen Museum des Isidor Kiefer (1924)'', S. 664–690. ** Irene Spille und Otto Böcher: ''Baugeschichte und Baudenkmäler“'', S. 735–792. * Hellmuth Gensicke: ''Beiträge zur Wormser Stadtbeschreibung des Hochmittelalters''. In: Der Wormsgau 3 (1951–1958), S. 49–63. * Wolfgang Grün: ''Die Stadtmauer von Worms''. [[Stadtarchiv Worms]], Worms 1998. ISBN 3-00-002765-3 * Wolfgang Grün: ''Wehrhaftes Worms. 5. Die Stadtmauer: Denkmal, Dokument, Maßstab. 1) Alte Mauer – neue Stadt''. In: Wormser Monatsspiegel vom August 1982, S. 5–8. [zitiert: Grün, August 1982] (contracted; show full)<references group="Anm." /> == Einzelnachweise == <references responsive /> [[Kategorie:Stadtbefestigung in Deutschland|Worms]] [[Kategorie:Bauwerk in Worms]] [[Kategorie:Kulturdenkmal in Worms]] All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=prev&oldid=195204323.
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