Revision 1826237 of "Benutzer:Paulis/Seite:Deutscher Liederhort (Erk) 001.jpg" on dewikisource

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{{LineCenterSize|100|20|'''1. Die Lind im Thale.'''}}

{{Benutzer:Enomil/Bla2|Mäßig.|Vielfach mündlich.<br />Durch ganz Deutschland verbreitet.|width=500px|style-all=vertical-align:bottom;}}
[[Datei:Deutscher Liederhort (Erk) 001a.jpg|500px]]

<poem>Es stand ei – ne Lin – de im tie – fen Thal, war o – ben breit und 
un – ten schmal, war o – ben breit und un – ten schmal.

{{Benutzer:Paulis/Vorlage:Strophe|1.}} Es stand eine Linde im tiefen Thal, 
war oben breit und unten schmal. :|:

{{Benutzer:Paulis/Vorlage:Strophe|2.}}Worunter zwei Verliebte saßn,
und die vor Freud ihr Leid vergaßn.

{{Benutzer:Paulis/Vorlage:Strophe|3.}}„Feins Liebchen, wir müssen von einander,
ich muß noch sieben Jahr wandern.“

{{Benutzer:Paulis/Vorlage:Strophe|4.}}‚‚‚Mußt du noch sieben Jahr wandern,
heirath ich mir keinen Andern.‘‘‘

{{Benutzer:Paulis/Vorlage:Strophe|5.}}Und als die siebn Jahr umme warn,
sie meinte, ihr Liebchen käme bald.

{{Benutzer:Paulis/Vorlage:Strophe|6.}}Sie ging wol in den Garten,
ihr Feinslieb zu erwarten.

{{Benutzer:Paulis/Vorlage:Strophe|7.}}Sie ging wol in das grüne Holz,
da kam ein Reiter geritten stolz.

{{Benutzer:Paulis/Vorlage:Strophe|8.}}„Gott grüß dich, du Hübsche, du Feine!
was machst du hier alleine?

{{Benutzer:Paulis/Vorlage:Strophe|9.}} „Ist dir dein Vater oder Mutter gram,
oder hast du heimlich einen Mann?“</poem>
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