Revision 174973290 of "Kreative Kompetenz" on dewiki'''Kreative Kompetenz''' ist die [[Fähigkeit]], gute und möglichst neuartige [[Problemlösen|Lösungen für Probleme]] zu entwickeln. Zu ihr gehören auch die [[Soft Skills]] Innovationsbereitschaft, Innovationsfähigkeit, Problemlösungsvermögen, Veränderungs- und Selbstorganisationskompetenz sowie (geistige) Flexibilität. Kreativität basiert auf bestimmten geistigen Fähigkeiten, Denkstilen und Persönlichkeitsmerkmalen. Kreative Ideenfindung kann durch Kreativitätstechniken und Denkstrategien (wie z. B. Analogien, Analysieren, Umkehren) gezielt gefördert werden. Kreativitätsblockaden und Kreativitätskiller können kreative Kompetenz einschränken oder verhindern. Kreativitätsfördernde Bedingungen steigern das kreative Potential. == Kompetenzdimensionen == Nach Erpenbeck und Sauer (2000) werden Kompetenzen als „Voraussetzungen charakterisiert, in Situationen von Ungewissheit und Unbestimmtheit (…) selbstorganisiert schöpferisch Neues hervorzubringen“. Der Kompetenzbegriff ist somit ein subjektzentrierter, auf das Handlungspotenzial einer Person gerichteter Begriff. Kreative Kompetenz ist als fließender Übergang zwischen den Kompetenzdimensionen einzuordnen: * [[Methodenkompetenz]] – Kreativitäts- und Problemlösungstechniken, Problemlösendes Denken, Abstraktes und vernetztes Denken, Rhetorik, Analysefähigkeit usw. * Prozesskompetenz – Gilt der Gestaltung von Veränderung, sie ist die Fähigkeit Komplexität wahrzunehmen und so zu gestalten, dass am Ende des Weges passende Lösungen vorhanden sind. „Sie ist die Summe aller Vorgehensweise, Methoden, Prinzipien, Techniken und Formate, die nicht nur das Generieren von Ideen, sondern den gesamten Weg der Lösungsentwicklung umfassen; sie lässt sich bewusst steuern und beeinflussen“. * [[Humankompetenz|Personale Kompetenz]] – Kreativität, Aufgeschlossenheit, Motivation usw. * Panoramakompetenz – „… ist die Summe aller einflussgebenden „harten“ (materiellen) und „weichen“ (virtuellen) Rahmenbedingungen und ihrer gegenseitigen Wechselwirkungen; sie lassen sich bewusst einrichten und gestalten“. == Literatur == * J. Erpenbeck, J. M. Sauer: ''Das Forschungs- und Entwicklungsprogramm „Lernkultur Kompetenzentwicklung“.'' In: Arbeitsgemeinschaft Qualifikations-Entwicklungs-Management (Hrsg.): ''Kompetenzentwicklung 2000: Lernen im Wandel – Wandel durch Lernen.'' Münster 2000, ISBN 3-89325-996-1. * ''Handbuch Soft Skills.'' Bd. 3, Vdf Hochschulverlag, Zürich 2004, ISBN 3-7281-2880-5. * Manuela Pohl: ''Kreativitätstrainings und Kreative Kompetenz.'' Cornelsen Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-589-24017-3. * Siegfried Preiser, Nicola Buchholz: ''Kreativität.'' Asanger Verlag, Kröning 2008, ISBN 978-3-89334-407-9. == Einzelnachweise == <references /> [[Kategorie:Kreativität]] [[Kategorie:Sozialpsychologie]] All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=174973290.
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