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== Einleitung ==

Der Begriff [[w:en:Internet entrepreneur|Internet Entrepreneur]] ist ein englischer Begriff, der von dem französischen Lehnwort [[w:en:entrepreneur|Entrepreneur]] abgeleitet ist, welches soviel wie Unternehmer bedeutet. Der Begriff Entrepreneur wird insbesondere gerne mit [[w:Innovation|Innovation]] und [[w:Risikofreude|Risikofreude]] assoziiert.

Man könnte das Internet als Geschäftsfeld als attraktiv ansehen, weil die Kosten für eine Geschäftsgründung vergleichsweise gering sein können und das Potential Kunden zu gewinnen sehr hoch sein kann. Dabei hängt natürlich alles an der richtigen Geschäftsidee, die für potentielle Kunden auch interessant genug ist und so zu [[w:Kundenbindung|Kundenbindung]] führen kann.
Ein Internetgeschäft kann schon mit einem einzelnen, angemieteten Server bei einem [[w:Internetdienstanbieter|Internet Service Provider]] beginnen.

Die verlinkten Wikipedia-Artikel sollten zum Verständnis des Kurses gelesen werden, da der Inhalt schon für die Aufgaben notwendig sein kann.
Weitere Literatur ist empfohlen, aber es bleibt dem Kursteilnehmer überlassen, welche Literatur er für notwendig erachtet.

== Qualifikation und Ausbildung ==

Als weiterführende Literatur für diesen Kurs empfohlen sind beispielsweise die Wikibooks [[b:Betriebswirtschaft|Betriebswirtschaft]] und [[b:Materialwirtschaft|Materialwirtschaft]]; auch der Kurs [[Kurs:Webdesign|Webdesign]] kann interessant sein.
Für den Betrieb eines Computers unter Linux sind außerdem die Bücher [[b:Linux-Kompendium|Linux-Kompendium]] und [[b:en:LPI Linux Certification|LPI Linux Certification]] relevant.
Wenn eigene Softwareentwicklung notwendig ist, hilft vielleicht ein Blick in das [[b:Regal:Programmierung|Regal Programmierung]].
Ansonsten findet man Programmierer und [[w:Systemadministrator|Systemadministratoren]] für Auftragsarbeiten oder zur Festanstellung beispielsweise über [[w:Gulp.de|Gulp.de]], [[w:Personaldienstleister|Personaldienstleister]] und natürlich [[w:Jobbörse|Jobsuchmaschinen]].

Als Ausbildung für Gründer empfohlen, aber nicht zwingend notwendig, sind beispielsweise die folgenden Studiengänge; neben dem Beruf kann man diese Ausbildung auch an einer [[w:Fernuniversität|Fernuniversität]], wie der [[w:Fernuniversität in Hagen|Fernuniversität in Hagen]] oder der [[w:The_Open_University|Open University]], erhalten.

* [[w:Betriebswirtschaftslehre|Betriebswirtschaftslehre]] ([[w:Bachelor_of_Business_Administration|BBA]])
* [[w:Wirtschaftsinformatik|Wirtschaftsinformatik]]
* [[w:Informatik|Informatik]]

Siehe auch: [[w:Unternehmertum#Charakteristika_von_Unternehmertum|Charakteristika von Unternehmertum]] (Wikipedia), [[w:Managementkompetenz|Managementkompetenz]] (Wikipedia)

== Planung ==

=== Geschäftsidee ===

Neue [[w:Geschäftsidee|Geschäftsidee]]n für das Internet dürfte es noch einige geben, aber auch in Sparten wo schon andere Firmen erfolgreich sind, ist oft noch Platz für Mitbewerber. Viele Geschäftsideen im Internet basieren auf der Idee, daß man Dienste anbietet, die erwünscht sind und nur an der Werbung verdient, die die Besucher der Webseite sich ansehen. Eine Alternative sind Internet Shops, die Waren versenden, und natürlich Dienstleister, die sich ihre Dienstleistungen bezahlen lassen. Die Bezahlung muß dabei nicht von einem Kunden kommen, sondern darf auch gerne von Partnerunternehmen kommen, die eine Dienstleistung für ihre eigenen Kunden einkaufen. Kollmann unterscheidet bei elektronischen Geschäftsprozessen [[w:Elektronischer_Handel#Onlineshop|E-Shop]], [[w:Elektronische Beschaffung|E-Procurement]] und [[w:Virtueller_Marktplatz|E-Marketplace]].<ref group="L" name="kollmann"/>
Anbieter von Bildungsangeboten im Internet können auch [[w:Gemeinnützigkeit|gemeinnützig]] arbeiten.

=== Unterstützung ===

Je nach der Schwierigkeit der Planung kann Unterstützung in der Planungsphase erforderlich sein. Man kann sich natürlich Unterstützung von professionellen Beraten holen,<ref>http://www.gruendungsstarter.de/</ref><ref>http://www.kfw-mittelstandsbank.de/DE_Home/Gruenden/Gruendercoaching_Deutschland/index.jsp</ref> oder in dem man als Team arbeitet. Im Internet gibt es aber auch viele Informationsquellen, die man nutzen kann.

* [[w:Existenzgründung|Existenzgründung]] (Wikipedia)
* Das Existenzgründerportal des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie<ref>http://www.existenzgruender.de/</ref>
* Bundesagentur für Arbeit: Finanzielle Hilfen für Existenzgründer<ref>http://www.arbeitsagentur.de/nn_26400/Navigation/zentral/Buerger/Hilfen/Existenzgruendung/Existenzgruendung-Nav.html</ref>
* Deutscher Gründerpreis<ref>http://www.deutscher-gruenderpreis.de/</ref>
* Businessplan-Wettbewerbe<ref>http://www.high-tech-gruenderfonds.de/unsere-leistungen/partner/businessplan-wettbewerbe/</ref>
* Founder Dating<ref>[http://www.heise.de/newsticker/meldung/FounderDating-fuehrt-Tech-Gruender-zusammen-1559255.html Heise: FounderDating fuehrt Tech Gruender zusammen]</ref>
* Fachlexika und Glossare zum Thema Gründung und Wirtschaft:
** [http://www.existenzgruender.de/gruendungswerkstatt/lexikon/index.php existenzgruender.de], [http://www.gruenderlexikon.de/ gruenderlexikon.de], [http://www.wir-investieren.de/was-ist-private-equity/glossar/a-f/ wir-investieren.de], [http://www.foerderland.de/117.0.html foerderland.de], [http://www.startbahn-ruhr.de/index.php?id=133 startbahn-ruhr.de]
** [http://wirtschaftslexikon.gabler.de/ gabler.de], [http://www.wirtschaftslexikon24.net/ wirtschaftslexikon24.net], [http://www.boersennews.de/lexikon boersennews.de], [http://www.handelsblatt.com/media/wirtschaftslexikon/ handelsblatt.com], [http://www.evca.eu/toolbox/glossary.aspx?id=982 evca.eu]

Außerdem gibt es Gründungsinitiativen und Startup Webseiten, wie beispielsweise Startercenter NRW,<ref>http://www.startercenter.nrw.de/</ref> 
NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V.,<ref>http://www.neuesunternehmertum.de/</ref> Existenzgründerpakt Bayern,<ref>http://www.startup-in-bayern.de/</ref> Berlin Startup,<ref>http://www.berlinstartup.de/</ref> Deutsche Startups,<ref>http://www.deutsche-startups.de/</ref> die Gründungswerkstatt Deutschland,<ref>http://www.gruendungswerkstatt-deutschland.de/</ref> die [[w:START-Messe|START-Messe]] und das virtuelle Gründerzentrum der KfW Mittelstandsbank.<ref>http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Weitere_Angebote/Gruenderzentrum/index.jsp</ref> In einigen Städten gibt es auch ein Amt für Wirtschafsförderung, ansonsten gibt es aber immer eine zuständige [[#Industrie- und Handelskammer|Industrie- und Handelskammer]], die ebenfalls Existenzgründern behilflich ist.
Ausländische Existenzgründer finden außerdem beim Regionalen Förderzentrum für ausländische Existenzgründer und Unternehmer (RFZ)<ref name="foerderzentrum.org"/> Unterstützung.

=== Businessplan ===

Ein [[w:Geschäftsplan|Geschäftsplan]] beschreibt die vorhergehende Planung eines Unternehmens für potentielle Geschäftspartner, Kreditgeber und Risikokapitalgeber. Der Geschäftsplan beschreibt die Planung für Finanzierung, Personal, Organisation und Strategie des Unternehmens. Für Geschäftspläne gibt es recht genaue Vorgaben und auch Vorlagen für den erwarteten Inhalt. Ein Geschäftsplan sollte diesen Erwartungen zumindest insoweit entsprechen, wie man als angehender Unternehmer diesen Anspruch an Professionalität hat. Ein kleineres Unternehmen mit geringerem Planungsbedarf kann natürlich auch zuviel Aufwand in einen Geschäftsplan stecken, den dann niemand mehr vollständig lesen möchte. Der Geschäftsplan eines Unternehmens ist vertraulich und muß nur den Personen zugänglich gemacht werden, die in die Planungsphase des Unternehmens involviert sind.

Eine Anleitung zur Gliederung eines Geschäftsplanes findet sich im Wikibook "Betriebswirtschaft" unter [[b:Betriebswirtschaft/_Sonstiges/_Kleine_BWL_für_Existenzgründer#Aufbau_eines_Geschäftsplanes|Aufbau eines Geschäftsplanes]].

Siehe auch: [[b:en:Sustainable_Business|Sustainable Business]] (englische Wikibooks), [[b:en:Writing a Business Plan|Writing a Business Plan]] (englische Wikibooks), [[b:en:Getting_Started_as_an_Entrepreneur/Plan/Business_Plans|Getting Started as an Entrepreneur: Business Plans]] (englische Wikibooks), [http://www.cce.hs-heilbronn.de/Kursdetails/FS48c595aa33d81.html K001 HHN Businessplanentwicklung] (Hochschule Heilbronn)

==== Finanzierung ====

Wenn der Businessplan stimmt, kann man sich mit dem Businessplan an Banken wenden, um über die Finanzierung zu sprechen.
Hier gilt, wie auch in der Medizin, daß man sich nicht nur von einer Bank beraten lassen sollte.
Ein sinnvoller Businessplan sollte wichtig genug sein, um mehrere Meinungen einzuholen, zumindest wenn das erste Gespräch nicht zum gewünschten Ergebnis führte oder sonstige Zweifel an der Beratung bestehen.

Siehe auch: [[w:Fremdkapital|Fremdkapital]], [[w:Rentabilität|Rentabilität]], [[w:Kapitalflussrechnung|Kapitalflussrechnung]], [[w:Kapitalbedarfsplan|Kapitalbedarfsplan]], [[w:Investitionsrechnung|Investitionsrechnung]], [[w:Eigenkapitalrentabilität|Eigenkapitalrentabilität]]

===== Venture Capital Finanzierung =====

[[w:Risikokapital|Risikokapital]] (engl. venture capital) ist Kapital, dass von Risikokapitalgebern<ref>http://www.wir-investieren.de/</ref><ref>http://www.entrepreneur.com/vc100/stage/early.html</ref><ref>http://www.evca.eu/knowledgecenter/default.aspx?id=2704</ref><ref>http://www.bvkap.de/privateequity.php/cat/25/title/Mitglieder_A-Z</ref> beigesteuert wird. Das Ziel des Risikokapitalgebers kann es beispielsweise sein, in der Gründungsphase bei hohem Risiko einen hohen Gewinn zu realisieren und nach der Startphase, wenn das Unternehmen einen ausreichenden Wert erreicht hat, die Firmenanteile wieder zu veräußern. So kann der Risikokapitalgeber gute Gewinne erzielen und der Unternehmensgründer seine Finanzierung sichern. Risikokapital ist primär für Firmen mit sehr großem Wachstumspotential verfügbar.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Welche Rolle spielen [[w:Private Equity|Private Equity]] und [[w:Risikokapital|Risikokapital]]?
</div>

==== Gesellschaftsform ====

Als Gesellschaftsform für ein kleines Unternehmen bietet sich die [[w:Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)|Unternehmergesellschaft]]<ref>[[w:Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen|Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen]] (Wikipedia)</ref> oder die [[w:GmbH|GmbH]] an.
Seit 2004/2006 gibt es auch die Möglichkeit eine europäische Rechtsform zu nutzen, beispielsweise die der [[w:Europäische Genossenschaft|europäischen Genossenschaft]].
Alternativ läßt sich auch beispielsweise eine Firma in England<ref>[[w:en:Company formation|Company formation]] (englische Wikipedia)</ref> oder den USA einrichten.
Einige Bundesstaaten der USA erlauben Ausländern aus dem Ausland in den USA Firmen zu gründen,
die dann aber auch in das deutsche [[w:Handelsregister|Handelsregister]] eingetragen werden können.<ref>http://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__13g.html</ref>
Firmen wie The Company Corporation oder MyCorporation.com machen eine Firmengründung in den USA einfach. Wie die deutsche Unternehmergesellschaft können die englischen und amerikanischen LLCs mit geringem [[w:Stammkapital|Stammkapital]] gegründet werden. Im Haftungsfall kann bei der englischen LLC deutsches oder englisches Recht angewendet werden, aber auch das englische Recht kennt die [[w:Durchgriffshaftung|Durchgriffshaftung]] bei Fehlverhalten der Geschäftsführung und sogar die Löschung der Gesellschaft mit Übertragung des Vermögens auf die britische Krone ist im englischen Recht vorgesehen.<ref>Detlef Kutta, Karsten Mühlhaus. Erfolgreich selbstständig 2008/2009. BusinessVillage GmbH, Göttingen 2008, ISBN 978-3-938358-80-1, [http://books.google.com/?isbn=978-3-938358-80-1 URL]</ref>

Ein Grund für die Wahl eines amerikanischen oder europäischen Unternehmen als Rechtsform könnten die bekannteren Gesetzgebungen in Europa und den Vereinigten Staaten sein. Touristen könnten beispielsweise zögern ihre Kreditkartennummern auf einer Webseite einzugeben, die unter einer weitgehend unbekannten [[w:Gerichtsbarkeit|Gerichtsbarkeit]] arbeitet. Steuervermeidung ist nicht unbedingt das Ergebnis: Während ein Tochterunternehmen beispielsweise in Florida (mit niedrigen Steuern für ausländische Unternehmen) arbeiten könnte wäre es trotzdem möglich eine Muttergesellschaft im Heimatland zu betreiben und wie ein verantwortungsbewusster Bürger Steuern zu zahlen.

Siehe auch: [[b:en:US Corporate Law|US Corporate Law]] (englische Wikibooks), [[w:Gesellschaftsrecht|Gesellschaftsrecht]], [[w:Gesellschaftsrecht_(Europäische_Union)|Gesellschaftsrecht (Europäische Union)]], [[w:en:Limited_liability_company#Germany|Limited liability company#Germany]] (englische Wikipedia), [http://www.ethicalconsumer.org/latestnews/tabid/62/entryid/893/tax-avoidance-and-africa.aspx Tax avoidance and Africa] (ethicalconsumer.org)

== Unternehmerische Sozialverantwortung ==

Mit [[w:Corporate Social Responsibility|unternehmerischer Sozialverantwortung]] (engl. Corporate Social Responsibility) bezeichnet man soziale, ökologische und ökonomische Richtlinien und Ziele, die sich ein Unternehmen freiwillig setzt um die gesetzlichen Mindestanforderungen zu übertreffen.

Unternehmen, die beispielsweise den [[w:Global Compact|United Nations Global Compact]] unterschreiben, sollen:
# die international verkündeten [[w:Menschenrechte|Menschenrechte]] respektieren und ihre Einhaltung innerhalb ihrer Einflusssphäre fördern.
# sicherstellen, dass sie nicht bei Menschenrechtsverletzungen mitwirken.
# die Rechte ihrer Beschäftigten, sich gewerkschaftlich zu betätigen, respektieren sowie deren Recht auf Kollektivverhandlungen effektiv anerkennen.
# alle Formen von [[w:Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] bzw. erzwungener Arbeit ausschließen.
# an der Abschaffung von [[w:Kinderarbeit|Kinderarbeit]] mitwirken.
# jede [[w:Diskriminierung|Diskriminierung]] in Bezug auf Beschäftigung und Beruf ausschließen.
# eine vorsorgende Haltung gegenüber [[w:Umweltrecht|Umweltgefährdungen]] einnehmen.
# Initiativen zur Förderung größeren Umweltbewusstseins ergreifen.
# die Entwicklung und die Verbreitung umweltfreundlicher Technologien ermutigen.
# gegen alle Arten der [[w:Korruption|Korruption]] eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung.


Siehe auch:
:* [http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/suche,did=60670.html Corporate Citizenship] (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie)
:* [http://www.csr-in-deutschland.de/ Corporate Social Responsibility in Deutschland] (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
:* [http://www.nachhaltigkeitsrat.de/projekte/eigene-projekte/corporate-social-responsibility/ Rat für Nachhaltige Entwicklung]
:* [http://www.engagiert-in-nrw.de/unterneng/index.php engagiert-in-nrw.de: Unternehmerisches Engagement]

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Beschreibe die Teilaspekte der unternehmerischen Sozialverantwortung.
</div>

=== Unternehmertum und Ethik ===

Unternehmertum und besonders Unternehmertum im Internet könnte man möglicherweise als eine Handlungsweise ansehen, die im Konflikt zum 
[[w:Kategorischer_Imperativ|kategorischen Imperativ]] steht:
<div style="text-align:center">
„Handle nur nach derjenigen [[w:Maxime|Maxime]], von der du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde!“
</div>
Der kategorische Imperativ ist aber kein Naturgesetz, sondern eine moralische Forderung. Wenn man also den Bedarf hat, [[#Unternehmerische_Sozialverantwortung|unternehmerische Sozialverantwortung]] zu begründen, dann könnte man sie beispielsweise daraus herleiten, dass man als Unternehmer ja, sozusagen, den kategorischen Imperativ bereits in einem nicht unwesentlichen Bereich ignoriert hat und das sich schon daraus wiederum eine Verpflichtung ergeben könnte.

Die Menschheitszweckformel des [[w:Kategorischer_Imperativ|kategorischen Imperativs]] von [[w:Immanuel Kant|Immanuel Kant]] lautet:
<div style="text-align:center">
„Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest.“
</div>
Während es für Privatleute im Alltag schwer sein dürfte dieses Zitat zu einem allgemeinen Prinzip zu machen könnte man sagen, dass es für Unternehmer oder Firmen durchaus allgemeine Gültigkeit haben könnte, wenn man bereit wäre entsprechende Anstrengungen zu unternehmen. Man könnte daraus die Forderung ableiten, dass Privatpersonen die Pflicht hätten diese Forderung als Konsumenten an alle Unternehmen zu stellen.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
{| style="background-color:#eeeeff"
|style="vertical-align:text-top;padding-top:5px;min-width:85px"|Aufgaben:||
* Welche Anstrengungen wären zu unternehmen um der zweiten Forderung gerecht zu werden?
* Gibt es andere Gründe für unternehmerische Sozialverantwortung als die hier Dargestellten?
|}
</div>

Siehe auch: [[b:Elternkurs_Autorenleitfaden#Funktionales_.28statt_funktionierendes.29_Sozialverhalten|Funktionales (statt funktionierendes) Sozialverhalten]] (Elternkurs Autorenleitfaden, Wikibooks)

== Nationales Recht ==

=== Arbeitsrecht ===

Siehe: [[w:Arbeitsrecht_(Deutschland)|Arbeitsrecht]], [[#Richtlinie_2003.2F88.2FEG_.28Arbeitszeitrichtlinie.29|Richtlinie 2003/88/EG über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung]]

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Beschreibe die Aufgaben und Pflichten des Unternehmers, die sich aus dem Arbeitsrecht ergeben.
</div>

=== Datenschutzrecht ===

Siehe: [[w:Datenschutzrecht|Datenschutzrecht]], [[#Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie)|Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie)]], [[#Richtlinie 2002/58/EG (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation)|Richtlinie 2002/58/EG (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation)]]

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Beschreibe die relevanten Datenschutzbestimmungen.
</div>

=== Fernabsatzrecht ===

Siehe: [[w:Fernabsatzrecht|Fernabsatzrecht]], [[w:Richtlinie 97/7/EG (Fernabsatzrichtlinie)|Richtlinie 97/7/EG (Fernabsatzrichtlinie)]]

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Beschreibe die Bedeutung des Fernabsatzrechtes für ein Internet Unternehmen.
</div>

=== Handelsrecht ===

Siehe: [[w:Handelsrecht (Deutschland)|Handelsrecht]], [[#UN-Kaufrecht|UN-Kaufrecht]]

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Skizziere den Umfang und den Anwendungsbereich des deutschen Handelsrechts.
</div>

=== Internetrecht ===

Siehe: [[w:Internetrecht|Internetrecht]], [[#Richtlinie 2000/31/EG über den elektronischen Geschäftsverkehr|Richtlinie 2000/31/EG über den elektronischen Geschäftsverkehr]], [[#Richtlinie 2001/29/EG (Urheberrechtsrichtlinie)|Richtlinie 2001/29/EG (Urheberrechtsrichtlinie)]]

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Beschreibe die Bereiche des Internetrechts.
</div>

=== Telemediengesetz ===

Siehe: [[w:Telemediengesetz|Telemediengesetz]]

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Beschreibe den Umfang des Telemediengesetzes.
</div>

== Europäische und Internationale Regelungen ==

=== Richtlinie 2000/31/EG über den elektronischen Geschäftsverkehr ===

Richtlinie 2000/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2000 über bestimmte rechtliche Aspekte der Dienste der Informationsgesellschaft, insbesondere des elektronischen Geschäftsverkehrs, im Binnenmarkt ("Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr").

In der Richtlinie 2000/31/EG heißt es beispielsweise "Die Mitgliedstaaten und die Kommission haben zur Ausarbeitung von [[w:Verhaltenskodex|Verhaltenskodizes]] zu ermutigen. Dies beeinträchtigt nicht die Freiwilligkeit dieser Kodizes und die Möglichkeit der Beteiligten, sich nach freiem Ermessen einem solchen Kodex zu unterwerfen."<ref>[http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32000L0031:DE:HTML Richtlinie 2000/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über den elektronischen Geschäftsverkehr]</ref>

Siehe: [[w:Elektronischer_Handel#Grenzüberschreitende_Aspekte|EG-E-Commerce-Richtlinie]]

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Beschreibe Zweck und Ziele der Richtlinie 2000/31/EG über den elektronischen Geschäftsverkehr.
</div>

=== Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie) ===

Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr.

Siehe: [[w:Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie)|Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie)]]

=== Richtlinie 2002/58/EG (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation) ===

Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juli 2002 über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation).

Siehe: [[w:Richtlinie_2002/58/EG_(Datenschutzrichtlinie_für_elektronische_Kommunikation)|Richtlinie 2002/58/EG (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation)]]

=== Richtlinie 2003/98/EG (PSI-Richtlinie) ===

Richtlinie 2003/98/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. November 2003 über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors.

Siehe: [[w:Richtlinie_2003/98/EG_(PSI-Richtlinie)|Richtlinie 2003/98/EG (PSI-Richtlinie)]]

=== Richtlinie 2001/29/EG (Urheberrechtsrichtlinie) ===

Richtlinie 2001/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft.

Siehe: [[w:Richtlinie_2001/29/EG_(Urheberrechtsrichtlinie)|Richtlinie 2001/29/EG (Urheberrechtsrichtlinie)]]

=== Richtlinie 2003/88/EG (Arbeitszeitrichtlinie) ===

Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung

Siehe: [[w:Richtlinie 2003/88/EG über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung|Richtlinie 2003/88/EG (Arbeitszeitrichtlinie)]]

=== Richtlinie 97/81/EG (Teilzeitrichtlinie) === 

Richtlinie 97/81/EG des Rates vom 15. Dezember 1997 zu der von [[w:Businesseurope|UNICE]], [[w:European Centre of Enterprises with Public Participation and of Enterprises of General Economic Interest|CEEP]] und [[w:Europäischer_Gewerkschaftsbund|EGB]] geschlossenen Rahmenvereinigung über Teilzeitarbeit.

Siehe: [[w:Richtlinie_97/81/EG_(Teilzeitrichtlinie)|Richtlinie 97/81/EG (Teilzeitrichtlinie)]]

=== UN-Kaufrecht ===

Siehe: [[w:UN-Kaufrecht|UN-Kaufrecht]]

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Beschreibe die Anwendbarkeit und Bedeutung des UN-Kaufrechts.
</div>

== Zertifizierung und Bewertung ==
<div style="text-align:justify;float:right;width:390px;margin:2em;">
{|
|valign="top" | [[Image:cquote1.svg|20px]]&nbsp; || Mach' dir keine Sorgen darüber, dass die Menschen dich nicht kennen, sondern darüber, dass du sie nicht kennst. &nbsp;[[Image:cquote2.svg|20px]]
|}
<p style="font-size:smaller;line-height:1em;text-align: right"><cite style="font-style:normal;">—[[wikiquote:Confucius|Wikiquote]], [[w:Konfuzius|Konfuzius]]</cite></p>
</div>
Eine Zertifizierung sollte man als wichtiges Qualitätsmerkmal ansehen.
Eine gute Zertifizierung könnte man sogar als [[w:Alleinstellungsmerkmal|Alleinstellungsmerkmal]] sehen ([[w:Wettbewerbsmatrix#Differenzierungsstrategie|Differenzierungsstrategie]]).
Zertifizierungen bzw. Bewertungssysteme für Internetfirmen sind beispielsweise:

* [http://www.bik-online.info/ BIK - barrierefrei informieren und kommunizieren]
* [[w:Trusted Shops|Trusted Shops]]
* [http://www.google.com/trustedstores/ Google Trusted Store]
* [[w:Safer Shopping|Safer Shopping]] ([[w:TÜV Süd|TÜV Süd]])
* Der TUVdotCOM Service des TÜV Rheinland<ref>http://www.tuvdotcom.com/</ref>
* [http://www.tuvit.de/Trusted_Site.asp TÜViT Trusted Site] (Unternehmensgruppe TÜV Nord)
* TÜV-geprüfter Online-Shop<ref>http://www.tekit.de/tuev-gepruefter-online-shop.php ([[w:TÜV Saarland|TÜV Saarland]])</ref> ([[w:TÜV Saarland|TÜV Saarland]])
* [[w:EuroPriSe|EuroPriSe]] Datenschutz Siegel
* [http://www.export.gov/safeharbor/ U.S.-EU & U.S.-Swiss Safe Harbor Frameworks] ([[w:Safe Harbor|Safe Harbor]])
* Gütesiegel für Datenschutz (Schleswig-Holstein)<ref>[[w:Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein|Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein]]</ref>
* [[w:en:TRUSTe|TRUSTe]], amerikanisches Gütesiegel für Datenschutz
* EHI Geprüfter Online-Shop<ref>[[w:EHI Retail Institute|EHI Retail Institute]]</ref>
* Ethiscore<ref>http://www.ethiscore.org/</ref>
* [http://ethisphere.com/inside/ Ethics Inside] Certification
* [http://www.ekomi.de/ eKomi - The Feedback Company]
* [http://www.servicerating.de/ ServiceRating] der ServiceRating GmbH
* [http://www.beruf-und-familie.de/ Audit beruf'''und'''familie]
* [[w:en:MyWOT.com|WOT: Web of Trust]]
* [http://www.greatplacetowork.de/ Great Place to Work]
* [http://de.toparbeitgeber.com/Default.aspx top Arbeitgeber] (CRF Institute)
* [http://www.womenandwork.de/ top 4 women]
* [http://www.absolventa.de/trainee-auszeichnung Karriereförderndes & faires Trainee-Programm]
* [http://bizzwatch.de/companywetrust.php bizzwatch.de-Gütesiegel "A Company we trust"]
* [http://www.meinchef.de/arbeitgeber-info/ meinchef.de-Gütesiegel "Top Arbeitgeber"]
* [http://www.kununu.com/info/topcompany "OPEN Company" und "TOP Company"] von kununu.com
* [http://faircompany.karriere.de/search.aspx Fair Company] Gütesiegel
* [http://www.clevis.de/pks/studie.html Praktikantenspiegel]
* "Mitglied der [http://www.reiseschiedsstelle.de/die-reiseschiedsstelle/ Reiseschiedsstelle]" Gütesiegel
* [http://www.v-i-r.de/vir-verband-verhaltenskodex.htm Code of Conduct der Online-Touristik von DRV & VIR]
* [http://www.tourcert.org/index.php?id=csr-zertifizierung CSR-Tourism-certified] (von [[w:Verbraucher Initiative|Verbraucher Initiative]] e.V. empfohlene Zertifizierung)

Siehe auch: [[w:Gütesiegel#Zeichen-Träger bzw. Herausgeber|Gütesiegel#Zeichen-Träger bzw. Herausgeber]]

== Industrie- und Handelskammer ==

Die Mitgliedschaft in einer [[w:Industrie- und Handelskammer|Industrie- und Handelskammer]] ist in Deutschland für Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben (aber nicht unbedingt für Handwerksunternehmen, Landwirtschaftsbetriebe und Freiberufler<ref>http://www.gesetze-im-internet.de/ihkg/__2.html</ref>).
Die Industrie- und Handelskammern repräsentieren eine regionale Selbstverwaltung der Wirtschaft.
Industrie- und Handelskammern sind für Existenzgründer potentiell interessant, weil sie auch Unternehmensförderung betreiben und Existenzgründungsberatungen durchführen.
Die Industrie- und Handelskammern sind demokratisch organisiert und führen eigene Wahlen durch.
Ausländische Handelskammern, wie beispielsweise die [http://www.td-ihk.de/ Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer] (TD-IHK), existieren um [[w:Integration (Soziologie)|Integration]] und [[w:Außenhandel|internationalen Handel]] zu fördern.
Um die Förderung ausländischer Existenzgründer kümmert sich außerdem das Regionale Förderzentrum für ausländische Existenzgründer und Unternehmer (RFZ).<ref name="foerderzentrum.org"/>

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Was sind die Aufgaben und Funktionen der Industrie- und Handelskammern in Deutschland?
</div>

== Beispiele für Geschäftsideen ==

Die folgenden Beispiele sind natürlich nur eine kleine Selektion möglicher Ideen. Allgemein kann der Kundenkontakt wichtig sein, weil der Kunde sonst nur mit einer anonymen Webseite kommunizieren kann. Dafür gibt es verschiedene Verfahren um dem Nutzer einer Webseite einen direkten Ansprechpartner zu bieten. Anrufe aus dem Internet können beispielsweise mit einem normalen PC mit [[w:Webcam|Webcam]] und [[w:Headset|Headset]] oder mit einem (Video-)Internettelefon angenommen werden.

Die folgenden Beispiele haben aber einen sehr unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad, den man einschätzen können sollte.
Die Aufgabe erfordert also ein gewisses Verständnis für die geschäftlichen und technischen Details der jeweiligen Geschäftsidee.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Sortiere die Geschäftsideen nach dem Schwierigkeitsgrad.
</div>

Siehe auch: [[w:Eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft|Eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft]] (Wikipedia), [[w:Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue_Medien|Bundesverband Informationswirtschaft]] (Wikipedia), Bundesverband der Dienstleister für Online Anbieter BDOA e.V.,<ref>http://www.bdoa.de/</ref> Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.<ref>http://www.bvdw.org/</ref>

=== Auktionsplattform ===

[[w:Auktion#Internet-Auktion|Auktionsplattformen]] und Anzeigenportale, wie [[w:Ebay|Ebay]] oder [[w:Kalaydo|Kalaydo]], sind beliebte Portale für Privatkunden und auch Händler. Bei einigen Online-Buchhändlern ist der Verkauf von gebrauchten Büchern sogar teil des eigenen Angebots geworden. Für den Betrieb einer Auktionsplattform empfiehlt sich ein regionaler Bezug und vielleicht auch regionale Partnerunternehmen, die bereits Daten in dem Marktsegment sammeln, also beispielsweise Zeitungsverlage. Da Auktionsplattformen ohne Inhalt uninteressant sind, gibt es hier ein typisches [[w:Henne-Ei-Problem|Henne-Ei-Problem]], das aber möglicherweise mit einer guten [[w:Wettbewerbsmatrix#Differenzierungsstrategie|Differenzierungsstrategie]] leicht überbrückt werden kann.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
{| style="background-color:#eeeeff"
|style="vertical-align:text-top;padding-top:5px;min-width:85px"|Aufgaben:||
* Beschreibe eine geeignete Differenzierungsstrategie für eine Internet-Auktionsplattform.
* Skizziere einen Geschäftsplan für eine Internet-Auktionsplattform.
|}
</div>

Siehe auch: [[w:Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter|Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter]] (Wikipedia)

=== Bildungsanbieter im Internet ===

Bildungsanbieter im Internet, wie beispielsweise Khanacademy.org, Learnissimo.com, Tutoria.de oder K12.com, können Privatlehrer oder Kurse in kleinen Gruppen anbieten und dabei gleichzeitig das manchmal sehr vorteilhafte Medium Internet integrieren. Der Bildungsanbieter K12.com<ref>http://www.k12.com/</ref> bietet weltweit einen vollständigen amerikanischen Lehrplan für Schüler jeder Jahrgangsstufe über das Internet, hat aber auch einzelne Kurse als Nachhilfe oder zur Fortbildung in Interessengebieten im Angebot.
Fördermittel für den Bildungssektor gibt es beispielsweise beim [[w:Europäischer_Sozialfonds|Europäischen Sozialfonds]] (ESF).

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Skizziere einen Geschäftsplan für einen Internet-Bildungsanbieter.
</div>

=== Clicks4charity.net, Planethelp.de ===

Die Webseiten clicks4charity.net und planethelp.de nutzen die [[w:Provision|Provision]], die Internetshops für Kundenvermittlung zahlen, um damit gemeinnützige Projekte zu fördern.
Die Provision wird bei Weiterleitung eines Kunden von der Webseite auf die Webseiten der teilnehmenden Unternehmen fällig, wenn der Kunde auf der Zielseite ein Produkt erwirbt, für das Provision gezahlt wird. Für die Vermittlung werden [[#Affiliate Marketing (Partnerprogramme)|Partnerprogramme]] genutzt, die auch anderen Anbietern zur Verfügung stehen.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Skizziere einen Geschäftsplan für dieses Geschäftsmodell.
</div>

=== Franchisenehmer oder -geber ===

Die [[w:Franchising|Franchising]]-Idee ist im Internet weniger verbreitet, bietet sich aber beispielsweise für Dienste mit starkem regionalem Bezug durchaus an; Beispiele dafür sind [http://stadtleben.de/karriere/franchisenehmer/ stadtleben.de] und [http://www.mydestination.com mydestination.com]. Internet-Franchising kann vom Franchising-Konzept die regionale Partitionierung übernehmen und so mehr Anbietern die Möglichkeit eröffnen, ein Internetgeschäft zu betreiben. Der Nutzen des Franchisegebers dabei können bessere regionale Informationen und stärkere regionale Werbung sein, wovon auch das Gesamtkonzept profitieren kann.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Skizziere einen Geschäftsplan für einen Franchisenehmer oder -geber im Internet.
</div>

Siehe auch: [[w:Deutscher Franchise-Verband|Deutscher Franchise-Verband]] (Wikipedia)

=== Hotelreservierungen ===

Es gibt eine große Anzahl von Anbietern, die Hotelreservierungen durchführen und die kleinen Webseiten, die möglicherweise auf einzelne Orte spezialisiert sind, die Buchung über ihr System erlauben. Der Anbieter für einen einzelnen Ort hat dabei möglicherweise den Vorteil, den Ort besser beschreiben zu können oder örtliche Anbieter besser in seine Webseite integrieren zu können, um so ein interessanteres Angebot zu schaffen, ohne in direkte Konkurrenz zu den großen Anbietern zu treten. Schon der Fahrplan der örtlichen [[w:Verkehrsunternehmen|Verkehrsbetriebe]] und [[w:Messe_(Wirtschaft)|Messetermine]] können einen attraktiven Mehrwert der Seite schaffen, oder auch besonders gute Fotos der örtlichen Hotels. Gute Beschreibungen für einzelne Orte findet man auf [[w:WikiTravel|WikiTravel]]. Der lokale Anbieter kann dabei mit jeder Buchung an der [[w:Provision|Provision]] verdienen, die zwischen Reservierungsanbieter und lokalem Anbieter geteilt wird. Auch für unverbindliche Buchungen wird die Provision gezahlt, wenn der Gast im Hotel eintrifft, was manchmal billiger aber auch manchmal teurer als vorher gebuchte Preise (Advance Purchase Rates) sein kann. Für Gruppenreservierungen kann man auch [[w:Reisebüro|Reisebürodienste]] anbieten und sogar besondere Preise für eine Gruppe mit einem Hotel aushandeln, wenn eine Gruppe groß genug dafür ist; alternativ kann man Kunden mit Beratungsbedarf auch per Internettelefonie mit kooperierenden Reisebüros verbinden.

Hotelreservierungsanbieter mit [[#Affiliate Marketing (Partnerprogramme)|Partnerprogrammen]] sind beispielsweise [http://www.ratestogo.com/ RatesToGo], [http://tobook.com/ tobook.com], [[w:Expedia|Expedia]] und [[w:Opodo|Opodo]]. Vollständige Buchungssysteme bieten z.B. [http://www.traveltainment.de/ TravelTainment], [http://www.traffics.de/ Traffics], [http://www.openjawtech.com/ OpenJaw Technologies], [http://www.pegs.com/ Pegasus Solutions], [[w:Travelport|Travelport]] und [http://www.expediaaffiliate.com/ EAN], wofür aber in jedem Fall eine Akkreditierung als [[w:IATA|IATA]] Reisebüro notwendig sein dürfte (oder möglicherweise [http://www.arccorp.com/join/apply-accreditation.jsp ARC], [http://www.cruising.org/travelagents CLIA], [http://www.iata.org/ps/accreditation-travel/tids/Pages/index.aspx TIDS] oder [http://www.true.travel/aboutTRUE.asp TRUE] Akkreditierung als Alternativen). Für die Aufwertung einer Webseite durch Integration bieten sich beispielsweise Dienste wie Nokia<ref name="NokiaStreetView">[http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bericht-Nokia-will-Strassenzuege-fotografieren-1096709.html Heise: Bericht: Nokia will Straßenzüge fotografieren]</ref>, [[w:Google Street View|Google Street View]], [http://www.panogate.de/ Panogate] Sightwalk oder Microsoft Streetside, [http://www.google.de/search?q=Online+Ticket+Erlebnisse+Reise+Fantastisch Online Ticket und Reiseerlebnisvermittler] und Hotelbewertungsdienste an. Ein Hotelbewertungsdienst verursacht normalerweise Kosten, aber Online Ticket und Reiseerlebnisvermittler (z.B. Getyourguide.com, Viator.com oder Isango.com) sollten auch dafür Provision zahlen. Ein sehr einfaches Reservierungssystem ([http://vsrs.sourceforge.net/ Very Simple Reservation System]) ist als [[w:Public Domain|Public Domain]] Software auf [[w:SourceForge|SourceForge]] in Entwicklung, ein Fork wird auf [[w:GNU Savannah|GNU Savannah]] als [http://savannah.nongnu.org/projects/frs Free Reservation System] unter der [[w:GNU_Affero_General_Public_License|GNU Affero Lizenz]] entwickelt.

Bei einem Betrag von nur 1,50 Euro pro Übernachtung und Tourist wurden in Berlin Einnahmen von 20 bis 30 Millionen Euro aus der Bettensteuer erwartet. Die 205 Düsseldorfer Hotels setzen jährlich 271 Millionen Euro um. Eine Bettensteuer von fünf Prozent je Übernachtung brächte rechnerisch rund 13,5 Millionen Euro.<ref>[http://www.tophotel.de/index.php?4c4953352053b|1 Bettensteuer in ganz NRW? Absage aus Rathäusern] (tophotel.de)</ref>
Die Portale der Hotel.de AG www.hotel.de und www.hotel.info konnten im 4. Quartal 2010 das Buchungsvolumen zwischen Oktober und Dezember 2010 um 19,3 Prozent auf 95,62 Millionen Euro steigern.
<ref>http://www.ahgz.de/maerkte-und-unternehmen/Mehr-Buchungen-bei-der-Hotelde-AG,200012182488.html</ref>
Der Jahresumsatz der Firma HRS betrug 2009 etwa 100 Millionen Euro und wurde zu 64,2 Prozent in Deutschland und zu 35,8 Prozent im Ausland erwirtschaftet. Der Jahresüberschuss belief sich auf etwa 20 Millionen.<ref name="Jahresabschluss 2009">Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 auf http://www.unternehmensregister.de/, veröffentlich am 04.05.2011</ref>
Große Unternehmen wie [[w:Opodo|Opodo]] und [[w:Expedia|Expedia]] machen Umsätze von jeweils mehr als 2 Milliarden Euro, bieten allerdings auch Flüge, Mietwagen und Pauschalreisen an. Laut der [[w:Welttourismusorganisation|Welttourismusorganisation]] der [[w:Vereinte_Nationen|Vereinten Nationen]] betrug der weltweite Umsatz im internationalen Tourismus 2010 693 Milliarden Euro.<ref>[http://media.unwto.org/en/press-release/2011-05-11/international-tourism-first-results-2011-confirm-consolidation-growth International Tourism: First results of 2011 confirm consolidation of growth]</ref>

Die Kommissionszahlungen der Hotels können einfacher von einem spezialisierten Kommissionsbearbeiter, wie beispielsweise [http://www.pegs.com/financial/Pegasus_Commission.asp Pegasus commission processing], angenommen werden; dadurch entfällt die Notwendigkeit mit den Hotels möglicherweise einzeln die Kommissionszahlungen abzugleichen.
Die Standardraten mit der höchsten vereinbarten Kommission sind "U.S. Government Rates", die normalerweise eine Kommission von 12% enthalten, natürlich kann die Höhe der Kommission auch individuell mit Hotels ausgehandelt werden, wo das wünschenswert ist und das Buchungsvolumen erlaubt individuelle Raten auszuhandeln. Üblicher sind 8%-10% Kommission, es existieren aber auch Raten ohne Kommission; Reisebüros können ihre eigene Gebühr hinzufügen, wenn sie solche Raten verkaufen.
HRS und einige andere Anbieter bieten dem Kunden die Buchung ohne Garantie als Normalfall an.

Da das Hotel mit dieser Buchungsart nicht weiß ob ein Zimmer belegt ist bzw. das Haus voll ist könnte man hier einen eigenen Ratentyp verwenden, der das zusätzliche Risiko über den Preis kompensiert.
Eine neuere Entwicklung in der Hotellerie ist, dass eine nicht stornierbare Rate und eine Rate mit kostenloser Stornierung angeboten werden, wobei die Rate mit kostenloser Stornierung in der Regel einen etwa 10% höheren Preis hat.
Unverbindliche Reservierungen sollten logischerweise zumindest Raten mit kostenloser Stornierung erfordern.
Die Unterscheidung zwischen Raten, die nur mit Garantie bzw. auch ohne Garantie gebucht werden können wird in der Hotelindustrie gemacht, aber eine systematische Kompensation des Ausfallrisikos über den Preis wird nicht immer vorgesehen.
Der Anbieter [http://www.tingo.com/ Tingo] reserviert kostenfrei stornierbare Raten neu, wenn der Preis des Angebots bis zur Anreise sinkt, so ensteht eine automatische Geldzurückgarantie.

Dienstleister wie die [[w:Deutsche Bahn AG|Deutsche Bahn AG]] nutzen z.T. sogar mehrere Anbieter für Hotelreservierungen; es gibt also einen Markt für den Verkauf von Hotelreservierungen über die Webportale anderer Firmen.
Auch Fluggesellschaften sind beispielsweise gute Kunden von Hotelreservierungsanbietern.
Für fachfremde Gründer ist möglicherweise ein Lernspiel zum Thema Hotels wie beispielsweise [http://www.uieg.de/index.php/luxary_hotel_emporium.html Luxus Hotel Imperium] oder [http://www.younghotelier.com/hotelgame/ The Hotel Business Game] interessant. Eine unmittelbare Rückvergütung eines Teils der Kommission an den Endkunden zu Werbezwecken könnte man als dubios ansehen, aber Präsente wie [http://goodgifts.org/ goodgifts.org] Gutscheine wären denkbare Werbemaßnahmen; bei größeren Firmenkunden kann auch die Rückvergütung oder normalerweise die Aushandlung von besseren Preisen als den öffentlichen Preisen in ausgewählten Hotels angeboten werden, in denen der Kunde eine signifikante Anzahl an Reservierungen macht (siehe: [[w:Travel-Management|Business-Travel-Management]]). Die Firma [[w:Hotel_Reservation_Service|HRS]] bietet neuerdings auch die "Online-Direktbuchung von Tagungen": 10 bis 20 Zimmer inklusive Tagungsraum können direkt online gebucht werden.<ref name="hrs">[http://koeln-bonn.business-on.de/koelsche-erfolgsstory-35-jahre-hotelbuchung-aus-leidenschaft_id11670.html Kölsche Erfolgsstory - 35 Jahre Hotelbuchung aus Leidenschaft]</ref> Man kann außerdem auch Gruppenbuchungen anbieten, bei denen Gruppen (z.B. für eine Hochzeit oder einen Geburtstag) mit einem eigenen Passwort geschützte Raten in ausgewählten Hotels buchen können, für die mit einem Hotel möglicherweise Zimmerkontingente zu besonderen Preisen verhandelt werden können.

Viele Hotelgruppen und sogar unabhängige Hotels bieten Bestpreisgarantien für öffentliche Raten, die durch ihre Webseiten gebucht werden.<ref>Verschiedene Bestpreisgarantien: [http://www.ibishotel.com/de/best-price-guarantee/index.shtml][http://www.accorhotels.com/de/garantie/descriptif.shtml][http://www.kempinski.com/de/munichairport/Customer%20Services/Seiten/BestRateGuarantee.aspx][http://www.nh-hotels.de/nh/de/niedrigster_preis/main.html][http://www.bestwestern.at/bestpreisgarantie-20.html][http://www.starwoodhotels.com/bestrate/index.html][http://www.rh-hotels.de/kundendienst/bestpreisgarantie.html][http://www.goldentulip.com/DE/birg/best-hotel-prices-online.aspx][http://www.flemings-hotels.com/index.php?id=299&L=][http://www.leonardo-hotels.de/leonardo-bestpreis-garantie][http://www.mercure.com/gb/best-price-guarantee/conditions.shtml][http://www.omnihotels.com/RatesAndReservations/BestRateGuarantee.aspx][http://www.novotel.com/gb/best-price-guarantee/description.shtml][http://www.adler-hotels-wien.at/hotels-in-wien/hotels/bestpreisgarantie/index.html][http://www.moevenpick-hotels.com/de/pub/hotels_resorts/bestpreisgarantie.cfm][http://www.hotelbalear.com/de/bestpreisgarantie/][http://www.ichotelsgroup.com/h/d/6c/1/en/c/2/content/dec/cn/0/en/rd/rate/lowguar.html][http://www.holidayinn.com/brand/hi/de/de/customercare/lirg.html][http://www.britanniahotels.com/best-price-promise/][http://www.ichotelsgroup.com/crowneplaza/hotels/us/en/global/customer_care/bwc_lp?cm_sp=IMMerch-_-CP2_US_EN-_-MarketingModule_BPG]</ref> 
Reservierungsportale haben das gleiche Ziel und bieten ihre eigenen Bestpreisgarantien an. Ratenparität wird manchmal sogar zwischen Hotels und Online-Reiseanbietern ausgehandelt.
Eine gute Idee könnte auch das [http://www.lq.com/lq/about/ourhotels/request_directory/index.do?action=edit&nav=find&subnav=requestdirectory La Quinta Desktop Directory] sein, vielleicht könnte man etwas Ähnliches in [[w:NASA World Wind|NASA World Wind]] integrieren; [http://www.room77.com/ Room77.com] benutzt beispielsweise Google Earth um den Blick aus jedem einzelnen Hotelzimmer zu simulieren.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
{| style="background-color:#eeeeff"
|style="vertical-align:text-top;padding-top:5px;min-width:85px"|Aufgaben:||
* Skizziere einen Geschäftsplan für dieses Geschäftsmodell.
* Kann man eine Webseite für Hotelreservierungen auch als [[#Ethiksuchmaschine|Ethiksuchmaschine]] verwenden? Man könnte argumentieren, dass die Ethiksuchmaschine eigentlich die einzige Existenzberechtigung für Hotelbuchungsportale ist, da sich ja jedes Hotel ein Pegasus Solutions Widget auf die eigene Webseite legen könnte.
* Wie kann man vermeiden kleine, unabhängige Hotels zu benachteiligen, die möglicherweise keine umfangreichen Standards publizieren können?
|}
</div>

Siehe auch: [[w:Reiserecht|Reiserecht]], [http://www.v-i-r.de/vir-sicher-online-buchen.htm Sicher Online Buchen] (Verband Internet Reisevertrieb e.V), [http://www.v-i-r.de/vir-glossar.htm Glossar für Existenzgründer] (Verband Internet Reisevertrieb e.V), [http://www.ethicalconsumer.org/FreeBuyersGuides/traveltransport/hotels.aspx Ethical buyer's guide to hotels] (Ethical Consumer),  [[w:en:Star_(classification)#Hotel_ratings|Star (classification): Hotel ratings]] (englische Wikipedia), [[w:Reisebüro#Eröffnung_eines_Reisebüros|Reisebüro#Eröffnung eines Reisebüros]] (Wikipedia), [[w:en:Travel_agency#The_Internet_threat|Travel agency#The Internet threat]] (englische Wikipedia), [http://hotrec.eu/files/view/1510-d-1010-283-ml_-_hotrec_working_paper_benchmarks_of_fair_practises_for_otas.pdf HOTREC’s Benchmarks of Fair Practises for Online Travel Agents (OTA)] ([[w:PDF|PDF]]), [[Kurs:Existenzgründung#Reisebüro]], [https://www.test.de/themen/freizeit-reise/test/Reisebuchung-im-Internet-Klick-und-weg-1051636-2051636/ Testbericht der Stiftung Warentest zu Reisebuchungen aus dem Jahr 2002], [http://www.hotelnewsnow.com/Articles.aspx/4868/Will-Google-take-on-hotel-distribution? Will Google take on hotel distribution?], http://www.google.com/hotelfinder/ (Eine Designstudie, aktuell offenbar ohne Absicht der kommerziellen Nutzung), [http://www.daserste.de/ratgeber/reise_beitrag_dyn~uid,qt2c16bkl7bkvw24~cm.asp ARD Ratgeber Reise: So spart man mit Hotelgutscheinen], [http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=16%20O%20418/11 LG Berlin: „Gekauftes“ Ranking auf Hotelbuchungsportal untersagt] (Beschluss vom 25.08.2011
- 16 O 418/11 -), [http://www.hospitalitynet.org/news//4027321.html Expedia.com Introduces Most Comprehensive Service Providing Real-Time Travel Deal Alerts Leveraging RSS Technology], [http://www.btme.de/ VDR-Hotelzertifizierung], [http://www.fairunterwegs.org/ fairunterwegs.org] (Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung), [[n:Oberlandesgericht_Düsseldorf_erklärt_HRS-Bestpreis-Garantie_in_einstweiliger_Verfügung_für_nichtig|Oberlandesgericht Düsseldorf erklärt HRS-Bestpreis-Garantie in einstweiliger Verfügung für nichtig]] (Wikinews), [http://ethics.unwto.org/en/content/global-code-ethics-tourism Global Code of Ethics for Tourism], [http://www.ahgz.de/unternehmen/erste-deutsche-privathotels-an-google-hotelfinder-angebunden,200012193832.html Erste deutsche Privathotels an Google Hotelfinder angebunden], [http://www.dehoga-bayern.de/presse/newsdetails/article/bettensteuer-vom-tisch-bayerischer-verwaltungsgerichtshof-erklaert-muenchner-uebernachtungssteuersa.html Bettensteuer vom Tisch: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof erklärt Münchner Übernachtungssteuersatzung für rechtswidrig], [[n:Boykott gegen HRS in Bremerhaven|Boykott gegen HRS in Bremerhaven]]

=== Identität bzw. Single Sign-on Anbieter ===

Angebote für [[w:Single Sign-on|Single Sign-on]] im Internet sind häufig kombiniert mit anderen Dienstleistungen; ein verbreitetes System für Single Sign-on im Internet ist [[w:OpenID|OpenID]].
Speziell in Deutschland könnte man auch die Integration der [[w:AusweisApp|AusweisApp]] für den neuen Personalausweis mit in Erwägung ziehen, allerdings würde man sich vielleicht nicht für jeden Dienst mit dem Personalausweis ausweisen wollen, aber eine Einmal-Identifizierung für die Erstanmeldung bei Dritten ist beispielsweise denkbar.
Die Software zur Integration der AusweisApp ist der OpenLimit eID-Server.<ref>[http://www.openlimit.com/de/produkte/eid-server.html OpenLimit eID-Server]</ref>

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
{| style="background-color:#eeeeff"
|style="vertical-align:text-top;padding-top:5px;min-width:85px"|Aufgaben:||
* Mit welchen Diensten läßt sich Single Sign-on kombinieren?
* Kann Single Sign-on eine eigenständige Dienstleistung sein?
|}
</div>

=== Immobilienbörse ===

Eine Immobilienbörse kann beispielsweise Nokia<ref name="NokiaStreetView"/> oder [[w:Google Street View|Google Street View]] integrieren, kann aber auch in der Darstellung der Immobilien leicht noch den heute üblichen Standard übertreffen. Eine Zusammenarbeit mit [[w:Immobilienmakler|Immobilienmakler]]n schmälert zwar den Profit, kann sich aber günstig auf den Verbreitungsgrad des Systems auswirken. Besonders interessant ist die Integration von [[w:Architekturdarstellung|3D-Architekturvisualisierung]], beispielsweise mit [[w:Google SketchUp|Google SketchUp]].

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Skizziere einen Geschäftsplan für eine Immobilienbörse.
</div>

Siehe auch: [[w:Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft|Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft]] (Wikipedia)

=== Internetfernsehen ===

Eine kollektiv intelligente Handlungsweise für Nutzer von [[w:Internetfernsehen|Internetfernsehen]] könnte es sein ein Medienangebot selbst zusammenzustellen und sich, beispielsweise in einer Gruppe von Eltern,<ref>[[b:Elternkurs_Autorenleitfaden#Bezugsgruppe|Bezugsgruppe]] (Elternkurs Autorenleitfaden, Wikibooks)</ref> auf Inhalte und Qualität der Medien zu einigen. Ein Internetfernsehanbieter für Eltern könnte auch verschiedene Interessengruppen ansprechen und unterschiedliche Programme oder Medienangebote zusammenstellen, die nach den Wünschen der verschiedenen Zuschauergruppen gefiltert oder zusammengestellt würden, und beispielsweise in der Art spezieller [[w:Electronic_Program_Guide|elektronischer Programmzeitschriften]] verfügbar gemacht würden.

Technische Standards für Internetfernsehen sind beispielsweise [[w:en:YouView|YouView]], [[w:Hybrid Broadcast Broadband TV|Hybrid Broadcast Broadband TV]] oder [[w:Google TV|Google TV]].
Neue Angebote im Bereich Internetfernsehen werden von den Fernsehsendern in Deutschland bereits geplant.<ref>[http://www.heise.de/newsticker/meldung/ZDF-plant-kommerzielle-Video-on-Demand-Plattform-1098967.html Heise: ZDF plant kommerzielle Video-on-Demand-Plattform]</ref><ref>[http://www.heise.de/newsticker/meldung/Privatsender-planen-grosse-TV-Plattform-im-Internet-1051936.html Heise: Privatsender planen große TV-Plattform im Internet]</ref> Eine eigene Empfangssoftware für Wohnzimmer-PCs (oder [[w:Set-Top-Box|Set-Top-Box]]en) könnte möglicherweise andere TV-Plattformen integrieren, filtern und um eigene Angebote erweitern; damit würde ein Gesamtangebot zusammengestellt, ähnlich wie auch in einem [[w:Kabelfernsehnetz|Kabelfernsehnetz]].

Existierende Filtersoftware für Webseiten sind beispielsweise [http://www.schulfilterplus.de/ Schulfilter Plus], die Kinderschutz Software von T-Online oder [[w:en:Windows Live Family Safety|Windows Live Family Safety]]; im Rahmen des "Safer Internet"-Programms der EU wurde unter anderem gefordert der Einsatz von Filterprogrammen müsse vereinfacht werden.<ref>[http://www.heise.de/newsticker/meldung/Filtersoftware-und-Medienkompetenz-sollen-Jugendschutz-staerken-211451.html Heise: Filtersoftware und Medienkompetenz sollen Jugendschutz stärken]</ref>
Die [[w:Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien|Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien]] stellt außerdem in Kooperation mit der [[w:Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter|Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter]] e.V. (FSM) Softwareherstellern von nutzerautonomen Webfiltern das BPjM-Modul zur Verfügung.<ref>[http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/jugendmedienschutz,did=59090.html Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: Logo kennzeichnet die Anwendung des BPjM-Moduls in Filterprogrammen und Suchmaschinen]</ref> [[w:Weiße Liste|Whitelist]]s mit Webseiten für Kinder sind beispielsweise:
: [http://www.familienhandbuch.de/cmain/a_Hauptseite/s_3282.html Erfurter Netcode], [http://www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/information.html fragfinn.de], [http://www.sin-net.de/sin-net/Empfehlungen/empfehlungen/internet/Kinder.htm Studio im Netz: Webseiten für Kinder], [http://www.dji.de/www-kinderseiten/338 Deutsches Jugendinstitut: Websites für Kinder]
: [http://www.seitenstark.de/ seitenstark.de], [http://www.klick-tipps.net/ klick-tipps.net], [http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=3515 Bildungsserver: Themenseiten für Kinder]
: [http://www.familien-wegweiser.de/bmfsfj/generator/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=120498.html familien-wegweiser.de: Internet – kindgerecht und sicher durchs World Wide Web]

Aus der Sicht einer zukünftigen Gesellschaft könnte man einige Bestandteile der heutigen Fernsehprogramme als Verletzung der Grundrechte der Zuschauer ansehen, insbesondere wenn man annimmt, dass der Zuschauer sich durch seine Programmwahl möglicherweise als einer bildungsferneren Gruppe zugehörig (oder als Kind) identifiziert hat. "[[w:en:Hard science fiction|Hard science fiction]]" beispielsweise ist nicht definiert als "viel Gewalt, wenig Inhalt", aber "harte Wissenschaft" kann sich natürlich auch auf "soft sciences" beziehen; den dafür notwendigen Filter hat jeder Fernseher, nämlich den Aus-Schalter, weil so etwas gibt es nicht.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
{| style="background-color:#eeeeff"
|style="vertical-align:text-top;padding-top:5px;min-width:85px"|Aufgaben:||
* Welche technischen Möglichkeiten zur Verteilung von Inhalten gibt es? (z.B. [[w:M6Bone|M6Bone]] oder [[w:Geocast|Geocast]])
* Kann eine Set-Top-Box auch das [[w:WorldWideWeb|WorldWideWeb]] filtern? Welche Filterfunktionen wären für welche Altersgruppe sinnvoll?
* Welche Möglichkeiten zur Filterung von Inhalten gibt es? (z.B. Listen der [[w:en:National Science Digital Library|National Science Digital Library]] oder des [[w:Deutscher_Bildungsserver|Deutschen Bildungsservers]])
* Skizziere einen Geschäftsplan für ein Internetfernsehanbieter.
|}
</div>

Siehe auch: [[w:Richtlinie_89/552/EWG_(Fernsehrichtlinie)|Richtlinie 89/552/EWG (Fernsehrichtlinie)]], [[w:Jugendmedienschutz-Staatsvertrag|Jugendmedienschutz-Staatsvertrag]], [[w:Jugendschutz|Jugendschutz]], [http://www.yprt.eu/yprt/content/sections/index.cfm/secid.59/secid2.61 Youth Protection Roundtable – Runder Tisch für den Jugendschutz], [http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Rechtsfragen/s_1208.html Jugendmedienschutz] (Familienhandbuch), [http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Jugendforschung/s_3203.html Internet- und Computerspielsucht - Gefahren, Ursachen, Prävention] (Familienhandbuch), [[b:en:Children%27s_and_Youth_Literature_Writer%27s_and_Reviewer%27s_Guide#Hard_educational_science_fiction|Criteria for hard educational science fiction]] (englische Wikibooks)

=== Onlineshop ===

Ein [[w:Elektronischer_Handel#Onlineshop|Onlineshop]] läßt sich heute günstig und relativ einfach mit Shopping Lösungen wie beispielsweise [[w:osCommerce|osCommerce]] oder fertigen Onlineangeboten umsetzen.

Mit einem Urteil vom 3.11.2010 (Az. VIII ZR 337/09<ref>[http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=53841&linked=pm&Blank=1 BGH, 3.11.2010, VIII ZR 337/09] (juris.bundesgerichtshof.de)</ref>) hat der [[w:Bundesgerichtshof|Bundesgerichtshof]] entschieden, dass bei Widerruf eines Fernabsatzvertrags
der Kunde für eine durch Prüfung der Ware entstandene Wertminderung oder Wertlosigkeit keinen Wertersatz zu leisten hat. Der Verkauf von Waren, die durch Prüfung des Kunden erheblich an Wert verlieren, ist also mit dem Risiko behaftet, dass möglicherweise wertlose Ware zurückgegeben werden kann.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
{| style="background-color:#eeeeff"
|style="vertical-align:text-top;padding-top:5px;min-width:85px"|Aufgaben:||
* Welche Anbieter für Internet Shopping Lösungen gibt es und wie unterscheiden sich die Angebote?
* Welche Garantien an [[w:Informationssicherheit|Informationssicherheit]], [[w:Datenschutz|Datenschutz]] und [[w:Ausfallsicherheit|Ausfallsicherheit]] bieten die Shopping Lösungen?
* Skizziere einen Geschäftsplan für einen Internet Shop.
|}
</div>

Siehe auch: [[w:Bundesverband des Deutschen Versandhandels|Bundesverband des Deutschen Versandhandels]] (Wikipedia), Bundesverband Onlinehandel e.V.<ref>http://www.bvoh.de/</ref>, [http://www.heise.de/resale/artikel/Versandkosten-bei-Widerruf-im-Fernabsatzhandel-1540159.html Versandkosten bei Widerruf im Fernabsatzhandel]

=== Social Bookmark Netzwerk ===

Anbieter von [[w:Social Bookmarks|Social Bookmarks]] erreichen [[w:Kundenbindung|Kundenbindung]] über das gemeinsame Interesse ihrer Nutzer das Internet zu erforschen und zu bewerten. Funktionen von Social Bookmark Netzwerken sind beispielsweise Gruppenfunktionen, E-Mail- und Netzwerkfunktionen zwischen einzelnen Nutzern, Im- und Export der Lesezeichen-Dateien sowie Toolbars und Such-Erweiterungen für diverse Browser. Ein Social Bookmark Netzwerk ist normalerweise werbefinanziert. Ein [[w:Open Source|Open Source]] System für ein verteiltes soziales Netzwerk ist [[w:Diaspora (Software)|Diaspora]]. Die [[w:Apache Software Foundation|Apache Software Foundation]] bietet mit Shindig eine freie Referenzimplementierung eines [[w:OpenSocial|OpenSocial]] Containers an.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Skizziere einen Geschäftsplan für ein Social Bookmark Netzwerk.
</div>

Siehe auch: [[:en:w:Whuffie#The_Whuffie_Bank|The Whuffie Bank]], Bundesverband Community Management e.V.<ref>http://www.bvcm.org/</ref>

=== Webportal für Produktbewertungen ===

[[w:Website|Webportale]] sind Webseiten, die ein besonderes Thema oder eine besondere Funktion als Element der [[w:Kundenbindung|Kundenbindung]] verwenden. Ein Webportal kann beispielsweise Produktbewertungen für im Handel erhältliche Produkte sammeln und diese Produktbewertungen potentiellen Käufern anbieten. Ein Beispiel für ein Bewertungsportal ist [http://marktcheck.greenpeace.at/ Greenpeace Marktcheck]. Es bietet sich beispielsweise auch die Integration der Suchmaschine [[w:Clewwa|Clewwa]] in ein Webportal für Produktbewertungen an.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Skizziere einen Geschäftsplan für ein Webportal für Produktbewertungen.
</div>

Siehe auch: Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.<ref>http://www.vzbv.de/</ref>
<div style="float:right;width:390px;margin:0em 2em;">
{|
|valign="top" | [[Image:cquote1.svg|20px]]&nbsp; || Die Mitgliedstaaten und die Kommission haben zur Ausarbeitung von Verhaltenskodizes zu ermutigen. Dies beeinträchtigt nicht die Freiwilligkeit dieser Kodizes und die Möglichkeit der Beteiligten, sich nach freiem Ermessen einem solchen Kodex zu unterwerfen. &nbsp;[[Image:cquote2.svg|20px]]
|}
<p style="font-size:smaller;line-height:1em;text-align: right"><cite style="font-style:normal;">—[http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32000L0031:DE:HTML Richtlinie 2000/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates]</cite></p>
</div>
==== Ethiksuchmaschine ====

Eine Suchmaschine für Firmenrichtlinien und ethische Standards könnte man möglicherweise mit dem [[w:Internet-Draft|Internet Draft]] für das ethics search protocol umsetzen: [http://www.ietf.org/id/draft-fastenrath-ethics-search-protocol-00.txt draft-fastenrath-ethics-search-protocol-00.txt].

Eine Ethiksuchmaschine kann auch für eine [[w:Private_Arbeitsvermittlung|private Arbeitsvermittlung]], im [[w:Ethikunterricht_in_Deutschland|Ethik Unterricht]] in der Schule und für andere Zwecke interessant sein. Eine [[#Immobilienbörse|Immobilienbörse]] könnte beispielsweise Eigenschaften von Mietverträgen (als "Verhaltenskodizes" der Vermieter) bewerten und kategorisieren.
In einer [[w:Partneragentur|Partneragentur]] könnte man ethische Suchprofile als Kriterium verwenden, wenn Partner mit vergleichbaren ethischen Ansichten gesucht werden sollten.
[[#Social Bookmark Netzwerk|Social Bookmark Netzwerke]], [[#Auktionsplattform|Auktionsplattform]]en, [[w:Arbeitgeberbewertungsportal|Arbeitgeberbewertungsportal]]e und [[#Onlineshop|Onlineshop]]s können Kunden, Produkte, Hersteller und Wiederverkäufer nach deren Standards und Richtlinien kategorisieren und bewerten.

Siehe auch: [[w:ISO 26000|ISO 26000]] (Wikipedia), [[w:en:FTSE4Good_Index|FTSE4Good Index]] (Wikipedia), [[w:Öko-Rating|Öko-Rating]] (Wikipedia), [[w:Natur-Aktien-Index|Natur-Aktien-Index]] (Wikipedia), [http://www.sustainability-indexes.com/ Dow Jones Sustainability Indexes], [http://www.oekom-research.de/ Oekom Research], [http://www.vigeo.com/ Vigeo], [http://www.covalence.ch/ Covalence EthicalQuote], [http://www.ethiscore.org/ Ethiscore] (Ethical Consumer Magazin), [[w:Global_Compact|United Nations Global Compact]] (Wikipedia), [http://www.corporatecritic.org/ Corporate Critic] (Ethical Consumer Magazin), [http://www.ethos-wirtschaft.de/ ethos-wirtschaft.de] (Universität Duisburg-Essen), [http://www.ekd.de/EKD-Texte/ekdtext_113.html Leitfaden für ethisch nachhaltige Geldanlage in der evangelischen Kirche], [[wikia:bildung:Karma Suchmaschine|Karma Suchmaschine]]

== Werbung ==

[[w:Online-Marketing|Online-Marketing]] ist der Oberbegriff für die verschiedenen Werbemethoden im Internet. Marketing-Maßnahmen werden häufig von Werbeagenturen, Affiliate-System-Betreibern oder Webdesignagenturen im Auftrag von werbetreibenden Unternehmen durchgeführt.
Werbung für ein besonders interessantes Angebot kann auch per [[w:Mundpropaganda|Mundpropaganda]] erfolgen; Firmen nutzen das gezielt aus, wenn sie ihre Kunden dazu einladen Email an Bekannte über die Webseite zu verschicken oder die Webseite in [[#Social Bookmark Netzwerke|Social Bookmark Netzwerke]] einzutragen.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Welche Arten von Online-Marketing gibt es und welche Werbestrategien gibt es?
</div>

=== Affiliate Marketing (Partnerprogramme) ===

[[w:Affiliate-Marketing|Affiliate Marketing]] findet meistens über Affiliate-System-Betreiber statt. Diese Anbieter verbinden die einzelnen Partnerprogramme der werbetreibenden Unternehmen mit den Betreibern von Webseiten, die Werbeflächen anbieten möchten.
Die Partnerprogramme der werbetreibenden Unternehmen können dabei unterschiedliche Anforderungen an die werbenden Webseiten und unterschiedliche Provisionsmodelle bieten.
Die werbetreibenden Unternehmen nehmen in einigen Fällen auch selbst die Zulassung und Kontrolle von Webseiten zu ihren Programmen vor.

Listen von Affiliate-System-Betreibern findet man beispielsweise im [http://www.dmoz.org/Business/Opportunities/Online_Opportunities/Affiliate_Programs/Affiliate_Networks/ Open Directory Project] oder im [http://dir.yahoo.com/Business_and_Economy/Business_to_Business/Business_Opportunities/Directories/Web_Site_Affiliate_Programs/ Yahoo Directory]. Deutsche Affiliate-System-Betreiber sind z.B. zanox.de, adbutler.de, affili.net, tradedoubler.de und de.cj.com.

<div style="border:1px solid grey;background-color:#eeeeff;margin:10px 15px;padding:0px 5px">
Aufgabe: Was bedeuten Pay per Lead, Pay per Click und Pay per Sale?
</div>

== Privatinsolvenz ==

Man sollte natürlich das Ziel haben die privaten Finanzreserven nicht auf Null zu reduzieren, kommt es aber trotzdem zur [[w:Privatinsolvenz|Privatinsolvenz]] empfiehlt sich die Privatinsolvenz in Frankreich (oder England), weil eine Privatinsolvenz in Frankreich, falls möglich, deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt als in Deutschland.
Eine [[w:Restschuldbefreiung|Restschuldbefreiung]] ist in Frankreich schon nach 1-3 Jahren möglich, während in Deutschland ein Insolvenzverfahren 7 Jahre dauern kann.
Die Möglichkeit zur Privatinsolvenz innerhalb der [[w:Europäische_Union|Europäischen Union]] wird von Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 geregelt.<ref>[http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32000R1346:DE:HTML Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über Insolvenzverfahren]</ref>
Ein Urteil des [[w:Bundesgerichtshof|Bundesgerichtshof]] vom 18.9.2001 bestätigt, dass eine im Ausland erteilte Restschuldbefreiung auch in Deutschland anzuerkennen ist.<ref>[http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/kosdirekt.cgi?templateID=document&source=last&chosenIndex=1304c_kos&xid=50772 LexisNexis: BGH, 18.9.2001, IX ZB 51/00]</ref>
Laut dem statistischen Bundesamt ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2010 um 2% auf 16.468 Insolvenzfälle gestiegen.<ref>Newsticker. In: VentureCapital Magazin. 24. September 2010, ISSN 1611-1710, S. 52.</ref>

<div style="border:1px solid grey;margin:10px 15px;padding:0px 7px">
[[Bild:Icon-Rechtshinweis-blau2-Asio.svg|15px]]&nbsp; Bitte beachte auch den [[w:Wikipedia:Hinweis_Rechtsthemen|Hinweis Rechtsthemen]].
</div>

Siehe auch: [[w:en:Debt Relief Order|Debt Relief Order]] (englische Wikipedia), [http://www.khanacademy.org/video/chapter-7-bankruptcy-liquidation Chapter 7: Bankruptcy Liquidation] (Khan Academy), [http://www.khanacademy.org/video/chapter-11--bankruptcy-restructuring Chapter 11: Bankruptcy Restructuring] (Khan Academy)

== Referenzen ==

<references>
<ref name="foerderzentrum.org">http://www.foerderzentrum.org/ (Siehe auch: [http://www.existenzgruender.de/imperia/md/content/pdf/publikationen/gruenderzeiten/gz_10.pdf GründerZeiten Nr. 10: Gründungen durch Migranten])</ref>
</references>

== Literatur ==

:* [[b:Betriebswirtschaft|Betriebswirtschaft]] (Wikibooks)
:* [[b:Materialwirtschaft|Materialwirtschaft]] (Wikibooks)
:* [[b:en:The Parents, Teachers, Friends Testing Guide for Dummies|The Parents, Teachers, Friends Testing Guide for Dummies]] (englische Wikibooks)
:* [[b:en:US Corporate Law|US Corporate Law]] (englische Wikibooks)
:* [[b:Linux-Kompendium|Linux-Kompendium]] (Wikibooks)
:* [[b:en:LPI Linux Certification|LPI Linux Certification]] (englische Wikibooks)
:* [http://www.business-angels.de/default.aspx/G/111327/L/1031/R/-1/T/133713/A/1/ID/134330 Das Special des VentureCapital Magazins zum Business Angels Jahr 2010] ([[w:Portable Document Format|PDF]])
:* [[Kurs:Webdesign]]
:* [http://users.minet.uni-jena.de/~sack/SS06/webtechnologien/webtechnologien-materialien.htm Vorlesung "Webtechnologien"] (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
:* [http://users.minet.uni-jena.de/~sack/SS05/TGI-materialien.htm Vorlesung "Technische Grundlagen des WWW"] (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
:* [http://users.minet.uni-jena.de/~sack/WS0506/infod-materialien.htm Vorlesung "Informatik der digitalen Medien"] (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
<references group="L">
<ref name="kollmann">{{Literatur|Kollmann E-Entrepreneurship}}</ref>
</references>

== Weblinks ==

* [http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Mittelstand/e-business.html E-Business] (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie)

== Siehe auch ==

* [[w:Social Entrepreneurship|Social Entrepreneurship]] (Wikipedia)
* [[Fachbereich Betriebswirtschaftslehre]]
* [[Fachbereich Informatik]]
* [[Kurs:Existenzgründung]]
* [[:en:Open Source Ethics|Open Source Ethics]] (englische Wikiversity)

== Beta Wikiversity ==

* [http://beta.wikiversity.org/wiki/İnternet_Girişimcisi İnternet Girişimcisi] (Türkisch)
* [http://beta.wikiversity.org/wiki/Internet_Przedsi%C4%99biorca Internet Przedsiębiorca] (Polnisch)

[[en:Internet entrepreneur]]