Revision 171794 of "Leukämie" on test2wiki{{QS-Medizin}}
{{Infobox ICD
| 01-CODE = C90.1
| 01-BEZEICHNUNG = Plasmazellenleukämie
| 02-CODE = C91
| 02-BEZEICHNUNG = Lymphatische Leukämie
| 03-CODE = C92
| 03-BEZEICHNUNG = Myeloische Leukämie
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| 05-BEZEICHNUNG = Sonstige Leukämien
}}
'''Leukämien''' ({{ELSalt|λευχαιμία}} ''leuchaimia'', von {{lang|grc|λευκός}} ''leukós'' „weiß“ und {{lang|grc|αἷμα}} ''haima'' „das Blut“), umgangssprachlich auch als '''Blutkrebs''' bezeichnet, sind [[Malignität|maligne]] [[Krankheit|Erkrankungen]] des [[Hämatopoese|blutbildenden]] oder des [[Lymphatisches System|lymphatischen]] Systems und gehören im weiteren Sinne zu den [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankungen]]. Ein anderer früher verwendeter Ausdruck für diese Erkrankungen ist ''Leukose''.
Leukämien zeichnen sich durch stark vermehrte Bildung von funktionsuntüchtigen [[Progenitorzelle|Vorläuferzellen]] der [[Leukozyt|weißen Blutzellen]] aus. Diese werden auch Leukämiezellen genannt. Sie breiten sich im [[Knochenmark]] aus, verdrängen dort die übliche Blutbildung und treten in der Regel auch stark vermehrt im peripheren [[Blut]] auf. Sie können [[Leber]], [[Milz]], [[Lymphknoten]] und weitere Organe infiltrieren und dadurch ihre Funktion beeinträchtigen. Die Störung der Blutbildung vermindert die normalen Blutbestandteile. Es entsteht eine [[Anämie]] durch Mangel an Sauerstoff transportierenden [[Erythrozyt|roten Blutkörperchen]], ein Mangel an blutungsstillenden [[Thrombozyt|Blutplättchen]] und ein Mangel an reifen funktionstüchtigen weißen Blutzellen.
Je nach Verlauf unterscheidet man akute und chronische Leukämien (vgl. [[Krankheitsverlauf]]). '''Akute Leukämien''' sind lebensbedrohliche Erkrankungen, die unbehandelt in wenigen Wochen bis Monaten zum Tode führen. '''Chronische Leukämien''' verlaufen meist über mehrere Jahre und sind im Anfangsstadium häufig symptomarm.
== Symptome ==
''' Chronische Leukämie '''
''Chronische Leukämien'' werden oft zufällig durch eine Routineuntersuchung festgestellt und beginnen meist schleichend. Als erste Anzeichen können allgemeine Krankheitssymptome wie [[Unwohlsein und Ermüdung]], Leistungsminderung, aber auch [[Fieber]], [[Nachtschweiß]] und [[Gewichtsverlust]] genannt werden. Auftreten können weiterhin Milz- und [[Lymphknotenschwellung]]en sowie [[Juckreiz]], Ausschläge und Infektionen.
''' Akute Leukämie '''
Es gibt sehr vielfältige Symptome für eine ''akute Leukämie''. Oft können diese aus völliger Gesundheit heraus entstehen und äußern sich wie ein schweres Krankheitsbild, z. B. treten Blässe, Schwäche, [[Blutungsneigung]] mit spontanen blauen Flecken oder nach Bagatell[[Trauma (Medizin)|traumen]] und [[Petechien]] auf. Eine Anfälligkeit für Infektionen mit Fieber sowie geschwollene Lymphknoten, Milz- und [[Lebervergrößerung]] und manchmal Knochenschmerzen sind ebenfalls charakteristisch. In vielen Fällen klagen die Patienten auch über gehäuftes Nasenbluten und [[Gingivitis]]. Weitere Symptome sind Gewichts- und Appetitverlust, Müdigkeit und Nachtschweiß.
Keines dieser Symptome ist charakteristisch für eine chronische bzw. akute Leukämie<ref>{{Internetquelle|url=https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/leukaemien/symptome.php|titel=Leukämien bei Erwachsenen: Häufigkeit, Auslöser, Symptome.|hrsg=[[Deutsches Krebsforschungszentrum#Krebsinformationsdienst|Krebsinformationsdienst]] des [[Deutsches Krebsforschungszentrum|Deutschen Krebsforschungszentrums]] (DKFZ), Heidelberg.|datum=2012-09-21|zugriff=2014-09-04}}</ref>
== Klassifikation und Diagnostik ==
Die Klassifikation und Diagnostik der Leukämien basiert auf [[Morphologie (Biologie)|morphologischen]] und [[Immunologie|immunologischen]] Eigenschaften der Leukämiezellen. In den letzten Jahren gewinnen auch zunehmend [[Zytogenetik|zytogenetische]] und [[Molekularbiologie|molekularbiologische]] Merkmale an Bedeutung.
Je nach beteiligtem Zelltyp unterscheidet man zunächst ''myeloische'' von ''lymphatischen'' Leukämien. Myeloische Leukämien gehen von den Vorläuferzellen der [[Granulozyt]]en, im weiteren Sinne auch der [[Erythrozyt]]en und [[Thrombozyt]]en aus, lymphatische Leukämien betreffen die [[Lymphozyt]]en und ihre Vorläuferzellen.
Des weiteren unterscheidet man anhand des Grades der Unreife der im Knochenmark und im Blut vorkommenden Leukämiezellen zwischen ''akuten'' und ''chronischen'' Leukämien. Bei den akuten Leukämien finden sich vor allem Zellen in einem sehr frühen, unreifen Stadium, die nahezu funktionslos sind. Bei den chronischen Leukämien kann man vermehrt Leukämiezellen beobachten, die deutlich weiter entwickelt sind und bereits den reifen Blutzellen ähneln, jedoch noch nicht vollständig funktionstüchtig sind.<ref>{{Internetquelle|url=http://www.cancer.org/cancer/leukemia-acutelymphocyticallinadults/detailedguide/leukemia-acute-lymphocytic-what-is-all|titel=What is acute lymphocytic leukemia?|hrsg=[[American Cancer Society]]|datum=2015-01-12|sprache=en|zugriff=2015-08-16}}</ref>
[[Datei:Chronic lymphocytic leukemia (Wright-Giemsa, 50x)..jpg|mini|Chronische lymphatische Leukämiezellen]]
Die Verdachtsdiagnose ist häufig bereits aus dem [[Blutbild]] und [[Differentialblutbild]] zu stellen, die genaue Klassifikation erfordert aber meist eine [[Knochenmarkspunktion]].
=== Leukämieformen ===
Die wichtigsten Leukämieformen sind:
* [[akute myeloische Leukämie]] (AML)
* [[akute lymphatische Leukämie]] (ALL)
* [[chronische lymphatische Leukämie]] (CLL), gehört zu den niedrig[[maligne]]n [[Non-Hodgkin-Lymphom]]en
* [[chronische myeloische Leukämie]] (CML), wird zu den [[Myeloproliferative Neoplasie|chronischen myeloproliferativen Erkrankungen]] gezählt.
Falls die Leukämie von den ''Prolymphozyten'' (eine bestimmte Form von Lymphozyten-Vorstufen) ausgeht, spricht man wegen des deutlich aggressiveren Krankheitsverlaufes im Vergleich zur CLL von einer [[Prolymphozytenleukämie]] (PLL).
Ebenfalls mit der CLL verwandt ist die [[Haarzellleukämie]] (HCL), bei der die Leukämie von sehr weit fortgeschrittenen Lymphozyten-Vorstufen ausgeht. Namensgebend sind die haarförmigen [[Zytoplasma]]-Fortsätze der Leukämiezellen.
== Epidemiologie ==
[[Datei:Inzidenz Leukämie.jpg|mini|Altersspezifische [[Inzidenz (Medizin)|Inzidenz]] der häufigsten Leukämiearten, Daten nach<ref>{{Internetquelle|url=http://seer.cancer.gov/publications/aya/4_leukemia.pdf|titel=Cancer Epidemiology in Older Adolescents and Young Adults 15 to 29 Years of Age|titelerg=Including SEER Incidence and Survival: 1975-2000|hrsg=[[National Cancer Institute]]|datum=Juni 2006|zugriff=2015-08-17|sprache=en}}</ref>]]
Die einzelnen Leukämietypen weisen eine typische Altersverteilung auf. Die ALL ist die häufigste Leukämie bei Kindern und kommt bei Erwachsenen seltener vor. Die AML steht bei Kindern an zweiter Stelle und ist bei Erwachsenen die häufigste akute Leukämie mit einem Altersgipfel über 60 Jahren. Die CLL tritt bei Kindern praktisch niemals auf und ist eine typische Leukämieform des älteren Menschen. Die CML ist bei Erwachsenen wesentlich häufiger als bei Kindern.
== Ursachen ==
Leukämien entstehen durch [[Mutation|genetische Veränderungen]] von unreifen blutbildenden Vorläuferzellen, sodass diese sich einerseits nicht mehr vollständig zu funktionstüchtigen Blutzellen weiterentwickeln können und andererseits unkontrolliert [[Zellproliferation|vermehren]] ''(siehe auch [[Krebs (Medizin)#Krebsentstehung|Krebsentstehung]])''. Es genügt bereits die Veränderung einer einzigen Vorläuferzelle, die durch das anschließende unkontrollierte Wachstum die gesunden Bestandteile des blutbildenden Systems zurückdrängen kann.
Die Auslöser dieser genetischen Veränderungen sind noch nicht geklärt. Gerade bei akuten Formen sind die Ursachen meist unklar und können nicht in einen kausalen Zusammenhang mit [[pathogen]]en Faktoren gebracht werden. Diskutiert werden die nachfolgenden potentiell auslösenden Faktoren:
* Chemikalien, zum Beispiel [[Benzol]],
* vorangegangene Behandlung mit [[Zytostatikum|Zytostatika]] (insbesondere [[Alkylantien]]) aufgrund einer anderen Erkrankung (beispielsweise eines soliden [[Tumor]]s),
* [[ionisierende Strahlung]],
* diverse [[Viren]],
* [[Genetik|genetische]] Vorbelastung.
* Auch [[Psychogenese|psychogene]] Faktoren werden diskutiert.<ref>[[Gerald Mackenthun]]: [http://home.arcor.de/g.mackenthun/lect/psysom/psysom16.htm ''16. Krebs und Psyche – die sogenannte Krebspersönlichkeit.''] September 1999.</ref><ref name="PMID19570616">O. V. Bukhtoyarov, D. M. Samarin: [http://cdn.intechopen.com/pdfs-wm/26798.pdf ''Psychogenic carcinogenesis: carcinogenesis is without exogenic carcinogens.''] In: ''Medical hypotheses.'' Band 73, Nummer 4, Oktober 2009, {{ISSN|1532-2777}}, S. 531–536, [[doi:10.1016/j.mehy.2009.06.004]], PMID 19570616.</ref><!--auch nicht vom Feinsten (siehe Journal-Titel), aber brauchbar zum Punkt "... werden diskutiert"-->
=== Mögliche Ursachen der Leukämie bei Kindern ===
In Deutschland erkranken jährlich 1800 Kinder neu an Krebs, davon rund ein Drittel an Leukämie.<ref>{{Literatur|Herausgeber=Robert Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V.|Titel=Krebs in Deutschland 2007/2008|Ort=Berlin|Jahr=2012|ISBN=978-3-89606-214-7|Seiten=120|Online=[http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2012/kid_2012_kinder.pdf?__blob=publicationFile PDF-Datei; 886 KB]|Zugriff=2012-10-15}}</ref> Auch hier sind die Ursachen weitgehend unbekannt.
Eine Fallkontrollstudie zeigte ein etwa zwanzigfach erhöhtes Leukämierisiko für Patienten mit einem [[Down-Syndrom]] im Vergleich zur Normalbevölkerung.<ref name="PMID15390275">J. A. Ross, L. G. Spector u. a.: ''Epidemiology of leukemia in children with Down syndrome.'' In: ''[[Pediatric Blood & Cancer]].'' Band 44, Nummer 1, Januar 2005, S. 8–12, {{ISSN|1545-5009}}. [[doi:10.1002/pbc.20165]]. PMID 15390275. (Review).</ref>
Es gibt Hinweise, dass Umweltfaktoren (ionisierende sowie nichtionisierende Strahlung sowie Pestizide) potenzielle Risikofaktoren sein können und ein „gut trainiertes kindliches Immunsystem“<ref name="q1" /> einen schützenden Effekt hat.<ref name="q1">{{Literatur|Autor=Joachim Schüz, Maria Blettner, Jörg Michaelis, Peter Kaatsch| Titel=[http://www.aerzteblatt.de/archiv/48440/Ursachen-von-Leukaemien-im-Kindesalter-Resuemee-einer-Fallkontrollstudie-des-Deutschen-Kinderkrebsregisters Ursachen von Leukämien im Kindesalter: Resümee einer Fallkontrollstudie des Deutschen Kinderkrebsregisters]|Sammelwerk=[[Deutsches Ärzteblatt]]| Band=102|Nummer=38| Verlag=Deutscher Ärzte-Verlag| Jahr=2005| Monat=09| Tag=23| Seiten=A-2557 / B-2158 / C-2038| Zugriff=2014-12-27}}</ref> Bei einer Untersuchung von Kindern der Stadt [[Basra]] im Südirak wurde ein Anstieg der Leukämierate um rund das Doppelte von 1993 bis 2007 festgestellt. Als mögliche Auslöser kommen unter anderem Benzol, das durch brennende Ölfelder und improvisierte Tankstellen (Kanisterbetankung) in die Umwelt gelangte oder auch [[Uranmunition|Geschosse aus abgereichertem Uran]] in Frage.<ref name="PMID20167894">A. Hagopian, R. Lafta u. a.: ''Trends in childhood leukemia in Basrah, Iraq, 1993-2007.'' In: ''[[American Journal of Public Health]].'' Band 100, Nummer 6, Juni 2010, S. 1081–1087, {{ISSN|1541-0048}}. [[doi:10.2105/AJPH.2009.164236]], PMID 20167894, {{PMC|2866604}}.</ref>
Die vermutete Ursache [[Radioaktivität]] für den [[Leukämiecluster Elbmarsch]] bei Hamburg ist umstritten. Ungeklärt ist auch der Einfluss radioaktiver Emissionen auf die [[AVR Jülich#Leukämiefälle bei Kindern in der Region Jülich|temporäre Leukämiehäufung um Jülich]].
== Therapie ==
Grundlage der Behandlung von Leukämien ist die Therapie mit [[Zytostatika]]. Weitere Behandlungsprinzipien sind die [[Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation]] und die [[Allotransplantation|allogene]] Knochenmark- bzw. [[Stammzelltransplantation]]. Dazu wird ähnlich wie bei einer Bluttransfusion ein passender Knochenmarkspender benötigt. Untergeordnete Bedeutung hat die prophylaktische oder therapeutische [[Strahlentherapie]]. In den letzten Jahren haben sich neue Therapiemöglichkeiten durch die Anwendung von [[Monoklonale Antikörper|monoklonalen Antikörpern]] und neue spezifisch in die Krankheitsprozesse eingreifende Medikamente wie [[Imatinib]] und [[Dasatinib]] (zwei [[Tyrosinkinase-Inhibitor]]en) bei der CML und der [[Philadelphia-Chromosom]]-positiven ALL oder [[ATRA]] bei der Promyelozyten-Leukämie eröffnet. In der Therapie der Leukämien bestehen zwischen den einzelnen Formen erhebliche Unterschiede, die Einzelheiten der Therapie sind in den entsprechenden Artikeln dargestellt.
In den letzten Jahren gab es auch immer weitere Fortschritte der [[Gentherapie]], die nun auf langfristige Therapieerfolge hoffen lassen. Einige Forschungsgruppen arbeiten zum Beispiel daran, [[T-Zelle]]n von Leukämiepatienten durch Einschleusen bestimmter Gene so zu manipulieren, dass sie auch noch Jahre später Krebszellen eliminieren. Einige Patienten mit [[Akute lymphatische Leukämie|ALL]] oder [[CLL]] blieben durch diese Therapie langzeitig in [[Remission (Medizin)|Remission]].<ref>[http://www.hematology.org/News/2013/11771.aspx ''High-Tech Advances in Gene Therapy Overcome Challenges, Offer Hope for Patients with Hard-to-Treat Blood Disorders.'']</ref>
''' Therapiedurchbruch bei der CLL '''
Am 1. November 2013 erteilten die USA und am 29. Juli 2014 die europäischen Behörden einem bei [[Hoffmann-La Roche|Roche]] entwickelten Wirkstoff die Zulassung. Bei Patienten mit der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) ist schon nach wenigen Therapietagen mit dem Wirkstoff [[Obinutuzumab]] (alter Wirkstoffname war [[Afutuzumab]]) in Kombination mit dem milden Chemotherapeutikum [[Chlorambucil]] ein rapider Rückgang der Blutkrebszellen feststellbar. Nach Abschluss der Therapie waren bei über 20 % der Patienten keine Krankheitszeichen mehr vorhanden.<ref>Informationsschrift ''Roche in Deutschland.'' Ausgabe Nr. 6, 2014.</ref>
== Geschichte ==
[[Datei:VirchowLeukaemie.jpg|mini|240px|Erstbeschreibung einer Leukämie durch [[Rudolf Virchow]] 1845.]]
Im Unterschied zu anderen Krebsarten, die bereits [[Galenus]] im Altertum beschrieben hatte, wurde der Blutkrebs erst im 19. Jahrhundert erkannt und untersucht. Die starke Vermehrung weißer Blutzellen beschrieb erstmals 1845 der schottische Arzt John Bennett. Er bezeichnete das Phänomen als vereitertes Blut und vermutete eine Infektion als Ursache. Etwa zur selben Zeit beobachtete [[Rudolf Virchow]] bei einer Patientin ebenfalls stark vermehrte weiße Blutzellen, diagnostizierte "weißes Blut" und führte 1847 das medizinische Fachwort „Leukämie“ ein. Der erste Fall von akuter lymphatischer Leukämie bei einem Kind wurde 1860 von Michael [[Anton Biermer]], einem Schüler Virchows, beschrieben. Ende des 19. Jahrhunderts bezeichneten Pathologen die Leukämie als [[Neoplasie]] der weißen Blutzellen; danach konnte man mehrere Erscheinungsformen der Leukämie unterscheiden. Eine [[Chemotherapie]] mit [[Aminopterin]] gelang 1947 erstmals [[Sidney Farber]], einem [[Pädiatrie|pädiatrischen]] Pathologen. Allerdings hielten die erzielten [[Remission (Medizin)|Remissionen]] nicht lange an. In den folgenden Jahren wurden über das US-amerikanische [[National Cancer Institute]] (NCI) in Studien an Kindern mit akuter Leukämie (ALL) Kombinationstherapien untersucht, insbesondere in den 1960er Jahren VAMP ([[Vincristin]], [[Amethopterin]], [[Mercaptopurin]], [[Prednison]]). Zunächst zeichneten sich länger dauernde Remissionen ab, doch dann traten in der Mehrzahl schwerwiegende Rückfälle auf unter Befall des zentralen Nervensystems. Im weiteren Verlauf kombinierte man die VAMP-Therapie mit einer [[Strahlentherapie]]. Eine erste Auswertung an 278 Patienten im Jahr 1979 zeigte, dass diese Kombination, als „totale Therapie“ verstanden, zu deutlich länger andauernden Remissionen führte. Hiermit wurde der erste erfolgversprechende Durchbruch erzielt.<ref>[[Siddhartha Mukherjee]]: ''[[Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie]].'' DuMont Buchverlag, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9644-8.</ref>
== Leukämie bei Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) ==
Kinder mit [[Down-Syndrom]] (Trisomie 21) haben ein 20fach gesteigertes Risiko, an einer akuten Leukämie zu erkranken. Bei Neugeborenen mit Trisomie 21 tritt bei fünf bis zehn Prozent eine sogenannte transiente Leukämie (TL) auf, die alle Eigenschaften einer akuten megakaryoblastären Leukämie aufweist ([[akute myeloische Leukämie]], megakaryoblastischer Subtyp / AMkL), sich jedoch in den allermeisten Fällen innerhalb der ersten Lebenswoche spontan zurückbildet. Bei etwa 20 % dieser Kinder tritt allerdings in den ersten vier Lebensjahren erneut eine AMkL (auch myeloische Leukämie bei Down-Syndrom (ML-DS), siehe WHO-Klassifikation) auf, die den identischen Phänotyp aufweist. Sowohl bei der TL als auch der ML-DS konnten Mutationen des hämatopoetischen [[Transkriptionsfaktor]]s GATA1 als ursächlich nachgewiesen werden. Die ML-DS wird mit einer intensiven, angepassten Chemotherapie behandelt. Aufgrund der erhöhten Sensitivität gegenüber Chemotherapie sind die Heilungschancen für die ML-DS mit mehr als 85 % deutlich höher als bei der AML bei Kindern ohne Trisomie 21. Auch die akute lymphoblastäre Leukämie (ALL) kommt bei Kindern mit Down-Syndrom häufiger vor, ist hier aber aufgrund der ungünstigeren Risikofaktoren und der höheren Empfindlichkeit für Nebenwirkungen der Therapie mit einer schlechteren Prognose verbunden.
Abgesehen von dem erhöhten Leukämie-Risiko sind Menschen mit Down-Syndrom unterdurchschnittlich anfällig für andere Formen von Krebserkrankungen. In sechs unabhängig voneinander durchgeführten Studien konnte erwiesen werden, dass z. B. [[Neuroblastom]]e, [[Nephroblastom]]e, [[Endometriumkarzinom|Unterleibskrebs]], [[Brustkrebs]], [[Magenkrebs]] und [[Darmkrebs]] sehr selten auftreten: „Verglichen nach Alter und Geschlecht ist die Wahrscheinlichkeit für eine Person mit Down-Syndrom, an irgendeiner Form von Gewebekrebs zu sterben, um 50 bis 100 Mal niedriger“ als üblich.<ref>[https://www.ds-infocenter.de/downloads/lmds_49_mai2005.pdf ''Down-Syndrom und Krebs.''] In: ''Leben mit Down Syndrom.'' Deutsches Down-Syndrom InfoCenter, Nr. 49, 2005, S. 20.</ref> Zurückgeführt werden kann dies neben dem durch das zusätzliche Erbmaterial offenbar begünstigten Schutzmechanismus des Körpers auch darauf, dass die mit der Trisomie 21 zusammenhängende [[Disposition (Medizin)|Disposition]] für insbesondere Leukämie bekannt ist und eine Erkrankung aufgrund häufigerer Arztbesuche (z. B. wegen der Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen) oft in sehr frühen Stadien erkannt und behandelt werden kann. Darüber hinaus leben die meisten Menschen mit Down-Syndrom deutlich gesünder, insbesondere Alkohol und Nikotin werden selten aktiv konsumiert, was das Risiko, an Krebs zu erkranken, zusätzlich senkt.
== Chromosomale Translokationen bei menschlichen Leukämien ==
{{Überarbeiten|[[Diskussion:Leukämie#Überarbeitung: Chromosomale Translokationen bei menschlichen Leukämien|Diskussionsseite]]}}
{{Allgemeinverständlichkeit}}
[[Translokation (Genetik)#Reziproke Translokation|Reziproke Translokationen]] sind für Leukämien und [[Lymphom]]e typisch, bei [[Tumorgenetik|soliden Tumoren]] die Ausnahme. Generell betrachtet sind Translokationen ein Charakteristikum von ca. drei Prozent aller Tumoren. Bei insgesamt 14.000 verschiedenen [[Karyotyp|karyotypischen]] Veränderungen bei Tumoren sind über 100 wiederkehrende Translokationen beschrieben worden (Stand 1991)<ref>{{cite web|author1=Mitelman F|author2=Johansson B|author3=Mertens F|title=Mitelman Database of Chromosome Aberrations and Gene Fusions in Cancer|url=http://cgap.nci.nih.gov/Chromosomes/Mitelman}}</ref>. Chromosomale Veränderungen bei [[Hämatologie|hämatologischen Erkrankungen]] sind häufig und vielfältig. Ein tabellarischer Überblick soll einen Eindruck von der Vielfalt der Phänomene geben. Dabei werden zunächst Chromosomen-[[Translokation (Genetik)|Translokationen]] und sodann Chromosomen-[[Deletion]]en angeführt. Der weitere Artikel gliedert sich in drei Teile. Zunächst werden die chromosomalen Veränderungen bei myeloischen Leukämien besprochen. Im darauffolgenden Abschnitt werden die lymphatischen Leukämien dargestellt und eine beispielhafte Bruchpunkt-Untersuchung vorgestellt. Zum Abschluss wird noch kurz auf das Burkitt-Lymphom eingegangen.
{| class="wikitable mw-collapsible mw-collapsed"
|- bgcolor="#aabbff"
!colspan="5" align="center"| Onkogene bei Leukämien – Translokationen
|-
![[Protein]]-Klasse || Onkogen || Translokation || Tumor || Häufigkeit
|-
|[[Tyrosin]]-[[Kinasen]] || c-abl/bcr || t(9;22)(q34;q11) || CML || 95 %
|-
| || c-abl/bcr || t(9;22)(q34;q11) || ALL || 10 %
|-
| || axl || t(;)(;) || CML || ? %
|-
|TF || myc/Ig-Gene || t(8;14)(q24;q32) || BL || 100 %
|-
| || || || pre-B-ALL || 10 %
|-
| || || || T-ALL || 10 %
|-
| || E2A/PBX || t(1;19)(q23;p13) || pre-B-ALL || 10 %
|-
| || E2A/HLF || t(17;19)(q22;p13)|| pre-B-ALL || 10 %
|-
| || Tal-1/TCR || t(1;14)(p32;q11)<ref>atlasgeneticsoncology.org: ''t(1;7)(p32;q34), t(1;14)(p32;q11), 1p32 rearrangements.'' [http://atlasgeneticsoncology.org/Anomalies/t0114ID1047.html hier online]</ref> || T-ALL || 20 %
|-
| || Tal-1/SIL || t(1;)(p32;) || T-ALL || 20 %
|-
| || Tal-2/TCR || t(7;9)(q35;p13) || T-ALL || 10 %
|-
| || Lyl-1/TCR || t(7;19)(q35;p13) || T-ALL || 5 %
|-
| || Ttg-1/TCR || t(11;14)(pls;q11) || T-ALL || 10 %
|-
| || Ttg-2/TCR || t(11;14)(p13;q11)<ref>atlasgeneticsoncology.org: ''t(11;14)(p13;q11).'' [http://atlasgeneticsoncology.org/Anomalies/t1114ID1070.html hier online]</ref> || T-ALL || −10 %
|-
|HD-Gene: || Hox-11/TCR || t(10;14)(q24;q11) || T-ALL || 7 %
|-
| || HRX || t(11q23) || Multilinage || ?%
|-
|[[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptoren]]: || RARA/PML || t(15;17)(q21;q21) || PML || 100 %
|-
|bcl-Gene: || bcl-1/Ig || t(11;14)(q32;q21) || CentroCyt || 30 %
|-
| || || || CLL || 3 %
|-
| || bcl-2/Ig || t(14;18)(q13;q32) || Foll ||
|-
| || || || Diff || 20 %
|-
| || || || CLL || 5 %
|-
| || bcl-3/Ig || t(14;19)(q32;q13) || CLL ||
|-
|Andere: || DEK/CAN || t(6;9)(p23;q34) || AML/MDS ||
|-
| || SET/CAN || t(;)(;) || AML,MDS ||
|-
| || MLL || t(11q23) || AML,ALL ||
|-
| || TAN-1 || t(7;9)(q34;q34.3) || T-ALL || 42 %
|-
| || AML-1 || t(8;21)<ref>{{Orphanet|102724|Akute myeloische Leukämie mit Translokation t(8;21)(q22;q22)}}</ref> || AML ||
|-
| || IL-3 || t(5;14)(q31;q32) pre-B-ALL ||
|-
|}
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die chromosomalen Deletionen bei verschiedenen menschlichen Leukämien.
{| class="wikitable mw-collapsible mw-collapsed"
|- bgcolor="#aabbff"
!colspan="3" align="center"| Onkogene bei Leukämien – Deletionen
|-
!Proteinklasse || Tumor || Häufigkeit
|-
|ras-Gene || AML || 50 %
|-
| || ALL || 15 %
|-
| || CML || 5 %
|-
|p53 || CML || 20 %
|-
| || AML || 3-7 %
|-
| || pre B-ALL || 2 %
|-
| || T-ALL || 2 %
|-
| || BL || 30 %
|-
| || CLL || 15 %
|-
|RB-1 || Ph1+-ALL || 30 %
|-
| || AML || 3 %
|-
| || AMML || 25 %
|-
| || T-ALL || 20 %
|-
|WT-1 || AML || 20 %
|-
|}
=== Translokationen bei chronischer myeloischer Leukämie (CML) ===
Bei der [[Chronische myeloische Leukämie|chronischen myeloischen Leukämie]] kommt es in 95 Prozent aller bisher untersuchten Fälle durch eine chromosomale Translokation zu einer Fusion des c-abl-Gens auf dem Chromosom 9q34 mit dem bcr-Gen auf dem Chromosom 22q11 mit dem Ergebnis eines alterierten Chromosoms, dem [[Philadelphia-Chromosom]], und der [[Genexpression|Expression]] eines chimärischen Proteins, dem abl/bcr-Produkt, das in drei Varianten als p190, p210 und p230 vorkommt und Tyrosinkinaseaktivität aufweist. Das Fusionsprotein resultiert in einer konstitutiven Aktivierung der abl-Tyrosinkinase und stimuliert vielfältige Signalwege, z. B. p21 Ras, PI3 Kinase, Jun, myc.
=== Translokationen bei akuter myeloischer Leukämie (AML) ===
Bei den [[Akute myeloische Leukämie|akuten myeloischen Leukämien]] findet sich eine Vielzahl unterschiedlicher [[Mutation]]en. Bei der AML finden sich in bis zu 50 Prozent der untersuchten Fälle Mutationen im ''N-ras''-Lokus, in ca. fünf Prozent der untersuchten Fälle Mutationen in p53, in weniger als drei Prozent der untersuchten Fälle Mutationen im ''RB-1''-Gen und in ca. 20 Prozent Veränderungen im ''WT-1''-Lokus. Vereinzelt sind Fusionen von ''SET/CAN''-, ''DEK/CAN''-, ''MLL''- und ''AML-1''-Genen beschrieben worden. Im Folgenden werden die beteiligten Onkogene näher charakterisiert.
=== Translokationen bei anderen myeloischen Leukämien ===
Bei der akuten myelomonocytischen Leukämie (AMML) finden sich häufig Mutationen im RB-1 Lokus. Eine Besonderheit bei den AML stellt die Promyelozytenleukämie dar, bei der in mehr als 95 Prozent<ref>Christoph Wagener, Oliver Müller: ''Molekulare Onkologie.'' 3. Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-13-103513-4.</ref> der untersuchten Fälle eine Translokation t(15;17) (q21;q21) beschrieben ist mit dem Ergebnis einer Fusion von PML und RARa. Das Humane Trithorax-Homolog findet sich auf dem Chromosom 11q23. Die HRX-Translokationen findet sich bei biphänotypischen Leukämien. Trithorax ist ALL-1.
=== Translokationen bei T-Zell-Leukämien ===
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über das Vorkommen von
Translokationen bei akuten T-Zell-Leukämien.
{| class="wikitable mw-collapsible mw-collapsed"
!colspan="5" align="center"| Translokationen bei T-Zell-Leukämien
|-
|t(8;14)(q24;q11) || c-myc || 8q24 || TCR-alpha/delta || 14q11
|-
|t(7;19)(q35;p13) || TCR-beta || 7q35 || Lyl-1 || 19p13
|-
|t(1;14)(p32;q11) || Tal-1(Scl,Tcl-5)|| 1p32 || TCR-alpha/delta || 14q11
|-
|t(7;9)(q35;q34) || TCR-beta || 7q35 || Tal-2 || 9q34
|-
|t(11;14)(pl5;q11)|| Rhom-1(Ttg-1) || 11p15 || TCR-alpha/delta || 14q11
|-
|t(11;14)(p13;q11)|| Rhom-2(Ttg-2) || 11p13 || TCR-alpha/delta || 14q11
|-
|t(7;11)(q35;p13) || TCR-beta || 7q35 || Rhom-2 || 11p13
|-
|t(10;14)(q24;q11)|| Hox-11(Tcl-3) || 10q24 || TCR-alpha/delta || 14q11
|-
|t(7;10)(q35;q24) || TCR-beta || 7q35 || Hox-11 || 10q24
|-
|t(7;9)(q34;q34.3)|| TCR-beta || 7q34 || Tan-1 || 9q34.3
|-
|}
Alle betroffenen protoonkogenen [[Transkriptionsfaktor]]en (c-myc, Lyl-1, Tal-1,2) sind helix-loop-helix-Proteine; Rhom-1,2 (Ttg-1,2) sind LIM-Domaine-Proteine, Hox-11 (Tcl-3) ist ein Homeoboxgen und Tan-1 ein notch-Homolog. Involviert sind jeweils immer TCR-beta oder TCR-alpha/delta. Vergleichsweise konsistente Mutationen in T-ALLs finden sich auch bei p53 Jonveaux und im RB-Lokus Ahuja und Ginsberg allerdings ohne Translokationen in den Bereich rearrangierender Loci. Untersucht man die verschiedenen Loci, so findet man folgende Verteilung der translozierenden Regionen.
In die TCR-alpha/delta-Region = 14q11 translozieren:
{| class="wikitable mw-collapsible mw-collapsed"
!colspan="2" align="center"| Chromosomale Lokalisation TCR-alpha/delta-translozierender Onkogene
|-
|c-myc
|8q24
|-
|Tal-1
|1p32
|-
|Rhom-1
|11p15
|-
|Rhom-2
|11p13
|-
|Hox-11
|10q24
|}
In die TCR-beta-Region = 7q35 translozieren:
{| class="wikitable mw-collapsible mw-collapsed"
!colspan='2"' align="center"| Chromosomale Lokalisation TCR-beta-translozierender Onkogene
|-
|Lyl-1
|19p13
|-
|Tal-2
|9q34
|-
|Rhom-2
|11p13
|-
|Hox-11
|10q24
|-
|Tan-1
|9q34.3
|}
Die aufgelisteten Translokationen bei T-ALL haben eine Reihe von Gemeinsamkeiten. Es sind jeweils zwei typische codierende Regionen betroffen: TCR-Gene und Transkriptionsfaktoren. Stets ist das betroffene Allel des TCR als [[Strukturgen]] zerstört und das betroffene Allel des Transkriptionsfaktors als Strukturgen intakt, in seiner Regulation aber gestört. Meistens sind die betroffenen Transkriptionsfaktoren zelllinienfremde Gene. Üblicherweise wird ihre Funktion im Rahmen der Zelldifferenzierung vermutet. Im Bereich von 11p13 sind die Bruchpunkte unabhängig vom translozierenden Partnerchromosom in einem kleinen Bereich geclustert. Außerdem finden die Translokationen bei unreifen Zellen statt, so dass man schlussfolgern muss, dass eine aberrante Expression von an der Zelldifferenzierung von nichtlymphatischem Gewebe beteiligten Transkriptionsfaktoren in primitivem lymphoiden Gewebe einen wesentlichen Anteil an der malignen Transformation haben kann.
== Verwandte Erkrankungen ==
* Seltenere mit der CML verwandte chronische [[Myeloproliferative Neoplasie|myeloproliferative Erkrankungen]], die jedoch vorwiegend andere Blutzellen als die Leukozyten betreffen, sind die:
** [[Polycythaemia vera]] (PV) – hier steht die Vermehrung der roten Blutzellen im Vordergrund. Es sind meist auch die anderen Zellreihen, also die Leukozyten und die Thrombozyten betroffen.
** [[essentielle Thrombozythämie]] (ET) – hier steht die Vermehrung der Blutplättchen und deren eventuell eingeschränkte Funktion im Vordergrund.
* Auch bei den [[Myelodysplastisches Syndrom|myelodysplastischen Syndrom]]en liegt eine Fehlfunktion der blutbildenden [[Stammzelle]]n vor. Im Gegensatz zu den Leukämien findet jedoch keine unkontrollierte Vermehrung ebendieser statt.
== Siehe auch ==
* [[Aktion Knochenmarkspende Bayern]]
* [[Deutsche Knochenmarkspenderdatei]]
== Literatur ==
* Michael Begemann, Monika Begemann-Deppe: ''Leben mit Leukämie.'' Trias, Stuttgart 2000, ISBN 3-89373-568-2 (Ratgeber).
* Hermann Delbrück: ''Chronische Leukämien. Rat und Hilfe für Betroffene und Angehörige.'' 2. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2004, ISBN 3-17-018369-9 (Ratgeber).
* Martin Ehrlich: ''Ueber Leukämie.'' Dissertation. Dorpat 1862, [http://www.utlib.ee/ekollekt/vanadisser/ehrlich.pdf utlib.ee] (PDF).
* Nicola Gökbuget: ''Akute lymphatische Leukämie.'' 1. Auflage. UniMed-Verlag, Bremen 2007, ISBN 978-3-89599-218-6 (Fachbuch).
== Weblinks ==
{{Wiktionary}}
{{Commonscat|Leukemia|Leukämie}}
{{Wikinews|Kategorie:Leukämie|Leukämie}}
* [http://www.kompetenznetz-leukaemie.de/ Kompetenznetz „Akute und chronische Leukämien“.] Deutsches Expertennetzwerk von Ärzten und Wissenschaftlern mit Schwerpunkt im Bereich der Leukämieforschung.
* [http://www.leukemia-net.org/ ''European Leukemia Net.''] Unabhängige EU-geförderte Organisation von Ärzten, Wissenschaftlern und Patienten mit Interesse an Leukämie.
* {{Webarchiv|url=http://www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs | wayback=20131118144556 | text=''Kinderkrebs und Kernkraftwerke.''}} Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs (u. a. Leukämie) in der Umgebung von Kernkraftwerken – im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz 2007.
* [http://www.mycology.adelaide.edu.au/downloads/Primary%20antifungal%20prophylaxis.pdf ''Primäre Prophylaxe.''] (PDF; 159 kB).
* [http://www.mycology.adelaide.edu.au/downloads/Treatment%20of%20invasive%20Candida%20.pdf ''Behandlung bei invasivem Candida.''] (PDF; 256 kB).
* [http://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Leukaemien/leukaemien_node.html ''Informationen zu Leukämien vom Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut.'']
== Einzelnachweise ==
<references />
{{Gesundheitshinweis}}
{{Normdaten|TYP=s|GND=4035487-8|LCCN=sh/85/076285}}
{{SORTIERUNG:Leukamie}}
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