Revision 641724 of "Benutzer:En.limousin/Baustelle/Kurzporträts von Westschweizer Privatbahnen" on dewikibooks

<!--schweizbezogen-->

{{Baustelle}}

<br/>

'''Besonderes:'''
* Die roten Links werden, sobald die Grobstruktur des Artikels besteht gelöscht.
* Es ist angedacht mit den Privatbahnen LLB (Eingestellt) und LEB sowie den Privatbahngruppen TPC und TRN vorerst eine Grobstruktur zu erstellen, dann diese in den Arbeitsraum zu Verschieben und dort mit den übrigen Privatbahnen sowie Überlandstrassenbahnen der Westschweiz zu ergänzen. Die Artikel werden primär hier ausgebaut, um Konflikte mit den Autoren im Deutschsprachigen Wikipedia zu vermeiden, die Mutationen in Minutenschnelle zurücksetzen, da sie Wikipedia zu engstirnig als Lexikon sehen. Zudem ist dieser Beitrag meinerseits in der Tat eher als Buch (Ebook) denn als Lexikon angedacht.

<br/>

== Leuk–Leukerbad-Bahn ==

<!--schweizbezogen-->
{| class="prettytable float-right"
{{BS-header|Leuk–Leukerbad}}
{{BS-daten
|CH-FPF=
|STRECKENNR=
|LÄNGE=10,4
|SPURWEITE=1000
|STROMG=1500 V
|ZAHNSTANGE=[[Zahnradbahn#Systeme|Abt]]
|NEIGUNGA=60
|NEIGUNG=160
|RADIUS=
|BILDPFAD_FOTO=
|PIXEL_FOTO=
|TEXT_FOTO=280px
|BILDPFAD_KARTE=
|PIXEL_KARTE=
}}
{{BS-table}}
{{BS2|STRlg||||[[Simplonlinie]] von [[Sierre]]}}
{{BS2|BHF|exKBHFa|0,0|[[Leuk]]||626 m}}
{{BS2|STRrf|exSTR|||Simplonlinie nach [[Brig]]}}
{{BS2||exWBRÜCKE||}}
{{BS2||exBHF|1,2|Leuk Stadt||750 m}}
{{BS2||exHST|2,8|Albinen||929 m}}
{{BS2||exDST|4,0|Rumeling Weiche||944 m}}
{{BS2||exHST|4,4|Rumeling||951 m}}
{{BS2||exTUNNEL2|||(230 m)}}
{{BS2||exBHF|5,6|Inden||1137 m}}
{{BS2||exHST|7,3|Russengraben||1260 m}}
{{BS2||exTUNNEL2|||(175 m)}}
{{BS2||exKBHFe|10,4|[[Leukerbad]]||1394 m}}
|}
|}

Die '''Leuk–Leukerbad-Bahn''' – abgekürzt '''LLB''', [[Französische Sprache|französisch]] Chemin de fer Loèche–Loèche-les-Bains – betrieb zwischen 1915 und 1967 eine 10,4 Kilometer lange, elektrifizierte und [[schmalspur]]ige [[Zahnradbahn#Schweiz|Zahnradbahnstrecke]] im schweizerischen [[Kanton Wallis]].

== Geschichte ==
Mit dem Bau der Leuk–Leukerbad-Bahn wurde am 29. Februar 1912 begonnen. Um Kosten zu sparen, verlegte man die Schienen auf einer Länge von 2,5 Kilometern im Planum der Strasse nach Leukerbad. Am 15. Juli 1915 wurde dann der Fahrbetrieb aufgenommen.

Die LLB-[[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] zweigte von der [[Simplonlinie|Hauptstrecke Lausanne–Brig]] ab. Der Ausgangspunkt liegt im [[Rhone]]tal auf einer Höhe von 623 Metern über [[Normalnull]] und auf dem Gemeindegebiet des Leuker Ortsteils Susten. Um den zentral in Leuk (französisch ''{{lang|fr|Loèche}}'') gelegenen Bahnhof vom etwas abseits gelegenen Staatsbahnhof zu unterscheiden, wurde der Fernbahnhof ursprünglich als Leuk [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] bezeichnet. Der in der Ortschaft Leuk gelegene Bahnhof hiess hingegen Leuk Stadt. 

Von Startpunkt aus führte die Strecke im Tal der [[Dala]] über das etwas höhergelegene Leuk hinauf zum [[Kurort]] [[Leukerbad]] (französisch ''{{lang|fr|Loèche-les-Bains}}'') auf einer Höhe von 1394 Metern. Um den Höhenunterschied von 771 Metern und die Steigungen von bis zu 160 Promille zu überwinden, waren 5,1 Streckenkilometer mit einer [[Zahnstange]] des [[Zahnradbahn#Systeme|Systems Abt]] versehen. 

Neben den drei grösseren Stationen Leuk SBB, Leuk Stadt und Leukerbad existierten weitere kleine Zwischenstationen. Dies waren der Bahnhof [[Inden VS|Inden]] und die [[Haltepunkt]]e [[Albinen]], Rumeling und Russengraben. Die [[Depot (Verkehr)|Depotgebäude]] und die Werkstatt der Leuk–Leukerbad-Bahn befanden sich am Ausgangspunkt Leuk SBB. Am Endpunkt Leukerbad bestand zusätzlich eine kleine [[Remise]].  

In den ersten Betriebsjahren fuhren die Züge im Winter jedoch nur von Leuk Bahnhof bis Leuk Stadt. Die letzte Fahrt fand am 27. Mai 1967 statt. Danach wurde die Bahnlinie [[Stilllegung|stillgelegt]] und zum grössten Teil zurückgebaut. Einer der Gründe für die Einstellung lag in der Trassierung, die zu Behinderungen des Strassenverkehrs geführt hatte. Ausserdem wäre die Auswechselung der in die Jahre gekommenen Fahrzeuge durch neues Rollmaterial zu kostspielig gewesen. 

Heute setzt die LLB, die Abkürzung steht heute für ''Verkehrsbetriebe Leuk–Leukerbad und Umgebung'', auf der Strecke nach Leukerbad [[Omnibus]]se ein. Das [[Empfangsgebäude]]gebäude von Inden blieb erhalten und wird heute als Dorfladen verwendet.

== Fahrzeuge ==
[[Datei:Blonay-Chamby Leuk-Leukerbad-Bahn - 60 - 01.jpg|miniatur|Erhalten gebliebener, offener Güterwagen L<sup>2</sup> 60, für den Personentransport zum [[Aussichtswagen]] umgerüstetet bei der Museumsbahn Blonay–Chamby]] 

Die drei blaugrauen elektrischen [[Triebwagen]] der LLB vom Typ ABFe 4/4 mit den Nummern 10, 11 und 12 wurden mit 1500&nbsp;[[Volt]] [[Gleichstrom]] versorgt. Dazu waren mehrere [[Personenwagen|Personen-]] und [[Güterwagen]] vorhanden.

; Triebfahrzeuge
* HG 2/2 1 (1914) [[Maschinenfabrik Esslingen]] nach Plänen der [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|SLM]], 1935 Umbau zu [[Schneepflug]] X 1
* BCFeh 4/4 4/4 10 bis 12 (1914) SWS/SIG/BBC, 10 1967 an die Museumsbahn Blonay-Chamby abgegeben, 11 und 12 1967 abgebrochen

Die drei Triebwagen wurden 1914 von den [[Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG Schlieren-Zürich|SWS]], [[Schweizerische Industrie-Gesellschaft|SIG]] und [[Brown, Boveri & Cie.|BBC]]<ref>[http://www.schmalspur-europa.at/schmalsp_79.htm] Leuk–Leukerbad-Bahn auf ''Die schmale Spur'' www.schmalspur-europa.at</ref> gebaut. Je zwei 255&nbsp;PS-Motoren konnten die ein [[Dienstgewicht]] von 33&nbsp;Tonnen aufweisenden Fahrzeuge, mit einer Länge über Puffer von 12,6&nbsp;Metern und einer Höchstgeschwindigkeit von 30&nbsp;km/h<ref>Broschüre von Sébastien Jarne (Hrsg.): Le chemin de fer touristique Blonay–Chamby. Lausanne 1986, LLB BCFeh 4/4 10</ref> bergauf bewegen. Sie boten acht Sitzplätze in der ehemaligen zweiten und 24 Sitze in der ehemaligen dritten [[Wagenklasse]]. In den Wintern 1944/1945 und 1945/1946 wurden in den Werkstätten der SIG, [[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|SLM]] und BBC die Triebwagen grundlegend erneuert, dabei ersetzten kleinere und stärkere Motoren die beiden ursprünglichen jeweils 170&nbsp;PS starken Motoren. 

; Personenwagen
* BC4 4/4 20 bis 22 (1915) SWS, 20 an das ''Kinderheim Champlan'' bei [[Sitten VS|Sitten]] abgegeben, dort als Bibliothek genutzt, 1995 abgebrochen; 21 1967 abgebrochen; 22 1967 an die Museumsbahn Blonay–Chamby abgegeben

; Güter- und Dienstwagen
* K 40 und 41 (1915) SWS, 1967 an die Museumsbahn Blonay–Chamby abgegeben
* M 50 bis 52 (1915) SWS, 50 1967 abgebrochen, 51 und 52 1967 an die Museumsbahn Blonay–Chamby abgegeben
* L 60 und 61 (1915) SWS, 60 und 61 an die Museumsbahn Blonay–Chamby abgegeben 
* X 1, 1935 HG 2/2 1 zum Schneepflug umgebaut, 1967 abgebrochen

Des weiteren waren ein kleiner Schneepflug, der als ''[[Sputnik]]'' bezeichnet wurde, und ein [[Turmwagen|Fahrleitungs-Montagewagen]] vorhanden. Beide wurden 1967 abgebrochen.

== Transports Publics du Chablais ==

[[Datei:Aigle_AL_1991.jpg|thumb|right|Bahnhof Aigle-Dépôt der Aigle–Leysin-Bahn]]

Die '''Transports Publics du Chablais''' SA ('''TPC''') betreiben mehrere [[meterspur]]ige [[Eisenbahn]]linien sowie [[Omnibus|Autobusse]] im [[Chablais]] in den [[Schweiz]]er [[Kanton (Schweiz)|Kantonen]] [[Kanton Waadt|Waadt]] und [[Kanton Wallis|Wallis]]. Die TPC entstanden 1999 aus der Fusion der vier privaten Eisenbahngesellschaften Aigle–Leysin (AL), Aigle–Ollon–Monthey–Champéry (AOMC), Aigle–Sépey–Diablerets (ASD) und Bex–Villars–Bretaye (BVB), die seit 1975 (zunächst AL, ASD und BVB, ab 1977 auch AOMC) eine Betriebsgemeinschaft bildeten. Unternehmenssitz ist [[Aigle VD|Aigle]].

=== Aigle–Leysin-Bahn ===
{| class="prettytable float-right"
{{BS-header|Bahnstrecke Aigle–Leysin}}
{{BS-table}}
|colspan="3"|
{{BS2|STR||||nach [[Le Sépey]]–[[Ormont-Dessus|Les Diablerets]] (ASD)}}
{{BS2|ABZrg||||nach [[Ollon]]–[[Monthey]]–[[Champéry]] (AOMC)}}
{{BS2|STR|STRrg|||nach [[Brig]] (SBB)}}
{{BS2|BHF|BHF||[[Aigle VD|Aigle]]||404&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|STR|STRlf|||nach [[Lausanne]] (SBB)}}
{{BS2|HST|||Place-du-marché (H)|||}}
{{BS2|KBFr||1,030|Aigle-Dépôt AL||430&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|STR||||Depot und Werkstätte, Beginn der Zahnradstrecke|}}
{{BS2|HST||1,708|Fontanney||548&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|TUNNEL2||||55 m}}
{{BS2|HST||3,514|Rennaz||922&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|TUNNEL1||||154 m}}
{{BS2|TUNNEL2||||18 m}}
{{BS2|BHF||5,166|[[Leysin]] Village||1268&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|HST||5,477|Versmont||1338&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|BHF||5,872|Leysin-Feydey||1398&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|TUNNEL1||||233 m}}
{{BS2|KBHFe||6,207|Leysin-Grand-Hôtel||1451&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|||||Ende der Zahnradstrecke|}}
|}
|}

[[Datei:AL_Triebwagen_304.jpeg|miniatur|left|BDeh 4/4 304 der Aigle–Leysin-Bahn in Aigle]]
[[Datei:Blonay-Chamby Aigle-Leysin-Bahn - 21 - 01.jpg|miniatur|left||Historischer Abteilwagen (Personen- Gepäckwagen) CF<sup>2</sup> 21 der Aigle–Leysin-Bahn, 2010 bei der [[Museumsbahn Blonay-Chamby]]]]

Die Aigle–Leysin-Bahn (AL), [[Französische Sprache|französisch]] ''Chemins de fer Aigle–Leysin'', ist eine meterspurige [[Zahnradbahn]] mit dem System Abt und führt über 6.3&nbsp;km von [[Aigle VD|Aigle]] [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] im [[Rhône]]tal hinauf nach [[Leysin]]. Der erste, als Strassenbahn ausgeführte, Abschnitt von Aigle SBB nach Aigle-Dépôt und weiter zum damaligen (1932 geschlossenen) Grand-Hôtel wurde am 5. Mai 1900 eröffnet. Die eigentliche Zahnradstrecke nach Leysin Feydey folgte am 6. November desselben Jahres, die Fortsetzung zum heutigen Endpunkt Leysin Grand Hôtel am 8. September 1915. Ursprünglich wurden die Wagen nach Leysin auf dem Strassenbahnabschnitt durch die Tramwagen der Hotelstrassenbahn Aigle–Leysin Grand-Hôtel befördert, ab Aigle-Dépôt dann durch die Zahnradloks, dies alles unter 600 Volt Gleichstrom. Seit 1946 wird die Bahn mit 1500 [[Volt]] [[Gleichstrom]] betrieben und es kommen gemischte Adhäsions-/Zahnrad-Triebwagen zum Einsatz. Ab 1986 wurde eine Verlängerung der Linie zum Gipfel der [[Berneuse]] angestrebt; die Konzession wurde erteilt, ist aber inzwischen verfallen, da weder die Plangenehmigung noch die Finanzierung gelang. Die Länge des Zahnstangenabschnittes beträgt heute 5.3&nbsp;km, die Maximalsteigung 230 [[Promille]].

==== Fahrzeugpark ====
* HGe 2/2 12 SLM/MFO 1913
* Arseh 2/4 201 SLM/BBC 1946, umgebaut zu Salontriebwagen
* BDeh 2/4 202–203 SLM/BBC 1946
* BDeh 4/4 301–302 - Bt 351–352 SIG/SAAS 1966
* BDeh 4/4 311–313 - Bt 361–363 ACMV/SLM/BBC 1987/93
<br style="clear:both;" clear="all" />

=== Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn ===

[[Datei:Mh_AOMC_zug.jpeg|thumbnail|Ein Zug der Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn in Aigle]]
[[Datei:Blonay-Chamby_Monthey-Champéry-Morgins-Bahn_-_6_-_01.jpg|thumbnail|Historischer Motorwagen BCFeh 4/4 6 mit gemischtem Adhäsions- und Zahnradantrieb der ehemaligen Monthey–Champéry–Morgins-Bahn, 2010 bei der [[Museumsbahn Blonay-Chamby]]]]

Die Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn (AOMC), französisch ''Chemin de fer Aigle–Ollon–Monthey–Champéry'', führt von Aigle über [[Ollon]] und [[Monthey]] nach [[Champéry]] und entstand 1946 aus der Fusion der 1907 eröffneten Aigle–Ollon–Monthey-Bahn (AOM), französisch ''Chemin de fer Aigle–Ollon–Monthey'', mit der 1908 eröffneten Monthey–Champéry–Morgins-Bahn (MCM), französisch ''Chemin de fer Monthey–Champéry–Morgins''.

Die Bahn wird mit 900 Volt Gleichstrom betrieben. Die Bahnstrecke Monthey–Champéry weist drei zusammen etwa 3.5&nbsp;km lange Zahnstangenabschnitte (System Strub, Maximalsteigung 135 Promille) auf. In Champéry wurde die Strecke 1990 um 840&nbsp;m verlängert, die bisherige Endstation wurde zu Champéry-Village. Die sich in der Bezeichnung der ehemaligen Eisenbahngesellschaft Monthey–Champéry–Morgins-Bahn befindende Ortschaft [[Morgins]] wurde nie erschlossen.

==== Fahrzeugpark Talstrecke (Adhäsion) ====
(Die ex-BLT-Fahrzeuge waren mit BSI-Kupplungen ausgerüstet, einzelne wurden umgebaut)
* Be 4/4 101 (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 15 - 1985 Brand, 1988 abgebrochen
* Be 4/4 101" ''Yvorne'' (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 14
* Be 4/4 102 ''Chablais'' (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 12
* Be 4/4 103 ''Collombey-Muraz'' (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 13, Zp1, remisiert
* Be 4/4 104 ''Ollon'' (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 16 - 2007 abgebrochen
* Be 4/4 105 ''Aigle'' (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB ABe 4/4 11, Zp1, remisiert
* BDe 4/4 111, [[Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG Schlieren-Zürich|SWS]]/[[Maschinenfabrik Oerlikon|MFO]] 1949, 1969 ex [[Sernftalbahn|SeTB]] BFe 4/4 5, weiterverkauft an [[Stern & Hafferl]] (ET 26.108), 1987 nach starken Brandschäden verschrottet
* BDe 4/4 112, SWS/MFO 1949, 1969 ex [[Sernftalbahn|SeTB]] BFe 4/4 6, weiterverkauft an Stern & Hafferl (ET 26.109)
* BDe 4/4 113, 1969 ex [[Sernftalbahn|SeTB]] BFe 4/4 7 SWS / MFO (1949), weiterverkauft an Stern & Hafferl (ET 26.110)
* Bt 132 (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 22 - Steuerwagen zu 101, 102, 104
* Bt 133 (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 23 - Steuerwagen zu 101, 102, 104, 2007 abgebrochen
* Bt 134 (1966/1985) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 24 - Steuerwagen zu 101, 102, 104

==== Fahrzeugpark für Adhäsions- und Zahnradbetrieb ====
(ältere Fahrzeuge mit Mittelpuffer und einer Schraubenkupplung (Zp1), neuere Fahrzeuge mit BSI-Kupplung)
* BDeh 4/4 501 ''Vaud'' ACMV/SLM/BBC 1987  
* BDeh 4/4 502 ''Valais'' ACMV/SLM/BBC 1987 
* BDeh 4/4 503 ''Europe''  ACMV/SLM/BBC 1992
* BDeh 4/4 511 ''Champéry'' SWP/BBC 1954, Zp1 - remisiert
* BDeh 4/4 512 ''Val d'Illiez'' SWP/BBC 1954, Zp1
* BDeh 4/4 513 ''Monthey'' SWP/BBC 1954, Zp1
* BDeh 4/4 514 ''Troistorrents''  SWP/BBC 1954, Zp1
* Beh 4/8 591 BT/[[Stadler Rail|Stadler]]/Adtranz 2001
* Beh 4/8 592 BT/Stadler/Adtranz 2001

* Bt 531 ACMV/BBC 1987 - Steuerwagen zu 501–03
* Bt 532 ACMV/BBC 1987 - Steuerwagen zu 501–03

* B2 122 (1932) - an VFV
* B 523 ACMV 1967, Zp1
* B 524 ACMV 1968, Zp1
* B 525 ACMV 1969, Zp1

=== Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn ===
{| class="prettytable float-right"
{{BS-header|Bahnstrecke Aigle–Sépey–Diablerets}}
{{BS-table}}
|colspan="3"|
{{BS2||STRrg|||TPC (ex AL) nach [[Leysin]] und Aigle-Grand Hôtel}}
{{BS2|STR|STR|||[[Simplonlinie|SBB]] von [[Lausanne]]}}
{{BS2|BHF|BHF|0,0|[[Aigle VD|Aigle]]||404&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|STRrf|STR|||SBB nach [[Brig]]}}
{{BS2||ABZrf|||TPC (ex AOMC) nach [[Ollon]]–[[Monthey]]–[[Champéry]]}}
{{BS2||HST|0,59|Place-du-marché (H)||415&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2||HST|1,37|Aigle-Dépôt ASD (H)||430&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2||STR|||Depot und Werkstätte|}}
{{BS2||TUNNEL2|||Grand-Hôtel-Tunnel 119 m}}
{{BS2||TUNNEL2|||Verchiez-Tunnel 16 m}}
{{BS2||HST|3,78|Verchiez (H)||565&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2||TUNNEL2|||Vanel-Tunnel 28 m}}
{{BS2||WBRÜCKE||Vanex-Brücke (76 m)|}}
{{BS2||HST|7,97|Plambuit (H)||798&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2||TUNNEL2|||Plambuit-Tunnel 39 m}}
{{BS2||TUNNEL2|||Dard-Tunnel 202 m}}
{{BS2||HST|10,15|Exergillod (H)||863&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2||HST|11,21|Les Fontanelles (H)||899&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|STRrg|ABZlg|||||}}
{{BS2|STR|HST|12,77|Les Planches (H)| ([[Keilbahnhof]]) |943&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
<!-- Länge und Name der Joux-au-Crax-Brücke ist zu Klären -->
{{BS2|STR|WBRÜCKE|||Joux-au-Crax-Brücke 40 m}}
{{BS2|STR|KBHFe|13,78|[[Le Sépey]] (H)||978&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|HST||18,48|Les Echenards (H)||1131&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|HST||19,81|Les Aviolats (H)||1091&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|HST||21,54|Vers-l'Eglise (H)||1136&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
{{BS2|KBHFe||23,34|Les Diablerets||1155&nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.|}}
|}
|}

[[Datei:Mh_ASD_zug.jpeg|miniatur|links|Ein älterer Zug der Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn in Aigle]]
[[Datei:Asd_triebwagen.JPG|miniatur|links|Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn-Triebwagen]]

Die 1913 eröffnete [[Schmalspurbahn]] Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn (ASD), französisch Chemin de fer Aigle-Sépey-Diablerets, führt von Aigle über [[Ormont-Dessous|Le Sépey]] nach [[Ormont-Dessus|Les Diablerets]]. Le Sépey ist ein [[Kopfbahnhof]], alle Züge fahren zurück nach [[Les Planches VD|Les Planches]], wo die Abzweigung nach Aigle bzw. Les Diablerets liegt. Hier kreuzen auch die Züge beider Richtungen. Die [[Adhäsionsbahn]] mit einer Maximalsteigung von 60 Promille wurde von Anfang an elektrisch betrieben, wobei die Nennspannung später von 1350 Volt auf 1500 Volt angehoben wurde. Die ursprünglich [[konzession]]ierte Verlängerung der Strecke über den [[Col du Pillon|Pillon-Pass]] bis [[Gstaad]] bei [[Saanen]], mit Anschluss an die [[Montreux–Berner Oberland-Bahn]], wurde nie verwirklicht. Durch den daraus resultierenden Inselbetrieb war die 23.3&nbsp;km lange Strecke der Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn über viele Jahre von der Einstellung bedroht. Die Fahrgastzahlen blieben nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit etwa 200 pro Tag zwar stabil, jedoch verlor die kleine Bahn beträchtliche [[Güterverkehr]]santeile an die [[Straßenverkehr|Strassenkonkurrenz]].

Am 26. Juni 1940 zerstörte ein Grossbrand im Depot Aigle drei [[Triebwagen]] und vier [[Personenwagen]]. Damit wäre das Schicksal der Aigle–Sépey–Diablerets-Bahn wohl besiegelt gewesen, hätten nicht die Montreux–Berner Oberland-Bahn und die [[Transports Montreux-Vevey-Riviera|Chemins de fer électriques Veveysans]] (CEV) die Bahngesellschaft, deren Fahrzeugbestand auf zwei Triebwagen und einen Reisezugwagen zusammengeschrumpft war, mit je einem Personenwagen unterstützt. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] brachte ohnehin eine erhöhte Nachfrage im Transportgeschäft. Die Nachkriegszeit überlebte die Bahn nur, weil die Strassenverbindung nach Les Diablerets nicht wintersicher war. Nach deren wintersicheren Ausbau wurde jedoch 1984 ein Sanierungskonzept ins Leben gerufen, mit dem der Fahrzeugpark grundlegend modernisiert werden konnte.

==== Fahrzeugpark ====

* BDe 4/4 401–404 ACMV/BBC 1987
* Ars 421 (1966/1987) SWP/BBC ex BLT/BTB B 62 - 1993 umgebaut zu Salonwagen
* Bt 431 (1966/1987) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 26 - Steuerwagen zu 401–04
* Bt 432 (1966/1987) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 21 - Steuerwagen zu 401–04
* Arst 433 (1966/1987) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 27 - Steuerwagen zu 401–04, 1995 umgebaut zu Salonwagen
* Bt 433 (1966/2000) SWP/BBC ex BLT/BTB Bt 25 - Steuerwagen zu 401–04
<br style="clear:both;" clear="all" />

=== Bex–Villars–Bretaye-Bahn ===
{{Lückenhaft|Die Bahnstrecke ist in dieser Form vom Holländischsprachigen Wikipedia kopiert nicht ganz korrekt.}}
{| class="prettytable float-right"
{{BS-header|Bahnstrecke Bex–Villars–Bretaye}}
{{BS-table}}
|colspan="3"|
{{BS2|exSTR|STRrg| | [[Simplonlinie]] nach [[Brig]]|}}
{{BS2|KHSTxa|BHF|0.0|[[Bex]]| | 420 &nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.}}
{{BS2|STR|STRlf| | [[Simplonlinie]] nach [[Lausanne]]|}}
{{BS2|DST||0.6|La Ruaz| | | }}
{{BS2|HST||1.3|Bex-Place-du-Marché| | | }}
{{BS2|DST||1.9|Bex Pont-Neuf| | | }}
{{BS2|HST||2.4|Foyer Dents-du-Midi| | | }}
{{BS2|ABZrg|KDSTr|||Bévieux-Dépôt|}}
{{BS2|HST||3.2|Bévieux| | 483 &nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.}}
{{BS2|HST||5.8|Fontannaz-Seulaz| |808 &nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.}}
{{BS2|HST||6.9|Les Posses| | | }}
{{BS2|HST||8.2|[[Gryon]]| |1131 &nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.}}
{{BS2|DST||8.9|Gryon Bois-Gentil| | |}}
{{BS2|HST||9.7|La Barboleuse| |1210 &nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.}}
{{BS2|DST||10.8|La Clairière| | | }}
{{BS2|HST||11.4|Arveyes| | | }}
{{BS2|STR|exKHSTa|1.4|Chesieres †1961| | | }}
{{BS2|KHSTxe|KHSTxa|12.4|[[Villars-sur-Ollon]]| |1253 &nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.}}
{{BS2|exSTRlf|eABZrf||| |}}
{{BS2|KDSTl|ABZrf|||Villars-sur-Ollon-Dépôt| |}}
{{BS2||HST|13.1|Roche Grise| |}}
{{BS2||HST|14.4|Col-de-Soud| |1524 &nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.}}
{{BS2||HST|16.4|Bouquelins| |1524 &nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.}}
{{BS2||KHSTe|17.1|Col-de-Bretaye| |1813 &nbsp;m&nbsp;ü.&nbsp;M.}}
|}
|}

[[Datei:Mh_BVB_Triebwagen.jpeg|miniatur|left|Ein älterer Triebwagen der Bex–Villars–Bretaye-Bahn]]
[[Datei:Barboleusaz train A.jpg|miniatur|left|Ein Zug der Bex–Villars–Bretaye-Bahn in La Barboleuse]]

Die Bex–Villars–Bretaye-Bahn (BVB), französisch Chemin de fer Bex–Villars–Bretaye, ist eine 17&nbsp;km lange Schmalspurbahn, die von [[Bex]] über [[Gryon]] und [[Villars-sur-Ollon|Villars]] auf den [[Col de Bretaye]] führt. Sie entstand 1942 aus der Fusion der 1906 eröffneten Bex–Gryon–Villars–Chesières-Bahn (BGVC), französisch Chemin de fer Bex–Gryon–Villars–Chesières, und der 1913 eröffneten Villars–Bretaye-Bahn (VB), französisch Chemin de fer Villars–Bretaye. Die Abschnitte Bévieux–Gryon und Villars–Bretaye der mit 750 Volt Gleichstrom betriebenen Bahn sind mit Zahnstange (System Abt) versehen; die Maximalsteigung beträgt 200 Promille.

Das Teilstück Villars–[[Chesières]] wurde in den 1960ern abgebrochen und durch eine [[Omnibus|Autobuslinie]] ersetzt. 

Der rund 3.3 Kilometer lange Abschnitt in Bex ist als [[Strassenbahn]] erbaut worden. Er wurde bis zum 10. Juni 2001 von separaten Triebwagen in rund 12 Minuten einmal je Stunde befahren. Seitdem werden die beiden vorhandenen Strassenbahntriebwagen nur noch für den Schülerverkehr auf diesem Abschnitt eingesetzt.

<br style="clear:both;" clear="all" />

=== Busbetriebe ===

Nebst den vier Bahnstrecken betreiben die Transports Publics du Chablais auch diverse Buslinien, welche bereits vor der Fusion von der Bex–Villars–Bretaye-Bahn und der Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn geführt wurden. Knotenpunkte im Netz sind Villars-sur-Ollon (mit Linien nach Diablarets, Aigle und Solalex) und Monthey (mit Linien nach Cerniers, Chenarlier und Troistorrents - Morgins). Die beiden Linien von Val-d'Illiez nach Crosets und Champoussin werden zwar durch einen Subunternehmer bedient, die Konzession liegt aber auch bei den Transports Publics du Chablais. Im Auftrag der SBB wird der Regionalbus zwischen Aigle und Villeneuve gefahren, und für die Stadt Aigle wird eine Stadtbuslinie mit einem CNG-Autobus bedient.

Nebst den eigenen Buslinien ist die Transports Publics du Chablais Postautohalter für Linien ab Aigle, Ollon, Sépey, St-Maurice, Bex und – zusammen mit der [[Montreux–Berner Oberland-Bahn]] (MOB) – für den Bahnersatz Monthey–Bouveret–St-Gingolph. 

Der Fahrzeugpark des Betriebsteils ex Bex–Villars–Bretaye-Bahn besteht vor allem aus Renault- und Irisbus-Fahrzeugen, während auf dem Netz ex Aigle–Ollon–Monthey–Champéry-Bahn Setra-Busse den Grossteil der Flotte stellen. Auf den Postauto-Linien fahren Fahrzeuge diverser Marken, unter anderem Renault, Volvo, MAN, Setra und Neoplan.

== Siehe auch ==

* [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:En.limousin/Baustelle/Auszug_aus_Kurzportr%C3%A4ts_von_Westschweizer_Privatbahnen Benutzer En.limousin, Baustelle, Auszug aus Kurzporträts von Westschweizer Privatbahnen]

== Literatur ==
* Florian Inäbnit: ''Elektrische Zahnradbahn Leuk–Leukerbad''. Prellbock Druck & Verlag, Wengen 1995.
* Michel Grandguillaume, Gérald Hadorn, Sébastien Jarne, Jean-Louis Rochaix: ''Voies étroites du Chablais''. BVA, Lausanne 1990. ISBN 2-88125-007-6
* Theo Stolz: ''Taschenlexikon Triebfahrzeuge der Schweiz, Stand 1. Januar 2006''. Minirex, Luzern 2007, ISBN 978-3-907014-31-8

== Einzelnachweise ==
<references/>

== Weblinks ==
{{Commons|Category:Leuk–Leukerbad-Bahn|{{PAGENAME}}}}
{{Commons|Category:Transports Publics du Chablais|{{PAGENAME}}}}
* [http://www.llbreisen.ch/de/navpage-LLBLB-HistoryLLB-32911.html Infos über die LLB auf der offiziellen Seite des Nachfolgeunternehmens]
* [http://www.leukerbad.ch/de/page.cfm/CultureAttractionsLB/CultureLB/17468 Auf den Spuren von der Leuk-Leukerbad Bahn]
* [http://www.tpc.ch Offizielle Website der Transports Publics du Chablais]

[[nl:Leuk-Leukerbad-Bahn]]

[[en:Transports Publics du Chablais]]
[[fr:Transports publics du Chablais]]
[[it:Transports Publics du Chablais]]
[[nl:Transports Publics du Chablais]]

{{Vorlage:Wikimedia-Benutzer}}