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{{Beginn|Berlin|Deutschland|24.06.2012}} Am Sonntag berichtete die russische Nachrichtenagentur [[w:Interfax|Interfax]], dass die „MV Alaed“ von Murmansk aus wieder'''[warum "wieder" im ersten Satz? was war vorausgegangen? ]''' in Richtung [[w:Syrien|Syrien]] aufbrechen solle. Aus Militärkreisen heißt es, der Frachter solle von einem weiteren Schiff begleitet werden. Dabei soll es sich nicht um ein Kriegsschiff handeln. Später korrigierte Interfax jedoch seine frühere Meldung dahingehend, dass die „MV Alaed“ diesmal in den fernen Osten Russlands und nicht nach Syrien fahren wird. Dies geht hervor aus einem Pressestatement der russischen Schiffsgesellschaft Femco, die für die „MV Alaed“ zuständig ist<!-- woher stammt diese Info denn nun Interfax oder Femco? -->. Demnach soll das Schiff eine „normale kommerzielle Fahrt“ an die russische Pazifikküste nach [[w:Wladiwostok|Wladiwostok]] unternehmen.

Der russische Außenminister [[w:Sergei Wiktorowitsch Lawrow|Sergei Wiktorowitsch Lawrow]] gab inzwischen '''[warum "inzwischen" im ersten satz? was war vorausgegangen? ]''' zu, dass die „MV Alaed“ Mindestens drei zerlegte Mi-25-Kampfhubschrauber und mehrere Luftabwehrsysteme an Bord hat. Was mit der Waffenlieferung passieren soll ist noch nicht bekannt. Sie war ursprünglich für den syrischen Machthaber [[w:Baschar al-Assad|al-Assad]] gedacht.

Am Sonntag hatte das Schiff den Hafen von [[w:Murmansk|Murmansk]] angelaufen, um seine Flagge zu wechseln.<!-- Ist das Schiff erst seit Sonntag bzw. heute in Russland registriert oder was bedeutet "nun"? --> Seitdem ist das Schiff in [[w:Russland|Russland]] registriert, anstatt in dem in der [[w:Karibik|Karibik]] liegenden Staat [[w:Curaçao|Curaçao]]. Es ist noch unklar wie der weitere Kurs der „MV Alaed“ aussieht. 

Schon vor einigen Tagen wurde die Fahrt der „MV Alaed“ von [[w:Baltijsk|Baltijsk]] bei [[w:Kaliningrad|Kaliningrad]] nach Syrien gestoppt.<!-- von wem? --> Der Grund dafür war, dass es Probleme mit der Versicherung des Schiffs gab. Dem Frachter wurde laut der britischen Firma Standard Club die Versicherung entzogen. Davor wiesen Sicherheitskräfte auf die Ladung hin, von der auch britische Zeitungen berichteten.

Nach russischen Angaben sollen die Waffen aufgrund alter Verträge mit der syrischen Regierung an Syrien geliefert werden. Die Helikopter sollen in Russland nur repariert worden sein. Sie stammen noch aus Sowjetzeiten. Die Hubschrauber sollen nach Angaben des russischen Präsidentenberaters Juri Uschakow, frühestens 3 Monate nach ihrer Ankunft in Syrien einsatzbereit sein.
Eine Waffenlieferung an das syrische Regime ist derzeit sehr problematisch, weil das Regime mit brutaler Militärgewalt gegen das eigene Volk vorgeht.

Die Firma der „MV Alaed“ will damit nicht in Verbindung gebracht werden. Femco beschwerte sich über das Statement vom Sonntag.Bei diesem Statement handele es sich laut Femco um einen "Medienhype", eine "Manipulation durch Geheimdienste" und "politische Spekulationen". Die dänische Schiffsfirma United Nordic Shipping und die Wirtschaftsberatungsfirma Moore Stephens hätten bereits ihre Partnerschaft mit Femco beendet.
Femco gab in einem früheren Statement bekannt, dass es sich bei der Ladung der „MV Alaed“ um Reis für humanitäre Zwecke auf den Kapverden handelt. Aktuell möchte das Unternehmen keine Informationen über die Art der Ladung bekannt geben.


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== Quellen ==

* {{Quelle
|Medium=Spiegel Online
|URL=http://www.spiegel.de/politik/ausland/waffenfrachter-mv-alaed-soll-nach-wladiwostok-fahren-a-840671.html
|Titel="MV Alaed" - Russischer Waffenfrachter auf dem Weg nach Fernost
|Datum=24.06.2012}}


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