Difference between revisions 1891604 and 1891847 on dewikisource== OCR durchgesehen == (fehlende Anfangsseiten bereits für Einstellung aufbereitet durch Pfaerrich) {{Seite|123}} kneten, zerdrücken z. B. eine Raupe. brünzlə nach Urin riechen. strampfə stampfen, streng = rasch laufen. Seelische Eigenschaften und Regungen: gschmitzt, gsund und gråd körperlich und geistig gesund, hirədipplə hirnverrückt, g’schossə unbesonnen. wampələ beklommen, ängstlich. wisele wohl. gneissen ahnen. es is mer wie vor ich ahne. es greuselt am Grauen haben. se trauə, auch einfach trauə wagen. and thun Heimweh haben. gheiənt reuen. lass me ungheit ungeschoren. es geht mer wider də mann, wider d’hor widersteht mir. Sittliche Eigenschaften, Untugenden und Thätigkeiten: acheltə pedantisch, pünktlich, net endlich nicht gefällig, gamelig wollüstig, gmein umgänglich. handig eifrig bei der Hand. es handi howə. verschmächelə empfindlich, weich. (sensu bono Gröningen.) hinterscheghörnt verdreht, verkehrt, wie ein Ochse mit hinterwärts gehenden Hörnern, kisig wählerisch, liddelig umgänglich, pfotig unnöthig geschäftig, verwegen, schnärzig unfreundlich, abstoßend. an anschnerzə. unrnüssig unruhig, unsellig ungeschickt, unbrauchbar, verdächtig ein wüster, grober Mensch, verzwickt dumm affektirt, a drückser. des is a hërzel ein Geizhals. der hat schneid. gutdenkend. verdilzt erbost, grattel. an stolz führen stolz sein. gast z. B. a wüster gast, a letzer. kritle. Schimpfwörter: du golopp einfältiger Mensch. holzkatz eine Frau, die aus Geiz nicht genug kriegen kann und immer „nothwendig hat“, aber auch Schimpfwort für Frauen aus der rauheren Waldgegend, hungermuck. klamhok Geizhals. alte krustel altes Weib. spavogel Spaßvogel, Spottvogel. schussbartel. drallewatsch, dallawulli. – a weltsdiere, schaffige diere starke, fleißige Dirne (sensu bono). grawə inständig bitten, nëtə nöthigen (durch Bitten) klotzə trutzig dreinsehen, mockə trutzen, zipperə peinigen. anmachə, versuhlə anführen, belügen. utzə foppen, zerrə necken. aus- lassə nachgeben. lamplə, er hat sein sach verlampelt mit Prassen durchgebracht. strandlə zweifeln, nicht sicher sein. gerə sechə gerne haben. a ibriger kon net sterbə vor gerə sêchə ironisch von dem, dessen man überdrüssig ist. Reden: plauderə. er kon mit der red net fort, âm in d’red fallə größte Ehrenkränkung. vergesses ihr red net. dem howi s’maul rågschlåchə abkanzeln, daß er nicht zu antworten weiß. der is net ufs maul gfallə. ankohlə, aufleixə belügen. bäfferə belfern, preigə wild, unartikulirt schreien. brisslə leis ins Ohr reden, pipperə vorlaut, popperə tadelnd reden, prudlə. schammlə geschäftig schnell reden. schmalgə, schmalger, gschmalg einfältig reden. se verredə, verwortə betheuern, ein Gelübde thun. aus- schreien, batschen, vermassern verläumden, schänden schimpfen, zâchnen auch plagen. an närrsch hinstellen abkanzeln. Kleidung: der Mann trägt də mutzə und a haubə, die Frau ən kitte!, ən papperlisrock (wollener selbstgemachter Rock) und ə kappə. s schneuzfleckli. hendsche. stümpf. schlappə Pantoffel. storhaubə. d’klader sporə. äwig letzte Seite. rum dreht is äwi. knerklə, zamma grümplə zerknittern z. B. den Schurz. a ruəsiger schorz eine schmutzige Schürze. ficklə, durchficklə durchreißen. d’schuch rifflə reiben am Knöchel. {{Seite|124}} Haus und Hof. d’hoffert Hofreite. der dennə Öhrn, stubə, benk, dischkastə, stiəle Schemel hellhåfə, d’ spon assel Stange um den Ofen, s schmeckəbridd Blumenbrett. d’kammer, d’bettstat, der b’helter, druchə. scherbə Nachtgeschirr. kiche- brôtes-scherbə Bratpfanne, scholeck Schalk, aufrecht stehender Eisenkamm am Herd zum Einhängen der Pfanne. schaff Waschgelte. stütze hölzernes Wassergefäß, stürzle irdener Deckel auf einen Topf. kollöffel Holzkochlöffel. zôchə Docht. golliecht Unschlittlicht. guckə Düte. blåtz Fladen, Kuchen. ein kuəch und ein blåtz ein Kuchen und ein Mus. bërgele kleiner Laib aus dem letzten Taigrest, der verschenkt wird. knërwle Stück Brotrinde, auch zahnloses mageres Frauenzimmer, åschnadle Abschnitt, Abfall von Eßwaaren, onråsə Überbleibsel. iohəbrot oder onəbrot Vesperbrot. golopp Gugelhopfen, hawerschedel Gebäck aus Habermehl, hôraffə Crailsheimer Gebäck am Stadtfeiertag. maultasche gefüllte Nudeln, nudel, flâsch, greə oder gsalzen und greə Meerettig ist Sonntagsessen. gmockelts, êbirəgmockelts oder eier gm. Eierhaber. Ähnlich stopfer und gschmorgel. zwërla Mehlbrei aus Sauerkraut. ëchetlə eßbarer Pilz- die worst riecht noch dr hamət der schlecht ausgewaschene Darm riecht nach dem Bauch des Thieres. dandschə unnöthig backen. knadschə kneten. Das Brot schimpert schimmelt, schimperig. schimper Schimmel. Das Wasser ist matt, schwäb. lack, d. h. abgestanden. fêgə mit dem Besen, suddlə mit Wasser aufwaschen. bêtzi Kehricht. molgig teigig. knatschi weich zum kneten z. B. der Boden. rasoli Branntwein, Liqueur. Vieh: ə raup junges Stück, knetzel im Wachsthum zurückgebliebenes Stück Vieh. dr handochs und bêtochs. gelt stehnə nicht trächtig werden. wist, hott, herja! schunk altes, werthloses Stück, alter Gaul. knopplə, knopperə langsam fressen. heinzerlə Füllen. hanseln wiehern wie ein Füllen. moggelə. bezelə, hamperlə Lamm. d’schåf bëpfə stoßen mit dem Kopf zusammen. bëpfə. auch von 2 Eiern, die zusammenstoßen. zickeln. fackel Schwein. fackellich Milchschweine. betz männliches, nunnə weibliches kastrirtes Schwein. beiss Eber, tauschə Mutterschwein. kerrə Schreien des Schweins. rumsə brünstig sein von Schwein. geckerich Eichelernte für die Schweine, gîgen Schweinstechen. docherle Hund. wurrli Kätzchen. randel läufige Katze, auch männersüchtiges Weib. kitzele Junge werfen. s’ zifer, ziferle Geflügel, herrlə Gänse. d’hëar, der geiker. buddelich, pippelich, ziwelich junge Hühner. bërzel schwanzloses Huhn, aber auch Erhöhung in Wald und Wiese. emesbërzel Ameisenhaufe, fuchsbërzel Fuchsbau. gackelich. ufpflusterə aufblähen, herrschlə zur Ruhe beisammensitzen ober liegen, von Geflügel und Schafen, daher Flurname herschel, herschelsee. gazen gackern, auch bellen vom Hund. rucksə girren der Tauben, fâst fett. dr imm die Biene. schepfə Wasser pumpen aus dem Brunnen. Scheuer: dreschə. rëdə sieben. a schober 60 Garben, gër Schürze voll, hampfel Handvoll. im ärvele in den Armen getragen, Armvoll. Landbau: dr aggr hat bêter wird zu Beeten gepflügt. summer und winterflur. da hawer ins klaw (feuchter, klebriger {{Seite|125}} Thonboden), s kårəin staw (Staub), da dinkel in schrollə (Schollen), so gräth alles im vollə. Der Strohmist sagt: Wachs, i hilf derzuə. Der Schafmist sagt: Wenn d’net willt, no muast. Der Laubmist sagt: Mach, was du willt, i flieg dervon. z’agger forə, mêinə, reissə stürzen. hëwerə Haber säen, s’ha machə, im hâ machə Heuet, oməd Öhmd, d’ërə Ernte. wîschə fêchə Wiesen säubern, êchə eggen. schletterle eine kleine Fuhr. ratteln den Wagen binden. spotə Schore. krêwə Korb, ränzlə das Gras am Rand der Wiese abmähen. Gewächse: s korə Roggen. s traad Getreide, ranschə Angersen. zwiffel Zwiebel. keid Krautsetzlinge. krautrüwə Bodenrüben. kripsi Obst, kripsen entwenden. obes Pflaumen (Westg.) schmeckə kindlich für Blumen. masero majoran Lein- Flachssamen êschwingan Rauhwerg, achel Abfall von Hanf. kimmerling Gurken zirrädle (Grön.), josephlich (Hörbühl) Bohnenkraut, lummelə, halbverwelkt. Wald: holz Wald. braubêr Brombeer, hoolbeer Himbeere. rothbêr Erdbeere. schwarzbêr Heidelbeere. mêsi Moos. drudennest Mistel, masselter oder messelter Maßholder, wechelter Wachholder, hieffelter Hagenbutten. lanweri Laub, fîchtküə, ochsenmotschel Tannenzapfen. brausch vom Holz spröde, brüchig. drêmel Prügel. Im Wald hüllerts hallt es wieder. Thiere: emes Ameise, katholische e. rothe Ameisen, wefzgə Wespen, schrötel Hirschhornkäfer. morchəstehler Schmetterling. Der Holzkäfer „die Todtenuhr", Anobium pertinax''Seelische Eigenschaften und Regungen'': <tt>gschmitzt, gsund und gråd</tt> körperlich und geistig gesund, <tt>hirədipplə</tt> hirnverrückt, <tt>g’schossə</tt> unbesonnen. <tt>wampələ</tt> beklommen, ängstlich. <tt>wisele wohl. gneissen</tt> ahnen. <tt>es is mer wie vor</tt> ich ahne. <tt>es greuselt am</tt> Grauen haben. <tt>se trauə</tt>, auch einfach <tt>trauə</tt> wagen. <tt>and thun</tt> Heimweh haben. <tt>gheiə<sub>n</sub>t</tt> reuen. <tt>lass me ungheit</tt> ungeschoren. <tt>es geht mer wider də mann, wider d’hor</tt> widersteht mir. ''Sittliche Eigenschaften, Untugenden und Thätigkeiten'': <tt>acheltə</tt> pedantisch, pünktlich, <tt>net endlich</tt> nicht gefällig, <tt>gamelig</tt> wollüstig, <tt>gmein</tt> umgänglich. <tt>handig</tt> eifrig bei der Hand. <tt>es handi howə. verschmächelə</tt> empfindlich, weich. <tt>(sensu bono</tt> Gröningen.) <tt>hinterscheghörnt</tt> verdreht, verkehrt, wie ein Ochse mit hinterwärts gehenden Hörnern, <tt>kisig</tt> wählerisch, <tt>liddelig</tt> umgänglich, <tt>pfotig</tt> unnöthig geschäftig, verwegen, <tt>schnärzig</tt> unfreundlich, abstoßend. <tt>an anschnerzə. unmüssig</tt> unruhig, <tt>unsellig</tt> ungeschickt, unbrauchbar, <tt>verdächtig</tt> ein wüster, grober Mensch, <tt>verzwickt</tt> dumm affektirt, <tt>a drückser. des is a hërzel</tt> ein Geizhals. <tt>der hat schneid.</tt> <tt>gutdenkend. verdilzt</tt> erbost, <tt>grattel. an stolz führen</tt> stolz sein. <tt>gast</tt> z. B. <tt>a wüster gast, a letzer. kritle.</tt> ''Schimpfwörter'': <tt>du gölopp</tt> einfältiger Mensch. <tt>holzkatz</tt> eine Frau, die aus Geiz nicht genug kriegen kann und immer „nothwendig hat“, aber auch Schimpfwort für Frauen aus der rauheren Waldgegend, <tt>hungermuck. klamhok</tt> Geizhals. <tt>alte krustel</tt> altes Weib. <tt>spavogel</tt> Spaßvogel, Spottvogel. <tt>schussbartel. drallewatsch, dallawulli. – a weltsdiere, schaffige diere</tt> starke, fleißige Dirne (<tt>sensu bono). grawə</tt> inständig bitten, <tt>nëtə</tt> nöthigen (durch Bitten) <tt>klotzə</tt> trutzig dreinsehen, <tt>mockə</tt> trutzen, <tt>zipperə</tt> peinigen. <tt>anmachə, versuhlə</tt> anführen, belügen. <tt>utzə</tt> foppen, <tt>zerrə</tt> necken. <tt>auslassə</tt> nachgeben. <tt>lamplə, er hat sein sach verlampelt</tt> mit Prassen durchgebracht. <tt>strandlə</tt> zweifeln, nicht sicher sein. <tt>gerə sechə</tt> gerne haben. <tt>a ibriger kon net sterbə vor gerə sêchə</tt> ironisch von dem, dessen man überdrüssig ist. ''Reden:'' <tt>plauderə. er ko<sup>u</sup>n mit der red net fort, âm in d’red fallə</tt> größte Ehrenkränkung. <tt>vergesses ihr red net. dem howi s’maul rågschlåchə</tt> abkanzeln, daß er nicht zu antworten weiß. <tt>der is net ufs maul gfallə. ankohlə, aufleixə</tt> belügen. <tt>bäfferə</tt> belfern, <tt>preigə</tt> wild, unartikulirt schreien. <tt>brisslə</tt> leis ins Ohr reden, <tt>pipperə</tt> vorlaut, <tt>popperə</tt> tadelnd reden, <tt>prudlə. schammlə</tt> geschäftig schnell reden. <tt>schmalgə, schmalger, gschmalg</tt> einfältig reden. <tt>se verredə, verwortə</tt> betheuern, ein Gelübde thun. <tt>ausschreien, batschen, vermassern</tt> verläumden, <tt>schänden</tt> schimpfen, <tt>zâchnen</tt> auch plagen. <tt>an närrsch hinstellen</tt> abkanzeln. ''Kleidung:'' der Mann trägt <tt>də mutzə</tt> und <tt>a haubə</tt>, die Frau <tt>ən kittel, ən papperlisrock</tt> (wollener selbstgemachter Rock) und <tt>ə kappə. s schneuzfleckli. hendsche. stümpf. schlappə</tt> Pantoffel. <tt>storhaubə. d’klader sporə. äwig</tt> letzte Seite. <tt>rum dreht is äwi. knerklə, zamma grümplə</tt> zerknittern z. B. den Schurz. <tt>a ruəsiger schorz</tt> eine schmutzige Schürze. <tt>ficklə, durchficklə</tt> durchreißen. <tt>d’schuch rifflə</tt> reiben am Knöchel. {{Seite|124}} ''Haus und Hof.'' <tt>d’hoffert</tt> Hofreite. <tt>der dennə Öhrn, stubə, benk, dischkastə, stiəle</tt> Schemel <tt>hellhåfə, d’ spon assel</tt> Stange um den Ofen, <tt>s schmeckəbridd</tt> Blumenbrett. <tt>d’kammer, d’bettstat, der b’helter, druchə. scherbə</tt> Nachtgeschirr. <tt>kiche. brôtes-scherbə</tt> Bratpfanne, <tt>scholeck</tt> Schalk, aufrecht stehender Eisenkamm am Herd zum Einhängen der Pfanne. <tt>schaff</tt> Waschgelte. <tt>stütze</tt> hölzernes Wassergefäß, <tt>stürzle</tt> irdener Deckel auf einen Topf. <tt>kollöffel</tt> Holzkochlöffel. <tt>zôchə</tt> Docht. <tt>golliecht</tt> Unschlittlicht. <tt>guckə</tt> Düte. <tt>blåtz</tt> Fladen, Kuchen. <tt>ein kuəch und ein blåtz</tt> ein Kuchen und ein Mus. <tt>bërgele</tt> kleiner Laib aus dem letzten Taigrest, der verschenkt wird. <tt>knërwle</tt> Stück Brotrinde, auch zahnloses mageres Frauenzimmer, <tt>åschnadle</tt> Abschnitt, Abfall von Eßwaaren, <tt>önråsə</tt> Überbleibsel. <tt>iohəbrot</tt> oder <tt>onəbrot</tt> Vesperbrot. <tt>gölopp</tt> Gugelhopfen, <tt>hawerschedel</tt> Gebäck aus Habermehl, <tt>hôraffə</tt> Crailsheimer Gebäck am Stadtfeiertag. <tt>maultasche</tt> gefüllte Nudeln, <tt>nudel, flâsch, greə</tt> oder <tt>gsalzen</tt> und <tt>greə</tt> Meerettig ist Sonntagsessen. <tt>gmockelts, êbirəgmockelts</tt> oder <tt>eier gm</tt>. Eierhaber. Ähnlich <tt>stopfer</tt> und <tt>gschmorgel. zwërla</tt> Mehlbrei aus Sauerkraut. <tt>ëchetlə</tt> eßbarer Pilz- <tt>die worst riecht noch dr hamət</tt> der schlecht ausgewaschene Darm riecht nach dem Bauch des Thieres. <tt>da<sup>n</sup>dschə</tt> unnöthig backen. <tt>knadschə</tt> kneten. Das Brot <tt>schimpert</tt> schimmelt, <tt>schimperig. schimper</tt> Schimmel. Das Wasser ist <tt>matt</tt>, schwäb. <tt>lack</tt>, d. h. abgestanden. <tt>fêgə</tt> mit dem Besen, <tt>suddlə</tt> mit Wasser aufwaschen. <tt>bêtzi</tt> Kehricht. <tt>molgig</tt> teigig. <tt>knatschi</tt> weich zum kneten z. B. der Boden. <tt>rasoli</tt> Branntwein, Liqueur. ''Vieh'': <tt>ə raup</tt> junges Stück, <tt>knetzel</tt> im Wachsthum zurückgebliebenes Stück Vieh. <tt>dr handochs und bêtochs. gelt stehnə</tt> nicht trächtig werden. <tt>wist, hott, herja! schunk</tt> altes, werthloses Stück, alter Gaul. <tt>knopplə, knopperə</tt> langsam fressen. <tt>heinzerlə</tt> Füllen. <tt>hanseln</tt> wiehern wie ein Füllen. <tt>moggelə. bezelə, hamperlə</tt> Lamm. <tt>d’schåf bëpfə</tt> stoßen mit dem Kopf zusammen. <tt>bëpfə</tt>. auch von 2 Eiern, die zusammenstoßen. <tt>zickeln. fackel</tt> Schwein. <tt>fackellich</tt> Milchschweine. <tt>betz</tt> männliches, <tt>nunnə</tt> weibliches kastrirtes Schwein. <tt>beiss</tt> Eber, <tt>tauschə</tt> Mutterschwein. <tt>kerrə</tt> Schreien des Schweins. <tt>rumsə</tt> brünstig sein von Schwein. <tt>geckerich</tt> Eichelernte für die Schweine, <tt>gîgen</tt> Schweinstechen. <tt>docherle</tt> Hund. <tt>wurrli</tt> Kätzchen. <tt>randel</tt> läufige Katze, auch männersüchtiges Weib. <tt>kitzele</tt> Junge werfen. <tt>s’ zifer, ziferle</tt> Geflügel, <tt>herrlə</tt> Gänse. <tt>d’hëar, der geiker</tt>. <tt>buddelich, pippelich, ziwelich</tt> junge Hühner. <tt>bërzel</tt> schwanzloses Huhn, aber auch Erhöhung in Wald und Wiese. <tt>emesbërzel</tt> Ameisenhaufe, <tt>fuchsbërzel</tt> Fuchsbau. <tt>gackelich. ufpflusterə</tt> aufblähen, <tt>herrschlə</tt> zur Ruhe beisammensitzen oder liegen, von Geflügel und Schafen, daher Flurname <tt>herschel, herschelsee. gazen</tt> gackern, auch bellen vom Hund. <tt>rucksə</tt> girren der Tauben, <tt>fâst</tt> fett. <tt>dr imm</tt> die Biene. <tt>schepfə</tt> Wasser pumpen aus dem Brunnen. ''Scheuer'': <tt>dreschə. rëdə</tt> sieben. <tt>a schober</tt> 60 Garben, <tt>gër</tt> Schürze voll, <tt>hampfel</tt> Handvoll. <tt>im ärvele</tt> in den Armen getragen, Armvoll. ''Landbau'': dr aggr hat bêter wird zu Beeten gepflügt. <tt>summer</tt> und <tt>winterflur</tt>. <tt>da hawer ins klaw</tt> (feuchter, klebriger {{Seite|125}} Thonboden), <tt>s kårəin staw</tt> (Staub), <tt>da dinkel in schrollə</tt> (Schollen), <tt>so gräth alles im vollə</tt>. <poem>Der Strohmist sagt: Wachs, i hilf derzuə. Der Schafmist sagt: Wenn d’net willt, no muast. Der Laubmist sagt: Mach, was du willt, i flieg dervon.</poem> <tt>z’agger forə, mê<sup>i</sup>nə, reissə</tt> stürzen. <tt>hëwerə</tt> Haber säen, <tt>s’ha machə, im hâ machə</tt> Heuet, <tt>oməd</tt> Öhmd, <tt>d’ërə</tt> Ernte. <tt>wîschə fêchə</tt> Wiesen säubern, <tt>êchə</tt> eggen. <tt>schletterle</tt> eine kleine Fuhr. <tt>ratteln</tt> den Wagen binden. <tt>spotə</tt> Schore. <tt>krêwə</tt> Korb, <tt>ränzlə</tt> das Gras am Rand der Wiese abmähen. ''Gewächse'': <tt>s korə</tt> Roggen. <tt>s traad</tt> Getreide, <tt>ranschə</tt> Angersen. <tt>zwiffel</tt> Zwiebel. <tt>keid</tt> Krautsetzlinge. <tt>krautrüwə</tt> Bodenrüben. <tt>kripsi</tt> Obst, <tt>kripsen</tt> entwenden. <tt>obes</tt> Pflaumen (Westg.) <tt>schmeckə</tt> kindlich für Blumen. <tt>maserò</tt> <tt>majoran</tt> Lein- Flachssamen <tt>êschwingan</tt> Rauhwerg, <tt>achel</tt> Abfall von Hanf. <tt>kimmerling</tt> Gurken <tt>zirrädle</tt> (Grön.), <tt>josephlich</tt> (Hörbühl) Bohnenkraut, <tt>lummelə</tt>, halbverwelkt. ''Wald'': <tt>holz</tt> Wald. <tt>braubêr</tt> Brombeer, <tt>hoolbeer</tt> Himbeere. <tt>rothbêr</tt> Erdbeere. <tt>schwarzbêr</tt> Heidelbeere. <tt>mêsi</tt> Moos. <tt>drudennest</tt> Mistel, <tt>masselter</tt> oder <tt>messelter</tt> Maßholder, <tt>wéchelter</tt> Wachholder, <tt>hieffelter</tt> Hagenbutten. <tt>lauweri</tt> Laub, <tt>fîchtküə, ochsenmotschel</tt> Tannenzapfen. <tt>brausch</tt> vom Holz spröde, brüchig. <tt>drêmel</tt> Prügel. Im Wald <tt>hüllerts</tt> hallt es wieder. ''Thiere'': <tt>emes</tt> Ameise, <tt>katholische e</tt>. rothe Ameisen, <tt>wefzgə</tt> Wespen, <tt>schrötel</tt> Hirschhornkäfer. <tt>morchəstehler</tt> Schmetterling. Der Holzkäfer „die Todtenuhr", <tt>Anobium pertinax</tt>, heißt auch Erzschmidle oder Dengelschmidle. Zeit: bichenëttle (bigenot) kaum z. B. hats gereicht, inemol hie und da. nou né noch nicht. a nîtle kurze Zeit. vor ama klanə weng soeben, allbot alle Augenblicke. alləwail eben jetzt. aber allemol allerdings. uf bêtleitə bis zum Morgen- und Abendgeläute owed nach Mittagessen, heind heute Nacht, z halwer owed um die Mitte des Nachmittags, nechde gestern Nacht, vornechde vorgestern. vorder wuche, hinter uff d’wuche. in de erstə dåch. im dusel im Finstern. s lang(contracted; show full) {{Seite|552}} Wollmershausen 3. 36. 156. 170. 171. 175. 233. 454. 457. 459. Wolpertshausen 228. 245. Worms 240. Wössingen 258. Würzburg 231. 238. Wüstenau s. auch Wüstenhof 4. 37. 131. 152. 155. 171. 174. 189. 233. 375 f. 379. 455. 457. Wüstenhof 190. 239. 242. 416. 422. Zagelbach 290. Zankhof 4. 157. 174. 517. Zeuzleben 239. Zischendorf 239. 242. 505. Znaim 236. Zöbingen 258. Zottishofen 417. Zumhaus 239. 242. Zwerenberg 239. 386. <references/> All content in the above text box is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike license Version 4 and was originally sourced from https://de.wikisource.org/w/index.php?diff=prev&oldid=1891847.
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